Heute um 19:20 Uhr sendete 3sat-Kulturzeit einen Film über Götz Kubitschek (Zeitschrift Sezession), den wohl prominentesten Vertreter der sog. „Neuen Rechten“. Der Soziologe Armin Nassehi hat mit Kubitschek einen Briefwechsel geführt und als Buch veröffentlicht. Die Sendung lässt beide ausführlich zu Wort kommen.

image_pdfimage_print

 

47 KOMMENTARE

  1. „Deutschland rückt nach rechts“… und da ist gleich die erste Lüge, denn in Wahrheit war Deutschland noch nie so links wie heute.

  2. Das sollte morgen noch im Lauf des Tages in sämtlichen Dritten wiederholt werden. Auf 3Sat selber kommts um 6.20 und nochmal um 9.05h.

  3. #1 Freidenker (09. Mrz 2016 22:10)

    Schlimme Bilder sind das, wie die Moderatorin meint?
    Da fehlt noch dir Erleuchtung.

    ————————————————
    Diese Tina Mendelsohn ist eine blöde, linke Kuh. Genau so, wie es der Mainstream verlangt.

  4. „Sezession“………

    …..ist leider ein „durchgeistigter“ Blog von Leuten die gerne hochtrabende Ideen abhandeln, so aber die „Masse“ nicht erreichen können.

    Und es wird dort ziemlich viel zensiert. Nicht nur Linke die stören wollen, sondern eben auch Meinungen die nicht den Ideen Kubitscheks entsprechen, wohl aber gut zur Diskussion beitragen würden.

    Ich kenne einige der Leute die dort nicht zu Wort kommen dürfen.

    Für mich lesenswert, aber echte Demokraten sind die leider nicht.
    Meinungsfreiheit ist heute wichtiger den je, aber halt nicht bei der Sezession.

  5. #7 Schnitzell (09. Mrz 2016 22:21)

    Oh – gar keine düstere Hintergrundmusik !

    Ironie? Ton abgedreht? Ansonsten: nochmal genau hinhören, besonders am Anfang und am Ende des Einspielers mit Kubitschek.

  6. #12 XY (09. Mrz 2016 22:30)
    Meinungsfreiheit ist heute wichtiger den je, aber halt nicht bei der Sezession.

    Ganz deiner Meinung!

    Sezession zensiert totalitär wie sonst was, daher halte ich vom Magazin nichts.

    Meinungsfreiheit wird in Deutschland aber schon seit Jahrzehnten relativ ausgelegt, de facto gibt es keine.

    Vergleicht mal dzbgl. die USA und Deutschland miteinander.

  7. Bekannt wurde die Moderatorin durch ihre einstweilige Verfügung gegen den Journalisten Henryk M. Broder. Broder hatte im Jahr 2013 über die Fernsehmoderatorin u.a. geschrieben, sie lege ihr Köpfchen zur Seite, damit der Verstand sich in einer Ecke konzentrieren kann und „für so was wird die delirierende Hausfrau alle drei Wochen von London nach Mainz eingeflogen, wo sie die Kulturzeit auf 3sat moderiert.“

  8. #15 Hannes (09. Mrz 2016 22:41)

    Das wußte ich noch nicht, trifft damit aber den Nagel auf den Kopf.

  9. Herrn Nassehi konnte man zumindest zuhören.
    Er war sicherlich überrascht, daß Herr Kubitschek so klug ist.
    Da Herr Nassehi im linken Denken verwurzelt ist und somit der Vision der Gleichheit
    anhängt, die angeblich alle Probleme löst und am Ende das Paradies auf Erden bringt, ist es schon eine enorme Leistung, daß er relativ emotionslos versucht, sich dem Denken des Herrn Kubitschek zu nähern. Dann unterläuft im jedoch ein für Linke nicht untypischer Fehler:
    Er unterstellt Kubitschek, von der Erschaffung eines identitären Deutschland die Lösung aller Probleme zu erwarten, also ähnlich naiv-visionär zu sein wie er selbst mit seinem Traum vom Gleichheitsparadies.

    Im übrigen bedeutet die Schaffung einer identitären Gesellschaft ja nicht, andere identitäre Gesellschaften als minderwertig zu betrachten.

    Der eine will „Multikulti“;
    der andere möchte ein „Europa der Vaterländer“.

  10. Die hiesige Lizenzpresse wird sich wohl bis zum bitteren Ende für die Scheinflüchtlinge begeistern

    Das würdelose Betragen der hiesigen Lizenzpresse erinnert stark an das der marxistischen Presse in Mitteldeutschland während der letzten Wochen und Monate vor dem Sturz der marxistischen Tyrannenknilche. Diese nämlich hörte nicht auf sich für den sogenannten Aufbau des Marxismus zu begeistern, den marxistischen Klassenkampf zu verkünden und die Widersacher der marxistischen Tyrannenknilche mit allerlei schlimmen Namen und bösen Worten zu belegen, während die Anmaßung ihre Meister um sie herum zusammenbrach. So nun auch die Lizenzpresse: Unermüdlich trommelt diese für die Aufnahme der Scheinflüchtlinge, versucht dem Volk einzureden, daß man Einwanderung brauche und beschimpft die Gegner der Scheinflüchtlingsschwemme auf jede erdenkliche Weise, während die öffentliche Ordnung im deutschen Rumpfstaat immer mehr zusammenbricht, sich das Volk scharenweise von der Lizenzpresse abwendet und die Parteiengecken ihren Abgang vorbereiten (die Pfarrerstochter soll ja nach Paraguay fliehen wollen).

