laurinbrunnenNicht allein Bücher haben ihre Geschichte. In Bozen rückt ein Brunnen wieder einmal in den Mittelpunkt politisch-kulturellen Interesses, der seit seiner künstlerischen Gestaltung vor 110 Jahren die Geister schied und häufig Gegenstand erbitterter Auseinandersetzungen, aber auch großer Fürsorge um die Wiedereinsetzung in seinen Rang als historisches Denkmal gewesen ist. Es handelt sich um den Laurin-Brunnen auf dem zentralen, nach dem 2010 verstorbenen langjährigen Südtiroler Landeshauptmann Silvius Magnago benannten Landhausplatz. Dort war er 1996, drei Jahre nach der im Rahmen eines Tauschgeschäfts vereinbarten Rückgabe durch das Roveretaner Kriegsmuseum aufgestellt worden.

(Von Reynke de Vos)

Seit 2012 wälzen die Verantwortlichen im Landhaus, dem Südtiroler Landtag, sowie im Palais Widmann, dem Sitz der Landesregierung, Pläne, den Magnago-Platz neu zu gestalten. Zwar ist noch keine Entscheidung gefallen, doch die deutschtiroler Opposition befürchtet, dass just der Brunnen dieser Neugestaltung zum Opfer fallen soll. Wohl nicht ganz zu Unrecht, denn die beiden ihn konstituierenden Figuren sind nicht nicht nur den italienischen Parteien nach wie vor ein Dorn im Auge. Wiewohl besagte Oppositionsparteien in mehreren Landtagsanfragen immer wieder auf die Ungewissheit hinwiesen und verlangten, das Objekt möge am bisherigen Standort verbleiben, blieben Landtagspräsiddium und Regierung (an deren Spitze Landeshauptmann Arno Kompoatscher) die Antwort bisher schuldig.

Laurin2Der Laurin-Brunnen, eine 1905 vergebene Auftragsarbeit des „Talferleege Culturvereins“ an die Bildhauer Andreas („Andrä“) Kompatscher und Arthur Winkler, war 1907 an der Bozner Wassermauerpromenade entlang der Talfer aufgestellt worden. Sein künstlerischer Gehalt manifestiert sich in den ihn bestimmenden Figuren, Dietrich von Bern und Laurin, Gestalten aus literarisierten Sagenstoffen des Mittelalters. Die bildnerische Anordnung zeigt beider Kampf: Dietrich ringt Laurin nieder – so zumindest wurde (und wird) es (nicht nur) italienischerseits interpretiert, weshalb das Brunnenensemble einst vom ursprünglichen Standort entfernt worden und bis zur Rückkehr nach Bozen fast sechs Jahrzehnte im Burggraben von Rovereto verbannt geblieben war.

Geschichte und Geschichten

Das Produkt zweier Künstler Hände – wie konnte es in die Mühlen der Politik geraten? Wie konnten bildnerisch gestaltete Figuren der höfischen Dichtung des 13. Jahrhunderts die Gemüter so für oder gegen sich einnehmen? Wer waren überhaupt Laurin und der ihn figürlich bezwingende Dietrich? Fragen über Fragen. Es sind darauf gegebene Antworten, es sind Ansichten über das Kunstwerk und Interpretationen des zugrundeliegenden literarischen Stoffes, die zu Abbruch und Deportation, schließlich aber doch zur Rückkehr und Wiederaufstellung des Brunnenensembles führten.

Der Kern des episch breit und variantenreich überlieferten Sagenstoffes ist rasch erzählt. „Uns ist in alten maeren / wunders vil geseit…“ – beinahe wie im Prolog zum Nibelungenlied könnte die Geschichte beginnen, manche Anklänge sind ohnedies unverkennbar. Im vorzeitlichen Bauzanum, das Deutschen heute Bozen und Italienern Bolzano ist, findet ein höfisches Turnier statt. Dem Sieger winkt ein hoher Preis für die Tjoste, den ritterlichen Lanzenkampf zu Pferde. Dietrich von Bern, Held auch im „Nationalepos der Deutschen“, der „Nibelungen Not und Klage“, trägt den Sieg davon: die liebreizende Königstochter heißt mal Similde, mal Künhilde. Doch als Dietrich sie an seinen Hof nach Verona heimführen will, das noch in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts in deutscher Benennung ganz selbstverständlich Bern hieß, ist sie verschwunden, entführt. Geraubt von Laurin, dem Herrscher über das Rosengartenreich hoch droben im Gebirg‘.

