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Wir sind Unwort!

verschwulungAuf den ersten Blick traurig: Trotz oder gerade weil es eben Hand und Fuß hat, ist „Gutmensch“ von einer sog. „unabhängigen“ Jury zum „Unwort des Jahres“ 2015 gekürt worden. Viel interessanter ist aber der Blick auf die Konkurrenz: Die Verwendung von „Hausaufgaben“ mit Bezug auf die Staatsschuldenkrise in Griechenland wurde negativ vermerkt – und, aufgepasst: „Verschwulung“ auf Rang drei!

Was das bedeutet? Das bedeutet, dass ganz genau wir hier bei PI es geschafft haben, die Schweigemauer um Akif Pirinccis „Die große Verschwulung“ zu durchbrechen. Nach seiner zu Unrecht zur Staatskrise aufgebauschten PEGIDA-Rede sollte sein Buch über die Umzüchtung des deutschen Mannes zum wehrlosen Waschlappen ja eigentlich aus der Öffentlichkeit herausgehalten werden: Großhandel und Buchläden boykottierten das Werk. Nur wenige Versande trauten sich an das heiße Eisen heran, und bei PI gab es eine Welle der Solidarität mit dem Schriftsteller, dessen wirtschaftliche Existenz zerstört werden sollte.

Und siehe da: Wir haben es geschafft. Die öffentliche Debatte ließ sich nicht verhindern, und es macht Mut, zu sehen, was das Internet für Möglichkeiten bietet und wozu PI in der Lage ist. Meinungsfreiheit lässt sich nicht beschneiden – dafür stehen wir ein, und damit setzen wir uns durch.

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