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  11. #10 XY (09. Mrz 2016 22:30)
    “ „Sezession“……… ..ist leider ein „durchgeistigter“ Blog von Leuten die gerne hochtrabende Ideen abhandeln, so aber die „Masse“ nicht erreichen können.“

    Äh ja, die diskutieren halt auf einem anderen Niveau als PI-News. Beides hat seine Berechtigung.

    Ich finde weiterhin den Diskussionsbereich bei sezession.de völlig in Ordnung. Zensur sehe ich da keine. Sie akzeptieren halt keine Beiträge, die sich auf einer, ichsachma, weniger intellektuellen Ebene bewegen, aber das finde ich legitim.

  12. #1 Freidenker

    Schlimme Bilder sind das, wie die Moderatorin meint?
    Da fehlt noch dir Erleuchtung.
    +++++++++++++++
    Diese Moderatorin ist eine ganz üble Kanaille und Deutschenhasserin.

    Die Massenschändung deutscher Frauen durch > 1.000 Nafriks in Köln entsetzte sie nicht,

    Diese unvorstellbare Brutalität und diesen Zivilisationsbruch kommentierte am 12.1.16 in 3sat Un-Kulturzeit so
    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=56368

    Sie behauptete, dass es Horden von Männern in jeder deutschen Vorstandsetage gibt.

    Ein widerliches Weib, die uns aus London heraus niedermacht….

  13. http://www.haz.de/Nachrichten/Medien/Uebersicht/Debatte-um-den-Pressekodex

    Sollen Medien die Nationalität oder Religion von Straftätern nennen? Ist der Pressekodex noch zeitgemäß? Der Presserat hat entschieden:
    Es bleibt vorerst bei der jetzigen Regelung.

    Hannover.
    Irgendwann war es genug. Dem Verband Deutsch-Amerikanischer Clubs ging der Hut hoch: Immer wieder war in westdeutschen Berichten über US-Soldaten von deren Hautfarbe die Rede – auch wenn die für das Geschehen völlig unerheblich war. Einspruch beim Presserat.

    Der empfahl dann am 7. Dezember 1971, „bei der Berichterstattung über Zwischenfälle mit US-Soldaten darauf zu verzichten, die Rassenzugehörigkeit ohne zwingend sachbezogenen Anlass zu erwähnen“. Es war die Geburtsstunde der Anti-Diskriminierungsrichtlinie.

    Die Amerikaner waren’s also. Wasser auf die Mühlen derjenigen, die den Ursprung aller vermeintlichen Denkverbote derzeit in ominösen transatlantischen Verschwörungen wittern.
    Mehr als 44 Jahre alt ist der Appell, der heute als Richtlinie 12.1 zum Pressekodex gehört.

    Er empfiehlt, „die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten“ nur dann zu erwähnen, wenn „ein begründbarer Sachbezug besteht“.

    Mehrfach wurde der Text ergänzt und angepasst. Nur eines wurde er nie: präzisiert. Was genau ist ein begründbarer Sachbezug?
    Ist es bei einem Raubüberfall entscheidend, dass der Verdächtige „südländisch“ aussah und nicht dänisch? Spielt es eine Rolle, dass ein Vergewaltiger dunkelhäutig war, wenn seine Identifizierung längst abgeschlossen ist?
    Welche ethnischen Merkmale sind wann erwähnenswert, welche nicht?

    Auslöser für die Neuauflage der Debatte war die Kölner Silvesternacht. Sie hat bei vielen presse-skeptischen Menschen den Eindruck verstärkt, „die Medien“ hätten die Nationalität der Täter mit voller Absicht verschwiegen. Dieser Eindruck ist falsch.

    Tatsächlich haben sie spät und zögerlich berichtet – weil die Polizei schlecht informierte. Schon in den ersten Berichten aber war von „jungen Nordafrikanern“ und „Männern aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum“ die Rede. Derlei Fakten freilich gehen schnell unter in einem überhitzten Klima, in dem Hunderttausende frei erfundene Statistiken und Facebook-Gerüchte bereitwillig übernehmen.

    Wie „zeitgemäß“ ist der Pressekodex? In der Debatte vereinen sich diverse Diskussionsstränge: Erstens der Zorn der „Lügenpresse“-Fraktion, die ein bevormundendes Schweigekartell politisch-korrekter „Mainstreammedien“ im Verdacht hat, die Islamisierung des Landes voranzutreiben.

