Nicht nur für die Christen unter den PI-Lesern könnte der kommende Samstag der 20. Sächsischen Israel-Konferenz vom 20.-22. Mai in Glauchau (Landkreis Zwickau) interessant sein, die den Politik-Psalm 2 der Bibel „Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich?“ und damit den sichtbaren Werteverfall in Europa zum Motto ihrer Veranstaltung hat. Die Konferenz nimmt neben den aktuellen Werte-Fragen auch zu gesellschaftspolitischen Themen Stellung. So spricht am Samstag um 14 Uhr der bekannte Orientalist und erfolgreiche Buchautor Dr. Hans-Peter Raddatz, den viele PI-Leser als Islamkritiker der ersten Stunde kennen, zum Thema „Judenhass durch islamische Zuwanderung“.

Es lohnt sich, dem fast 75-Jährigen (am 18. August) zuzuhören, der bereits als einer der Vordenker der Islamkritik vor Jahrzehnten formulierte, was inhaltlich heute z.B. die AfD ins Parteiprogramm aufgenommen hat. So forderte er Muslime in der islamischen und der westlichen Welt auf, das Recht des Individuums anzuerkennen, aus der religiösen Gemeinschaft auszutreten (negative Religionsfreiheit). Sein Thema ist auch die Einschränkung der Religionsfreiheit in Deutschland: Jene „schariatischen Teile“ des Islam, die dem Grundgesetz widersprächen, dürften nicht unter den Schutz des Artikels 4 GG (Religionsfreiheit) fallen. Er fordert eine grundsätzliche Überprüfung dieses Artikels, da bei dessen Formulierung nicht an Religionen gedacht worden sei, die auf einer eigenen Staatsordnung beruhten, die Religionsfreiheit ablehnten und darauf abzielten, die Rechtsordnung zu beseitigen, der sie ihre freie Ausübung verdankten. Ein Beispielvortrag hier:

Neben Raddatz wird auch der Chef von israelnetz.com, Johannes Gerloff, am Samstag Morgen einige israelspezifische und biblische Themen aufgreifen. Im Einladungstext heißt es in Bezug auf die Situation des Westens in einem biblischen Kontext:

Die Menschen Europas haben sich daran gewöhnt, alle gesellschaftlichen Veränderungen mit relativem Gleichmut abzusegnen. Gesellschaftliche Harmonie und Friede scheinen offensichtlich wichtiger zu sein als die Frage nach den Geboten Gottes. Für Europa, das einst „Christliche Abendland“, scheinen längst andere „Werte“ zu gelten. Wie schon Bertold Brecht in der Dreigroschenoper dichtete: „Erst kommt das Fressen und dann die Moral!“ Aber nicht nur in unserem Land tut man sich schwer mit biblischen Maßstäben, mit Gottes guten Ordnungen. Nein, in der ganzen Welt „toben die Heiden“, wenn der Gott Israels ihre Pläne durchkreuzt und Menschen – egal ob in politischen Ämtern oder ganz persönlich – mit seinen Plänen konfrontiert. Es wartet also ein spannendes Thema auf uns, das ganz wichtig für unser Leben ist – und erst recht in Sachen Israel.

Als weitere Gäste sind dabei: diplomatische Vertreter des Staates Israel, Horst Marquardt (Mitbegründer der Nachrichtenagentur IDEA, ERF und dem Christlichen Medienverbund KEP), jüdische Freunde aus Israel und wie gewohnt viel Humor und Musik (Gospelkonzert am Freitag).

Video mit Organisator Wilfried Gotter:

» Weitere Information und eine Programmübersicht hier.

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29 KOMMENTARE

  1. Hoffentlich kommen keine Sprenggläubigen oder „Antifa“-Sturmtrupps zu dieser Veranstaltung.

  2. Jene „scharia(Q5:48 ‚…. appointed a DIVINE law‘)tischen Teile“ des IslamQur’an, die dem Grundgesetz widersprächenicht, dürftendarf nicht unter den Schutz des Artikels 4 GG (Religionsfreiheit) fallen.

