Video Hamed Abdel-Samad: „Der Islam ist gekommen, um zu herrschen“

WienAls Hamed Abdel-Samad am 28. Oktober auf Einladung der AfD nach Dachau kam, wurde er von linken Meinungsdiktatoren als „Faschist“ beleidigt, die „Hau ab“ sowie „Verpiss Dich“ plärrten. Dies war sein letzter öffentlicher Auftritt im Rahmen seiner Lesungen zu seinem neuen Buch „Mohammed – eine Abrechnung“ und er meinte, es sei auch der traurigste gewesen. Vier Wochen lang war er durch Deutschland und Österreich gereist, um in Vorträgen und Diskussionsrunden über den Islam und seinen „Propheten“ aufzuklären. Einen Tag vor Dachau trug er seine faktengestützten Thesen in Wien vor. Was er dort sagte, ist eine umfassende, kompetente und präzise Beschreibung des Problems Islam, der mit seinen politischen, juristischen und weltanschaulichen Bestandteilen eine große Gefahr für die Menschheit darstellt.

PI hat über die Diskussionsrunde in Wien bereits am 28. Oktober kurz berichtet. Das Video ist aber mit 80 Minuten extrem lang und kaum jemand hat die Zeit, sich dies komplett anzusehen. Daher an dieser Stelle eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen des Schriftstellers und Politologen Hamed Abdel-Samad. So zeigte er beispielsweise auf, dass die Urgemeinde von Mohammed in Medina hauptsächlich von Raub und Kriegsbeute lebte:

In den ersten beiden Jahren nach seiner Flucht von Mekka nach Medina hätte Mohammed nur eine kleine Anhängerschaft gehabt und sei militärisch völlig machtlos gewesen. In dieser Zeit habe er versucht, die Juden in Medina mit Worten von seiner neuen Religion zu überzeugen. Als Mohammed dann Macht bekam, habe er die Juden vertreiben, töten und köpfen lassen:

Abdel-Samad stellte klar, dass sich der Islam unbedingt verändern müsse, sonst würde man die Probleme nie in den Griff bekommen, da Mohammed mit seinen Grundsätzen aus dem siebten Jahrhundert auch heute im Islam religiöses, moralisches und politisches Vorbild sei. Auch der Koran verlange, dass die Moslems Mohammed als Vorbild sehen sollte. Dieser Koran verherrliche in 206 Passagen den Krieg, verdamme die Ungläubigen, schreibe Verstümmelungen und Körperstrafen vor und stünde für den Todes- sowie Märtyrerkult ein. Wenn Moslems das lesen und die Vorbildfunktion Mohammeds verinnerlicht hätten, würde die Gewalt beginnen:

Jede Gewalt, die in Gruppen stattfände, brauche eine Ideologie. Genau so, wie damals die Ideologie des National-Sozialismus die Katastrophe über Europa gebracht hätte, sei es die Ideologie des Islam, die für Gewalt, Krieg, Töten und Köpfen sorge. „Warum köpfen nur Moslems Menschen“, fragte Abdel-Samad, und die Erklärung sei, dass Mohammed geköpft habe und es im Koran als Befehl festgehalten sei. Nicht die Armut sei für den Terror verantwortlich, sondern die Ideologie:

Nicht der Westen müsse sich Gedanken machen, was er vermeintlich falsch mache. Es sei der Islam selber, der Terroristen züchte. Wörtlich sagte Abdel-Samad:

„Wenn wir sagen, der IS habe mit dem Islam nichts zu tun, dann ist das nicht nur falsch und irreführend, sondern gefährlich. Denn das würde behaupten, wir können den Islam so weiter wie bisher an Schulen unterrichten, genau die gleichen Passagen aus dem Koran so beleuchten, genauso so die Biographie des Propheten kritiklos weiter unterrichten und das züchtet weiter neue Terroristen.“

Dies ist auch für den Islam-Prozess am 18. November in Graz wichtig, in dem Michael Stürzenberger u.a. das öffentliche Vortragen einer Feststellung des Ex-Moslems Nassim Ben Iman im Rahmen der Pegida-Veranstaltung in Graz am 29. März vorgeworfen wird:

„Jeder Moslem ist ein potentieller Terrorist“

Hamed Abdel-Samad formuliert im Prinzip mit seinen Beschreibungen des Islams etwas Vergleichbares:

