Kriegshandlungen Illegaler mitten in Paris

An der Pariser Metrostation Stalingrad lagern seit Anfang März Hunderte Illegale, hauptsächlich aus Eritrea, dem Sudan und Afghanistan. In der Nacht auf Freitag kam es zu brutalen Kämpfen, vermutlich um Platzvorrechte oder einfach die üblichen Kriege der einzelnen Nationalitäten. Auch eine Bürgerwehr soll in die Unruhen verwickelt gewesen sein. Trotz eines Großaufgebots der Polizei und zwischenzeitlicher Beruhigung der „Kriegshandlungen“ brach die Gewalt immer wieder erneut aus und zog sich über mehrere Stunden hin. In den vergangenen Wochen hatte das Lager Zuwachs von fast tausend Illegalen aus Calais bekommen. Am 30. März hatten Innenminister Bernard Cazeneuve und Bürgermeisterin Anne Hidalgo die Räumung veranlasst, aber nur zwei Wochen später waren die Horden wieder zurück. Nun will man wieder räumen, also das Problem nur zu einem anderen Ort verlagern.




Bonn: Islam-Diskussion mit Alice Schwarzer

schwarzer_kaddorWenn zwei Urgesteine der Emanzipationsbewegung aufeinanderprallen, von denen die eine – Alice Schwarzer – glühende Atheistin und die andere – Lamya Kaddor – eine glühende Muslimin ist, dann ist das schon ein ganz besonderes Schauspiel, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Wie viel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets (PI berichtete) fand am 14. April 2016 im Bonner Universitätsforum (BAPP) in Zusammenarbeit mit der Brost-Stiftung eine Diskussionsveranstaltung: „Muslimisch – weiblich – deutsch? Integrationserfahrungen muslimischer Mädchen und Frauen“ statt. Vorgesehen war, dass in der Runde auch Kontroversen über Ehrenmorde, Zwangsheirat und Unterdrückung angesprochen werden sollten

(Von Verena B., Bonn)

Die beiden ersten Stuhlreihen waren für deutsche und muslimische Prominenz reserviert, zu denen unter anderen die ehemalige Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann (SPD) zählte, die leibhaftig anwesend war. Junge Musliminnen, die über ihre Erfahrungen hätten berichten sollen, vermisste man auf dem Podium, lediglich nach der Veranstaltung wurde vor der Türe eine junge Frau in islamischer Tracht gesichtet.

Stars des Abends waren die beiden oben genannten Protagonistinnen. Weitere Podiumsteilnehmer: Claudius Seidl, FAS-Feuilleton-Chef, und Ali Ertan Toprak, Vorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschlands. Moderiert wurde die Diskussion von der islamfreundlichen und -erfahrenen Anja Bröker vom WDR. Der Einladung gefolgt waren etwa hundert Gäste, die sich sehr lebhaft an den Diskussionen beteiligten und meist an den falschen Stellen (bei Schwarzer und Toprak) Beifall klatschten, was Kaddor und Böker sichtlich missfiel.

Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Präsidenten der Bonner Akademie, Bodo Hombach, der sich der Brisanz des Themas bewusst war und seinen Vortrag mit dem Satz einleitete: „Dialog beginnt mit gegenseitiger Anerkennung“, wobei er zugab, keine Ahnung vom Islam zu haben. Seiner Meinung nach sind Muslime gemäßigt, so lange sie ihre Religion nicht praktizieren („Binde das Pferd zunächst an, dann erst vertraue auf Allah.“).

Im Fokus standen zunächst die Ereignisse des muslimischen Silvester-Taharrushs (islamische Tradition der sexuellen Massenvergewaltigung von Frauen auf öffentlichen Plätzen) in Köln. Schwarzer, deren Redaktion der „Emma“ in unmittelbarer Nähe des Tatorts an der Domplatte liegt, schilderte sehr drastisch die Gewalt der muslimischen Frauenhasser. Dass es sich bei diesen auch um zahlreichende „Schutzsuchende“ gehandelt habe, habe sie zunächst nicht für möglich gehalten.

Schwarzer warnte vor blinder Fremdenliebe und fragte, warum die Politik sich weigere, die politische Bedeutung der Silvesternacht zur Kenntnis zu nehmen. Ganz sicher sei es kein Zufall, sondern organisiert gewesen, dass 1.000, eher 2.000 Männer in Gruppen von acht bis zehn Männern einzelne Frauen umringten, dann mit sexueller Gewalt traktierten und anschließend wieder in der anonymen Masse untertauchten. Das seien Männer gewesen, für die die Scharia über dem Grundgesetz und der Mann über der Frau steht. Kaddor („Wir brauchen ein Einwanderungsministerium!“) betonte eifrig, dass alle Muslime entsetzt über diese Taten gewesen seien und sie „nicht gut“ (!) fanden.

Dann berichtete sie über ihre Erfahrungen als Religionspädagogin in Dinslaken, wo sie es schaffte, dass fünf ihrer ehemaligen Schüler in den Dschihad zogen, was sie als ewig Alleingelassene unendlich bedauerte. Sie kläre dort auch über das Kopftuch auf, das nicht zwingend im Koran vorgeschrieben ist, und sie trage ja auch selber keins, was einigen ihrer männlichen Schüler nebst religiösen Familien sehr missfalle. Neben ihrer Schwester sei sie die einzige Frau der ganzen syrischstämmigen Familie, die kein Kopftuch trage. Muslimisch und gleichzeitig deutsch zu sein, sei kein Widerspruch. Die Muslime müssten stärker auf ihrer Identität bestehen. Außerdem erhielten die moderaten Muslime keinerlei Unterstützung seitens der Politik, sie würden alleine gelassen. Ich murmelte vor mich hin, dass sich Kaddor schon wieder in der Opferrolle gefalle und geistesgestört sei. Mein junger Nachbar war ebenfalls stinksauer und bestätigte das grollend.

Toprak (der von seinen Brüdern im Glauben oft als „Haustürke“ bezeichnet wird, der sich der Mehrheitsgesellschaft anbiedern wolle) hielt eine glühende Rede und forderte als guter, deutscher Patriot, dass deutsche Werte offensiver verteidigt werden müssten. Er schätze sich als konservativer als Seidl ein und betrachte sich nicht als Opfer der Gesellschaft. Die Eliten seien es aufgrund ihrer falschen, die Probleme verharmlosenden Toleranz selber schuld, dass „Populisten“ Auftrieb erhielten. Frauenverhüllung habe oft etwas mit dem radikalen Islam zu tun. Als das Publikum dauernd laut klatschte, bat Toprak darum, das zu unterlassen, weil er dadurch aus dem Konzept geriete.

