Roitzsch wehrt sich gegen Illegalenlager

roitzschIm rund 2.600 Einwohner zählenden beschaulichen Roitzsch im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt soll es schon bald bunter werden. Ein ehemaliges Möbelhaus soll gegen den Willen der Bürger zu einer Unterkunft für etwa 220 Illegale umgebaut werden. Dem gesamten Landkreis wurden bereits etwa 1.800 Invasoren aufgezwungen und 2016 sollen nach vorläufigen Schätzungen, die, wie wir wissen, mit Sicherheit zu tief angesetzt sind, weitere 2.900 dazukommen. Am 12. Januar fand nun eine Informationsveranstaltung zur Einquartierung statt. Die Bürger wurden dort aber nicht etwa über einen Plan informiert, sondern über eine bereits getroffene Entscheidung des zuständigen Kreistages. Dementsprechend aufgebracht war die Stimmung.

(Von L.S.Gabriel)

Die betroffenen Ortsbewohner fühlen sich übergangen. Wie PI direkt aus dem Bürgerverband erfuhr, war die Ausschreibung zum Standort nicht öffentlich und einem zweiten Bewerber solle angeblich ein „Formfehler“ unterlaufen sein, sodass die „Wahl“ dann eben auf Roitzsch fallen musste. Bei der Abstimmung war, nach Aussagen eines Bürgers, kein einziger Ortsbewohner anwesend gewesen. Da die Entscheidung auch nicht rechtzeitig den Bürgern transportiert wurde, verstrich eine mögliche Einspruchsfrist ungenutzt. Das nennt man dann wohl einen gelungenen Coup der deutschlandfeindlichen Asyllobby.

Anwesend bei der „Leider-zu-spät-Informationsfarce“ am Dienstag waren Landrat Uwe Schulze (CDU), Bürgermeister Andy Grabner (CDU), Kreis-Polizeichef Peter Ziehm und einige Kommunalpolitiker.

Fragen und Einwände bezüglich der nicht gerade geringen Kosten von etwa 2,2 Millionen Euro, für z.B. Erschließung und Zuwege, wurden negiert und Kritik bezüglich Baurechtsverstößen abgeschmettert. In einigen Fällen wurden den Bürgern, mit in ihren Ohren geradezu höhnisch klingenden, Lösungsvorschlägen entgegnet. Polizeivertreter Peter Ziehm schlug, um die Asylforderer zu beschäftigen, vor, sie doch im örtlichen Karnevalsverein einzubinden.

Die lokalen Lügenmedien, besonders das rbw-Lokalfernsehen, machte sich hauptsächlich dadurch verdient, dass man Landrat Schulz mehrere Minuten Sendezeit einräumte, in denen er ausführlich betonen durfte, dass die Bürger aggressiv gewesen seien und er schließlich nur der Erfüllungsknecht des Landes sei, der Unterkünfte finden müsse. Außerdem wurde, um die Bürger nur ja als Rassisten darstellen zu können, als „Bürgerstimme“ ein zugezogener Kölner Invasionsbefürworter ins Bild gesetzt, der in Richtung der erst recht seit der Rapefugee-Berichte aus der Silvesternacht verunsicherten Bürger erklärte: „Ich habe vor Euch [Anm. den Roitzschern] mehr Angst, als vor den Ausländern.“

Dieser Meinung war auch der anwesende Polizeivertreter. Auf die Frage, wie die Polizei denn die Bevölkerung vor Übergriffen schützen wolle, erklärte er, dass dies gar nicht notwendig wäre, denn er habe mit Leuten wie den anwesenden Bürgern mehr Probleme als mit den „Flüchtlingen“.

Dass die Roitzscher angesichts dieser geballten Bürgerfeindlichkeit wenig kooperationsbereit und dafür umso aufgebrachter waren (Videos der Informationsveranstaltung hier), ist ihnen nicht zu verdenken. Sie machten klar, dass sie diese Entscheidung keinesfalls akzeptieren würden. Sollte Landrat Schulz nicht im Sinne der Bürger intervenieren, solle er doch zurücktreten, wurde ihm nahegelegt.

Nun gilt es für die Asyllobby die baurechtlichen Bedenken auszuräumen. Sollte das nicht gelingen, ist das Projekt vom Tisch. Für die Roitzscher aber steht das sowieso fest. Diese Unterkunft wird es nicht geben. Dass sie das ernst meinen, befürchtet auch Landrat Schulz: „Wie ich die Roitzscher kenne, sind sie nicht unbedingt schüchtern und zurückhaltend, sondern sie werden sich weithin artikulieren, in welcher Art und Weise weiß ich nicht“, sagt er im Interview.

Der nicht ortsansässige Bürgermeister Andy Grabner sucht nun plötzlich auch das Gespräch. Er möchte sich mit den direkten Anrainern und Initiatoren der Bürgerinitiative gegen das Illegalenlager zu einem Gespräch treffen.

Wir wünschen den Bürgern von Roitzsch, dass sie erfolgreich sein werden und damit ein Zeichen für andere Gemeinden setzen können. Wer sich wehrt, hat vielleicht nichts mehr zu verlieren, aber dafür einiges zu gewinnen.

Kontakt:

Landrat Uwe Schulze
Tel: 03496 60-1000
E-Mail: uwe.schulze@anhalt-bitterfeld.de

Bürgermeister Andy Grabner
Tel: 03493 801-14
E-Mail: grabner@sandersdorf-brehna.de


(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse, trotz aller Kontroversen in der Sache, um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise.)