Neues Buch von Thomas Böhm

Des Wahnsinns-1Thomas Böhm ist ein altgedienter freier Journalist, der seit seinem Engagement für die Islamkritik keine Aufträge mehr von den politisch korrekten Mainstream-Medien erhielt. Seitdem schreibt er als Chefredakteur emsig für den Blog „Journalistenwatch“ und veröffentlicht Bücher. Sein Neues trägt den Titel „Des Wahnsinns fette Leute“ und enthält „wahnwitzige Wahrheiten“, „flüchtige Gedanken“, politische Provokationen“, „diabolische Dichtungen“ und „die Rache des Zorns“. Das Vorwort verfasste Peter Helmes, ein grundkonservativer Publizist, der früher einmal Bundesgeschäftsführer der Jungen Union, Haupt­geschäfts­führer der CDU/CSU-Mittel­stands­vereinigung und 1980 bei der Bundes­tags­wahl Mitglied im Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß war. Aktuell schreibt er viel für seinen Blog „conservo“.

Das Vorwort von Peter Helmes über Thomas Böhm:

Er lästert, ohne große Selbstzweifel, über unverantwortlichen Journalismus, schließt aber Selbstkritik mit ein. Vor seiner Lästerfeder ist niemand sicher – außer die Würde des Angegriffenen. Denn Thomas Böhm weiß, dass Satire da aufhören sollte, wo die Würde des Menschen verletzt wird. Dass dieses Gesetz gerade bei den Öffentlich-Rechtlichen kaum Gehör findet, mahnt Böhm seit langem bissig an.

Deshalb war und ist er ein kraftvoller Streiter für die Presse- und Meinungsfreiheit, war aber nie „Charlie Hebdo“ – womit er sich von so vielen abhob, die „Meinungsfreiheit!“ schrien, aber keine Gelegenheit auslassen, anderen ihre Meinung aufzuzwingen. Und wer ihre politisch-korrekten Vorgaben nicht beachtet, wird aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Nein, Verriss um des Verrisses willen, Verletzungen um der Kränkung willen, Satire ohne Ethos – das ist nichts für Böhm.

Nein, Thomas Böhm hält es eher mit Tucholsky: ,,Der Satiriker ist ein gekränkter ldealist: Er will die Welt gut haben, sie ist schlecht, und nun rennt er gegen das Schlechte an.“ Wenn Böhm schreibt und politisch wird, kämpft er – mit großem Humor, will heißen mit Geist und Witz, also mit einer
gehörigen Prise Ironie – gegen eine als fehlerhaft empfundene Wirklichkeit, seien es Personen oder lnstitutionen, die er an seinen ldealen misst.

Er ist zutiefst überzeugt davon, dass Satire alles darf – nur nicht, kein ldeal zu haben. Dieses ldeal setzt die Grenzen für seine Ironie. „Nihilismus statt ldealismus“ – das darf kein ldeal der Satire sein; denn Satire möchte die Welt verbessern und nicht, sich an ihren Fehlern aufgeilen.

Thomas Böhm berichtet in seinem Buch u.a. über seine Erfahrungen mit Moslems in Berlin:

Am 11. September 2OO1, kurz nach dem Terrorangriff auf das World Trade Center in New York, bin ich noch mal nach Neukölln zurückgekehrt. Als ich sah, wie sich die Menschen auf den Straßen jubelnd um die Arme fielen, habe ich mir geschworen, diesen Stadtteil nie mehr zu betreten.

Böhm beschreibt, wie man dort in der U-Bahn schnell in unerwartete gefährliche Situationen geraten kann:

Aber gestern ist mir ein Kopftuch begegnet, das hat mich fast das Leben gekostet. Ich war in der U-Bahn, Station Hermannstraße, voll wie in einer Sardinenbüchse. Bei einem Ruckler verlor ich den Halt an der Stange über mir. Mein rechter Arm schwankte gefährlich in der Luft, in der Abwärtsbewegung blieb ich mit meinem Manschettenknopf an einem Kopftuch hängen, noch ein Ruckler, und ich riss das Kopftuch mit herunter. Aus Versehen. Das Geschrei war groß. Tumultartige Zustände. Die Frau, jetzt ohne Kopftuch, fing an zu weinen, verbarg ihren Kopf mit ihren Händen, Männer stürzten auf mich zu, bespuckten mich, beschimpften mich, prügelten auf mich ein.

Gott sei Dank war die nächste U-Bahn-Station nicht weit, ich konnte aus dem Wagen kriechen, bevor ich meinen Kopf verlor. Ich war noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen.

In einem Kapitel gewährt Böhm den Ausblick in eine möglicherweise nicht allzu ferne Zukunft:

DER TAG, AN DEM AIMAN MAZYEK ZUM BUNDESPRÄSIDENTEN GEWÄHLT WURDE

Die Freude stand Aiman Mazyek ins Gesicht geschrieben. Das Wahlergebnis war aber auch überwältigend. Mit 99 zu 1 Stimmen hatten ihn die Abgeordneten zum neuen und ersten gläubigen Bundespräsidenten gewählt. Der eine, der gegen ihn seinen Finger gehoben hatte, war gleich darauf ans Kreuz genagelt worden. Bundeskanzler Sigmar Gabriel, vor drei Jahren selbst zum lslam konvertiert, gratulierte direkt nach dem Freitagsgebet als erster und küsste dem neuen Oberhaupt die Füße. Auch die vollverschleierte Vorsitzende der Partei IPD (Islamische Partei Deutschland, vormals SPD), Yasmin Fahimi zeigte sich erfreut über das eindeutige Wahlergebnis:

„Schon lange gehört der lslam zu Deutschland. Jetzt endlich aber führt der Islam auch dieses Land. Das ist nicht nur für die muslimische Mehrheit ein symbolischer Akt, das ist auch ein Zeichen der Freundschaft und der Verbeugung gegenüber unseren Nachbarländern und Partnern Türkei und Saudi-Arabien.“

Die feierliche Amtseinführung fand ausnahmsweise nicht im Bundestag statt, da dort gerade neue Gebetsräume eingerichtet wurden, sondern in der „Zwei-Minarette-Moschee“ von Köln, die früher einmal als Dom Zufluchtsort für Ungläubige ihr Dasein fristete. Die Schuhe hatten vorher alle ausgezogen.

