Nils Schmid: AfD – Rassisten und Nazis

Schlimm genug, dass eine Regierungspartei in Deutschland ohne Scham oder auch nur den Hauch von politischer Ethik offen, frank und frei Einfluss auf die Presse nimmt, wie es die SPD beim SWR getan hat (PI berichtete hier und hier). Was dann aber Nils Schmid (SPD) der stellvertretende Ministerpräsident von Baden-Württemberg noch zusätzlich in einem Interview so von sich gibt, ist an Demokratiefeindlichkeit und geradezu abstoßender Überheblichkeit kaum noch zu überbieten. In der Sendung „Phoenix vor Ort“ wollte Stephan Kulle wissen, warum die SPD es ablehne sich mit der AfD in einer Fernsehdiskussion auseinanderzusetzen. Daraufhin zog Schmid in bester Antifa-Methode vom Leder.

(Von L.S.Gabriel)

Die AfD sei ja keine „normale Partei“ und nur deshalb so stark in den Umfragen, weil sie „ganz offenkundig ausländerfeindliche Ressentiments“ bediene, weil „Rassisten“ in ihr das Wort hätten und sie gegen Moslems und „Flüchtlinge“ hetze. Die AfD befindet sich laut Schmid „unterhalb des demokratischen Verfassungsbodens“.

Das schlägt bestenfalls dem Fass den Boden aus. Um die Dramaturgie seiner offensichtlich von fast schon psychotischer Angst vor dem politischen Gegner geleiteten Verbalattacke noch zu steigern, brachte er die bloße Existenz der AfD in einen Konsens mit „angezündeten Flüchtlingsheimen“.

Stefan Kulle zeigte in Intonation und Fragestellung deutlich sein Missfallen über diese Art des Vorgehens und hakte nach, was es der SPD denn bringe, sich einem Gespräch zu verweigern.

Schmid erklärte, man führe mit den verunsicherten Bürgern Gespräche und meinte damit wohl, die SPD erklärt dem Volk was es zu denken habe.

Ob die SPD es dem Bürger nicht zutraue sich anhand einer öffentlichen Diskussion eine eigene Meinung zu bilden, wollte Kulle wissen. Das gestand Schmid, in nicht zu überbietender Arroganz, dem Wähler dann gerade noch zu. Natürlich könne der Bürger sich seine Meinung selber bilden, aber er sei nicht bereit auf einer Ebene mit denjenigen zu reden, die „gegen das System“ vorgingen, so Schmid entlarvend.

Auch der SWR führte in der Sendung „Zur Sache“ ein Gespräch mit dem SPD-Meinungsterroristen Schmid. Offenbar wollte sich der Sender durch dieses Interview vom Vorwurf des sich Gängelnlassens freisprechen. Allerdings wurden die entscheidenden Fragen nach der Gesprächsverweigerung in den letzten fünf Minuten des Beitrages gestellt. Hier trieb es Schmid mit seinen Schlagworten noch schlimmer: Geistige Brandstifter, Rechtsextremisten, Nazis und Rassisten mussten erhalten, um den ganzen linken Hass auf die AfD geifernd ans Publikum zu bringen. Am Ende fiel dann noch der entscheidende Satz: „Ich werde nicht der AfD ein Podium bieten, wo sie gleichberechtigt, als normale demokratische Partei, mit anderen Parteien über Gesundheitspolitik, Schulpolitik, Verkehrspolitik [diskutieren kann]“.

Also, bestimmt dann wohl doch die SPD, wer im Fernsehen „ein Podium“ erhält. Wer sich diese Interviews anhört, weiß danach mit Sicherheit woher die Geistlosen der Antifa ihre Parolen haben.

Hier das Video der SWR Sendung (ab min 21.30 Schmid im Antifa-Sprachmodus gegen die AfD):