Deutscher Schuldkult 2.0

senIn Deutschland scheint gerade Schlimmes vor sich zu gehen. Immer mehr Deutsche fühlen sich nicht mehr persönlich schuldig an den Verbrechen des Zweiten Weltkrieges und das, obwohl man ihnen die immerwährende Schuld von Kindesbeinen an eingetrichtert hat. Es hilft alles nichts, vernunftbegabte Menschen denken einfach, sie, und wohl auch ihre Eltern, waren zu jener Zeit noch nicht einmal geboren. Sie sagen sich, es ist Geschichte, eine schreckliche, die wir nicht vergessen sollten, aber eben Geschichte und beginnen sich geistig zu befreien aus der Geiselhaft eines politischen Mittels, mit dem man die Deutschen bislang sehr gut lenken konnte. Für die politisch-mediale linke Kaste ist das eine Katastrophe, ein neuer Nasenring in Form einer Schuld muss her. Man scheint ihn gefunden zu haben: „Flüchtlinge“.

(Von L.S.Gabriel)

Schon seit Beginn der angeblichen „Flüchtlingskrise“, die in Wahrheit eine inszenierte Invasion zum Austausch der europäischen Völker ist, wird suggeriert, Europa, allen voran Deutschland, trüge eine nicht geringe Mitschuld an den „Flüchtlingen“ insgesamt und an im Meer ertrunkenen im Besonderen.

Wir erinnern uns an das wochenlang medial genussvoll ausgeschlachtete Drama um den bei einer Überfahrt nach Schlaraffenland Europa ertrunkenen dreijährigen Syrer Aylan Kurdi, dessen Vater selbst als Schlepper das Boot kentern ließ und der nur wegen neuer Zähne auf Kosten der deutschen Steuerzahler nach Germoney wollte. So furchtbar der Tod eines unschuldigen Kindes ist, so unbarmherzig wurde er von den Medien in Szene gesetzt. Aylan Kurdi wurde zum Symbol für die Deutschen stilisiert, die allein aus ihrer „Schuld“ heraus das Elend der Welt gefälligst zu schultern hätten.

Nun, ein halbes Jahr später muss der vom eigenen Vater in den Tod geschipperte kleine Junge wieder aufleben. Gerade zu Wahlzeiten ist es wichtig, den Menschen klar zu machen, dass es ihre verdammte Schuldigkeit ist proasyl und damit gegen alle zu sein, die sich nicht dem Willkommensdiktat unterwerfen wollen.

Die „Künstler“ Oguz Sen (Foto, li.) und Justus Becker (re.) hatten die zündende Idee noch schnell vor dem Wahlsonntag das neue Bild der Schuld großflächig zu inszenieren. Sie sprühten es in Form des seinerzeit kunstvoll für die Medien am Strand drapierten kleinen Syrers auf 120 Quadratmeter in Frankfurt am Main an eine Mauer an der Osthafenmole, in der Nähe der Europäischen Zentralbank.

kurdi

Justus Becker „verschönert“ seit den 80er Jahren fremdes Eigentum und besprüht als „COR“ Wände und andere geeignete Oberflächen. Sachbeschädigung als Facharbeit, gewissermaßen. Der türkischstämmige Oguz Sen wurde in Bornheim geboren, hat die Schule ohne Abschluss in der 8. Klasse verlassen und verbrachte seine Zeit lieber in der kriminellen Szene Bornheimer Gangs. Er und sein Sprayerfreund Becker fanden den Impuls zu ihrem Werk nach eigenen Aussagen in der bevorstehenden Wahl: „So ein Bild muss man nicht unbedingt in Sachsen malen, mit den Wahlergebnissen der AfD in Frankfurt geht das auch hier“, erklärt Sen. Und was die „Flüchtlinge“ betrifft passt er natürlich voll und ganz ins Bild der neuen importierten Wählerschaft für die Abschaffung Deutschlands: „Als Menschen haben wir die Pflicht, anderen zu helfen. Kein Mensch ist illegal.“

Die linksbunten Schuldkultbeförderer finden in den Neo-Plusdeutschen also nicht nur eine komplette neue Wählerschaft, sondern auch Unterstützer im Geiste gegen Deutschland und die Minusdeutschen, die man auf keinen Fall entlassen darf, aus der immerwährenden Schuldigkeit, welcher auch immer.