    Zweitens die Identitätskrise der Medien selbst, die sich seit Monaten heftigen Beleidigungen, Drohungen und Angriffen ausgesetzt sehen und gleichzeitig mühsam lernen, sich sachlicher Kritik zu stellen. Und drittens der gemäßigte Unmut derer, die das Gefühl eint, übertriebene Rücksichtnahme und Toleranz gegenüber Migranten hätten – möglicherweise befeuert durch ein schlechtes Gewissen der Nachkriegsgesellschaft – im Laufe der Jahre ein moralisches Ungleichgewicht geschaffen.
    In diesem Klima werde auf die Empfindlichkeiten von Minderheiten mehr Rücksicht genommen als auf das Informationsbedürfnis der Restbevölkerung.
    Ist das so? Die Branche selbst ist gespalten.

    Gestern diskutierte der Presserat in Berlin mit Fachleuten. Geschäftsführer Lutz Tillmanns weist darauf hin, dass die Richtlinie „keine Sprachverbote“ enthalte. Sein Kollege Rolf Seelheim, Chefredakteur der „Nordwest-Zeitung“, meint dagegen, der Absatz sei „so unscharf formuliert, dass er eher zu Missverständnissen führt, als dass er Redaktionen bei der Entscheidung hilft“.
    Das Gremium entschied Mittwochnachmittag, bei der jetzigen Formulierung zu bleiben. Die Debatte geht dennoch weiter.

    Zu den Kritikern gehört auch die
    neue „Bild“-Chefredakteurin Tanit Koch.
    Die Richtlinie, findet sie, stehe „für ungerechtfertigte Selbstzensur und belegt, wie unmündig Leser in den Augen des Presserates sind“.
    Ihre Anwendung schüre „das Misstrauen gegenüber der journalistischen Arbeit – Menschen merken, wenn ihnen relevante Informationen vorenthalten werden“.

    Letzteres ist fraglos richtig. Tatsächlich aber ist die Richtlinie weder ein Zensurwerkzeug noch ein Instrument zur Wahrheitsunterdrückung. Sie empfiehlt lediglich Behutsamkeit.
    Sie ist ein Appell, im täglichen Klein-Klein kurz die Standards zu überprüfen. Kein Maulkorb, sondern eine berufsethische Abwägungsverpflichtung.

    Selbstverständlich dürfen Medien schreiben, ob ein Täter Moslem, Homosexueller, Dunkelhäutiger oder Sinti ist, wenn es für den Fall von Bedeutung ist.

    Erst kürzlich wies der Presserat die Beschwerde über einen Bericht über sexuelle Belästigung zurück, in dem erwähnt wurde, dass der Täter Asylbewerber war.
    Das sei schon deshalb relevant, weil er mithilfe der Ausländerbehörde gefasst worden sei.

    Die ethnische Zugehörigkeit oder Religion aber ist nicht automatisch eine „relevante Information“, bloß weil ein Tatverdächtiger kein Deutscher oder Christ ist.

    Warum erscheint eine Schlagzeile wie „Vegetarier (32) nimmt Rothaariger (23) die Vorfahrt“ absurd, obwohl es doch auch um Minderheiten geht?
    Weil Vegetarismus und Rothaarigkeit mit dem Fahrverhalten nichts zu tun haben.

    Warum also nicht einfach immer die Nationalität nennen – egal ob Deutscher oder Ausländer?

    Weil sie keinen Informationswert hat.
    Und weil Menschen mit zwei Pässen oder polnischer Großmutter eben nicht immer sauber zu sortieren sind.

    Auch der Begriff „Minderheit“ ist dringend überprüfenswert. Denn irgendeiner Minderheit gehört im Prinzip jeder an.

    Bald auch wir!

    Die bisherige Fassung der Richtlinie krankt daran, dass sie die Erwähnung der Minderheitenzugehörigkeit grundsätzlich ausschließt, ohne zu präzisieren, wann genau sie angebracht wäre und in welchen Fällen ein begründbarer Sachbezug besteht.
    Sachdienlicher wäre genau der umgekehrte Ansatz: grundsätzlich für die Schreibfreiheit, aber gegen das Ressentiment. <<

    .

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Wunstorf/Nachrichten/Polizei-fasst-Ladendieb-bei-Marktkauf

    Die Polizei hat am Dienstagmittag einen Ladendieb vorübergehend festgenommen.
    Der Mann hatte Tabakwaren im Wert von 250 Euro eingesteckt.

    Bei der Feststellung der Personalien stellte sich heraus, dass der Festgenommene unter zwei Identitäten bekannt war.

    Wunstorf. Angestellte Marktkauf-Marktes beobachteten den Mann dabei, wie er die Tabakwaren aus dem Laden schmuggeln wollte.

    Sie alarmierten die Polizei, die den Mann ins Kommissariat brachte.

    Er gab sich als Georgier aus.
    Die Überprüfung ergab, dass er sowohl zur Abschiebung ausgeschrieben war, gleichzeitig aber einen Aufenthaltsgestattung besaß.

    Zudem stellte die Polizei fest, dass der Mann unter einer zweiten Identität als Armenier gemeldet war.

    Er war bereits mehrfach in den Polizeicomputern vermerkt, unter anderem wegen etlicher Diebstähle.