Mit seinen Mannen bricht der kühne Recke Dietrich, in dem wir den Gotenkönig Theoderich sehen dürfen, dessen Mausoleum in Ravenna erhalten ist, zum Rosengarten auf. Laurin, der königliche Held und Antagonist, ist durch einen goldenen Faden, den er um sein Reich legte, vor den Herannahenden gewarnt. Er stürzt sich mit den Seinen auf die Eindringlinge. Ein heftiger Kampf entbrennt. Der endet erst, als Dietrich Laurin im Zweikampf einen Gürtel entreißen kann, der jenem die Kraft von zwölf Männern verlieh. Der geschlagene Laurin wird gebunden in seinen Kristallpalast geführt, Similde befreit. Noch einmal gelingt es ihm, sich wider den Bezwinger zu erheben und Dietrich zu bannen. Die liebende Similde kennt die Kraft des Zaubers und entbannt den Gemahl und dessen Getreue. Erst jetzt ist Laurin endgültig besiegt. Er hat Dietrich als Gefangener nach Bern/Verona zu folgen.

Fehlinterpretation

Mit der Figur des geheimnisumwitterten Königs Laurin haben sich die Auguren einigermaßen schwergetan. Und dabei führte philologische Fehlinterpretation zu einem handfesten historisch-politischen Konflikt. Weil der Name gar zu sehr den historischen Lautgesetzen des Deutschen unterworfen ward, etymologisierte man ihn als „schlauen und hinterlistigen Zwerg“. Das rührte von der Germanomanie der Philologen her, die allzugern bereit waren, dem „Nationalgeist“ ihr wissenschaftliches Ethos zu opfern. Dem Protagonisten Dietrich musste zudem ein Wesen entgegentreten, auf dessen „Niederringung“ schon sein Äußeres, seine Andersartigkeit vorauswies. Was lag näher, als die Deutung des Namens auf eine Figur zu bringen, die auch sonst in der älteren Dichtung über die Volksüberlieferung bestens eingeführt war – den Zwerg. Dass die höfische Figuration stimmte, war dadurch gewährleistet, dass es sich bei Dietrichs Gegenspieler um einen König der Zwerge handelte. Dabei hatte doch Karl Müllenhoff, einer der großen Editoren, schon 1865 festgestellt: „Der Name ist fremd, undeutsch, rätisch.“

Heute wissen wir, dass Laurin auf „lawaréno“ zurückgeht, „der im Steinland Wohnende“. Auch wissen wir, dass diese rät(oroman)ische Benennung mit jenem kleinen alpinen Urvolk der Ladiner verknüpft ist, das um den Sella-Stock lebt, wohin es sich zurückzuziehen gezwungen sah, nachdem es erst von römischem Zug nach Norden, dann von gen Süden gerichteter bajuwarisch-fränkischer Landnahme überrannt und verdrängt worden war.

Doch bevor sich derlei Kenntnis verbreiten und sich die Erkenntnis eines produktiven Dilettanten, des bedeutenden Alpensagen-Forschers Karl Felix Wolff, allmählich Bahn brechen konnte, wonach der Stoff just in der ladinischen Erzähltradition von den zwei Königen eine harmonisierende Wende erfährt, indem sie im Rosengarten, der des Abends in untergehender Sonne erblüht, friedfertig und einträchtig in einem phantastischen Ewigkeitsreich miteinander herrschen, da war es für Winklers und Kompatschers Brunnen in Bozen längst zu spät.

