Video: Wie das ZDF bei Anti-Putin-Doku trickste

Am 15. Dezember zeigte das ZDF eine 44-minütige Dokumentation mit dem Titel „Machtmensch Putin“ (Video hier abrufbar) über die Rolle des russischen Präsidenten im Syrien-Krieg. Jetzt fand das russische Fernsehen heraus, dass das ZDF-Team – wie der Clip oben mit deutscher Untertitelung zeigt – bei seinen Aufnahmen zu üblen Tricks griff, um die „richtigen Bilder“ zu erhalten.

RT Deutsch berichtet:

Offenbar machte sich das ZDF-Team nicht selbst die Mühe in den Donbass zu fahren, sondern entschied sich bei derart unbedeutenden Randfragen für Outsourcing und beauftragte den russischsprachigen Filmemacher Waleri Bobkow. Dieser wollte wohl einfach schnell liefern und bezahlte einen gewissen Juri, dafür, im Film einen russischen Armeeangehörigen namens Igor im Donbass zu spielen.

Juri präsentiert nun Originalaufnahmen, auf denen klar Regieanweisungen zu hören sind. Die gestellten Szenen tauchen dann auch genau so im ZDF-Film auf, doch statt der Regieanweisungen nun ein Klangteppich aus dramatischer Musik.

Abgelegt unter „Lügenpresse“…

» Siehe auch MMnews: ZDF-Doku „Machtmensch Putin“ – ein öffentlich-rechtliches Schmierenstück
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