Der Lackmustest

lackmusFür uns, die wir islamischen und linken Totalitarismus und das Manifest der vorgeblich alternativlosen Globalisierung bekämpfen, gibt es eine Art Lackmustest, der entscheidet, mit wem wir eine Zusammenarbeit akzeptieren. Es ist wirklich ein ganz leichter Test. Diejenigen, mit denen wir uns zusammenschließen, müssen Israel anhand desselben Kriterienkatalogs betrachten, den sie für jede andere Nation auf der Erde anwenden. Das bedeutet, sie dürfen nicht antisemitisch sein, denn ein bezeichnendes Kriterium antisemitischer Menschen ist, bei Israel einen unerreichbar hohen Maßstab anzuwenden, damit sie Israel dämonisieren und delegitimieren können, wenn es diesen unerreichbar hohen Maßstab nicht erreicht, was unvermeidlich ist.

(Von Eeyore, im Original auf vladtepesblog.com)

Der wahrscheinlichste Grund des antisemitischen Vorgehens liegt darin, dass Israel ein jüdischer und ein freiheitlicher Staat ist, gegründet mehr oder weniger auf dem System des freien Marktes, in derselben Weise wie der Rest westlicher Staaten einen mehr oder weniger freien Markt hat. Das macht Israel für Muslime nicht akzeptierbar, weil diese verpflichtet sind, die Welt gemäß der Scharia zu beherrschen; und doppelt nicht akzeptierbar, weil deren Schriften die Vernichtung der Juden und Israels als eines jüdischen Staates gebieten, und weil Juden die ersten waren, die den Anspruch des Gründers des Islam, Mohammed, auf gottgegebenes Herrschaftsrecht zurückgewiesen haben.

Dies macht den Staat Israel aber auch für Sozialisten/Kommunisten nicht akzeptierbar, die anfangs auf einen säkularen kommunistischen Staat Israel gehofft hatten, der mit seinen muslimischen Nachbarn in Harmonie leben würde. Natürlich hätten die Nachbarn dann keine Muslime sein dürfen, sondern nur eine andere Art von Kommunisten, aber die Realität hat einen Kommunisten noch nie am Töten gehindert, wenn es darum ging, ein marxistisches Utopia zu schaffen.

Hier ist ein ausgezeichnetes Beispiel eines richtig und vernünftig denkenden Abgeordneten der Liberalen Partei Australiens, der dafür eintritt, die australische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, ein neuer Senator namens James Paterson. Ein Ausschnitt seiner Rede vom 15. März 2016 vor dem australischen Parlament:

Vergleichen wir diese Aussage einmal mit einer offiziellen Regierungskarte der US-amerikanischen Regierung:

Fehlt da nicht etwas? Das winzige Gaza ist auf der Liste, aber nicht der anerkannte sechs Millionen Menschen zählende Weltführer an Patenten etc., der Staat Israel.

Während die Zeit verstreicht, und während mehr und mehr derjenigen Menschen, die für die freie und althergebrachte Zivilisation kämpfen, entmutigt und verängstigt werden, wächst die Tendenz, dem jüdischen Volk die Schuld für das Problem zu geben. Und diese Tendenz wächst wie ein Geschwür, obwohl jeder leicht sehen kann, dass Merkel und Obama und andere Leute, gemeinsam mit Geldgebern wie George Soros etc., die treibenden Kräfte hinter dem Problem sind.

Ja, es gibt jüdische Linke, die der multikulturellen Politik nachlaufen, als die nützlichen Idioten, die sie sind. Auch gibt es wirklich böswillige jüdische Aktivisten, wie solche aus dem Barbara Lerner Spektrum, die all das vertreten, was Antisemiten von Juden behaupten, und die als „Gottes Gabe an den Ku Klux Klan“ bezeichnet wurden.

Aber es muss unmissverständlich klar sein, dass Babs Lerner und George Soros durch nichts mit dem wirklichen Judentum verbunden sind. Außer vielleicht durch ihre Ethnizität. Doch ihrer jüdischen Herkunft die Schuld für ihre Taten zu geben, wäre dasselbe, wie wenn man die Schuld für die Millionen im Kommunismus durch Mao Zedong getöteten Menschen, dem Faktum zuschiebt, dass er ein Chinese war.

Es gibt jede Menge jüdischer Aktivisten, die für Freiheit und Liberalismus im Sinn Jeffersons eintreten. Sie betreiben nur keinen Aufwand um ihre jüdische Herkunft, da es keine Rolle spielen sollte. Tatsächlich sind es üblicherweise die Linken, die beim Organisieren von Gruppen wie „Juden gegen Trump“ für ihren Angriff das Mittel der ethnischen Identität entsprechend dem kulturellen Marxismus nutzen, weil sie kein echtes Argument haben. Ebenso wie feministische Gruppen und Black Lives Matter etc. pp.

In der jüdischen Geschichte findet sich in den überlieferten Schriften keine Basis für die Zerstörung des antiken griechischen Denkens und des angelsächsischen Rechtsdenkens. Solches findet sich auch in keinem anderen Bestandteil der jüdischen Lehre. (Ich spreche hier natürlich von der echten jüdischen Lehre, nicht von Fälschungen oder angedichteten Texten, geschrieben von Nazis der einen oder anderen Musterung.)