In der Nacht vom 4. auf den 5. Juli 1933 fielen Unbekannte über die Skulptur her und zerschlugen sie. Nach notdürftiger Instandsetzung ward sie im Stadtmuseum untergebracht. Doch hinfort war dem plastischen Stück älterer Literatur kaum Ruhe beschieden. Die Monarchisten rieben sich daran. Sahen sie doch in Laurin eine Verspottung König Viktor Emmanuels III., mit dessen Kleinwüchsigkeit die künstlerische Konfiguration nichts weniger als die zwergenhafte Statur gemein hatte. Noch größerer Rigorosität befleißigten sich die Schwarzhemden. Die faschistischen Bannerträger erblickten, bevor sich ihr Duce und der deutsche Führer verbündeten, im „Niederringen“ Laurins durch Dietrich den Sieg des germanischen über das romanische Element, somit eine Schmähung der stolzen, von Benito Mussolini auf römisch-imperiale Höhen zu führenden italienischen Nation.

Mit der Folge, dass besagte Brunnenfigur schließlich am 17. Juli 1936 in den Burggraben von Rovereto verbannt wurde. Sicherlich nicht ohne Zutun des faschistischen Umvolkungsfanatikers Ettore Tolomei. Der hatte sich von Bozen aus mit Sendungsbewusstsein und unbändigem Hass auf alles Deutsche, der „Re-Italianisierung“ des 1919 Italien zugeschlagenen südlichen Teils Tirols verschrieben – eines mehr als ein Jahrtausend währende Geschichte des Landes verfälschenden Dranges, dem erst der Untergang seines Gönners Mussolini Einhalt gebot. Wenngleich die tausendfachen Namenfälschungen Tolomeis auch im „domokratischen“ Italien erhalten blieben und bis zum heutigen Tage amtlichen Charakter tragen.

Späte Gerechtigkeit

Dass der Laurinsbrunnen am 17. März 1993 als Akt später Gerechtigkeit zurückkehren und 1996 auf dem Landhausplatz aufgestellt werden konnte, war hartnäckigen Bemühungen des damaligen Kulturlandesrats Anton Zelger und seines Nachfolgers Bruno Hosp sowie deren Mitstreitern zu danken. Seit 1984 hatten sich der Landesverband für Heimatpflege und der Heimatschutzverein Bozen unablässig dafür eingesetzt. Sie wurden publizistisch vom Chefredakteur der Tageszeitung „Dolomiten“, Josef Rampold, unterstützt. Das Bozner Stadtmuseum war einbezogen worden, Tauschgeschäfte hatte man ins Auge gefasst. Vergeblich. Zunächst verliefen Vorstöße wegen neuerlicher, ins Ideologische gewendeter Interpretationen sterts im Sande. Umstritten war auch die Rechtslage. So konnte lange der Widerspruch nicht beseitigt werden, der darin bestand, dass die Verschleppung des Denkmals auf Veranlassung des Podestà, des faschistischen Amtsbürgermeisters der Stadt, „moralisch widerrechtlich“ geschah. Andererseits war das Roveretaner Kriegsmuseum formalrechtlich Eigentümer geworden und vertrat darüber hinaus die Auffassung, ihm gebühre auch gewohnheitsrechtlich nach so vielen Jahren der Brunnen.

Schließlich konnte der Widerspruch in der Rechtsauffassung doch überwunden werden. Man einigte sich, da Rovereto einst ohne eigenes Zutun in den Besitz gekommen war, auf eine „Rückschenkung“ ohne jedwede Gegenleistung. Gleichwohl erhielt das Kriegsmuseum eine „Gegengabe“ aus Beständen des Bozner Stadtmuseums. In Kardaun, im Landesbauhof der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, wurde der Brunnen restauriert. An seinen alten Standort an der Wassermauerpromenade kehrte er aber nicht zurück. Hosps berechtigte Auffassung, wonach er dort gefährdet sei, hatte sich durchgesetzt. Das Denkmal sollte nicht noch einmal Objekt weltanschaulich-nationalpolitischen Gesinnungsstreits werden, obschon ihm eigentlich längst die ideologische Farbe abgewaschen worden war.