    Allah verwirkt Sein Recht auf ‚Religionsfreiheit‘ Art 4 durch Art 18, da Er gegen das ‚UNrein‘e Q8:37 Grundgesetz ankämpfen läßt 61:4-9 (durch die Hand von Muslimen 8:17, 9:14) für Seine VORmachtstellung/Weltherrschaft (wie Adolf Nazi) 8:39, 9:33

  3. Sehr empfehlenswerte Veranstaltung. Sehr empfehlenswert auch die wichtigen und kenntnisreichen Bücher von H.P. Raddatz, Orientalist und Islam-Kenner.

    Ich bin dabei!

  4. Die „Religionsfreiheit“ resultiert nicht zuletzt aus einem falsch überlieferten Statement von FRIEDRICH II. Von „Religiondfreiheit“ hat er aber gar nicht gesprochen. In der pommerschen Familiengeschichte mütterlicherseits ist es so überliefert:
    Nachdem Friedrich, dem Tode näher als dem Leben, Schlesien den Österreichern endgültig weggenommen hatte, fragte ihn einer seiner Offiziere: „Sire, was soll jetzt mit den vielen Katholiken hier geschehen“?
    Friedericus rex antwortete lakonisch:
    „In meinem Staat soll jeder Christ nach seiner eigenen Fason selig werden“!
    Na so was, staunt Isafer, größtmögliche Toleranz gegenüber dem eigenen Volk und gar kein Wunsch nach muselmanischer Zuwanderung!

  5. #2 Operation Walküre 2.0 (19. Mai 2016 14:28)

    Hoffentlich kommen keine Sprenggläubigen oder „Antifa“-Sturmtrupps zu dieser Veranstaltung.

    Wenn, dann werden die den Unterschied zwischen deutscher Puzilei und israelischen Sicherheitskräften deutlich zu spüren bekommen.

  6. Hans-Peter Raddatz braucht unser Gebet. Ich denke, er ist sogar bereit, für seine Überzeugungen zu sterben.

  7. Ich denke auch, es ist wichtig, die Leistungen von Raddatz zu würdigen… Ein echter Vordenker!

  8. Ein Gespräch zwischen Tünnrs und Scheel:

    Tünnes: „Was weißt du über die Pädophilie der Katholen Priester“?
    Scheel: „Davon weiß ich wenig, das ist ja alles geheim. Aber ich weiß viel über die öffentliche Puellophilie der Musels. Die haben seit 1400 Jahren das Mädchenficken ab 9 als öffentlich gerechtes Recht betrieben! Dieses „Recht“ wird gerade in der EU als bekannt und gewünscht eingeführt“!!!
    Tünnes: „Mein Gott, Scheel, schweig still, das kann dich Kopf und Kragen kosten“!!!

  9. „“Raddatz kritisiert den Dialog von Politikern, Kirchenvertretern und Universitäten mit Muslimen.

    Dem verstorbenen Papst Johannes Paul II. warf er vor, er sei „theosophisch konditioniert“ und habe versucht, an die Stelle der katholischen Kirche eine Mischreligion „Chrislam“ zu setzen.

    Als Begründung führte Raddatz an, dass Johannes Paul II. 1986 und 2002 Geistliche verschiedener Religionen, darunter auch muslimische(ISLAMISCHE!), zu Weltgebetstagen nach Assisi eingeladen hatte.[3]

    Im Juni 2006 publizierte er in „Die Neue Ordnung“ den Artikel „Assisi und zurück“, in dem er Johannes Paul II. mit Benedikt XVI. verglich und die Kritik des Letzteren am Islam lobte.[4]…““
    wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Raddatz

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    MEINE LESETIPS:

    Weltkirche 18 Mai 2016
    US-Bischöfe kritisieren OBAMAS Transgender-Anordnung
    Katholische Bischöfe nannten Obamas jüngste Anordnung für die Schulen «zutiefst beunruhigend…
    (kath.net)

    Chronik 19 Mai 2016
    ‚TRUMP ist für Lebensschützer die bessere Wahl’
    Trump habe sich in letzter Zeit mehrmals klar für den Lebensschutz ausgesprochen. Im Vergleich mit Hillary Clinton sei er zweifellos die bessere Wahl, schreibt Marjorie Dannenfelser…
    (kath.net)

    Chronik 19 Mai 2016
    Völkermord an den ARMENIERN – Heikler Streit um das «V»-Wort