Hier ist zum Beispiel ein freiheitlich gesinnter, jüdischer Mann, Aaron Weiss, der für unser aller Recht auf Freiheit kämpft. Bei seiner Vorstellung bezieht er sich auf die Zeit, als er stolz war, in den Streitkräften der Vereinigten Staaten Dienst zu tun und nicht auf den Genpool, aus dem er stammt.

Für jede Babs Lerner (Anm. und George Soros) gibt es tausende wie Aaron Weiss im obigen Video. Woher ich das weiß? Ich arbeite mit Dutzenden von ihnen zusammen, beim Eintreten für unser aller Recht und Redefreiheit und alles, was damit zusammenhängt. Und es ist für mich eine große Ehre dies zu tun.

Und dies bringt mich zu dem Punkt, den ich stark in den Vordergrund rücken möchte. Diejenigen, die sich an den Angriff religiöser Muslime in Bombay im November 2008 erinnern — vermutlich gesteuert von Pakistans ISI (Inter Services Intelligence) als Angriff gegen das Nachbarland Indien — wissen, dass es dabei eine auffallende Vorgehensweise gab.

Die Terroristen hatten vor, wie dies bei Terroristen der Fall ist, einen höchst aufsehenerregenden Angriff durchzuführen, soweit dies mit ihrer begrenzten Anzahl und Ausrüstung möglich war, die sie mit einem leichten Wasserfahrzeug nach Indien geschmuggelt hatten. Je umfangreicher der Angriff, desto größer der Terror. Aber sie entschieden sich, einen beträchtlichen Teil der Einsatzmittel für einen Angriff gegen ein Chabad-Haus (Anm.: jüdisches Gemeindezentrum und Gästehaus; Merkmal der Chabad-Häuser ist: Alle ihre Türen stehen offen) auf der anderen Seite der Stadt zu verwenden, um dort Juden zu töten. Das bedeutet, dass ihr strategisches Ziel aus mehr als einer Komponente bestand. Denn hätten sie dies nicht getan, dann wären sie in der Lage gewesen, die Zahl der Toten bedeutend zu erhöhen und ebenso das Ausmaß des verursachten Schadens und damit des Terrors.

Genau dasselbe wiederholte sich bei den Angriffen gegen Charlie Hebdo in Paris. Bedeutende Mittel wurden eingesetzt, um Menschen in einem koscheren Supermarkt auf der anderen Seite von Paris zu töten. Offen gesagt, die meisten terroristischen Angriffe im Westen tragen das Merkmal, dass jüdische Menschen ermordet werden.

Daran erkennen wir, wo die Trennlinie verläuft.

Betrachten wir nun den umgekehrten Fall. Wir haben eine historisch und monumental zu nennende Rede des ungarischen Premierministers, Viktor Orban, erlebt. In dieser Rede spricht er ganz klar aus, dass es nicht akzeptabel ist, dass Antisemitismus nach Ungarn importiert wird (dies bezieht sich auf Muslime, weil diese von ihrer Weltanschauung her dazu verpflichtet sind).

Denken wir an die politisch-strategischen Kosten dieser Aussage in seiner Rede. Ungarn hat eine politische Partei, Jobbik, die überzeugte Nazis sind. Das ist keine kleine Partei. Sie haben Sitze im Parlament. Sie haben Einfluss und Anhängerschaft. Dass Orban diese Stellungnahme verkündet hat: „Wir werden nach Ungarn kein Verbrechen, keinen Terror, keine Homophobie und keine Synagogen verbrennenden Antisemitismus importieren“ (Minute 7:31 in dem Video), muss sehr ernst genommen werden.

Indem er dies genau in der Weise sagte, wie er es sagte, hat er echtes politisches Kapital aufgewendet, so wie die terroristischen Gruppen für ihre gegenteiligen Taten ihrerseits ihre Ressourcen einsetzen. Durch diesen Schritt hat Orban sich entschieden als ein echter, freiheitlich Denkender etabliert, als ein Liberaler im Sinne Jeffersons. Er hat unsere Achtung verdient und den Lackmustest bestanden, mit einem für ihn selbst möglicherweise hohen Risiko. Er könnte viel populärer sein und mehr Regierungsmandate haben, wenn er den anderen Weg einschlagen würde, oder, indem er diese eine Zeile einfach nicht gesagt hätte.

Und so wende ich mich an jene selbstmörderisch eingestellten Juden da draußen, an jene, die sich immer noch auf die Scheinheiligkeit der linken Wohlfühlpolitik verlassen möchten; und die genau das dämonisieren, was ihnen die Linken und die linken Medien vorschreiben, ohne Nachdenken und ohne Überprüfen: ihr solltet diesen Mann unterstützen und alle, die wie er denken, falls ihr möchtet, dass eure Kinder die Freiheit haben, sich am Sauerstoff der klaren Luft zu erfreuen, und falls ihr euch wünscht, dass eure Enkel erwachsen werden können. Darum geht es.

Kinder Israel, vielleicht ist jetzt die letzte Chance, zu begreifen, wem eure grundlegenden Interessen aufrichtig am Herzen liegen. Ich möchte vorschlagen, die Gelegenheit zu ergreifen, solche wie ihn zu unterstützen.

Carpe diem.


(Übersetzung: Renate)