Der Kampf gegen „Mein Kampf“

mein_kampfMan kann Adolf Hitler vieles vorwerfen, aber ein Analphabet war er nicht. Er war des Lesens und Schreibens mächtig. Nun kommt gerade wegen des Ablaufs des Copyrights eine neue Ausgabe von Mein Kampf mit beinahe 2000 Seiten, 3500 Anmerkungen und 5 Kilo Gewicht heraus, und unsere Journalisten, die das ganze Jahr nichts anderes machen, als ihre Leser moralisierend zu belehren, tun das natürlich besonders auch in diesem Fall. Dabei wurde mit viel Empörung auch gegen den Einsatz des Buches in Schulen diskutiert. Wir geben hiermit Entwarnung! Der Grund ist ganz simpel:

Wer soll das Buch in einem Land voller Analphabeten lesen, die höchstens noch einen halben Satz in Facebook oder Twitter zwitschern können? Wer glaubt, dass Schüler einer neumodischen Gemeinschaftsschule mehr als eine Seite im Monat schaffen und dann das Buch nicht abräumen? Und es sind nicht nur die Schüler.

Wer glaubt ernsthaft, dass einer aus der warnenden Journaille den Schinken überhaupt in der Hand gehalten oder gar gelesen hat? Ist uns nicht mehr der Satz der Kanzlerin bei Sarrazins Deutschland schafft sich ab in Erinnerung, das Buch sei „nicht hilfreich“. Bis heute hat sie nicht einmal den Einband gesehen.

Regt euch also ab! Selbst wenn Mein Kampf jetzt für ein paar Wochen – Preis aber € 59 – zu einem Spiegel-Bestseller werden sollte, die Gefahr, dass mehr als 99 Deutsche über die Seite 1 des Vorworts hinauskommen, ist minimal, und die Migranten können sowieso kein Deutsch. Hier ist der Text umsonst!