    Bundestag will «Völkermord» an den Armeniern beim Namen nennen. Die Reaktion der Türken steht noch aus. Von Christoph Arens (KNA)…
    (kath.net)

    Weltkirche 19 Mai 2016
    Christen im NAHEN OSTEN: Wir erleben eine Katastrophe der Zivilisation

    ARTE-Fernseh-Doku zeichnet ein düsteres Bild ihrer Zukunft: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren knapp 20 Prozent der Bewohner des Nahen Ostens Christen, heute nur noch 3,4 Prozent…
    (kath.net)

    ++++++++++++++++++++++++++

    19 Mai 2016, 08:00
    „“Australien: Missbrauchsskandal heizt LEIHMUTTERSCHAFTs-Debatte an…

    Auslöser der aktuellen Debatte war ein erschreckender Fall von Pädophilie, deren Täter auch wegen Kinderhandel verurteilt wurde…

    Konkret geht es um einen 49-Jährigen, der 2012 über Leihmutterschaft und Eizellenspende ohne Wissen seiner Ehefrau ein Kind in Übersee in Auftrag gegeben hatte, um es sexuell zu missbrauchen. Zwei Zwillinge, die von einer ukrainischen Mutter abstammten, wurden daraufhin in Asien geboren. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Mann bereits seine beiden Nichten missbraucht…

    Für Aufsehen gesorgt hatte in Australien zuletzt der Leihmutterschafts-Fall „Gammy“; das Auftraggeberpaar hatte dabei eines der beiden Zwillingsbabys bei der thailändischen Mutter nicht abgeholt, weil das Kind Down-Syndrom hatte. Auch hier war der biologische Vater ein vorbestrafter Sexualstraftäter…““
    kath.net/news/55234

    ++++++++++++++++++++

    Kommentar 19 Mai 2016
    Hier IRRT der PAPST FRANZ

    Franziskus sprach vom „Konzept der Eroberung“ im Islam und behauptete dann, man könne das Ziel des Matthäus-Evangeliums als „gleichen Eroberungs-Begriff interpretieren“. kath.net-Kommentar von Peter Winnemöller

    (…)

    Es ist in der einschlägigen exegetischen Literatur, soweit sie dem Verfasser dieses Artikels bekannt ist, nicht eine einzige These zu Mt 28,18-20 bekannt, die dies behaupten würde. Der Textbefund des Taufbefehls gibt dies nicht im Geringsten her. Es besteht wohl durchaus ein Unterschied zwischen Eroberung mit der Waffe und dem Lehren und Taufen. Letzteres gebietet der Taufbefehl. Vom Umgang mit der Waffe rät Jesus selbst angesichts seiner Verhaftung ab.[3] Wer durch das Schwert kämpft, wird dann eben auch durch das Schwert umkommen. Das gilt auch für die Mission.

    Wohl ist es so, dass in früheren Jahrhunderten christliche Machthaber Kriege geführt und Länder erobert haben. Dabei wurde nicht selten die Ausrede der Mission als vermeintliche Legitimation für Eroberungen gebraucht. Legitim im Sinne der Kirche war dies niemals. Eine theologische Rechtfertigung dafür hat niemals den Rang einer offiziellen Lehre der Kirche erlangt. Der Unterschied zur einschlägigen Sure im Koran ist signifikant…““
    http://www.kath.net/news/55232

    ++++++++++++++++++++++++++

    Kommentar 19 Mai 2016
    „“Wie GEHIRNGEWASCHEN sind Christen?

    Van der Bellen steht in allen heiklen Fragen, vom Lebensschutz über die Gottesfrage bis Gender, auf der falschen Seite. Ein kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun zur „katholischen Wahlwerbung“ durch KAÖ und KFB für den Grünpolitiker…

    Kardinal Sarah spricht von einer „stillen Apostasie“ vieler, die sich noch katholisch nennen, es aber es mehr oder weniger nicht mehr sind. Und manche von solchen Apostaten empfehlen und wählen Leute, die tragende Werte einer christlichen Kultur ablehnen und je nach Möglichkeit bekämpfen!

    Armes Österreich, arme Kirche! Gott helfe uns und den Menschen in unserem Land!