Seidl sah Integration nicht als Pflicht, sondern als Recht. Jede Gesellschaft brauche nicht nur Integration, sondern auch desintegrierte Menschen, die sich abheben, sagte er. Entscheidend seien nicht Werte-Diskussionen (unter Werten verstehe schließlich jeder etwas anderes), sondern die Gesetze, an die sich jeder halten müsse, sowie das Recht auf körperliche Unversehrtheit. An Silvester seien die Männer wohl etwas zu betrunken gewesen (!) (Erstaunen im Publikum).

Das Kopftuchproblem löste er dahingehend, indem er die Meinung vertrat, dieses sei als kulturelles Merkmal mit der bayerischen Lederhose vergleichbar. Die Leute im Saal konnten kaum noch ihr Lachen unterdrücken, Schwarzer verzog quälend das Gesicht und Toprak sagte tadelnd, dass man Kopftücher und Lederhosen nicht auf eine Stufe stellen könne. Dann outete sich Seidl zur großen Überraschung von Schwarzer auf einmal als Katholik und betonte, dass die Deutschen mehr geschichtliches, kulturelles und christliches Selbstbewusstsein zeigen müssten.

Die hinterlistige Alice Schwarzer begann dann mit der „Kopftuchdebatte“, anscheinend wohl wissend, dass sie damit in ein Wespennest sticht, denn nichts fürchtet die muslimische Emanze mehr als diese Diskussion. Wie mir selbst aus einer Veranstaltung mit der temperamentvollen Dame bekannt ist („Koranverse? Das können Sie vor der Türe diskutieren!“), lehnt sie in der Regel jegliche Diskussion über das Kopftuch schon von vornherein ab („Das nervt nur noch!“). Dies wurde mir auch seinerzeit auf einer Veranstaltung mit Bruder Cem Özdemir von den Grünen bestätigt, als mir die Kopftuchdame und damalige Ratsherrin der islam-radikalen BIG-Partei im Bonner Stadtrat zutraulich berichtete, dass sie ausdrücklich von Oben gebrieft worden sei, Diskussionen über das Kopftuch unbedingt zu vermeiden.

Kaddor war wütend darüber, dass Schwarzer das heilige und freiwillig getragene Kopftuch als Flagge des politischen Islams bezeichnete Das Kopftuch sei kein Zeichen. So etwas zu behaupten, grenze schon an Populismus. Schwarzer erwiderte giftig, dass das Kopftuch keinesfalls nur ein Stück Stoff sei, differenzierte aber, indem sie das „modische“ Kopftuch als Zeichen des moderaten Islams bezeichnete, das „strenge“, eng anliegende Kopftuch mit Stirnbinde aber sehr wohl ein Ausdruck des fundamentalistischen Islams sei. Kaddor zeterte, dass das Kopftuch in Syrien ein anderes als das Kopftuch in Deutschland sei. Dann kam zu allem Übel auch noch die „Burka“ ins Spiel, die Schwarzer, ebenso wie das Kopftuch, nicht im öffentlichen Dienst und in der Schule sehen will. Kreuze müssten allerdings auch überall entfernt werden.

Jetzt wurde Kaddor noch wütender und schrie, Schwarzer habe Burka-Trägerinnen beleidigend als „Pinguine“ bezeichnet, was Schwarzer vehement dementierte und immer weiter redete. Die fassungslose Islamanhängerin und Moderatorin Bröker wollte Schwarzer bremsen, was aber nicht gelang. Dann bat sie die nicht aufzuhaltende Schwarzer verzweifelt darum, doch bitte „fair“ zu bleiben, um eine Eskalation des zuvor so kultursensiblen Gesprächs zu verhindern.

Kaddor jammerte, dass sie von Rassisten und rechtsextremen Nazis, die ständig Asylheime anzünden, pausenlos Beleidigungen und Morddrohungen erhalte, allerdings auch von wütenden Muslimen beleidigt und bedroht werde. Vor der Türe stand deshalb auch ein Polizeiwagen, um Kaddor und ihr muslimisches Gefolge vor eventuellen Angriffen zu schützen.

Anschließend durften einige Fragen gestellt werden. Auf peinliche Koranverse, die nichts mit dem Islam zu tun haben, wollte Kaddor nicht eingehen, da ihrer Meinung nach auch die Bibel Ähnliches biete und alles nur eine Frage der Interpretation sei. Die mitgebrachten Kaddor-Claqueure (u.a. von der Deutsch-Türkischen Gesellschaft) taten ihre Arbeit und bejubelten ihr Idol. Eine junge Vertreterin des Liberal-muslimischen Bunds e.V. („Menschen islamischen Glaubens in Deutschland leisten durch ihre Pluralität einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag.“) bedauerte zutiefst, dass die Politik nur die islamischen Verbände und Vereine im Blick habe, den liberalen Muslimen aber gar keine Aufmerksamkeit schenke. Die junge Frau war offensichtlich die Gesandte der Botschafterin Kaddor, die diesem Bund ebenfalls angehört und im Februar dieses Jahres als weitere Auszeichnung den Apfelbaum-Integrationspreis bekam.

Mein erregter Nachbar fragte, warum Kaddor sich im Stich gelassen fühle und warum sich die islamischen Vereine nicht stärker integrationsfördernd in die Islamdebatte einbringen würden. Was Kaddor antwortete, habe ich bei dem allgemeinen Geraune leider nicht richtig verstanden.

Abschließend resümierte ein Uni-Mitarbeiter die Veranstaltung zutreffend wie folgt und sagte, frei übersetzt: Vielen Dank für diese Veranstaltung, die gute Unterhaltung bot. Über die eigentlichen Themen ist überhaupt nicht gesprochen worden, das Thema wurde also komplett verfehlt. Lamya Kaddor hat nur ihr übliches Gelabere abgesondert, das wir bereits hinlänglich kennen.

Darauf einen Dujardin!




Etwa 14 Schlafwagen stehen vor Ort, die als Schlafplatz verwendet werden.

Bericht eines PI-Lesers aus Idomeni und Piräus

Etwa 14 Schlafwagen stehen vor Ort, die als Schlafplatz verwendet werden.In Griechenland sitzen zehntausende „Flüchtlinge“ aus Syrien, dem Irak und Afghanistan fest. Hier haben sie zwar sicheren Boden erreicht, jedoch wollen die allermeisten weiter in Richtung der Länder mit der politisch verordneten Willkommenskultur. Um dem etwas entgegenzusetzen, bin ich nach Piräus und Idomeni gereist.

(Von Peter S.)

Vorbereitung

Die viertägige Aktion startete in Athen; mit dem Mietwagen ging es dann später nach Idomeni. Insgesamt wurden 1250 „Informationskarten“ im Visitenkarten-Format und 250 Flyer (A5) im Fluggepäck mitgenommen. Der Text wurde mit Google übersetzt. Die Hälfte der Karten waren in Arabisch gehalten, der Rest in Farsi (Persisch) und Paschtu. Auf den offiziell aussehenden Visitenkarten waren Gründe zu lesen, die gegen eine Weiterreise nach Deutschland sprechen: die niedrige Anerkennungsraten für Nicht-Syrer und fehlende langfristige Perspektiven. Die A5-Flyer wurden in Anlehnung an die Flyer des australischen Grenzschutzes von 2014 erstellt.

Beschreibung der Camps

Piräus, Docks 1 + 3: Von allen besuchten Camps sind die Lebensbedingungen in Piräus am übelsten. Müll steht herum und stinkt. Junge Helferinnen aus Spanien unternehmen ihr Bestes, kommen aber nicht hinterher. Die Luft in dem steinernem Lagerhaus und den anderen Hallen ist schwer erträglich. Es gibt halal-zertifiziertes Essen, eingeschweisst in Kunstoffverpackungen. Die „Flüchtlinge“ mögen dieses Essen nicht. Jugendliche haben einige leerstehende Kühllaster aufgebrochen und zu einem Aufenthaltsraum umfunktioniert. In den vier Tagen während meines Aufenthalts hat sich das Camp deutlich geleert, man hat offensichtlich hunderte Flüchtlinge zum Umzug bewegt.

Idomeni ist enorm weitläufig und umfasst neben den bekannten Zelten auf dem Acker und dem Bahngelände auch einen Bahnhof, etliche Schlafwagen und etwa 30 Großraumzelte. Bei Regen verwandeln sich die Felder in Schlammlandschaften. Der größte Vorteil für die Campbewohner sind die anwesenden Medien. Während es hell ist sind knapp ein Dutzend Kamerateams und hundert Fotographen vor Ort.

Ab und zu schwirrt ein Hubschrauber über das Camp. Solange die Medien anwesend sind, solange sind auch Helfer in ausreichender Zahl vorhanden und solange wird man dieses Camp nicht räumen können. Ein weiteres Indiz dafür, dass dieses Camp länger bestehen bleibt, sind die gerade in diesen Tagen neu gegossenen Fundamente für Waschräume.

EKO-Tankstelle, südlich von Idomeni: 20km südlich von Idomeni liegt auf einem Autobahn-Rastplatz ein weiteres Camp. Es hat nicht ganz die Größe der Camps von Piräus und beherbergt vielleicht 2500 Flüchtlinge. Das Camp ist nachts beleuchtet, es gibt eine Essensausgabe und Ärzte. Die Presse ist jedoch nicht in dem Umfang anwesend wie an der mazedonischen Grenze.

Die „Flüchtlinge“

Etwa die Hälfte der „Flüchtlinge“ dürfte aus allein-reisenden jungen Männern bestehen. Als zweite Gruppe finden sich noch Familien. Zwischen den „Flüchtlingen“ scheint es (abgesehen von den Familienbindungen und kleinen Gruppen junger Männer) keinen Zusammenhalt zu geben. An Kontakt mit Helfern sind sie nicht interessiert. Wie schon bei der misslungenen Flussüberquerung Mitte März braucht es Koordination von außen (hier vermutlich durch Antifa-Sympathisanten), um diese in eine Richtung zu führen.

Im Hotel ergab sich Kontakt zu einem Ambulanzteam aus Österreich. Diese fürchteten „afghanische Steinewerfer“ und stellten ab dem 11. April den Nachtdienst ein, da von griechischer Seite kein Schutz gewährt werden konnte. Ich selbst kam nie in eine Situation, in der ich mich direkt angegriffen fühlte.

Verteilung der Karten: Anfangs wurden die Karten direkt verteilt. Auch wenn die „Flüchtlinge“ keinen Kontakt zu Helfern wollen, dauert die direkte Verteilung quälend lange. Schließlich wurden die Karten in Zelteingänge oder auf Zelte gelegt. Mit dieser Vorgehensweise hätten deutlich mehr als die 1250 vorbereiteten Karten in Umlauf gebracht werden können. Nachdem es in Idomeni anfing zu regnen, war es nicht mehr möglich, die Karten direkt auf Zelte oder gar den Boden zu legen. Abhilfe brachte ein Folienschweißgerät, mit denen jeweils drei der Karten in Tüten eingeschweißt wurden. Damit waren diese dann vor Feuchtigkeit und Schlamm geschützt.

Die Flyer wurden gerne angenommen, sofern sie an Bushaltestellen und Wänden (Piräus) oder Stahlträgern (Idomeni) aufgehängt werden. Während meiner Anwesenheit wurden die Flyer nicht von „Flüchtlingen“ oder Aktivisten entfernt.

Resonanz auf die Flugblattaktion

Von den „Flüchtlingen“ gab es so gut wie keine direkte Resonanz. Die meisten schienen recht lethargisch; Jungen spielten Fussball, Männer diskutierten und telefonierten, Frauen wuschen Wäsche und kochten. Die wenigen direkt verteilten Informationskarten wurden angenommen, jedoch nicht kommentiert.

Fazit

Das Ziel der Reise war es, das Bild unserer aufgezwungenen deutschen Willkommenskultur ein wenig zu korrigieren. Dies hat meiner Einschätzung nach hervorragend funktioniert. Ich gehe davon aus, dass einige der „Flüchtlinge“ ihr Ziel noch einmal überdenken.

Verbesserungswürdig

• Der Besuch des Camps in Idomeni wäre ausreichend gewesen, es ist weitläufig genug, um mehrere Tage dort zu verbringen.
• Flugblätter würde ich zukünftig zweisprachig erstellen: Arabisch und Persisch.
• Es könnten mehr persönliche Karten sein, im Vorfeld würde ich jeweils zwei in Folie (z.B. Klarsichtfolie) einschweißen.

Das Leben der „Flüchtlinge“ ist nicht angenehm, jedoch auch nicht „menschenunwürdig“. Die Gesundheits- und Lebensmittelversorgung funktioniert. Brennholz, Zelte und Decken sowie sanitäre Einrichtungen werden gestellt. Es gibt Kinderbetreuung und Beratungsstellen. Mülltonnen und Müllsäcke finden sich alle zehn Meter, alleine: diese werden nicht genutzt. Helfer versuchen den Müll aufzusammeln.

Diese Menschen suchen nicht einfach nur Asyl. Sie suchen eine neue Heimat. Hierbei werden sie wohl kaum daran interessiert sein, assimiliert zu werden, sondern ihre Kultur an einem neuen, „noch heilen“ Ort weiterleben. Griechenland passt ihnen nicht. Man hört bei Ihren Telefonaten immer wieder „almania“: sie wollen nach Deutschland und in Deutschland bleiben.




Video zur identitären Bühnen-Besetzung in Wien

Am Abend des 14.4.2016 führten 40 identitäre Aktivisten eine ästhetische Intervention bei der Aufführung von Elfriede Jelineks Stück „Die Schutzbefohlenen“ an der Uni Wien im Audimax durch (PI berichtete). Seitdem versucht die Presse und Politik aus der völlig gewaltlosen Aktion eine Art „brutale Stürmung“ der Veranstaltung herbeizuschreiben.

Die IB Österreich kommentiert:

Die Linken sind in Österreich offenbar am Rande der Verzweiflung. Frustiert und blamiert, weil sie unsere Protestaktion nicht verhindern konnten, legen sie sich jetzt auf der letzten „Front“, die ihnen bleibt, ins Zeug: die Progapandafront.

Nach unserer Aktion wurden die lächerlichsten Gerüchte und Lügen verbreitet, die alle Medien begierig aufgegriffen haben. Pressemeldungen, die noch wahrheitsgemäß berichteten, verschwanden auf wundersame Weise aus dem Internet, oder wurden geändert wieder hochgeladen.

Ein lächerliches Zerrbild von „gefährlichen Nazihorden“, die mit Blut um sich spritzend & prügelnd eine Bühne stürmen, wurde aufgebaut.

Dummerweise haben wir mitgefilmt. ..

Wir veröffentlichen hier zum ersten Mal Szenen aus unserer Actioncam, die klar beweisen, dass die linke Presse lügt. Weder gab es einen „Sturm“, noch wurden Schauspieler attackiert oder bespritzt. Die Gewalt ging wie immer von Linken aus.

Zu den angeblichen „Verletzungen“ warten wir immer noch auf Bilder, Klarstellungen oder Berichte. Wir vermuten mittlerweile Scheinschwangerschaften wie bei unserer Demo 2014.

Bei Sezession.de gibt es eine sachliche Zusammenfassung der Aktion. Das obige Video kann auch auf Facebook geteilt werden.

Ein weiteres Video von Vlog Identitär:

» Identitäre Bewegung Deutschland auf Facebook
» Identitäre Bewegung Schweiz auf Facebook
» Identitäre Modemarke Phalanx Europa




Syrisch-orthodoxer Bischof: In 20, 30 Jahren wird die Hälfte der Europäerinnen Hijab tragen

isa_guerbuezIsa Gürbüz, das syrisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt in der Schweiz, ruft Christen zur Wachsamkeit auf. Die Agenda des Islam sei es, die Macht zu übernehmen. Isa Gürbüz sieht bereits Eurabia vor dem inneren Auge: Die ­Anzahl kinderreicher Muslime würde schnell wachsen, die Macht übernehmen und mit der Verfolgung anfangen, glaubt er. „Was heute im Nahen Osten ­geschieht, wird auch hier in Europa passieren. [..] In 20, 30 Jahren wird es in Europa eine muslimische Mehrheit geben. Die Hälfte der europäischen Frauen wird dann einen Hijab tragen.“ Er rufe nicht zu Hass auf, beteuert der Bischof. Nur habe ihn die 1300 Jahre lange Geschichte der Verfolgung gelehrt, Muslimen nicht zu trauen. Anfänge der verhängnisvollen Missionierung Europas sieht er in den vom wahabitischen Saudiarabien und vom türkischen Religionsministerium Diyanet eingerichteten Moscheen hierzulande. (Den ganzen Beitrag gibt es im Tagesanzeiger.)




Selbst Merkel muss mal richtig entscheiden

merkel_boehmerAblehnung und Verachtung gegenüber der Bundeskanzlerin dürfen nicht dazu führen, in der Böhmermann-Affäre die politische Orientierung zu verlieren. Mit ihrer Entscheidung, eine Strafverfolgung des öffentlich-rechtlichen „Satirikers“ nach § 103 zuzulassen, hat sich Angela Merkel weder dem neuen türkischen Sultan unterworfen noch Böhmermann irgendeinen Schaden zugefügt. Ganz im Gegenteil: Nun ist die deutsche Justiz am Zuge, was bei Angeklagten mit linker Gesinnung und massivem Rückhalt in den „progressiven“ Medien keine Panikattacken auszulösen braucht. Böhmermann wird, wenn überhaupt, eine symbolische Strafe erhalten und als gefeierter „Märtyrer“ des links-grün-liberalen Milieus künftig Millionen verdienen. Und selbstverständlich wird er fester Bestandteil aller Quasselrunden von Will bis Friedman. Irgendwann kriegt er bestimmt auch noch das Bundesverdienstkreuz – spätestens nachdem es ein Böhmermann-Gedicht über die Genitalien von Björn Höcke zur Schullektüre gebracht hat.

(Von Wolfgang Hübner, Frankfurt)

Und was Erdogan betrifft: Dem wird demnächst wohlfeil mit großem Medienrummel demonstriert, dass die deutsche Justiz einstweilen noch nicht in seinem Machtbereich liegt. Danach kann ihn seine neue Lieblingspartnerin aus Berlin beim nächsten Besuch im Palastzimmer mit den zwei türkischen Flaggen um Verständnis dafür bitten, dass sie zwar nach Belieben deutsche Grenzen öffnen, aber keinen TV-Clown wegen politisch-korrekten Übermuts ins Gefängnis werfen lassen könne.
Kurzum: Die Bundeskanzlerin hat systemgerecht richtig entschieden. Der teils geheuchelte, teils aufrichtig gemeinte Protest gegen ihre Entscheidung verkennt, dass eine Nichtzulassung der von Erdogan geforderten Strafverfolgung zwar Claudia Roth, Jürgen Trittin und die gesamte links-grüne Schickeria in Politik, Medien und Gesellschaft befriedigt, aber außenpolitisch wie innenpolitisch unabsehbaren Schaden angerichtet hätte.

Denn Böhmermann hat tatsächlich nicht den schrecklichen Politiker Erdogan attackiert, sondern den Menschen Erdogan in übelster und vulgärster Weise beleidigt. Verantwortliche Politiker der „Willkommens-Republik“ können aber nun mal nicht die Millionen Türken und Türkischstämmigen in Deutschland ignorieren, die sich mitbeleidigt fühlen mögen. Dass sich die an der Berliner Koalition beteiligte SPD von Merkels Entscheidung distanziert, ist an Verlogenheit übrigens kaum zu überbieten. Denn keine andere Partei hierzulande biedert sich der türkisch-muslimischen Minderheit so an wie die SPD. Ein Bundeskanzler Gabriel hätte folglich im konkreten Fall keinen Deut anders, sondern eher sehr viel devoter entschieden.

Es ist ja verständlich, wenn nun auch viele aufrecht denkende, viele gegenüber Merkel sogar extrem kritisch eingestellte Menschen in Merkels Entscheidung einen Kniefall Deutschlands vor dem Sultan sehen. Tatsächlich hat es diesen Kniefall gegeben, allerdings bei dem berüchtigten, in jeder Weise verwerflichen Milliarden-Deal um die „Flüchtlinge“. Dagegen ist die Böhmermann-Affäre eine Nebensächlichkeit, die nur vom eigentlichen Skandal abzulenken geeignet ist. Also Vorsicht vor falschen Parteinahmen: Selbst Merkel muss mal richtig entscheiden. Und selbst Erdogan macht aus einem TV-Clown mit AfD-Allergie keinen nationalen Helden.




Die miesen Tricks einer einst seriösen Zeitung

Die heutige Presselandschaft in Deutschland ist zum allergrößten Teil stark links geprägt, was für den Interessierten keine Neuigkeit darstellt. Ausnahmen sind Zeitungen und Magazine wie „Compact“, „Zuerst“ und auch die „Junge Freiheit“. Blätter wie die taz, FAZ sowie die Süddeutsche rufen bei jedem vernünftig denkenden Patrioten reflexartige Abneigung hervor. Bis in die 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts hinein fand man auch noch ein relativ glaubwürdiges Spektrum von Printmedien, die nicht patriotisch, aber doch konservativ und ehrlich erschienen. Hierzu zählte in Bayern auch der „Münchner Merkur“, inklusive seiner diversen Heimatzeitungen. Unter vorgehaltener Hand konnte man diese Tageszeitung sogar als „CSU-nah“ bezeichnen.

(Von Erich B.)

In den letzten zehn bis 15 Jahren hat sich dies jedoch gravierend geändert. Eine neue Generation von so genannten „Journalisten“ ist auch in die Redaktionen des Münchner Merkurs eingezogen. Sie durchliefen in den 80er- und 90er-Jahren ihre schulische Ausbildung an deutschen Gymnasien, offensichtlich unterrichtet von unverbesserlichen Lehrern der 68er-Generation. Zur Folge hat dies, wie oben bereits angedeutet, ein starkes Abdriften der einst seriösen Zeitung nach links. Der Autor dieses Artikels beobachtet den Münchner Merkur seit Jahren aufmerksam. Dabei ergab sich ein unschönes Gesamtbild dieses bayerischen Regionalblattes, was an einigen Beispielen dargestellt werden soll.

So ist es unter den Benutzern der Kommentarfunktion der Online-Ausgabe des „Merkur“ kein Geheimnis, daß kräftig zensiert wird. In einem gewissen Rahmen („Netiquette“) ist dies auch normal und einzusehen. Auffällig bei „Merkur.de“ ist jedoch die besondere Löschwut im Bezug auf kritische Kommentare, die wohl der politischen Marschrichtung des Blattes widersprechen. Kommentare ohne Beleidigungen, dafür aber mit stichfesten Argumenten und sogar Quellenangaben werden gnadenlos entfernt. Im vergangenen Jahr folgte der Autor einem besonders kritischen Benutzer mit dem Nicknamen „Legosoldat“. Er wollte nicht aufhören, besonders durchsichtige Artikel des „Merkur“ zu kommentieren oder sogar zu widerlegen. Das Markenzeichen des „Users“, ein sogenannter „Avatar“, war das Bild einer kleinen Legofigur mit Stahlhelm. Als „Legosoldat“ partout nicht aufhörte, kritische Kommentare abzugeben, wurde sein Account von „Merkur.de“ gesperrt. Die Begründung der Redaktion: Der Avatar des Benutzers zeige eine Spielzeugfigur im Wehrmachts-Look. Dies nahm man ebenfalls zum Anlaß, sämtliche Beiträge des Users zu löschen. Auf diese Art macht also der „Merkur“ Kritiker mundtot.

Als im Februar dieses Jahres bekannt wurde, daß die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) eine Kundgebung im Wirkungsbereich des „Münchner Merkurs“ plant, läuteten dort alle Alarmglocken. Sofort begann eine Kampagne. In mehreren Artikeln stellten die Journalisten des Merkur die AfD in einem sehr negativen Licht dar. Standard hierbei war natürlich überall die Vokabel „rechtspopulistisch“. So tönte der Merkur bereits am 1.3.16 in einem Artikel unter dem Titel „Was ist der richtige Umgang mit Rechtspopulisten? – AfD plant Kundgebung in Geretsried“ über die Demonstration. Als Autor trat hier Carl-Christian Eick in Erscheinung. Diesem Herrn werden wir im Verlauf des vorliegenden Textes noch öfter begegnen. In einem weiteren Bericht vom 9.3.16 gibt der „Merkur“ den Aufruf der „Friedensinitiative Bad Tölz-Wolfratshausen“ unkommentiert mit den Worten wieder:

Wir begrüßen und unterstützen die Initiative von Geretsrieder Bürgerinnen und Bürgern, die die rechtsextreme Hetze der AfD nicht unwidersprochen hinnehmen wollen….

Den Verfassern ist augenscheinlich nicht aufgefallen, daß die AfD weder vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) noch von einem der 16 Landesämter beobachtet oder gar überwacht wird. Wer oder was in unserem Lande rechtsextrem ist, das entscheiden offensichtlich Linke und Gutmenschen.

Als den Vertretern der Journaille in den Stuben des „Münchner Merkurs“ bekannt wurde, daß auf der AfD-Kundgebung auch eine regionale Musikkapelle aus Deining auftreten sollte, rührte man ebenfalls umgehend die Propagandatrommel. Sofort erschien ein ausführlicher Bericht in der Printausgabe. Da fragt sich der Normaldenkende: Wieso muß so etwas überhaupt in der Lokalpresse berichtet werden? Ist dies ein besonderes Geschehen, oder aber will man damit gezielt etwas erreichen? Die Antwort auf die Frage ließ nicht lange auf sich warten. Bereits am Tag nach Erscheinen des Artikels machte die Kapelle aus Deining (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen) einen Rückzieher. Man wolle unpolitisch bleiben, so das Fazit. Das Engagement sei im Vorfeld nicht kritisch genug hinterfragt worden. Nach Insiderinformationen sei die Musikergruppe beschimpft und stark kritisiert worden, so daß man sich zu diesem Schritt gezwungen sah. Hat da jemand auf Seiten der linken Presse sein Ziel erreicht?

Schon am Tage der AfD-Veranstaltung, dem 12.3.16, berichtete der Merkur im Einklang mit Süddeutscher Zeitung (SZ) und dem Bayerischen Rundfunk (BR) von einem deutlichen Zeichen für Toleranz in Geretsried. Schnell standen die Zahlen im Raum: Knapp 150 Demoteilnehmer auf Seiten der „Rechtspopulisten“ von der AfD, mehr als 1000 „Aufrichtige“ jedoch im Lager der Gegendemonstranten. Der örtliche Kreisverband der AfD wertete besonnen im Nachgang einige Luftbilder der Veranstaltung aus. Mit Hilfe einer speziellen Software konnte ermittelt werden, daß sich lediglich knapp 400 Gutmenschen an der Anti-AfD-Demo beteiligten, während beinahe 200 Patrioten mit der AfD demonstrierten. Es ist so gar nicht überraschend, daß immer breitere Teile der deutschen Bevölkerung den Begriff „Lügenpresse“ für angebracht halten.

Im Nachgang zur Kundgebung der AfD in Geretsried ließ die Teilnahme von etwa 20 Aktivisten der „Identitären Bewegung“ (IB) den „neutralen Journalisten“ Carl-Christian Eick vom „Merkur“ offenbar nicht mehr zur Ruhe kommen. Er veröffentlichte einen reißerischen Artikel mit der dicken Überschrift „Unter den Augen des Verfassungsschutzes – Völkische Bewegung agiert im Landkreis“. Darin beschrieb er, mit welch rechtsextremistischen Mitteln die IB allem Anschein nach auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen aktiv ist. So kritisierte er den Widerstand der IB gegen die schändliche Entfernung einer Hindenburg-Büste von einem Denkmal in Dietramszell. Die extrem Rechten von der IB hätten sogar eine Hinweistafel und ein Bildnis des Feldmarschalls hinterlassen, um gegen den Raubbau an deutscher Identität zu protestieren.

Schwer erschüttert zeigte sich Eick zudem über den Hang der Identitären zu körperlicher Ertüchtigung und persönlichem Austausch mit Gleichgesinnten. Umso skandalöser fand Eick dann den Umstand, daß der Vorsitzende des AfD-Kreisverbandes Oberbayern-Süd sich nicht von der IB distanzierte. Er zitierte aus „Polizeikreisen in Oberbayern“:

Eine Abgrenzung der AfD vom rechtsextremen Spektrum sei nicht mehr erkennbar….

Der örtliche AfD-Kreisverband wandte sich umgehend an das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd. Dort gab man die Versicherung, daß so eine Stellungnahme weder von der Polizei abgegeben worden sei, noch stelle dies die offizielle Haltung der Polizei dar. Einige Tage später veröffentlichte Eick eine kleine Richtigstellung als Randnotiz. Der Schaden ist jedoch getan; das Ziel des Schreiberlings erreicht.

Was einen Journalisten vom Schlage Eicks offensichtlich nicht stört: An der Gegendemo nahmen zahlreiche Linksextremisten teil. Ganz offen zeigten linksextremistische „Antifaschisten“ Fahnen und Plakate, auf denen hochdemokratische Slogans wie „Verfassungsschutz und USK abschaffen“ prankten. Die üblichen, mit Beleidigungen garnierten Sprüche der linken Krawallbrüder („Nazischweine“, „Nazis raus“) scheinen auf Menschen wie Eick und Konsorten ebenfalls einen harmlosen bis demokratischen Eindruck zu machen.

Der Modus Operandi von Carl-Christian Eick aus dem Hause „Münchner Merkur“ wird jedoch an unserem letzten Beispiel am deutlichsten. Mitte März dieses Jahres ging eine junge Mutter (24) mit ihrem einjährigen Sohn an der Hand auf dem Gehweg der Richard-Wagner-Straße in Geretsried. Der Autor dieser Zeilen hat Kontakt zum unmittelbaren Umfeld der Frau. Während des Spaziergangs näherten sich zwei junge Männer, offensichtlich sogenannte „Südländer“. Einer der beiden soll dem Kind einen Schoko-Osterhasen angeboten haben. Parallel dazu schlich sich sein Komplize an das Kind heran, packte es und flüchtete mit Kind und zweitem „Südländer“ mehrere hundert Meter. Allem Anschein nach ließen die beiden Kulturbereicherer dann aufgrund der Schreie der Mutter und des Jungen von dem Kind ab. Die Mutter rief die Polizei und erstattete Anzeige.

Der „Merkur“ berichtete zunächst relativ sachlich über das Geschehene. Dann begann jedoch das unsägliche Ritual der Verharmlosung. Mit jedem Artikel, jeder Randnotiz wurde der Vorfall heruntergespielt. Dies gipfelte jetzt in einem Artikel von Eick mit der Überschrift „Polizei geht von einem kulturellen Missverständnis aus – Kind genommen: Mann wollte offenbar nichts Böses“. Das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd hätte der Presse mitgeteilt, daß nunmehr eine Straftat ausgeschlossen werden könnte. Der Hintergrund sei vielmehr eine kulturelle Gegebenheit – schließlich würde es in anderen Kulturkreisen als Glückbringend angesehen, ein Kind hoch zu heben oder ihm über den Kopf zu streicheln. Aufgrund von vorliegenden, sehr detaillierten und glaubhaften Informationen aus dem Nahbereich des Opfers startete der örtliche Kreisverband der AfD jedoch eigene Recherchen. Eine Anfrage an den Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd blieb unbeantwortet. Als sich die AfD an den Leiter der Polizeiinspektion Geretsried wandte, verwies dieser zuständigkeitshalber an die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim. Dort erfolgte durch einen Vertreter der AfD eine telefonische Nachfrage. Der Sachbearbeiter, Herr A. (Name ist der Redaktion bekannt) versicherte ganz deutlich, daß nach wie vor eine mögliche Straftat im Raum stehe. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen. Zwar ginge man nicht mehr von einer versuchten Kindesentführung aus, jedoch kommen andere Delikte wie zumindest Nötigung oder evtl. Freiheitsberaubung in Frage. Sicherheitshalber fragte der Funktionär der AfD erneut nach – Antwort: Die Ermittlungen werden nur auf Weisung der Staatsanwaltschaft München II eingestellt. Dies sei (Stand 11.4.16) nicht der Fall. Hierzu erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar. Zwei fremde Männer locken einen Jungen an, entreißen ihn der Mutter und laufen mit ihm laut Polizei ziemlich genau 260 Meter weg. In welcher Kultur ist dies bitte ein Brauch? Die Intention der Journaille ist selbst für einen Blinden zu durchschauen: Verharmlosung bis zur Groteske – denn man muß ja den Rechtspopulisten auf jeden Fall das Wasser von den Mühlen nehmen!

Bleibt abschließend nur noch zu sagen: Wer so handelt, wie der Münchner Merkur und Personen in Gestalt von Eick, der muß sich nun wirklich nicht über Begriffe wie „Lügenpresse“ wundern.

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Solingen: Afghanen vergewaltigen 12-Jährigen

Solingen: Drei afghanische Flüchtlinge sollen einen 12-jährigen Buben missbraucht haben. Große Aufregung in der deutschen Stadt Solingen. Drei minderjährige Flüchtlinge aus Afghanistan sollen in einem Jungendhilfezentrum einen erst 12-jährigen Buben sexuell missbraucht haben. Wie die deutsche Bild-Zeitung berichtet, soll sich der Vorfall bereits am 3. April ereignet haben. Wie die Zeitung weiter berichtet, seien bereits drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Es soll sich dabei um noch minderjährige Afghanen handeln. Da die Verdächtigen bereits unter anderen Namen und Alter registriert sind, lässt die Staatsanwaltschaft nun Altersgutachten erstellen. Der Fall kam erst Tage nach dem Missbrauch ins Rollen. Ein Zeuge hatte sich einem Betreuer offenbart. Dieser verständigte dann die Polizei.

Wie aufgrund der muslimisch-rassistischen Silvester-Pogrome bekannt wurde, werden Straftaten von „Flüchtlingen“ systematisch vertuscht: „Es gibt die strikte Anweisung der Behördenleitung, über Vergehen, die von Flüchtlingen begangen werden, nicht zu berichten. Nur direkte Anfragen von Medienvertretern zu solchen Taten sollen beantwortet werden.“ Trotz des absichtlichen Vertuschens nachfolgend wieder einige Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe durch Rapefugees, die es an die Öffentlichkeit geschafft haben.

Diepholz (ots) – Ein 13-jähriger Junge wurde am Sonntag zwischen 16:45 Uhr und 17:00 Uhr im Hallenbad an der Thouarsstraße belästigt. Am gestrigen Montagnachmittag vertraute er sich seinen Eltern an, die wiederum Anzeige bei der Polizei erstatteten. Demnach sprach ihn ein unbekannter Mann an, woraufhin der Junge jedoch nicht einging. In der Folge hielt ihn der Mann fest und versuchte, ihn im Gesicht zu küssen. Der Junge konnte sich jedoch lösen und flüchtete. Der Junge hat mit seinen Eltern bei der Polizei angegeben, dass der Täter ihm gegenüber geäußert habe, er wohne in einer Flüchtlingsunterkunft in Diepholz.

Halle: Gestern Morgen kam es kurz vor 07:00 Uhr im Bereich der Peißnitz zu einem Übergriff auf eine 30-jährige Frau. Die Hallenserin war zuvor aus Richtung Straßenbahnhaltestelle „Zur Saaleaue/ Gimritzer Damm“ zu Fuß in Richtung Gut Gimritz unterwegs gewesen. An der dortigen Brücke wurde sie von einer unbekannten männlichen Person angesprochen und nach Feuer gefragt. Dieser Bitte kam sie nach und übergab ihr Feuerzeug. Anschließend ergriff der Mann ihren Arm und hielt sie fest. Ein zweiter Unbekannter stellte sich hinter die Frau und beide versuchten sie von der Straße zu schieben. Zu dieser Zeit näherte sich ein orangefarbener Kastenwagen der Brücke, woraufhin die beiden Täter zu Fuß in Richtung Eisporthalle flüchteten. Die Frau setzte ihren Weg zu Fuß fort und informierte von ihrer Arbeitsstelle aus die Polizei. Eine daraufhin sofort eingeleitete Suche, an der mehrere Funkstreifenwagen und ein Fährtenspürhund beteiligt waren, verlief jedoch ohne Erfolg. Die ebenfalls informierte Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen versuchter sexueller Nötigung und Beleidigung aufgenommen. Im Rahmen dieser Ermittlungen wurden gestern umfangreiche Maßnahmen eingeleitet, u.a. Spuren gesichert und Befragungen im unmittelbaren Tatortbereich durchgeführt. Laut Zeugenvernehmung sollen beide Täter zwischen 20 und 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß und schlank gewesen sein. Sie hatten ein südländisches Aussehen und sprachen untereinander in einer ausländischen Sprache.

Hollabrunn: Im Bezirk Korneuburg soll in den ersten drei Monaten des Jahres ein 13-jähriges Mädchen mehrfach missbraucht worden sein. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen jener 21 minderjährigen, männlichen Flüchtlinge handeln, die im Hollabrunner Studentenheim untergebracht sind. Der Verein menschen.leben, der dort die Betreuung der 14- bis 17-Jährigen innehat, verwies Freitagvormittag in dieser Sache an die Stadtgemeinde. „Ich wünschte, es wäre nicht so, muss es aber bestätigen“, sagte Stadtamtsdirektor Franz Stockinger.

Karlsruhe: Ein Mann aus Algerien hat am Mittwoch in der Karlsruher Fußgängerzone wahllos auf Frauen eingeschlagen. Nach Verständigung der Polizei, um zirka 17 Uhr, konnte der Mann im Bereich Adler-/Kaiserstraße festgenommen werden. In der Folge drohte er damit, sich umzubringen und hielt sich die Klinge eines Messers an den Hals. Der Nordafrikaner reagierte zunächst nicht auf polizeiliche Ansprachen und gab sein angedrohtes Vorhaben nicht auf. Erst durch ein Gespräch eines Polizeibeamten, der der Landessprache der Person mächtig war, konnte er beruhigt werden. Schließlich übergab er das Messer und konnte in polizeiliche Obhut genommen werden. Zur Klärung des Sachverhaltes waren mehrere Streifen im Einsatz. Der Straßenbahnverkehr musste bis gegen 17.45 Uhr in beide Richtungen eingestellt werden. Bezüglich der Hintergründe des 31-jährigen Asylsuchenden dauern die Ermittlungen an.

Freiburg: Am Freitagvormittag (1.4.2016), gegen 10.50 Uhr, wurde eine 26-jährige Frau in der Straßenbahn der Linie 3 in Richtung „Haid“, kurz vor der Endhaltestelle, von einem Unbekannten, der ihr gegenübersaß, angesprochen und nach ihrer Telefonnummer gefragt. Als sich die Frau weigerte, berührte der Mann sie in eindeutig sexueller Absicht, worauf die 26-Jährige aufstand und an der Endhaltestelle „Munzinger Straße“ ausstieg. Der Mann wird wie folgt beschrieben: Älterer Mann, ca. 60 Jahre alt, korpulente Figur, sehr kurze, dunkelgrau-melierte Haare. Er trug eine Sonnenbrille. Südländische Erscheinung mit Drei-Tage-Bart, insgesamt eine gepflegte Erscheinung. Er sprach gebrochenes bzw. sehr schlechtes Deutsch.

Emmendingen: Zum dritten Mal innerhalb von fünf Tagen ist eine Frau von einem unbekannten Sexualstraftäter attackiert worden. – Gestern abend hatte der Mann einer 18-jährigen auf dem Fußweg in der Nähe des Festplatzes aufgelauert und sie zu Boden gedrückt. Als sie sich heftig wehrte um Hilfe schrie und den Täter in den Finger biss, ergriff er die Flucht. Das Opfer hat ihn wie folgt beschrieben: Er ist 20 bis 25 Jahre alt, 1,60 bis 1,70 Meter groß, hat schwarze Haare, die seitlich rasiert sind, oben sind sie ca. vier bis fünf cm lang. Er hat ein eckiges, markantes Gesicht und eine sportliche, muskulöse Figur. Er hat dunklere Haut, ist eventuell Iraker. Zur Tatzeit war er dunkel gekleidet, eventuell mit einer Lederjacke und trug eine silberne Panzerkette um den Hals. Am Dienstag abend war eine 51-jährige in der Gartenstraße auf dem Heimweg als sie plötzlich von einem Mann verfolgt wurde. Er riss sie zu Boden und begrabschte sie. Als sie sich heftig wehrte und um Hilfe schrie, flüchtete er. Die Frau wurde leicht am Kopf verletzt. Der Unbekannte ist etwa 20 Jahre alt, ca. 1,60 Meter groß und sieht südländisch aus. Er trug eine dunkle Jacke mit Kapuze. Bereits am Ostersonntag war eine 30-jährige zwischen Bahnhof und Festplatz von einem Mann zu Boden gerissen worden. Auch er flüchtete, als die Frau sich wehrte und um Hilfe rief. Auch hier soll der Täter Anfang 20 Jahre alt sein, 1,60 Meter groß und schlank. Er hat kurze dunkle Haare und gebräunte Haut. Er trug eine dunkle, dicke Jacke und dunkle Jeans. Er sprach englisch und französisch.

Empfingen: Eine 19-jährige Besucherin hatte zuvor Anzeige erstattet, weil sie gegen 23.30 Uhr im Raucherbereich der Halle von einem ihr unbekannten Mann mit langem Vollbart angefasst worden sei. Doch was soll genau geschehen sein? Die Polizei beschreibt den Verlauf nach Stand der ersten Ermittlungen so: Der junge Mann hatte der 19-Jährigen hinten das T-Shirt hochgezogen, um einen freien Blick auf deren Gesäß zu haben. Als sich die Frau dagegen wehrte, wurde sie von dem Täter übel beleidigt – und das in albanischer Sprache.

Hagenow: Eine 14-Jährige ist in Hagenow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) von einem 20-Jährigen belästigt worden. Nach Angaben der Polizei in Rostock ist der Tatverdächtige ein Zuwanderer, den in Stade (Niedersachsen) wohnt. Er soll die 14-Jährige am Freitagabend zunächst angesprochen und nach ihrer Handynummer gefragt haben. Dann habe er das Mädchen unvermittelt auf den Mund geküsst und ihm unter die Bluse gefasst. Das Mädchen entfernte sich daraufhin. Alarmierte Beamte des Reviers in Hagenow trafen den Tatverdächtigen noch am Tatort an und nahmen seine Personalien auf. Gegen den Mann wird jetzt wegen tätlicher Beleidigung ermittelt.

Waldkraiburg: Am Freitag, 01.04.2016, sprach ein dunkelhäutiger Mann an der Bushaltestelle in der Adlergebirgsstraße in Waldkraiburg gegen 7 Uhr eine auf ihren Bus wartende Frau an. Er forderte sie mittels eindeutiger Gesten zu sexuellen Handlungen auf. Ferner fing der Täter an, die Frau über den Oberarm zu streicheln. Erst als die Frau mit der Polizei drohte, ließ der Mann von seinem Opfer ab. Nun ermittelt die Polizei Waldkraiburg wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage. Das Opfer beschrieb den Täter als zwischen 20 und 25 Jahre alt und dunkelhäutig.

Neuenstadt: Am vergangenen Donnerstagabend soll es in der Asylbewerberunterkunft Neuenstadt zur Vergewaltigung eines 24-jährigen pakistanischen Asylbewerbers gekommen sein. Beim mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 22-jährigen Landsmann des Geschädigten. Er und ein weiterer 20-Jahre alter Pakistani, der die Tat beobachtet hatte, nicht einschritt und im Verdacht steht, für den Haupttäter Schmiere gestanden zu haben, wurden am Wochenende auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt.

Gelsenkirchen: Am Sonntag, dem 27.03.2016, gegen 04:30 Uhr am Morgen, wurde eine 19-jährige Gelsenkirchenerin Opfer einer versuchten Vergewaltigung. Die Polizei fahndet nun mit einer Täterbeschreibung nach dem mutmaßlichen Vergewaltiger. Die junge Frau lief auf der Cranger Straße in Richtung Erle, als sie plötzlich schnelle Schritte vernahm. Als sie sich umdrehte, stand ihr ein unbekannter Mann gegenüber, der sie auf einmal in den Schwitzkasten nahm und versuchte, sie in ein Gebüsch zu zerren. Der 19-Jährigen gelang es, dem Täter in einen Finger vermutlich der linken Hand zu beißen – und sich sich so aus seinem Griff zu befreien. Die Polizei sucht nach dem mutmaßlichen Täter. Der Täter flüchtete daraufhin in unbekannte Richtung. Beschrieben wird er als dunkelhäutig, Anfang 20 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß. Er ist vermutlich Nordafrikaner, von schlanker Statur und hat dunkle kurze Haare.

Traunstein: Am Samstag, 26. März, gegen 12 Uhr bedrängte ein 19-jähriger Togolese, der als Asylbewerber in Traunreut lebt, in einer Wohnung in Traunstein eine 43 Jahre alte Frau aus Traunstein. Die beiden hatten sich vor zwei Wochen zuvor kennengelernt und seitdem per „What´s App“ kommuniziert. Bei seinem Besuch wollte der junge Mann offenbar „mehr“ von der Frau, wurde zudringlich und versuchte sie zu streicheln und zu küssen. Die Frau konnte den Mann letztlich dazu bewegen, die Wohnung zu verlassen und erstattete in Anschluss Strafanzeige bei der Polizei in Traunstein.

Bad Segeberg: In der Landesunterkunft Boostedt soll es zu einem schweren sexuellen Missbrauch eines Kindes gekommen sein. Die Polizei hat zwei Tatverdächtige festgenommen. Am späten gestrigen Abend soll sich ein 21-jähriger Afghane an einem 4-jährigen Kind vergangen haben. Gleichzeitig soll ein 29-jähriger Mann, ebenfalls afghanischer Staatsangehörigkeit, einen 8-jährigen Zeugen bedroht haben. Die verständigten Polizeibeamten nahmen die Männer fest und verbrachten sie zum Polizeirevier.

Bochum: Carina Kollmann (29) ist klein, gepierct und auf den kurzen dunklen Haaren sitzt immer eine Kappe. Die Oberhausenerin sieht ganz so aus, als ob sie weiß, was sie will. Und was sie nicht will. Deshalb ging die Frau auch sehr offensiv vor, als ein 18-Jähriger aus Marokko einer Freundin ans Gesäß fasste. „Ich habe ihn aufgeklärt, dass wir hier in Deutschland sind und er Respekt vor Frauen haben sollte“, sagt Carina Kollmann. Doch der Mann sei daraufhin immer aggressiver geworden. Letztlich schlug und trat er auf die Frau ein.