    Zwei Verfahren liefen bereits gegen ihn. Die Auswertung von Videomaterial ergab, dass ein zweiter Dieb mit dem Festgenommenen in dem Markt war.
    Der zweite Mann war allerdings verschwunden.<<

  14. Hmm? Wos goit ab?

    3sat Kulturzeit in Sachen pöse Nazis mal ohne „Expertin“ Jutta Dickfurz?

  15. Kültürzeit…was will man da ach erwarten…Nur wenn mir ein Deutsch sprechender „Nicht Deutscher“ mir das Deutsche Volk erklären möchte, frage ich mich, ob er die Deutsche Geschichte begriffen hat…falls er jemals davon schon mal etwas gehört …haben sollte!
    Aber diese Geschichte zu zerstören ist ja das Ziel ….

  16. n-tv meldete, dass die Lügenpresse weitermacht wie bisher:

    Presserat hält an Richtlinie festTäter-Herkunft soll weiter anonym bleiben

    Wann sollen Medien die Nationalität von Straftätern nennen und wann nicht? Bisher stand der Deutsche Presserat bei dieser Frage für große Zurückhaltung – und bleibt nun auch dabei. Einige Redaktionen sind wenig begeistert.

    http://www.n-tv.de/politik/Taeter-Herkunft-soll-weiter-anonym-bleiben-article17184146.html

    Macht weiter so, ihr Lügner – in euren Abgrund!

  17. Diese unvorstellbare Brutalität und diesen Zivilisationsbruch kommentierte am 12.1.16 in 3sat Un-Kulturzeit so
    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=56368

    Danke für den Link! Frau Vinken bringt es auf den Punkt, sie hat realisiert, wo die Ursachen für die antideutsche Gewalt gegen Frauen liegt! Man muß nur genau hinhören!
    Das, was die Linken als „Rassismus“ bezeichnen, ist alltäglich, es gehört zum Kampf der Eindringlinge zur Übernahme Deutschlands dazu. Das deutsche Volk muß dazu gebrochen und marginalisiert werden. Und dazu gibt es humanethologische Verhaltensweisen, die sind überall, bei allen Völkern dieser Welt gleich… und wenn das deutsche Volk sich weiter einreden läßt, es wäre rassistisch und fremdenfeindlich, dann wird es untergehen. Wer im eigenen Land gegen seine Verdrängung kämpft kann gar nicht rassistisch und fremdenfeindlich im Sinne der „Frankfurter Schule“ sein, nein er ist Freiheitskämpfer!

    Die Frau Moderatorin ist doch als antideutsche Rassistin bekannt. Als regelmäßiger Konsument der „Kulturzeit“ kennt man die Moderatoren, es sind treue und willfährige Schüler der „Frankfurter Schule“ …

  18. Finde gut, dass er sich als Pole für die Belange des deutschen Volkes engagiert. Genauso wie Lichtmesz und dieses Blonde – Kositzka oder so…..

  19. Schimpft bitte nicht so auf die kleine Tina, durch sie habe ich PI kennengelernt und mir das TV-Gucken abgewöhnt. 🙂 🙂

  20. #26 Backwerk (10. Mrz 2016 08:54)

    Finde gut, dass er sich als Pole für die Belange des deutschen Volkes engagiert. Genauso wie Lichtmesz und dieses Blonde – Kositzka oder so…..

    Was phantasieren Sie denn da zusammen! Kubitschek ist Oberschwabe und stammt vom Bodensee.

  21. #24 martin67 (10. Mrz 2016 06:53)

    n-tv meldete, dass die Lügenpresse weitermacht wie bisher:

    Presserat hält an Richtlinie festTäter-Herkunft soll weiter anonym bleiben

    Wann sollen Medien die Nationalität von Straftätern nennen und wann nicht? Bisher stand der Deutsche Presserat bei dieser Frage für große Zurückhaltung – und bleibt nun auch dabei. Einige Redaktionen sind wenig begeistert.

    Was man vom Presserat halten kann, zeigt sich erst wirklich, wenn man weiß, dass dieser mit zweierlei Maß misst und mit anderen Minderheiten eine völlig andere Auffassung hat.

    Beispiel:

    Vor ca. 2 Jahren hat Cinthia Briseno auf SPON einen Artikel gehabt, der aus einer reinen Auflistung bestand von angeblich autistischen Mördern. Sie hat also die Kriminalgeschichte durchforstet, sich dann echte oder auch nur vermeintliche Mörder herausgesucht, die Autisten waren oder von denen sie das VERMUTET (in vielen Fällen sicherlich sogar falsch, denn es ist kaum anzunehmen, dass der Frauenvergewaltiger und Serienmörder Pommerenke ausgerechnet Autist war).

    Dem Leser wurde durch diese Auflistung suggeriert, dass Autisten überdurchschnittlich häufig zu solchen Gewalttaten neigen würden – was nicht nur faktisch falsch ist (statistisch sind sie deutlich häufiger Gewaltopfer als Täter), sondern es widerspricht auch dem Stehbankett-Pressecodex des Presserates, nachdem die Zugehörigkeit zu einer Minderheit nur dann genannt werden sollte, wenn sie zum Verständnis des Artikels relevant ist.