Nachdem der Imam von Kölle die Zeremonie durchgeführt hatte und sich die Anwesenden zum Abschluss der Veranstaltung alle Richtung Mekka gekniet hatten, verließ Mazyek mit seinem Gefolge die Moschee. Auf dem Vorplatz waren schon hunderttausende Männer versammelt. Sie riefen „Allahu Akbar“ und wedelten eifrig mit den Fahnen des Islamischen States Deutschland. Sie zeigte einen Volkswagen, der voll besetzt unter einer Mondsichel hindurchfuhr.

Nachdem sich die Menge wieder beruhigt hatte, konnte Mazyek dann seine Rede halten: „Liebe muslimische Gemeinde. Heute ist ein ganz besonderer Tag. Für Euch, für mich, ja für ganz Deutschland. Jahrzehnte lang haben wir unter der Knechtschaft der Christen und Atheisten in diesem Land gelitten. Wir wurden diskriminiert, kriminalisiert, und es wurde auch immer wieder versucht, uns aus unserem Land, das wir nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut haben, zu vertreiben.

Allah sei Dank gab es aber in den damaligen Parteien, außer in der mittlerweile verbotenen AfD, genügend Politiker, die dem Islam aufgeschlossen gegenüber waren und die überfällige und lebensnotwendige Islamisierung vorangetrieben haben. Vielleicht auch, weil unsere Gönner in der Türkei, in Katar und
Saudi Arabien hier finanziell ein wenig nachgeholfen haben. Aber egal, allein das Ergebnis zählt.

Es ist so weit. Ab heute repräsentiert mit mir ein überzeugter Muslim dieses schöne Land auf der ganzen Welt. Nun beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte Deutschlands. Für all diejenigen, die noch vor kurzem behauptet haben, ich und meine Glaubensbrüder würden das Abendland in eine kulturelle Wüste verwandeln, verkünde ich hiermit meine Botschaft: Nein, das Gegenteil ist der Fall. Wir werden aus Deutschland eine Oase zaubern, in dem jeder einen Schatten kriegt, seinen Durst und seinen Hunger stillen kann, wenn er denn mit uns glaubt.

Und wer in der Öffentlichkeit weiterhin behauptet, der lslam wäre eine gnadenlose Religion, wird mit 1000 Peitschenhieben bestraft. Denn der lslam ist eine barmherzige Religion. Das gilt auch für die Deutschen, die bislang noch nicht konvertiert sind. Sie haben die freie Wahl. Entweder sie werden zu Muslimen, oder wir schicken sie in die Wüste. Die ist nämlich mittlerweile so gut wie menschenleer'“

Da wurde der Jubel noch größer, die johlende Menge stob auseinander und machte sich mit Unterstützung der „Maiziere-Religionspolizei“ auf die Suche nach den verstreuten und überwiegend versteckt lebenden Ungläubigen.

Mazyek, Gabriel und Frau Fahimi aber reisten in die Hauptstadt, sie wollten noch das Grab von Angela Merkel besuchen, die letztes Jahr überraschend gestorben war, nachdem ihr ein Esel mit den Hinterhufen gegen den Kopf getreten hatte. Der muslimische Friedhof, auf dem die ehemalige Kanzlerin nun in Frieden ruhte, lag direkt neben dem Reichstag, der jetzt die Form eines schwarzen Steins hatte und vor drei Monaten feierlich eingeweiht worden war. Das Trio hatte vor einen Kranz niederzulegen, um Frau Merkel für ihre hervorragende Vorarbeit zu danken.

„Den hat sie auch wirklich verdient“, sagte Gabriel. „Ohne sie wären wir noch lange nicht so weit, ihre Neujahrsansprache 2015 brachte immerhin alles ins Rollen. Das war das grüne Licht, das die Islamverbände brauchten, um die Religions-Revolution voranzutreiben. “

„Na, ja“, antwortet Yasmin Fahimi, „Wir waren wohl ebenfalls daran beteiligt. Schließlich war die SPD die erste Partei, die als Organisation mitsamt ihrer Mitglieder konvertiert ist.“

„Ich glaube, wir können uns gegenseitig die Hände schütteln“, ergänzte Mazyek. „Wir haben alle unser Scherflein dazu beigetragen – zum Wohle des deutschen Volkes.“

Ihr gemeinsames Lachen war noch bis ins Morgenland zu hören.

Bei den Geschichten von Thomas Böhm bleibt einem das Lachen im Halse stecken, so nahe sind sie möglicherweise in wenigen Jahren an der Realität. Bestellen kann man das Werk im Juwel-Verlag oder auch bei amazon, das auch eine Rezension veröffentlicht hat. Ein politisch höchst inkorrekter Geschenktipp für Weihnachten!