    +++So, wie das Angebot jetzt ist, kann man NUR HOFER WÄHLEN und beten für ihn und für Österreich!…““
    http://www.kath.net/news/55241

    +++++++++++++++++++++++++

    „“Wo bleibt die Solidarität mit Christen?

    Aktuell findet die größte Christenverfolgung der Geschichte statt. Doch warum treten Christen nicht für Christen ein? idea-Kommentar von Steffen Reiche

    Berlin (kath.net/idea) Früher haben wir gelernt: Die schlimmste Christenverfolgung aller Zeiten hat in den ersten 300 Jahren nach Pfingsten – dem Geburtstag der …““
    (kath.net)

  10. @ PI

    Weshalb???????????????????

    #16 Maria-Bernhardine (19. Mai 2016 18:47) Your comment is awaiting moderation.

  11. @ PI

    #16 Maria-Bernhardine (19. Mai 2016 18:47) Your comment is awaiting moderation.

    Ich bin sauer!

    Hier im Thread steht fast nichts; meine Lesetips sind wichtig u. passend, aber werden nun stundenlang verborgen gehalten!

  12. Gudrun Eussner
    12. April 2015
    „“Aydan Özoguz und die indirekten Morddrohungen

    (…)

    Aydan Özoguz stellt sich dar als Opfer, das „dicke Pakete“ von Haßmails erhält. Sie vergißt dabei den Haß ihrer eigenen Brüder Dr. Yavuz und Dr. Gürhan Özoguz, die einen geballten Vernichtungswillen, getarnt als Gebet, als Mubahala, gegen den islamkritischen Orientalisten Dr. Hans-Peter Raddatz auf ihrem Internet-Portal Muslim-Markt veröffentlichen. Davon hat sich Aydan Özoguz bis heute nicht distanziert, und man darf deshalb ihr Einverständnis voraussetzen. Sie stimme „überhaupt nicht mit den politischen Standpunkten“ ihrer Brüder „überein“, erwidert sie allgemein, als selbst BILD aufwacht und sie anläßlich ihres Aufstiegs in der SPD, am 30. Oktober 2011, über ihre radikalen Brüder befragt. Probleme hat und bekommt sie aber entgegen allen Befürchtungen der BILD nicht.

    „Verfassungsschützer stufen einen Fluch in einem Internet-Portal für Moslems als eine Lizenz zum Töten ein. Deutsche Richter wollen ihn nicht einmal als Beleidigung ahnden,“ titelt der FOCUS, am 16. August 2006.

    Über einen „Mordaufruf im Internet – Wie ein Islamismuskritiker bedroht wird,“ berichtet Fritz Frey in der Sendung Report Mainz, am 17. Oktober 2005.

    [Mubahala-Anfang. Zunächst steht statt XXX „Raddatz“, der Klarname des Orientalisten]
    Wir machen Ihnen einen einfachen Vorschlag, wie Sie für sich selbst Ihre eigene Glaubwürdigkeit prüfen können: Lassen Sie uns doch gemeinsam folgendes Gebet beten: „Wenn der Islam so ist, wie Herr XXX es immer wieder vorstellt, dann möge der allmächtige Schöpfer alle Anhänger jener Religion vernichten! Und wenn Herr XXX ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen und diejenigen, die trotz mehrfacher Hinweise auf die verbreiteten Unwahrheiten von Herrn XXX, immer noch darauf bestehen, auch.
    [Ende des Gebetsvorschlags]

    Spätestens seit der Ermordung des Theo Van Gogh ist weltweit bekannt, was es heißt, wenn „der allmächtige Schöpfer“ alias Allah jemanden nach einem Aufruf „für seine Verbrechen“ bestraft.

    Zwei muslimische (!) Gutachter bietet das OLG Oldenburg auf und weist die Klage des bedrohten Wissenschaftlers und dessen Gutachter zurück, von Prof. Dr. Ursula Spuler-Stegemann und Prof. Dr. Tilman Nagel, beide anerkannte Orientalisten, von den Gebrüdern Özoguz als „Islamwissenschaftler“ apostrophiert, womit sie ihnen ihren Expertenstatus aberkennen. Im Haus der Justizministerin Brigitte Zypries hält man aus politischen Gründen nichts vom Verbot des Muslim-Marktes…““
    http://eussner.blogspot.de/2015/04/aydan-ozoguz-und-die-indirekten.html

  13. Die politischen-, wirtschaftlichen-, und medialen Weichensteller in Deutschland sollten sich an Israel orientieren wenn sie Europa vor dem totalen Untergang bewahren wollen.