    Man stelle sich mal die Aufregung vor, hätte Briseno so eine Auflistung mit Minderheiten wie Schwule, Migranten, Roma, Transsexuelle usw. gemacht! Die Aufregung wäre riesengroß gewesen. Bei Behinderten, in diesem Fall Autisten gelten diese ganzen Regel aber offenbar nicht.

    Gut, nach diesem Artikel gab es massenweise Beschwerden bei Presserat. In einer Abstimmung befand man dort, dass dieser Artikel, in dem einer Minderheit eine faktisch nicht existierende Neigung zu Mord und Totschlag suggeriert wurde, in Ordnung sei.

    Bei SPON kam man inzwischen wohl selbst zur Ansicht, dass man sich da irgendwie vergaloppiert hatte und schob dem Artikel noch einen Zweizeiler nach, indem es hieß, man habe ja mit dieser Auflistung Autisten keineswegs eine überdurchschnittliche Neigung zur Gewalt unterstellen wollen. Aber was bitte sonst sollte so ein willkürliches Rauspicken von Fällen aus der Kriminalgeschichte sonst bezwecken?

    Der Fall hat – abseits der Mainstream-Presse – relativ hohe Wellen geschlagen und wurde auch in neurologischen Fachzeitschriften thematisiert.

    Fazit: SPON hat beim Presserat einen Freifahrtschein. Zumindest schreibt aber diese gruselige Frau Briseno dort nicht mehr, die weder über journalistisches Handwerkszeug verfügte noch über ein Mindestmaß an journalistischer Moral und Ethos.

    Man stelle sich mal vor, die „Junge Freiheit“ hätte den gleichen Artikel veröffentlicht und dort eine Auflistung von Mordtaten, verübt durch echte oder auch nur VERMUTETE Schwule veröffentlicht. Das wäre ein Riesenskandal gewesen.

    Dieses ständige Messen mit zweierlei Maß ist ein Markenzeichen nicht nur unserer Empörungspresse, sondern auch deren selbsternannter Moralapostel, die sich „Presserat“ nennen.

  22. #28 Tiefseetaucher (10. Mrz 2016 10:06)

    #26 Backwerk (10. Mrz 2016 08:54)

    Finde gut, dass er sich als Pole für die Belange des deutschen Volkes engagiert. Genauso wie Lichtmesz und dieses Blonde – Kositzka oder so…..

    Was phantasieren Sie denn da zusammen! Kubitschek ist Oberschwabe und stammt vom Bodensee.

    Sorry, nicht ganz vom Bodensee, aber auch nicht allzuweit entfernt, nämlich gebürtig in Ravensburg – Oberschwabe also auf jeden Fall und das hört man auch noch raus, wenn er spricht. Ein richtiger Süddeutscher und was auf dem Kasten hat er auch, ebenso wie seine Frau Ellen Kositza, die aus Hessen, genauer der heute völlig heruntergekommenen Multikulti-Stadt Offenbach am Main, stammt.

  23. Solche Sendungen sind schon mal wesentlich besser als die anderen öffentlich-rechtlichen Diffamierungsschlachten, den Gesinnungsjournalismus der Moderatorin mal ausgeblendet.
    Pegida und AfD machen den Lügenmedien langsam Beine.

  24. @ #31 match90 (10. Mrz 2016 10:42)

    Solche Sendungen sind schon mal wesentlich besser als die anderen öffentlich-rechtlichen Diffamierungsschlachten, den Gesinnungsjournalismus der Moderatorin mal ausgeblendet.
    Pegida und AfD machen den Lügenmedien langsam Beine.

    Sehe ich genau so, alles in allem war das ein objektiver Bericht.

    Stück für Stück wird „Rechts“ wieder hoffähig, gut wäre es wenn das ganze noch ein wenig schneller ginge.

  25. Die Moderatorin wohnt übrigens in einer Londoner Villa. Sie fliegt einmal im Monat ein, macht ihre linksradikalen Sprüche, kassiert die 20.000 Euro Zwangsgebühren und fliegt wieder weg. Das System ist abartig.

  26. @ #15 Marie-Belen:

    Zustimmung, absolut richtig erkannt! Es ist eben n i c h t die „naive“ Beschränkung auf das Identitäre, das den alleinigen Antrieb der Bewegung für die Veränderung bildet. Kein Identitärer oder Pegida-Freund ist so naiv zu glauben, dass moderne Gesellschaften hermetisch bleiben können. Aber ein Blick z. B. nach Japan würde sofort aufzeigen, dass eine moderne Gesellschaft eben n i c h t untergeht, wenn sie sich konsequent einer Masseneinwanderung entzieht. Aber davon wollen die linken (Be-)Herrschaften ja nichts wissen. Sie blenden Einsichten und Erkenntnisse aus, wo sie das linksideologisch verpeilte Weltbild durchkreuzen. Die Linke merkt aber, dass etwas anders geworden ist, nämlich die dramatisch schwindende n a i v e Gläubigkeit und das unreflektierte Durchwinken jedweden Sermons durch den Medienkonsumenten, was linkslibertäre Multis so von sich geben. Es funktioniert nicht mehr ! Es ist unumkehrbar geworden !