Doch auch auf dem Silvius Magnago-Platz vor dem Landhaus waren Dietrich und Laurin schon einmal Gegenstand einer Verunzierungsattacke von „Casa Pound“, einer Vereinigung von Mussolini-Jüngern, deren (bezeichnenderweise von seinen italienischen Landsleuten in den Bozner Gemeinderat gewählter) Oberer ungestraft für den Schwarzhemden-Faschismus Propaganda macht. Dennoch ist der Laurin-Brunnen unter der direkten Aufsicht von Politikern, Landhausbediensteten und Passanten dort sicherer als an anderen Plätzen der Stadt, weshalb er an seinem gegenwärtigen Standort gewiss am besten aufgehoben ist und verbleiben sollte. Man darf gespannt sein, ob Landeshauptmann Arno Kompatscher bei seiner Entscheidung gewillt ist, dem Namensvetter Andrä Kompatscher, einem der beiden Künstler, die das Denkmal schufen, Respekt zu zollen.

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23 KOMMENTARE

  1. Im Vergleich zur gesamteuropaeischen Islamgefahr sind diese verjaehrten, wenn auch interessanten Differenzen Suedtiroler / Italien-Nationalisten Peanuts.

    Konzentrieren wir uns auf den Kampf gegen Musliminvasoren, die Verantwortlichen dafuer,

    sowie der Zerstoerung der EU mit allen Nebenorganisationen, EZB, Euro

    um starke Nationalstaaten, geeint in einer EG zu schaffen, die in der Lage sind durch ueberschaubare Bereiche fuer Ordnung und geschuetzte Grenzen zu sorgen, meine ich.

  2. Südtirol wurde einstmals umgevolkt.Die faschistische italienische Regierung ging mit äusserster Brutalität gegen die einheimische deutschprachige Bevölkerung zu Werke, um die „Italienisierung“ zu erzwingen.
    Auch in Deutschland wird gerade fleissig umgevolkt.
    Nur sollen wir auch noch zusätzlich moslemisch werden.
    Ich glaube nicht, dass wir nach 90 Jahren unsere Wurzeln und Kultur so bewahren können, wie es die Südtiroler bisher geschaft haben.
    Aber ich werde dafür kämpfen.

  3. „Gleichwohl erhielt das Kriegsmuseum eine „Gegengabe“ aus Beständen des Bozner Stadtmuseums. “

    puh, nochmal gut gegangen, geht doch.
    aber eine schwere materie, von kiel aus.

    im übrigen schliesse ich mich #1 an.

  4. …Pläne, den Magnago-Platz neu zu gestalten. Zwar ist noch keine Entscheidung gefallen, doch die deutschtiroler Opposition befürchtet, dass just der Brunnen dieser Neugestaltung zum Opfer fallen soll.

    Benennt den Platz doch …

    Kassel. Ismail Yozgat, der Vater des in Kassel von den NSU-Terroristen ermordeten Halit Yozgat, forderte erneut, die Holländische Straße nach seinem Sohn umzubenennen.

    Ihm reicht es nicht aus, dass in Kassel eine angemessene Lösung realisiert wurde, indem ein Platz und eine Haltestelle nach Halit benannt wurden.
    Die unrealistische Forderung von Yozgat nach einer Straßenumbenennung erzeugt mittlerweile nicht nur Unmut bei Menschen, die ihm eigentlich wohlgesonnen sind.
    Ismail Yozgat ist mit seiner Position schlecht beraten. Ihm ist zu wünschen, dass er Menschen findet, die ihn davon überzeugen können.

