Dulig: Sachsens Polizei zu nett zu Pegida & AfD

duligHat Sachsen ein Problem? Diese Frage ist mit einem klaren Ja zu beantworten. Sachsen krankt, wie ganz Deutschland, an unfähigen Politikern, Medien, die sich nicht mehr der Wahrheit, sondern der Dressurelite verpflichtet fühlen, und einer Armee von linken Deutschlandabschaffern. Beweise dafür tragen regelmäßig die Redner von PEGIDA und die der AfD vor. Eines der Probleme tat sich dieser Tage in einem Interview mit der ZEIT hervor: Martin Tobias Dulig (Foto), Sachsens stellvertretender Ministerpräsident, eifriger Demonstrant im Kreis der linken Straßentruppen gegen PEGIDA, der sich tief mit von Schweineköpfen bedrohten Moslems verbunden fühlt und um keinen Preis den „Linkstrend“ in Gefahr gebracht sehen will. Dulig redet von „Sachsen-Chauvinismus“ und nimmt die Polizei ins Visier, die ihm offenbar nicht gewalttätig genug gegen friedliche PEGIDA-Demonstranten vorgeht.

(Von L.S.Gabriel)

Martin Dulig gehört zu jener Gruppe Menschen, die sich gerne selbst erheben, indem sie auf anderen herumtrampeln. Fast ist es ein Glück, dass er, der studierte Erziehungswissenschafter und „Diplompädagoge“, in die Politik ging und nicht in irgendwelchen Einrichtungen auf unsere Kinder losgelassen wurde, mit Ausnahme auf seine eigenen. Bei der Geburt seines ersten Kindes war der jetzige erhobene Zeigefinger auf zwei Beinen gerade einmal 16 Jahre alt.

Dulig trat 1992, mit damals 18 Jahren, der SPD bei und war später Landesvorsitzender der Jusos. Heute ist er SPD-Landesvorsitzender, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretender Ministerpräsidenten des Freistaats Sachsen.

Ein Politiker, der dieses Amt bekleidet sollte wohl zumindest so etwas wie Verbundenheit mit dem Land, dem er als Vize vorsteht, hervorbringen. Nein, nicht Martin Dulig, dessen Worte nur so vor Selbstgefälligkeit triefen. Im Gegenteil, er haut auf die Sachsen drauf, als läge er mit seinen Bürgern im Krieg.

Es gäbe eine Art von „Sachsen-Chauvinismus“ und ungerechtfertigtem „übertriebenem Sachsenstolz“, der Schuld an den „Problemen“ im Land sei, wirft er den Menschen vor. Die Sachsen bräuchten endlich Demut. Man sei an einem Wendepunkt angekommen. Denn in Sachsen sei der Rassismus das größte Problem, geifert er hemmungslos gegen Sachsens Bevölkerung los.

Das Land brauche das SPD-Integrationspaket, mehr Sozialarbeiter und mehr Polizisten, so der Politiker. Womit wir auch schon bei einem seiner weiteren Hassobjekte wären, den sächsischen Polizeibeamten. Der Polizei insgesamt billigt er zwar durchaus mehr Ressourcen zu, spricht ihr aber gleichzeitig auch die Kompetenz ab. Denn er ortete in den Dezernaten mehr ein qualitatives denn ein quantitatives Problem. Im Speziellen fehle es den Beamten an einer der für linke Idioten Politiker wichtigsten Kompetenzen, der „interkulturellen“. Aber auch an „Führungskultur“ und politischer Bildung mangele es der sächsischen Polizei, weiß Oberlehrer Dulig.

Wenn von Bühnen herab Volksverhetzendes gerufen wird, warum stellt die Polizei dort nicht Personalien fest? Ich frage mich außerdem, ob die Sympathien für Pegida und die AfD innerhalb der sächsischen Polizei größer sind als im Bevölkerungsdurchschnitt. Unsere Polizisten sind die Vertreter unseres Staates. Als Dienstherr dürfen wir erwarten, dass sie die Grundelemente politischer Bildung verinnerlicht haben. [..] Ich frage mich ernsthaft, ob die Lageeinschätzungen von Polizeiführungen und Verfassungsschutz in unserem Land immer angemessen sind.

Es stößt ihm auch bitter auf, dass der Chemnitzer Polizeipräsident Uwe Reißmann nach der Lynchberichterstattung in den Lückenmedien über die Vorfälle in Clausnitz am 18. Februar, schützend vor seine Beamten gestellt hatte und nicht zulassen wollte, dass man sie dafür, dass sie nach bestem Wissen und Gewissen im Rahmen ihrer Vorschriften ihre Arbeit taten, an den Pranger gestellt würden.

Mehr Staat will Dulig und mehr Denunzianten – er nennt das „bürgerliches Engagement“. Und dann gleitet was er sagt irgendwie in eine schon als pathologisch relevant zu bezeichnende Doppelzüngigkeit ab. Denn Kritik an sich empfindet er als durchaus etwas Gutes. Nur – scheint es eben doch eine Frage von wem sie kommt. Linken Straßenterroristen – Dulig nennt sie „Jugendliche“ – müsste man nämlich beibringen ihre Meinung zu vertreten. Wenn PEGIDA-Demonstranten allerdings auf die Straße gehen, um auch ihre Meinung zu vertreten, so sollte die Polizei dem gefälligst einen Riegel vorschieben. Und er lädt Stanislaw Tillich ein, ihn zu einer der PEGIDA-Gegendemos zu begleiten.

Die Mopo nannte Sachsen neulich den Schandfleck Deutschlands, also gewissermaßen das Zentrum von Dunkeldeutschland. Deutschland hat mit Sicherheit viele Schandflecken, das sind die Hassisten dieses Landes, viele davon sind Politiker, wie Heiko Maas, Sigmar Gabriel, Volker Beck, allen voran die Kanzlerin aber auch solch kleine Irrlichter wie Martin Dulig, sie sind das Problem und nicht Sachsen, nicht PEGIDA, die AfD oder bürgertreue Polizisten.