    Noch ist nichts zu spät. Geht der Moslemanteil über 50% ist Europa verloren.

  14. http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=3686&ref=0

    Henryk M. Broder 03.11.2006

    Wünsch!Dir!Was!
    Wünscht man jemand „Hals- und Beinbruch“, dann bedeutet dies eigentlich „Glück und Segen“, nämlich „Masel und Broche“ auf Jiddisch.
    Auch wenn sich das jiddische Original und die hochdeutsche Adaptation phonetisch ein wenig unterscheiden, man weiss, was und wies gemeint ist.
    Etwas anders liegt der Fall, wenn man jemand wünscht, er möge erblinden oder an Krebs erkranken. Hier gibts keinen Raum für Interpretationen. Da kann es passieren, dass ein Ungläubiger, der nicht daran glaubt, dranglauben muss.

    http://littlegreenfootballs.com/weblog/?entry=23177_Theo_Van_Goghs_Killer_Inspired_by_Sermon&only

    Und wie muss man es verstehen, wenn auf einer Website, die für ihre fundamentalistische Ausrichtung bekannt ist, ein Aufruf erscheint, in dem es u.a. heisst:

    „… und wenn Herr R…ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen und diejenigen, die trotz mehrfacher Hinweise auf die verbreiteten Unwahrheiten von R…immer noch darauf bestehen, auch.“

    Das klingt nicht nach „Hals- und Beinbruch“, eher schon nach einem Vorschlag, den ein anderer Wirrkopf aufnehmen und in die Tat umsetzen möge.

    Sollte man meinen. Das OLG Oldenburg hält es allerdings für keine Aufforderung zu einer Straftat, wenn „in einem Internet-Forum in der äußeren Form eines Gebets (‚Mubahala‘) die Bestrafung eines Islamkritikers vom ‚allmächtigen Schöpfer‘ erfleht wird“, denn:

    „Nach dem Wortlaut der Erklärung wird lediglich zu einem Gebet aufgefordert, in dem erfleht wird, ‚der allmächtige Schöpfer‘ möge Dr. R… ‚für seine Verbrechen‘ ‚bestrafen‘, ebenso etwaige Gesinnungsgenossen. Nach abendländischem Verständnis liegt darin kein zweckgerichteter Aufruf zur Begehung von Straftaten. Denn nicht der Leser, sondern der ‚der allmächtige Schöpfer‘ soll eine Bestrafung vornehmen.“

    So etwas hat sich nicht Hape Kerkeling oder Harald Schmidt ausgedacht, es waren die Profis vom 1. Strafsenat des OLG Oldenburg, einer Gegend, wo man Shakespeare für eine Biersorte und Voltaire für für eine Sportart hält.
    Hier der Wortlaut des Beschlusses vom 23.1o.o6:

    http://app.olg-ol.niedersachsen.de/efundus/volltext.php4?id=4262&ident

    Man wird sich ja noch was wünschen dürfen und darauf vertrauen, dass der allmächtige Schhöpfer sich der Sache annimmt. Und so wünschen auch wir uns etwas. Es ist so ziemlich das Schlimmste, das man jemand wünschen kann. „Es soll ihrer nicht gedacht werden!“

  15. Der Publizist Henryk M. Broder rezensiert im BLICK, Zürich, Juni 2007
    ”Allah und die Juden” von Hans-Peter Raddatz

    “Dem Islam dienen”

    Es ist kein Buch, das man entspannt und zufrieden nach 318 Seiten Lektüre aus der Hand legt. Es ist auch kein Buch, in dem man blättern kann.