  27. Nicht überraschend, dass auch 3sat versucht, Sloterdijk und Safranski in die Rechtsaußenecke zu schieben, was jemand wie Safranski gottlob mit leichtem Spott zur Kenntnis nimmt. Überraschend ist aber doch, dass sie ausgerechnet einen alten Zausel vom Duisburger DISS gegen Safranski in Stellung bringen, wo Altlinke seit dreißig Jahren damit beschäftigt sind, ihre alten Gegner täglich neu zu beleben, da kommen AfD und Pegida gerade recht. Heribert Seifert hat das DISS, das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung, mal treffend so charakterisiert:

    In einer weitgehend erfahrungsresistenten, durch öffentliche Aufträge geförderten Nischenwelt kultivieren sie die Jagd nach den immergleichen Gespenstern, die dank ihrer Bemühungen nicht weniger, sondern mehr werden.

    „Dissen“ heißt neudeutsch „jemanden schlechtmachen“. Im Übrigen ist die Sehbeteiligung bei 3sat so lächerlich gering, dass man sich schämt, sie im Teletext extra auzuweisen. Da gibt es zwar – im Kulturkanal! – das tägliche Horoskop, aber keine Quoten, der 3sat-Marktanteil bewegt sich irgendwo bei einem Prozent. – Die „Kulturzeit“ über Marc Jongen, Safranski & Co.:

    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=57197

  28. Nassehi über Safranski und Sloterdijk: „diese beiden Figuren“. Aha. So führt man heute also den vielbeschworenen „Diskurs“. Alles klar. Bewegt sich langsam auf Maischberger-Niveau, die 20% der Deutschen als geistig-politischen „Bodensatz“ bezeichnet – gemeint sind natürlich die, die nicht ihrer Meinung sind.

    Wenn Nassehi und Maischberger nur 10% des Bildungshintergrunds und des Reflektionsvermögens von Safranski und Sloterdijk hätten, könnten sie sich glücklich schätzen. Das wird für sie jedoch lebenslang unerreichbar bleiben.

  29. #31 match90:

    Solche Sendungen sind schon mal wesentlich besser als die anderen öffentlich-rechtlichen Diffamierungsschlachten, den Gesinnungsjournalismus der Moderatorin mal ausgeblendet.

    Stimmt, sehe ich genauso. Und Armin Nassehi hat sich, immerhin, nicht von Mendelsohns Reizvokabeln „brandgefährlich“ und „zündeln“ (Safranski) auf die schiefe Bahn lenken lassen. Er war ohnehin erstaunlich moderat, in seinem FAZ-Artikel neulich ging’s deftiger zur Sache, in dem er von einer „blühenden rechtsintellektuellen Szene“ sprach,…

    …die der AfD und Pegida die semantischen Chiffren zur Verfügung stellt, auf die dann Großdenker wie Rüdiger Safranski oder ehemalige Linke wie Peter Schneider mit einer Wortwahl bereitwillig aufspringen. Deren Funktion kann man bei Victor Klemperer nachlesen.

    Eine Unverschämtheit sondergleichen, Klemperers Hauptwerk heißt bekanntlich „LTI – Lingua Tertii Imperii“ (Sprache im Dritten Reich); Safranski und Schneider haben lediglich Merkels Flüchtlingspolitik kritisiert.

  30. #38 Heta (10. Mrz 2016 13:47)

    Und Armin Nassehi hat sich, immerhin, nicht von Mendelsohns Reizvokabeln „brandgefährlich“ und „zündeln“ (Safranski) auf die schiefe Bahn lenken lassen. Er war ohnehin erstaunlich moderat.

    Ich habe seine Formulierung über Safranski und Sloterdijk („diese Figuren“) als seltene Respektlosigkeit empfunden. Und das als Funktion eines Wissenschaftlers….Das war schon bemerkenswert und obendrein unprofessionell.

  31. Ich finde die beiden richtig süß. Wenn alle Deutschen so leben würden, hätte D wieder eine Zukunft. Die Deutschen sollten heiraten und Recht viele Kinder kriegen. Warum überlasst ihr es den Musels Grossfamilien zu gründen und vom Kindergeld zu leben? Ihr könntet das auch! Raus aufs Land umziehen und ein paar Geschäftsideen im Gepäck!
    Die beiden erinnern mich an die Hippiezeiten in den 70ern. Die haben auch immer Villen/Schlösser bewohnt, Kinder gemacht und den ganzen Tag elitär philosophiert. 🙂

  32. #39 Paula:

    Ich habe keine Lust, mir den Beitrag nochmal anzusehen – hat Nassehi tatsächlich „diese Figuren“ gesagt? Das ist in der Tat extrem abwertend, klingt wie „dieses Gesindel“.