    26-Jährige im Auto an der Uni überfallen: Smartphone gestohlen

    14.05.13

    Kassel Halit-Yozgat-Stadt. Nachdem eine 26-jährige Frau am Dienstagmittag am Holländischen Platz Halit-Yozgat-Platz überfallen worden ist, fahndet die Polizei nach einem roten Auto mit vermutlich bulgarischem Autokennzeichen (ziganische Fachkräfte). Bei dem Fahrzeug könnte es sich um einen Alfa Romeo gehandelt haben.

    Die 26-Jährige aus Kassel Halit-Yozgat-Stadt wurde bei dem Überfall leicht verletzt. Ihren Angaben zufolge raubte der Täter ihr schwarzes Smartphone LG Nexus, 300 Euro und den Autoschlüssel.

    Nach Angaben von Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch war die Frau in ihrem weißen VW Polo gegen 13.10 Uhr in der Nähe des Holländischen Platzes Halit-Yozgat-Platzes unterwegs. Sie habe kurz auf einem Parkstreifen an der Kurt-Wolters-Straße Halit-Yozgat-Straße hinter der Halit-Yozgat- Grundschule „Am Wall“ gehalten, um ein Telefongespräch mit ihrem Handy zu führen.

    Plötzlich habe ein roter Wagen neben ihr gehalten. Ein korpulenter Mann (ziganische Fachkraft) sei ausgestiegen, habe die Fahrzeugtür aufgerissen und ihr mit einem spitzen Gegenstand einen Schlag ins Gesicht versetzt.

    Der Täter (ziganische Fachkraft) habe dann ihr Smartphone, das Geld und den Schlüssel aus dem Auto geraubt und sei anschließend mit dem roten Pkw geflüchtet. In dem Fahrzeug hätten noch weitere Personen (ziganische Fachkräfte) gesessen, die aber nicht aktiv an der Tat beteiligt gewesen sein sollen.

  5. @ #5 lorbas (27. Dez 2015 21:31)
    „Europa ist nicht Lampedusa.“

    das ist richtig erkannt und beweisbar.
    wenn ich vor meiner 100x200cm Weltkarte stehe
    ist EUROPA zuerst eine grosse bunte Landmasse.
    bunt nur, weil höhen und tiefen farbig sind.

    und auf 54N, 10E liegt *mein* kiel,
    im schönsten bundesland schleswig-holstein.
    dass das so bleibt, ist *mir* das wichtigste.

    Was ist dieses Lampedusa dagegen ??

  6. #9 LEUKOZYT (27. Dez 2015 21:52)

    @ #5 lorbas (27. Dez 2015 21:31)

    und auf 54N, 10E liegt *mein* kiel,
    im schönsten bundesland schleswig-holstein.
    dass das so bleibt, ist *mir* das wichtigste.

    Bin nächstes Jahr wieder in der Probstei.

  7. Die Abtretung Südtirols war ein schwerer Fehler

    Eigentlich ziemt sich ja die Autobahnbauerschelte in der gegenwärtigen VS-Amerikanerzeit nicht, doch im Falle Südtirols muß diese einmal sein. Der Autobahnbauer hat diese deutsche Landschaft nämlich unkluger Weise an den italienischen Marxisten Benito Mussolini abgetreten, um diesen für ein Bündnis zu gewinnen. Italien erwies sich dann aber im Sechsjährigen Krieg fast als ein noch schlimmerer lahmer Fuß wie es die Türkei im Vierjährigen Krieg war. Die Tiroler dagegen hatten ihre Streitbarkeit schon gegen den welschen Wüterich Bonaparte unter Beweis gestellt und diesem unter ihren Führer Andreas Hofer doch ziemlich zu schaffen gemacht. Sprich, eine Division Tiroler war mehr wert als die ganze Kriegsmacht Italiens. Zumal es dann Deutschland erspart geblieben wäre in Afrika den italienischen Kolonialbesitz gegen die Engländer und VS-Amerikaner verteidigen zu müssen. Freilich, der italienische Einheitsstaat könnte demnächst auseinanderbrechen und Südtirol dadurch endlich befreit werden.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  8. Ein gut fundierter Artikel. Da einige von uns eine gewisse Nähe zu CasaPound haben, sollten wir diese fragen, warum sie z,B. für die Lebensrechte der asiatischen Karen sind, sich mit gewissen Schwarzafrikanern verstehen, für die dort seit 1300 Jahren wohnenden deutschen Südtiroler jedoch keinerlei Verständnis aufbringen. Bei aller Sympathie für CasaPound möchte ich diese Doppelmoral einmal erklärt bekommen.


