Julklapp mit unbegleiteten „Flüchtlingskindern“

Wir kennen den vorweihnachtlichen Brauch des (anonymen) Wichtelns. In Österreich heißt es “Engerl und Bengerl“, weiter nördlich und in Skandinavien nennt man es “Julklapp”. Das schwedische Netzwerk „Öland Gemeinsam“, das sich für Integration und gegen Rassismus einsetzt, hat vor Weihnachten viele Julklapp-Geschenke gesammelt und auf Benefizveranstaltungen verteilt. Über 500 Geschenke wurden an asylsuchende Kinder gespendet, die derzeit auf Öland leben. Leider sorgten fast alle Geschenke für große Enttäuschungen, denn die nicht mehr ganz so jungen „Flüchtlingskinder“ konnten mit den großzügig spendierten kindgerechten Gaben nicht viel anfangen.

(Von Alster)

Auf Öland in Köpstad, Borgholm, Löttorp, Färjestaden, Mörbylånga und anderen Orten auf der Insel und an diesem Wochenende auch in Kalmar am Stortorget (großen Marktplatz) wurden die eifrig und liebevoll ausgesuchten für Kinder gedachten Geschenke verteilt. Das Problem: Fast alle als asylsuchende „Kinder“ (asylsøkende barn) aufgeführten „Flüchtlinge“ waren Jugendliche und älter – nicht selten tragen sie schon einen Bart.

Nicht nur in Schweden wird es beim Wichteln und Weihnachten lange Gesichter geben, denn immer mehr sogenannte minderjährige, unbegleitete „Flüchtlinge“ (MUFL) beantragen Asyl in den europäischen Ländern mit der größten unbegrenzten „Willkommensunkultur“.

Nicht unbegründet werden sie als Ankerkinder bezeichnet, denn die Großfamilien etwa im Irak oder Afghanistan schicken ihre Jungs auf den Weg nach Deutschland oder Schweden, weil sie dort die besten Chancen haben und die restliche Familie nachholen können. Nicht nur in Schweden musste man feststellen, dass die fast immer männlichen unbegleiteten „Flüchtlingskinder“ sehr oft älter als angegeben waren.

Die teuren, rundum betreuten minderjährigen unbegleiteten „Flüchtlinge“ tauchen bekanntlich oft in Kriminalstatistiken auf. „Unsere täglichen MUFL gib uns heute“. So wurde jüngst ein junger Vergewaltiger in Schweden freigelassen, weil man sein Alter nicht feststellen konnte.

Was macht man nun in Öland mit den vom Wichteln so enttäuschten „Flüchtlingskindern“? Da sammelt die Gemeinnützige Organisation Tillsammans Öland eben nochmal altersgerechte Geschenke für junge Männer: Hygienepakete mit Deo, Shampoo, Duschcreme, Rasierwasser (Klingen?) Halstücher (Modell: Pali?), Strümpfe, Fußbälle und Kartenspiele.

Apropos Wichteln und Weihnachten: Weihnachten 2015 wird diesmal in Dresden gefeiert – als Pegida-Touristen. Wo es möglich ist, wird man sich als solcher auch zu erkennen geben. Beim einjährigen Geburtstagsbesuch in Dresden outete sich schon der Taxifahrer.