    Entweder man liest es von der ersten bis zur letzten Seite oder man lässt es lieber sein. Denn das Buch ist eine Zumutung, vergleichbar nur dem Befund eines Arztes, der einen Patienten darüber aufklärt, wie weit seine Krankheit fortgeschritten ist, einen Patienten, der sich bis eben Handauflegern, Gesundbetern und Fernheilern anvertraut hatte. Was H.-P. Raddatz über die „islamische Renaissance des Antisemitismus“ schreibt, ist mehr als beunruhigend, es ist verstörend, wie der schrille Ton eines Feuermelders, der eine Gartenparty unterbricht.

    Denn es ist ein Thema, das beharrlich ignoriert wird – von Historikern und Journalisten ebenso wie von Politikern und Erziehern. Und nimmt es doch mal Gestalt an, dann in der Form eines doppelten Dementis:

    Erstens könnten Araber keine Antisemiten sein, weil sie, wie die Juden, ebenfalls Semiten seien; zweitens wären vereinzelte Manifestationen des Antisemitismus in islamischen Ländern (wie die vielen Neuauflagen von „Mein Kampf“) nur Importe aus Europa und der arabisch-islamischen Kultur wesensfremd.

    Raddatz räumt mit solchen politisch korrekten Stereotypen auf. Er sagt: Es gibt in der islamischen Welt nicht nur einen vitalen Antisemitismus, es hat ihn schon immer gegeben, er wurde nur im Interesse einer harmonisierenden Geschichtsschreibung ignoriert oder klein geredet. Seine aktuelle Renaissance verdankt er zwei Umständen: dem Nahostkonflikt und Bereitschaft der Europäer, sich täuschen zu lassen, einem „fundamentalem Realitätsverlust“, der dazu führt, dass die Wirklichkeit von einer Wunschwelt ersetzt wird, in der nur noch von „Dialog“, „Respekt“ und „Toleranz“ geredet wird.

    Raddatz holt weit aus. Er fängt in vorchristlicher Zeit an und hört beim „Karikaturenstreit“ im Jahre 2005/2006 auf. Dabei markiert das Jahr 622, die Geburt des Islam, nicht nur den Eintritt einer neuen Religion in die Geschichte. Der Islam ist mehr als ein Glaubensbekenntnis, es ist „die ultimative Lebensform an sich, die alles Denken und Verhalten einschließt“, dabei den Gläubigen die Freiheit verweigert, „anders zu wählen“ und den „Ungläubigen“, also auch Christen und Juden, den Status von „Dhimmis“ zuweist, die von Wohlwollen der Moslems abhängig sind. Heute wie im 7. Jahrhundert.

    Waren früher „die Juden“ das Objekt des Hasses, so sind es heute „die Zionisten“ und der Staat Israel.

    Raddatz spricht einen Klartext, der ihn von den meisten seiner Kollegen unterscheidet. Wo andere „Islamismus“ sagen, da sagt er „Islamterror“, wo sonst von „Islamophobie“ geredet wird, da diagnostiziert er einen „grassierenden Proislamismus“, und wo sich andere verbiegen, um nicht intolerant zu erscheinen, da macht er sich über die „Eurokraten“ lustig, die es für ihre Pflicht halten, „dem Islam zu dienen“, um die „Fusion von Islam und Europa“ voran zu treiben.

    Damit später keiner sagen kann, er habe es nicht kommen sehen.

  16. Aber nicht vergessen:

    Israel ist ein rassistischer Staat mit entsprechenden Gesetzen. In der letzten Zeit entwickelte sich in den letzten Jahren eine Bewegung (BDS) , die Israel mit Sanktionen belegen will.
    Doch nun hat die Satanistin H. Clinton schon ketzt angekündigt, dass sie das nicht mitmachen will.
    Der saudische König unterstützte den Wahlkampf von Netanjahu mit 80 Millionen Dollar.
    Alles aufgezeigt in verschiedenen Gazetten bei: https://www.youtube.com/watch?v=35tGTk-oOkw&a….

    UN Sicherheitsrat lehnt Anspruch ISRAELS auf GOLANHÖHEN ab. Sie wurden hingewiesen auf die Resolution 1981, dass diese Besatzung illegal ist.

    83 Senatoren von 100 Senatoren haben in USA FÜR Militärhilfe an ISRAEL und zwar die größte aller Zeiten von 5 Milliarden gestimmt.
    Für mich ein Unding.

