Schäuble nennt AfD „Dumpfbacken“

Nachdem Vizekanzler Sigmar Gabriel alle nicht regimetreuen Bürger Deutschlands als Pack, Sachsens Innenminister Markus Ulbig Pegidaanhänger als Ratten und Cem Özdemir sie als Mischpoke bezeichnet hat, findet auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ein „Kosewort“ für eine ihm missliebige Gruppe der Gesellschaft. Ihn treibt offensichtlich die Angst um, die AfD könnte parlamentsfähige Mehrheiten erringen. Und so sucht er nach Lösungen und fand als bestes Rezept dafür, dass die AfD nicht in die Parlamente komme, die „Sorgen der Bürger zu lösen und nicht die Parolen der Dumpfbacken“ in einem Wettstreit noch zu übertönen. Er wolle persönlich alles dafür tun, dass die AfD nicht in den Bundestag einziehe, so Schäuble. Die Sorgen der Bürger zu lösen, wäre ja einmal ein guter Ansatz, nur müsste sich die CDU dafür zuallererst der eigentlichen Ursache der meisten Probleme im Land entledigen – der Kanzlerin. (lsg)