  9. Umfrage: Neun Prozent würden AfD wählen

    Wäre an diesem Sonntag Bundestagswahl, lägen AfD, Linke und Grüne laut einer Emnid-Umfrage etwa gleichauf. Demnach gewinnt die AfD an Unterstützung – und hält Kurs auf die Zehn-Prozent-Marke.

    Der Rückhalt der rechtspopulistischen AfD wächst bundesweiter Umfragen zufolge. Zum Jahresende erreichte sie in der wöchentlichen Emnid-Erhebung neun Prozent, so viel wie zuletzt Anfang November. Im Auftrag der „Bild am Sonntag“ befragte das Institut rund 1800 Bürger nach ihrer Parteipräferenz, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre.

    Auch andere Meinungsforschungsinstitute hatten in Umfragen vom Dezember ähnlich hohe Werte für die Rechtspopulisten ermittelt. Bei Infratest dimap waren es kurz vor Weihnachten sogar zehn Prozent.

    Im Vergleich zur Vorwoche blieben die Umfragewerte aller Parteien weitgehend stabil. Neben der AfD verbesserten sich auch CDU/CSU und Linke um einen Prozentpunkt – die Union auf 39 Prozent, die Linke auf zehn Prozent. Die SPD verlor einen Prozentpunkt und bekäme nun 24 Prozent der Wählerstimmen, die FDP verschlechterte sich ebenfalls leicht auf vier Prozent. Die Grünen erreichten wie in der Vorwoche neun Prozent.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-partei-laut-emnid-umfrage-bei-neun-prozent-a-1069608.html

  10. Uminterpretation der Geschichte findet täglich statt. Besonders krass sind die Straßenumbenennungen aufgrund von Phantasieinterpretationen der aktuellen Politik sowie aufgrund unbewiesener Straftaten:

    Am 4. November würden um 17.30 Uhr zeitgleich Straßen unter anderem nach Enver Simsek, Mehmet Turgut, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubasik und Halit Yozgat benannt.

    „In Köln wird die Schanzenstraße – an der Ecke zur Keupstraße – symbolisch in Halitstraße umbenannt. Mit der symbolischen Umbenennung der Schanzenstraße möchten wir unsere Solidarität mit der Familie Yozgat aus Kassel zeigen. „

    „In Wuppertal wurde aus der Schneiderstraße die „Mehmet-Kuba??k-Straße“.

    Der Gedenkstein für Süleyman Ta?köprü in Hamburg und Umbenennung zu „Tasköprüstraße“.

    „So wurde auch am 4. November 2014 durch die JG Stadtmitte und das Jenaer Aktionsbündnis die Ernst-Zielinski-Straße symbolisch und „auf Zeit“ für einige Tage in die Abdurrahim-Özüdo?ru-Straße umbenannt.“

    München 2014: Umbenennung der Legardestraße Lagarde (Professor für orientalische Sprachen an der Universität Göttingen (1827-1891)
    wikipedia: Die Philipp-Lenard-Straße in Lemgo wurde 2006 umbenannt in James-Franck-Straße (Franck-Hertz-Versuch/Quantenphysik)

    wikipedia: Die Philipp-Lenard-Gasse 2008 in Karl-Landsteiner-Gasse (Blutgruppen AB0-System) in Klagenfurt.

    (Phillipp-Lenard 1862-1947: 1905 Nobelpreis Physik)

    Die größte Sauerei ist aber die Verfälschung der Lutherübersetzungen und der Geschichtsdarstellung Luthers zu 2017 (500 Jahre Reformation).