    ***Mod: Sie sind hier im falschen Blog! PI steht fest hinter und zu Israel. Feinde Israels und Judenhasser sind hier unerwünscht. Ihr zweites Statement wurde gelöscht, so viel Unsinn möchten wir nicht einmal exemplarisch für Ihre Gedankenwelt stehen lassen.***

  17. @ #25 angelface (19. Mai 2016 20:20)

    Na, Sie engelsgesichtiger Bessermensch, sind Sie ein links- oder rechtsextremer Judenhasser?

  18. @Engelsf****

    Im Header steht deutlich „proisraelisch“!
    Überlesen oder ignoriert?

  19. @ Angelface

    Sie sind hier im falschen Forum gelandet. Kümmern Sie sich auch um die Untaten der muslimischen Staaten (keine einzige Demokratie)gegen Nichtmuslime? Haben Sie mitbekommen, daß jetzt ein Genozid gegen Christen in ihrem Ursprungsgebiet stattfindet (Ronald S. Lauder, Caroline Glick). Sie sollten einmal von Pedro Dan Juan „Die UN-Gang“ lesen, auch „Catch the Jew“, deutsch „Allein unter Juden“ von Tuvia Tenenbom. Aber Fakten prallen an Ihnen sicher wie Teflon ab.

    Ist Ihnen noch nie aufgefallen, wie wenig UN-Resolutionen es gegen die Despotenstaaten gibt, aber wieviel gegen das kleine Israel, die einzige Demokratie in einem Meer von Diktaturen. Wissen Sie, daß das sogenannte „palästinensische“ Volk in den 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts von dem Muslimen erfunden wurde. Das aber kein Staat diese Araber wirklich will.

    Israel gab Land für Frieden, es entstand aber ein Terrorgebiet.

  20. Die Dinge sind nicht so einfach, wie sie in unseren Medien aus ganz egoistischen Eigeninteressen und Gründen politischer Korrektheit dargestellt werden.

    Fest steht, dass eine stark von jüdisch-zionistischen Interessen inspirierte amerikanische Aussenpolitik den gesamten Schlamassel im mittleren Osten, mit den beiden Irakkriegen, angerichtet hat.

    Irrsinnig war, dass danach alle ehemaligen Mitglieder der einst staatstragenden Baath-Partei in eine ruinöse Arbeitslosigkeit getrieben wurden, wie auch alle ehemaligen Angehörigen der Truppen Saddam Husseins. Sunniten wurden pauschal ausgegrenzt u. in Sippenhaft gekommen. Eine Shia-
    Diktatur von Washingtons Gnaden wurde in Bagdad errichtet. Mit katastrophalen Folgen. Hass wurde gezüchtet unter dem alten Slogan „divide et impera“. Aber man schoss in den eigenen Fuss!

    Hinter der folgenschweren amerikanischen Mittelost Politik standen von Anfang an massgebliche zionistische „Think Tanks“, welche die Ausschaltung eines potentiellen Israel Feindes zu betreiben glaubten.

    Washington erkannte, nach Saddams Sturz, seit Jahren die Entwicklung einer sunnitischen Gegenreaktion unter Leitung seinerzeit in amerikanischen Militärakademien ausgebildeter Strategen. Diese wurden – koordiniert mit Saudi-Arabien und dem Natopartner Türkei – finanziell und materiell unterstützt.
    Die Gefahr des IS wollte man bewusst nicht offiziell erkennen und auch nicht die durch diesen ausgelösten Flüchtlingswellen. All dies passte ins US Langzeit Konzept.

    Längst hätte Washington, dank dem ultra-modernen Waffenarsenal u. der geradezu chirurgischen Auschschaltungstechnologie, die Möglichkeit gehabt den IS massiv zu schädigen; dies auch mit Hilfe Israels.

    Aber gerade dies will man nicht: In die Vision eines wieder auferstehenden Gross Israel mit entsprechendem Lebensraum passt der Exodus der arabisch-muslimischen Bevölkerung aus dem benachbarten Syrien u. Irak. Die schafft Platz für zukünftige israelische Landnahme und gleichzeitig Ausdehnung des amerikanischen Einflusses. Jeder geflohene Asylant schafft Raum für die Ausdehnung Israels. Dies ist nichts anderes als geopolitische Langzeit-Politik!

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