Groko: Rettung durch „Registrierungszentren“

imageDie GroKo hat es geschafft! Das „Flüchtlings“-Chaos ist bald unter Kontrolle. Natürlich nicht. Da reden Politiker, besonders der CSU-Vorsitzende Seehofer, sich den Mund von Transitzonen fusselig. Die Rede ist gar von einem Grenzzaun. Wer sah da nicht ein kleines Licht am Ende des Tunnels? Bei der SPD setzte erwartungsgemäß Schnappatmung ein. Sigmar Gabriel sah schon einen neuen Schießbefehl, andere redeten von „Konzentrationslagern“. Also muss ein neuer Name her – das war vorrangig. Nur keine schnellen und konsequenten Entscheidungen treffen. Die SPD sprach sich für „Einreisezentren“ aus. Wer denkt da nicht an den Duty-Free-Bereich? Nachdem die Parteispitzen sich nun zwei Tage die Köpfe heißgeredet haben, kam die Lösung für das Chaos.

(Von BlutHund)

Das Wichtigste zuerst: Bei der Namensfrage hat man sich auf „Registrierungszentren“ geeinigt. Davon sollen zunächst zwei in Bayern entstehen und ggf. drei weitere im Lande errichtet werden. An dieser Stelle darf der Leser sich erheben und Beifall klatschen.

Aber was bedeutet das konkret?

1. Diese Einrichtungen entstehen nicht an der Grenze, wo man die Einreise verhindern könnte, sondern bereits auf deutschem Boden. Ergebnis: Kein illegaler Einwanderer wird an der Einreise gehindert! Die abschreckende Wirkung dürfte also ausbleiben.

2. Die illegalen Einwanderer müssen sich dort registrieren lassen – allerdings nur die Asylsuchenden, die kaum Aussicht auf einen positiven Ausgang des Verfahrens haben.

Ergebnis: Alle Illegalen vom Westbalkan sind plötzlich Syrer, die auf der Flucht ihren Pass „verloren“ haben.

3. Für die Dummen, die ihren Pass tatsächlich vorzeigen, gilt die „Residenzpflicht„, die erst vor ein paar Monaten abgeschafft wurde. Selbstverständlich nur für die Dummen in den Registrierungszentren.

4. Wer sich nicht registrieren lässt oder sich nicht an die Residenzpflicht hält, wird bestraft. Hier wird es richtig lustig.

4.1. Es drohen Leistungskürzungen! Wurde nicht kürzlich beschlossen, dass es kein Bargeld, sondern Sachleistungen gibt? Was will man denn machen? Sagt man den traumatisierten „Flüchtlingen“ dann: „Jetzt gibt’s nichts mehr zu essen!“, oder wie stellen unsere Problemlöser in Berlin sich das vor?

4.2. Es hat schlechte Auswirkungen auf das Asylverfahren. WUMMS! Das hat aber gesessen. Aber wie kann ein Asylverfahren ohne Registrierung laufen? Besonders, wenn die Invasoren ohnehin kaum Aussicht auf Asyl haben. (Ein kleiner Hinweis am Rande: Auch schwere Verbrechen haben keinen Einfluss auf das Asylverfahren.)

4.3. Selbst wenn es Leistungskürzungen geben sollte, gehen die neuen Herrenmenschen auf die Barrikaden, machen Radau oder erpressen den Staat auf andere Weise. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Erpressung sich immer gelohnt hat.

5. Abgelehnte Asylforderer, die noch im Land bleiben dürfen, dürfen ihre Sippschaft erst nach zwei Jahren ins Land der Schokoladenbrunnen und Knusperhäuschen holen. (Ich wette, spätestens jetzt fließen beim Leser die Tränen – vor Lachen, oder vor Verzweiflung.)

5.1. Warum dürfen abgelehnte Asylforderer überhaupt bleiben? Das ergibt doch nun wirklich keinen Sinn.

5.2. Nach zwei Jahren dürfen die illegalen Einwanderer mit abgelehntem Asylantrag ihre komplette Sippschaft ins Land holen! Also zum mitschreiben: Illegale Einwanderer dürfen nach zwei Jahren noch einen ganzen Haufen weitere illegale Einwanderer ins Land holen, die dem Steuerzahler dann auch auf der Tasche liegen. Die dürfen nach zwei Jahren dann auch wieder über Importbräute ihre Sippschaft holen… Ein klassisches Schneeballsystem – ausgeklügelt von unseren Problemlösern aus Berlin.

Unser Karnevalsverein Bundesregierung e.V. hat also eine Flut von Sinnlosigkeiten beschlossen, die keinen illegalen Einwanderer von der lustigen Reise nach Germoney abhält. Im Gegenteil: Jetzt hört man bis in die letzte Lehmhütte, dass man auch als abgelehnter Asylforderer den kompletten Stamm nach zwei Jahren in die bunte Republik nachholen kann.

Nun stellen wir uns natürlich die Frage, warum man nicht die schöne Lösung mit dem Grenzzaun, dem „Schießbefehl“, mit Grenzkontrollen und Transitzonen gewählt hat. Die Lösung ist so traurig, wie einfach:

Die innere Sicherheit wurde seit Jahrzehnten so in Grund und Boden gespart, dass die Bundespolizei es personell nicht schafft, die Übergänge an der Süd- und Ostgrenze zu besetzen. Früher konnte man bei unseren westlichen Nachbarn kein Bündel Tulpen kaufen, ohne auf einem Feldweg auf den Bundesgrenzschutz (jetzt Bundespolizei) und den Zoll zu treffen. Hier rächt sich, dass wir für jeden Unfug Kohle übrig hatten und an der Sicherheit gespart haben.

Also präsentiert man jetzt eine sinn- und wirkungslose Variante, um dem dummen Volk zu zeigen, wie gut Mutti alles unter Kontrolle hat. Nebelkerzen wie diese werden nach dem Willen des Bundesinnenministers künftig natürlich noch besser zünden. Immerhin will er ja das Bildungsniveau zugunsten unserer Fachkräfte senken.