    Nassehi wurde übrigens letzte Woche in der FAZ vehement widersprochen, der Politologe Peter Graf Kielmansegg schreibt:

    Wer in Zeiten, in denen Millionen und Abermillionen von Menschen in Afrika und Asien auf der Flucht sind oder an Migration denken, und Deutschland, nicht ohne eigenes Zutun, immer mehr zum Ziel aller Flüchtlinge und Migranten wird, in einem solchen Haus lebt, hat alles Recht, beunruhigt zu sein. Niemand kann in Deutschland derzeit wissen, was aus dem Gemeinwesen wird, wenn der Millionenstrom andauert. Ängste sind in dieser Lage überhaupt nichts Kleinbürgerliches, sie sind etwas sehr Menschliches. … Und dass die Politik in aller Hektik des Agierens offenkundig ratlos ist, beschwert auch nicht nur die Kleinbürger.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/peter-graf-kielmansegg-antwortet-armin-nassehi-14099664.html

  33. Bei uns in einem Nachbardorf gab es z. B. Den Amtshof. Ein riesiges Gebäude, im Keller mit Zellen für Gefangene. Da war früher das Gericht drin. Das gehörte dann einem Hippie, der hat davon gelebt, den Rumpf für Segelboote aus Plastik zu gießen. Die Zimmer mehr hat er einzeln vermietet, so dass die Mieter ihm dann den Hof abbezahlt haben. Es gab 2 Wohngruppen, eine von 10 Leuten und eine von 5. Jede Gruppe hatte ihre Küche.
    Es gab auch viele Kinder. Eins fiel vom Hochbett. 🙁
    Ps. Wollte natürlich nicht unterstellen, dass due beiden von Kindergeld leben, die werden schon beide gut verdienen. Aber nur mal so als Anregung… In USA gibt es gar kein Kindergeld, aber fast alle Frauen um die 40 haben mindestens 3 Kinder, Männer auch und die waren fast alle einmal verheiratet oder sind es immer noch.
    Warum die Deutschen also daher so wenig heiraten und noch weniger Kinder machen, ist von daher ein Rätsel.

  34. Nachtrag zu #41:

    Bei dem Zitat fehlt der entscheidende Satz, um die „Haus“-Metapher überhaupt zu verstehen. Peter Graf Kielmansegg schrieb in seiner Replik auf Armin Nassehi:

    In einem Land mit offenen Grenzen zu leben bedeutet, in einem Haus zu leben, in das jeder eintreten kann, um dann Wohnrecht zu begehren. Wer in Zeiten, in denen Millionen und Abermillionen von Menschen in Afrika und Asien auf der Flucht sind oder an Migration denken, und Deutschland, nicht ohne eigenes Zutun, immer mehr zum Ziel aller Flüchtlinge und Migranten wird, in einem solchen Haus lebt, hat alles Recht, beunruhigt zu sein. Niemand kann in Deutschland derzeit wissen, was aus dem Gemeinwesen wird, wenn der Millionenstrom andauert. Ängste sind in dieser Lage überhaupt nichts Kleinbürgerliches, sie sind etwas sehr Menschliches. …Und dass die Politik in aller Hektik des Agierens offenkundig ratlos ist, beschwert auch nicht nur die Kleinbürger. In der Politik finden diese wohlbegründeten menschlichen Sorgen bis jetzt keine wirkliche Resonanz.

    Es ist vielleicht nützlich zu wissen, dass Armin Nassehi Deutschperser ist, der Vater kam 1954 zum Studium nach Deutschland und blieb, immerhin hat die deutsche Mutter sich beim Vornamen durchgesetzt.

  35. @ Heta

    Genau gesagt hat er „diese beiden Figuren“ gesagt, also über Sloterdijk und Safranski. Ab Min. 15:50. Und so jemand nimmt zuvor pro Minute fühlte 20 x das Wort „Diskurs“ in den Mund (womit er wohl sowas wie einen argumentativen Austausch meint, das Wort „Diskurs“ wird ja ständig falsch verwendet). Nun ja, was soll man von einem „Wissenschaftler“ halten, der einen wie auch immer gearteten „Diskurs“ einfordert und dem Gegenüber nicht mal den Minimal-Respekt entgegenbringt und gestandene Wissenschaftler wie Sloterdijk und Safranski als „diese beiden Figuren“ entwertet – wahrscheinlich weil er, Nassehi, weder den Bildungshintergrund noch die argumentativ-logische Stärke hat, um den beiden gewachsen zu sein.

  36. Mark Twain soll gesagt haben:
    „Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht.
    Ich habe es schon hundertmal geschafft.“

  37. #44 Paula:

    Dieser Nassehi ist schon vor sechs Jahren, als Sarrazins erstes Buch die Republik erregte, unangenehm aufgefallen, als er nicht nur Sarrazin, sondern sein Publikum gleich mit abqualifiziert hat; es ging um eine Münchner Podiumsdiskussion:

    Nachdem Sarrazin sich als Opfer der veröffentlichten Meinung stilisiert hatte, begann das distinguierte Publikum von circa 800 Personen zu toben und zu johlen, als kritische Einwände diskutiert wurden. Einen Hauch von Sportpalast wollte die SZ gespürt haben. Das ist zwar übertrieben, aber das Bedenkliche bestand doch darin, dass auch das Publikum nicht an einer Abwägung von Argumenten interessiert war, sondern ausschließlich daran, sich Ressentiments und allzu einfache Erklärungen bestätigen zu lassen.

