Gera: 12 Asylanten prügeln 18-Jährigen krankenhausreif – und weitere Bereicherungen

Gera: Insgesamt zwölf Männer hatten sich laut Polizei in den Vorraum der Tablet-Dance-Bar „G Bunny Club“ in der Humboldtstraße begeben und griffen einen 18-Jährigen an. Sie brachten den Mann zu Boden, schlugen und traten ihn. Der Sicherheitsdienst des Lokals konnte die Angreifer schließlich stoppen. Die Männer entfernten sich in mehrere Richtungen vom Tatort. Sechs von ihnen im Alter von 15 bis 19 Jahren konnten anschließend durch die Polizei gestellt und vorläufig festgenommen werden. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen sie wegen gefährlicher Körperverletzung. Zu den sechs übrigen Angreifern konnte die Polizei noch keine Angaben machen, da die Kripo aktuell noch Hinweise auswerte. Auch sei laut Polizeisprecherin Nicole Heinold noch nicht bekannt, was Auslöser der Gewalttat gewesen sei.

Der verletzte 18-Jährige musste im Klinikum behandelt werden. Anmerkung der Redaktion: Auf erneute Anfrage bei der Polizei wurde mitgeteilt, dass es sich bei den Angreifern um Asylbewerber gehandelt habe. Außerdem werde noch ermittelt, ob die Tat im Zusammenhang mit einer Schlägerei am gleichen Abend im „Winterdorf“ vor dem KuK steht. (Im umgekehrten Falle gäbe es jetzt wohl von Flensburg bis Garmisch Lichterkettenalarm)

Nachfolgend wieder einige Beispiele von Bereicherungen durch sog. „Flüchtlinge“ oder möglicherweise schon Eingebürgerten – wie immer ohne den geringsten Anspruch auf Vollständigkeit.

Neu-Ulm: Ein 26-jährige Frau aus dem Landkreis Neu-Ulm ist nach Angaben des Polizeipräsidiums Schwaben/Süd-West am Samstagabend in einer Asylbewerberunterkunft in Neu-Ulm vergewaltigt worden. Die Frau war demnach gemeinsam mit einer Freundin Gast auf einer privaten Geburtstagsfeier, bei der größere Mengen an Alkohol konsumiert wurden. Zu späterer Stunde legte sich die 26-Jährige – ihre Freundin hatte die Party bereits verlassen – in einem der Zimmer in der Unterkunft Schlafen und wachte auf, als ein ihr bekannter 23-jähriger Bewohner laut Polizeibericht „sexuelle Handlungen an ihr durchführte“. Genaueres wollte ein Sprecher des Präsidiums aus ermittlungstaktischen sowie persönlichkeitsrechtlichen Gründen dazu nicht sagen.

Petersberg: Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hatten sich der Mann und die Frau erst wenige Tage vor der Tat über eine Dating-Plattform im Internet kennengelernt. Beim Treffen am vergangenen Dienstagabend soll der Beschuldigte die Frau dann unvermittelt gegen ihren Willen entkleidet und anschließend vergewaltigt haben. Tatort war eine Wohnung in der Gemeinde Petersberg. „Die Frau konnte nach der Tat aus der Wohnung fliehen und verständigte die Polizei“, erklärten Oberstaatsanwalt Lars Streiberger und Polizeisprecher Christian Stahl. Beamte der Fuldaer Kripo nahmen den Mann in der Wohnung eines Freundes fest. Nach seiner Vernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung führten die Polizisten ihn dem Haftrichter beim Amtsgericht vor. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Fluchtgefahr gegen den Beschuldigten, der vor seiner Festnahme in einer Unterkunft für Asylbewerber im brandenburgischen Wittenberge wohnhaft war.

Salzburg: Wie die Polizei am Sonntag bekannt gab, lernten sich die 56-jährige Salzburgerin und der 30-jährige Algerier in einem Lokal in der Nähe des Bahnhofes kennen. Gegen 4 Uhr verließen die beiden laut Aussage der Frau gemeinsam das Lokal. Auf einem Parkplatz sei es zur Vergewaltigung gekommen. Danach soll der Algerier ihr die Handtasche genommen und sie so heftig gestoßen haben, dass die 56-Jährige stürzte und sich am Knie verletzte. Rund drei Stunden später entriss der Verdächtige einer 37-Jährigen Frau ein Plastiksackler am Josef Mayburger Kai. Er flüchtete anschließend stadtauswärts. Die Frau, die gerade am Weg zur Arbeit war, wurde nicht verletzt.

Fürth: Gegen 23 Uhr stellten sich den beiden in der Erlanger Straße nach ihren Angaben fünf bis sechs Männer in den Weg und forderten die Herausgabe von Wertgegenständen. Auf eines ihrer Opfer, einen 27-Jährigen, schlugen die Täter im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ein und durchsuchten es. Eingeschüchtert durch die rücksichtslose Vorgehensweise, übergab ihnen dessen 21-jähriger Begleiter einen MP4-Player. Danach flüchteten die Räuber, von denen laut Beschreibung drei dunkelhäutig waren, ein anderer hatte südländisches Aussehen. Alle Männer waren dunkel gekleidet

NÜRNBERG. (2430) Zu einer heftigen Auseinandersetzung kam es gestern Abend (22.12.2015) in einer Gemeinschaftsunterkunft in Nürnberg-Boxdorf. Mehrere Personen wurden teilweise schwer verletzt, ein Tatverdächtiger konnte festgenommen werden. Der Vorfall ereignete sich nach ersten Erkenntnissen gegen 20:30 Uhr. Aus noch unbekannten Gründen stach ein 29-Jähriger aus dem Nahen Osten auf eine ebenfalls aus dem Nahen Osten stammende Personengruppe ein, die sich vor der Gemeinschaftsunterkunft aufhielt. Bei der Auseinandersetzung sind nach bisherigem Stand der Dinge drei Menschen (22, 29, 51) verletzt worden. Sie kamen in ein Krankenhaus und mussten operiert werden. Nach Angaben von Ärzten besteht aber keine Lebensgefahr. Eingesetzte Polizeibeamte nahmen den Beschuldigten noch am Tatort fest. Die mutmaßlichen Tatwaffen (zwei Messer) fanden sich am Tatort und wurden sichergestellt. Den 29-jährigen Tatverdächtigen überstellten Beamte des Kriminaldauerdienstes noch in der Nacht dem Fachkommissariat für Tötungsdelikte.
Alle Beteiligten standen teilweise erheblich unter Alkoholeinwirkung und sind Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft.