Brüssel-Terrorist war Vorzeige-Neu-Schwede

osama_malmoeOsama Krayem (rot umrandet) in seiner Zeit als Schüler an der Bau-Fachschule „Norra Sorgenfri“.

Fast alle Zeitungen und Leitmedien bringen täglich Beispiele einer ihrer Meinung nach gelungenen Integration von Migranten. Insbesondere der Sport, vornehmlich Fußball, Boxen oder Kickboxen, wird vom Ministerium des Inneren und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hinsichtlich einer Integration gefördert, denn „Sport soll die Grenzen zwischen verschiedenen Hautfarben, Glaubensrichtungen und Nationalitäten aufheben.“

(Von Alster)

In Talkshows treten regelmäßig Sozialarbeiter oder Streetworker auf, die ihre Schützlinge im Boxring für die Gesellschaft trainieren. Wie sehr diese Förderung zur vermeintlichen Integration sowie Fitness und Kampfbereitschaft beitragen kann, zeigt das Beispiel des islamischen Brüsseler Terroristen Osama Krayem. Er entpuppte sich als „Schwede aus Malmö“, der schon in frühen Jahren mitsamt seiner Familie als Vorzeige-Neu-Schwede für den Sport als Hilfe zur Integration warb. Krayem und seine Familie waren Hauptdarsteller der Dokumentation „Utan gränser – en film om idrott och integration“ („Ohne Grenzen: ein Film über Sport und Integration“), die 2005 gedreht wurde. Hier wird die Dokumentation als Film angeboten, aber der Film wurde entfernt. Darunter steht: OBS! Vattenstämplarna tas bort på köpt bild

Osama Krayem war damals elf Jahre alt und lebte mit seiner Familie in Malmö. Die Dokumentation sollte zeigen, wie Sport den Migranten bei der Integration in die europäische Gesellschaft hilft.

Als Kind beim Fußballklub Oxie SK. Daneben in Syrien.

Osama Krayems Eltern kamen als Migranten aus Syrien nach Schweden. Nach der Schulzeit arbeitete er mit in einem Projekt in der Kommune Malmö, das als Chance für Arbeitslose galt. Gleichzeitig bewegte er sich in kriminellen Kreisen; er wurde nie belangt, aber die Polizei hatte „ein Auge auf ihn“. Ende Juni 2014 endete der befristete Job in Malmö, den er nicht verlängerte. Im Juli schreibt er auf Facebook: „Ich bete zu Gott, dass er seine Kriegsengel runterschickt, um die schweineekligen zionistischen Soldaten zu erledigen, bi ithnillah (so Allah will)“. Einen Monat später begibt er sich nach Syrien.