    Seine liebste Schmähvokabel, auch im FAZ-Artikel, ist „Kleinbürger“, womit er wohl Spießbürger meint:

    Das Publikum träumte lieber Kleinbürgers Traum, eine schwierige Welt einfach erklären zu können. Dass selbst die wohlsituierte »Mitte der Gesellschaft« so leicht affizierbar ist, ist die eigentlich besorgniserregende Botschaft dieses Abends. Das Publikum brachte ein sacrificium intellectus, ein Opfer des Intellekts, um den Traum einer reinen Ordnung träumen zu können. Der Kater nach dem Erwachen wird umso stärker sein.

    Pech gehabt! Die Kleinbürger sind aufgewacht und zeigen denen da oben, was eine Harke ist. Nassehi ist damals auch deshalb unangenehm aufgefallen, weil er sich bei der „Zeit“ abfällig über eine öffentliche Diskussion ausgelassen hat, an der er selbst (neben Sarrazin und Gabor Steinhart) beteiligt war. Schamlos nennt man sowas:

    http://www.zeit.de/2010/41/Nassehi

  38. Der gute Mann, egal ob Pole oder Oberschwabe, hat irgendwie einen an der Waffel. Nicht nur das elitäre, „intellektuelle“ Getue, das undeutsche Rauchen, das idiotische Siezen der Ehefrau (nicht etwa ironisch, sondern todernst, wie ihm überhaupt jeder Humor abhanden gekommen zu sein scheint). Vor allem der „Geistesblitz“ am Ende des Beitrags:

    Götz Kubitschek: „Wir sollten in dieser gewaltlosen Form des Widerstands gegen diesen Austausch gefördert werden vom Staat, vom Establishment, weil es ansonsten nicht in unserer Hand liegt, ob nicht irgendwo dann in einem Ort ein Teil durchdreht, wenn er merkt, dieser Ort wird um seine Zukunft gebracht.“

    Der Staat, das Establishment sind es ja gerade, die die Deutschen um ihre Zukunft bringen. Warum sollten sie den Widerstand dagegen „fördern“? Gewalt ist von denen ja gerade gewollt.

    Also absurder geht es nicht. Wer weiß, ob er, wenn er denn „gefördert“ wird, im Gegenzug die Adreßliste seiner Kunden und aller bei „EinProzent“ Registrierten über den Tresen schiebt.

  39. #47 Si vis pacem para bellum:

    Der gute Mann … hat irgendwie einen an der Waffel. Nicht nur das elitäre, „intellektuelle“ Getue, das undeutsche Rauchen, das idiotische Siezen der Ehefrau…

    Das „undeutsche Rauchen“: Sind Sie noch ganz bei Trost? Geht’s noch? Wer hat hier einen an der Waffel? Und was das Siezen betrifft: Ist in der französischen Oberschicht auch heute noch üblich, auch Kinder siezen ihre Eltern und Sartre siezte die Beauvoir… Die Kubitscheks haben sich von Jean Raspails Aufsatz „Die Tyrannei des Duzens“ inspirieren lassen.

  40. #47 Heta (11. Mrz 2016 00:22)
    Das „undeutsche Rauchen“: Sind Sie noch ganz bei Trost? Geht’s noch? Wer hat hier einen an der Waffel?

    »Das Rauchen macht dumm, es macht unfähig zum Denken und Dichten. Es ist auch nur für Müßiggänger, für Menschen, die Langeweile haben. Die ein Drittel des Lebens verschlafen, ein Drittel mit Essen und Trinken und anderen notwendigen oder überflüssigen Dingen hindudeln, alsdann nicht wissen, obgleich sie immer ‚vita brevis‘ (‚das Leben ist kurz‘) sagen, was sie mit dem letzten Drittel anfangen sollen. Für solche faulen Türken ist der liebevolle Verkehr mit den Pfeifen und der behagliche Augenblick der Dampfwolke, die sie in die Luft blasen, eine geistvolle Unterhaltung, weil sie ihnen über die Stunden hinweghilft.«

    »Wenn es so fortgehen sollte, wie es den Anschein hat, so wird man nach zwei oder drei Menschenaltern schon sehen, was diese Schmauchlümmel aus Deutschland gemacht haben. An der Geistlosigkeit, Verkrüppelung und Armseligkeit unserer Literatur wird man es zuerst bemerken, und jene Gesellen werden diese Misere dennoch höchlich bewundern. Und was kostet der Greuel! Schon jetzt gehen 25 Millionen Taler in Deutschland im Tabakrauch auf, die Summe kann auf 40, 50, 60 Millionen ansteigen. Und kein Hungriger wird gesättigt und kein Nackter bekleidet. Was könnte mit dem Gelde geschehen!«

    »Aber es liegt auch im Rauchen eine arge Unhöflichkeit, eine impertinente Ungeselligkeit. Die Raucher verpesten die Luft weit und breit und ersticken jeden honetten Menschen, der nicht zu seiner Verteidigung zu rauchen vermag. Wer ist denn imstande, in das Zimmer eines Rauchers zu treten, ohne Übelkeit zu empfinden? Wer kann darin verweilen, ohne umzukommen?«

    Johann Wolfgang von Goethe
    http://www.lettere.de/autores/goethe/rauchen.html

Comments are closed.