Die Quelle des Hasses sei in den religiösen Texten, die unumstritten seien für alle Moslems. Es gebe 206 Gewaltpassagen im Koran und mehrere hundert Hadithen von Aussagen des Propheten, die das bestätigten. Der Werdegang des Propheten selbst bezeuge ebenfalls Radikalisierung und Gewalt. Der Islam sei nicht gekommen, um Teil Österreichs zu werden, sondern sei geboren worden, um über die Welt zu herrschen:

Die moslemischen Intellektuellen und Verbandsvertreter im Westen würden nichts zur Modernisierung des Islams beitragen, sondern versuchten ständig, dessen Image mit dem falschen Slogan aufzupolieren, dass er eine „Religion des Friedens“ sei. Die Krankheiten des Islams müssten vielmehr schonungslos diagnostiziert werden:

Der Islam und die Scharia seien mit dem Anspruch gekommen, dass Allah der oberste Gesetzgeber sei. Der Islam habe eine juristische und politische Seite, die extrem veraltet seien, die die Welt in Gläubige und Ungläubige aufteile, die Moslems Hass gegen Ungläubige einimpfe, die die Welt erobern wolle und gekommen sei, um die Welt zu beherrschen. Moslems müssten sich von dieser Seite trennen:

Hamed Abdel-Samad bekräftigte, dass die Nazi-Keule bei vielen Deutschen und Österreichern funktioniere, bei ihm würde diese Masche aber nicht mehr ziehen. Die moralische Erpressung, dass sein Buch vom „rechten Rand“ missbraucht werden könnte, käme von genau von den Moslems, die immer behaupten würden, der IS würde den Koran missbrauchen. Wenn aber Gott, Allah der Allmächtige, sein eigenes Buch nicht vor Missbrauch schützen könne, wie könne dann er, Hamed Abdel-Samad, ein Sterblicher, sein normales Buch vor Missbrauch schützen? Ihm sei nicht bekannt, dass jemand sein Buch zitiert und dabei einen Menschen enthauptet hätte. Dies aber geschehe jeden Tag mit dem Koran. Ein genialer Konter des agyptischstämmigen Politologen und Schriftstellers:

Die „Kleine Zeitung“, die größte regionale Tageszeitung Österreichs, hatte zu dieser Podiumsdiskussion mit dem Titel „Was ist der richtige Islam?“ in Wien eingeladen. Diskussionspartner von Abdel-Samad war der Islamverharmloser und Taqiyyist Tarafa Baghajati, Kulturreferent der islamischen Religionsgemeinde Wien. Als er begann, Deutschlands größten Internet-Politblog Politically Incorrect als „rassistische, schreckliche und islamfeindliche Seite“ zu diffamieren und er sich fragen müsste, was er falsch gemacht hätte, wenn er von PI gelobt werden würde, platzte Abdel-Samad der Kragen. 12 Polizisten seien im Raum, weil die Glaubensbrüder von Baghajati ihn umbringen wollten:

Hamed Abdel-Samad trug vor, dass die Biographie des Propheten und die anerkannte frühislamische Literatur davon berichteten, dass Mohammed seine Kritiker töten ließ, auch wenn sie ihn nur durch Gedichte kritisiert hätten. Diese Schriften würden auch in österreichischen Moscheen unterrichtet. Der Islam habe ein Problem mit sich selbst und trage die Krankheit in seinem Herzen. Solange der Koran als direktes und unveränderliches Wort von Allah angesehen werde, könne man diese gefährlichen Texte nicht historisieren:

Moderatorin Monika Schachner fragte Abdel-Samad, ob er nicht befürchte, „religiöse Gefühle“ von Moslems zu verletzen. Damit lief sie bei ihm aber in ein offenes Messer:

Zum Abschluss forderte Hamed Abdel-Samad auf, den Koran zu lesen und mit seinem Buch zu vergleichen. Ihm sei das Wichtigste, zwischen Islam und Ideologie zu unterscheiden. Nicht jeder Moslem sei „ein Koran auf zwei Beinen“:

Hamed Abdel-Samad hat zwar in Dachau nicht nachzuvollziehende kritische Positionen zur AfD und zu Björn Höcke geäußert, aber seine Haltung zum Islam ist eindeutig auf Fakten gestützt und für die Aufklärungsarbeit im deutschsprachigen Raum sehr wertvoll.