ZDF-Reportage: Polizei zwischen den Fronten

In der Reportage mit dem Titel „Polizei zwischen den Fronten“ heute von 18-18.30 Uhr im ZDF sollte dargestellt werden, wie die Polizei bei Demonstrationen zwischen den Lagern agiert. Natürlich ist die Berichterstattung tendenziös. Vermutlich, um sich bei einer Reportage über eine Demo in Rostock nicht ganz lächerlich zu machen, kam das ZDF nicht umhin, auch am Rande von „linker Gewalt“ zu berichten und man konnte sehen, wie die Polizei, offenbar führungsgewollt, davor zurückweicht und versucht, es den Linken ja recht zu machen.

Selbstverständlich wurde aber darauf geachtet, die Demonstration der Gruppe „Deutschland wehrt sich“ möglichst aggressiv darzustellen. Untermauert wurde das noch durch die Aussagen des Einsatzleiters Michael Ebert, der sich und seine Mitarbeiter als Opfer „zunehmender rechter Gewaltbereitschaft“ darstellte. Aussagen wie, es erfülle ihn mit Wut, welche Menschen „das Thema“ für sich instrumentalisierten, lassen schon auf seine eigene linke politische Ausrichtung schließen. Einer der Bereitschaftspolizisten hatte davor allerdings noch explizit vor der Gefahr der linken Gegendemonstranten gewarnt.

Dass gerade in Rostock die Antifa regelmäßig für gewalttätige Straßenkämpfe sorgt, blieb natürlich unbeschrieben. Das PI-Banner war mit dabei und auch wenn der Bericht bezweckte, PI damit zu diskreditieren – auch Negativwerbung ist Werbung.

(Spürnasen: cybex und lorbas)