  11. Unterstützt den Südtiroler Schützenbund!

    Der Südtiroler Schützenbund ist eine Organisation, die, aufbauend auf die Tradition der Landes- und Zuzugsordnungen der Tiroler Geschichte, die Aufgabe hat, die Heimat und die Identität des Tiroler Volkes gegen innere und äußere Feinde und Bedrohungen zu schützen und diese Tiroler Identität, angepasst an die moderne Zeit, der Jugend weiterzuvererben.

    https://schuetzen.com/ssb/organisation/zielsetzung.html

    Der Jahreskalender 2016 verbindet und hilft einer guten Sache…

  12. Was Viele gar nicht wissen:

    Die heutige Grenze zwischen Südtirol/Italien und Tirol/Österreich entspricht nicht dem Frontverlauf von 1918. Als die k.u.k.-Monarchie auseinandergebrochen war, rückten die Italiener „auf der Landkarte“ einfach zum Brenner vor und kamen damit durch.

  13. Die Itaker sind uebelste Nationalisten, ebenso

    wie die Grand Nation F , links, ueber die Verhaeltnisse lebend,

    da fehlt noch Griechenland, gewaehrt mir die Bitte in eurem Bunde der dritte.

    Diese 3 Laender allein, sind der Ruin Europas, natuerlich mit der links/liberalen, groessenwahnsinnigen, versoffenen Monsterbuerokratie in Bruessel, die auf Diktur zusteuert, finanziert durch System Merkel.

  14. Warum wird dieses Thema hier so häufig behandelt? Es geht hier um Südtirol, das hat noch nie zu Deutschland gehört. Hingegen habt ihr über 30% eurer Ostgebiete an die Russen und Polen verloren. Diese werden in diesem Forum jedoch nie zurückgefordert.

    Was interessiert euch Südtirol? Was ist mit dem Elsass? Interessiert euch das nicht? Was ist mit dem Sudetenland? Auch kein Interesse?

    Dann seid konsequent und beschwert euch auch über die Annektion der Krim, Nordzypern, die Aufteilung des Sudans in Nord und Süd etc. …

  15. #11 cipher (27. Dez 2015 22:16)

    Leute, es wird immer schlimmer mit dem deutschfeindlichen ASYLWAHNSINN. Es liegt also an jedem EINZELNEN uns, zur Veränderung beizutragen. Dinge, die jeder von UNS sofort tun kann:

    Nicht zu vergessen den rigorosen Zahlungsboykott beim sg. „Rundfunkbeitrag“.

    Wer die Hosen voll hat, sollte aber wenigstens erst nach einem regulären Beitragsbescheid (Verwaltungsakt), und nicht schon aufgrund der völlig unverbindlichen Zahlungsaufforderung zahlen.

    Gegen den Beitragsbescheid sollte man, soviel „Tapferkeit“ muß sein, noch Widerspruch einlegen und den Widerspruchsbescheid abwarten. Dies kostet alles nichts, keinerlei „Strafe“, sorgt aber bei denen für Beschäftigung.

  16. Abu Bakr Al Baghdadi rief alle Muslime dazu auf, sich am Dschihad zu beteiligen. http://www.focus.de/politik/videos/sie-verhoehnen-den-terror-fuersten-is-chef-ruft-zu-dschihad-auf-doch-muslime-weltweit-reagieren-auf-geniale-weise_id_5178740.html

    … Es gibt keine Zufälle!

    Messerattacke in Kemptener Einkaufszentrum: 26-Jähriger sticht 22-Jährigen nieder
    In einem Einkaufszentrum in der bayerischen Stadt Kempten ist ein 22-Jähriger brutal niedergestochen worden. Der 26-jährige Täter konnte von Passanten überwältigt werden. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, das 22-jährige Opfer schwer. […] http://www.focus.de/regional/bayern/opfer-nicht-mehr-in-lebensgefahr-messerangriff-in-kemptener-einkaufszentrum-26-jaehriger-sticht-22-jaehrigen-nieder_id_5179072.html

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