Al Hayat TV über islamische Selbstmord“kultur“

Das Video und die Textanalyse wurden anlässlich der islamischen Terroranschläge im November 2015 in Paris hergestellt. Genauso wie vor ein paar Monaten in Paris gilt auch für die Anschläge in Brüssel, dass der Terror aus dem ganz „normalen“ Islam kommt. In Paris / Brüssel haben muslimische Terroristen zugeschlagen und viele unschuldige Menschen in einem beispiellosen Blutbad in den Tod gerissen. Und wiederrum heißt es: „Der Islam hat damit nichts zu tun“. Tagelang forschen, analysieren und diskutieren Politiker, Journalisten, Islamwissenschaftler und Terrorismusexperten über alle möglichen Hintergründe und ziehen vieles in Betracht: falsche Syrien-Politik, soziale Missstände junger Muslime, steigender Islamismus, Sicherheitsdefizite usw., aber keiner wagt es, die Religion des Islams und seine Selbstmordkultur nur ansatzweise zu verdächtigen.

Wir fragen: Warum übernehmen islamische Gottes Krieger eine Kultur des Sterbens für Allah? Was macht die islamische Welt zum größten Exporteur von Selbstmordattentätern in der Geschichte?

Das Selbstmordattentat als Kriegstaktik entstammt einem Brief von Khalid ibn ul Walid, einem Weggefährten des Propheten Mohammed, den er an die Könige von Persien schickte.

Viele Islamgelehrte zitieren noch heute diesen Brief als Beweis dafür, dass Muslime den Tod mehr lieben als die Ungläubigen das Leben. In diesem Brief hieß es:

„Friede sei den Rechtgeleiteten: Gelobt sei Allah, der euch schwächte und eurem Ruhm ein Ende machte … Wenn euch meine Botschaft erreicht, so sollt ihr die Geisel freilassen, den Status eines Dhmiten einnehmen und die Jizzia (Schutzgeld) zahlen. Ansonsten würde ich euch Leute schicken, die den Tod mehr lieben als ihr das Leben.“
(Iben Kathir in Al Bidaya 6/343, Tarikh Al Tabari 2/308)

Khalid Iben ul Walid, der vom Propheten „Das Schwert Allahs“ genannt wurde, erfand diese Kultur des Sterbens nicht, sondern ließ sich dabei von vielen Koran-Versen prägen. In diesen Versen werden die Muslime angeregt, sich mit Hab und Gut für Allah zu opfern. Wie Sure 9.41 und 9.111.

Auch authentische Hadithe rufen zur Verachtung des Lebens und Verherrlichung des Sterbens im Kampf gegen die Ungläubigen auf. Mohammed selbst äußerte den Wünsch:

„Ich schwöre bei dem, in dessen Hand meine Seele ist, dass mir nichts lieber ist als Eroberungsschlachten zu führen und dabei auf dem Pfad Allahs zu sterben…“
(Sahih Muslim/Bab ul Imara 1876, Sahih Al Bukhari 2797)

Es muss aber dabei gesagt werden, dass als der entscheidende Moment kam, der Prophet dann doch nicht als Märtyrer sterben wollte. Denn als er in dem Raubzug von Uhud von den Feinden umzingelt wurde schrie er:

„Wer hält die Feinde von mir fern? Der wird mit dem Paradies belohnt, wenn er getötet wird. Ein Mann von den Ansar kam und kämpfte, bis er getötet wurde…“
(Sahih Muslim 1789)

Und so mussten sieben seiner Weggefährten starben, um ihn vor dem Tod zu retten. Kaum ein Aspekt des islamischen Glaubens ist frei von einer Feindseligkeit gegenüber Andersdenkenden und Andersgläubigen. Diese sollen terrorisiert und eingeschüchtert werden, um ihnen das Fürchten vor dem Islam zu lehren. Wie es in Sure 3.151 und 8.60 vorkommt.

Ein klarer Auftrag, die Nicht-Muslime durch Angst, Panik, und Unruhe zu terrorisieren. Dieses Terroristische Bewusstsein ist im Islam seit der Ära Mohammeds bis heute lebendig geblieben. Im Westen will man es leider nicht so recht wahr haben, dass das Konzept des Martyriums (Al Shahada) kein Produkt des sogenannten Islamismus ist, sondern des Islams und seines Propheten, und dass die Selbstmord-Attentäter im Islam als Gotteskrieger, nicht aber als Terroristen gesehen werden.

Daher ist es in höchstem Maße unaufrichtig, wenn man behauptet, die Terroranschläge vom Islamischen Staat und anderen islamischen Gruppierungen hätten mit dem Islam nichts zu tun, oder man trage zu einem „Feindbild Islam“ bei, wenn man diese Anschläge mit dem Islam in Zusammenhang bringe.

(Quelle: islam-analyse.com)