Köln: 4-Sterne-Hotel unzumutbar für Invasoren

bonotelWas für ein Desaster: Bereits im Sommer 2014 zu Beginn  der Asylkrise hat die Stadt Köln ein 4-Sterne-Hotel zur Unterbringung von „Flüchtlingen“ für rund 6 Millionen Euro angekauft (PI berichtete). Das Bonotel am Eingang zu Kölns Nobelviertel Marienburg war zu diesem Zeitpunkt noch im vollen Betrieb. Die Angestellten erfuhren aus der Presse vom baldigen Verlust ihrer Jobs und selbst der Hotelbetreiber musste erst gerichtlich zur Aufgabe des florierenden Geschäftsbetriebes gezwungen werden. Doch wer nun glaubte, die Skandalgeschichte sei damit beendet, der kennt Köln schlecht. In der Hochburg des närrischen Unsinns geht es immer noch doller! Nach fast zwei Jahren teurer Umbau- und Renovierungsarbeiten steht nun fest: Das ehemalige 4-Sterne-Hotel ist immer noch nicht zumutbar für Asylbewerber aus der dritten Welt. Geplant ist nun eine weitere neunmonatige Renovierung für rund 1,5 Millionen Euro – oder der Komplettabriss.

Kein Scherz: Nach der mutwilligen Zerstörung dutzender Arbeitsplätze und der Verschleuderung von zig Millionen Euro an Steuergeldern erwägt die Kölner Stadtspitze jetzt allen Ernstes, das Hotel ganz abzureißen, um dann Wohncontainer für Asylanten aufzustellen oder eine normale Wohnbebauung durchzuführen. Nicht nur die seit kurzem in der Opposition befindliche Kölner SPD spricht angesichts dieses Skandals von massiver Steuergeldverschwendung –  ohne allerdings zu erwähnen, dass man vor zwei Jahren noch selbst mitverantwortlich war für die Pläne! Wesentlich glaubwürdiger ist da die aktuelle Stellungnahme der asylkritischen Bürgerbewegung Pro Köln, die das Projekt von Anfang an im Stadtrat scharf kritisiert und abgelehnt hatte:

Wo vorher Touristen aller Altersklassen stolze 4-Sterne-Preise zahlten, um nächtigen zu dürfen, lauern nun plötzlich unzumutbare Gefahren für gerade Terror und Bürgerkrieg entronnene junge Männer aus Afrika oder Nahost. Gar schreckliches weiß die Verwaltung seit Monaten zu berichten: Angefangen von unhygienischen Teppichböden über eine unbedingt notwendige Entrauchungsanlage bis hin zu einer jetzt festgestellten unzumutbaren Schadstoffbelastung der Trinkwasserleitungen. Jedes Mal fand die Verwaltung einen neuen Grund für teure Renovierungsmaßnahmen und Verzögerungen für den Bezug. Gleichzeitig sank kontinuierlich die Zahl der versprochen Plätze von rund 200 auf aktuell 150.

Da fragt man sich doch unwillkürlich, unter welcher Lebensgefahr und Platznot da vorher die zahlenden Gäste des 4-Sterne-Bonotels hausen mussten und warum die Stadt nicht wegen Brandschutz- und sonstigen Sicherheitsgründen eine  sofortige Schließung des Hotels angeordnet hatte? (…)

Oder hat dieser Wahnsinn in Wirklichkeit doch Methode?

Denn  Fakt ist auch: Die gerade mit dem Ankauf des Bonotels unterstützte Behauptung der gerechten Verteilung der Asylbewerber über alle Stadteile hat sich bisher als reine Täuschung erwiesen: Noch immer gibt es z.B. keinen einzigen von der Stadt in den Promivierteln Marienburg oder Hahnwald untergebrachten Flüchtling, während ohnehin sozial abgehängte Veedel sprichwörtlich überquellen und immer noch dutzende Turnhallen belegt sind.

Anders ausgedrückt: Gerade die Propagandisten der Willkommenskultur aus etablierter Politik, Medien und den “oberen Zehntausend” der Gesellschaft bleiben  in “ihren Vierteln” lieber unter sich, während sich Lischen Müller gerne in jeder Hinsicht “bereichern” lassen darf …