Sachsen: Erneut Anschlag auf AfD-Bürgerbüro

oschatzDie Angriffe auf Bürgerbüros der AfD durch linksextremistische Gewalttäter reißen nicht ab. Beim Büro des sächsischen AfD-Landtagsabgeordneten Detlev Spangenberg und des Kreisverbandes Nordsachsen in Oschatz wurden erneute Glasschäden und Schmierereien an der Eingangstür des Büros festgestellt (zum Vergrößern aufs Bild klicken). Das ist der nunmehr sechste Angriff auf dieses Büro. Zudem schmierten die vermutlich linksextremistischen Täter „No Border, No Nation“ an das Objekt. In der unteren Türhälfte wurde die Schutzverkleidung der bereits bei einem vorherigen Angriff zersplitterten Scheibe zertreten. Die Polizei wurde informiert und nahm den Fall zu Protokoll.

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer und sächsische Generalsekretär der Alternative für Deutschland: „Wes Geistes Kind die Täter sind, kann man der Bedeutung der Schmiererei entnehmen. ‚Keine Grenzen, keine Nation‘ ist ein Slogan der militant agierenden, so genannten ‚Antifa‘, die bei Angriffen auf politisch Andersdenkende durchaus auch bereit ist, Tote in Kauf zu nehmen. Pflastersteine als ‚Waffe‘ sind kein Kavaliersdelikt. Auch wenn es diesmal ‚nur‘ Gewalt gegen ein Gebäude war, müssen Polizei und Justiz mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln die Täter aufspüren und bestrafen. Bisher gab es innerhalb nur eines Jahres 21 Anschläge auf sächsische AfD-Büros. Kein einziger Täter konnte bisher ermittelt werden und die allermeisten Medien nehmen es schulterzuckend zur Kenntnis. Würden die Täter aus dem rechtsextremistischen Spektrum stammen, wäre dies nicht so. Mir ist inzwischen bange um die politische Kultur in diesem Land.“