England: Moslems empört über Polizeitraining

manchester1Sie sind wieder einmal beleidigt und empört. Moslemverbände in Großbritannien fordern eine Entschuldigung von der britischen Polizei, weil diese bei einer Antiterrorübung in Manchester zu nahe an der Realität gearbeitet hatte. Angesichts der unverändert vom Islam ausgehenden Bedrohungslage ist es für die Spezialeinheiten der Polizei unerlässlich, den Ernstfall zu trainieren. So inszenierte die Polizei in Manchester in der Nacht auf Dienstag mit rund 800 Menschen in einem Einkaufszentrum einen Selbstmordanschlag und das mit allem, was dazu gehört. Drehbuchgemäß betrat der „Terrorist“ das Gebäude, plärrte „Allahu Akbar“ und dann detonierte neben ihm ein Feuerwerksköper. Damit setzte er nicht nur die Laiendarsteller, die schreiend auseinander stoben, in Gang, sondern auch eine Empörungswelle.

(Von L.S.Gabriel)

Die scheinbar Schwerverletzten lagen am Boden und riefen um Hilfe, mit automatischen Waffen ausgerüstete Spezialeinheiten gingen auf die Suche nach möglichen weiteren Tätern und versuchten gleichzeitig die Menschen im Gebäude in Sicherheit zu bringen. Bereitstehende Rettungswagen und die Feuerwehr vor dem Eingang machten die Szenerie perfekt. Eine Übung wie aus dem Lehrbuch, absolut angemessen und notwendig.

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Es war bereits der vierte große polizeiliche Trainingseinsatz  der letzten Monate. Davor hatte es schon ähnliche in London, Glasgow und Essex gegeben, berichtet die DailyMail.

Aber als kurze Zeit später bekannt wurde, dass der „Attentäter“ Allahu Akbar gerufen habe, ging in den sozialen Netzwerken das Geschimpfe der linken Idioten und das Gejammer und die Drohungen der Koranhörigen los. The Sun berichtet über Mohammed Shafiq, von der „Ramadhan Foundation“, der sich erregte, man könne so etwas auch ohne religiöse Aussagen, die Muslime aufbrächten, inszenieren. Die Polizei verstärke damit Stereotype und stelle eine Verbindung zwischen dem Terror und dem Islam her, waren immer wiederkehrende Kernaussagen.

Ja, was denn sonst? Der ganze Zauber fand doch nur statt, weil man die Beamten vorbereiten wollte auf Horrorszenarien, wie wir sie z. B. aus Paris kennen. Diese Verbindung muss niemand herstellen, sie ist da und bestätigt sich weltweit täglich aufs Neue.

Aber anstatt so oder so ähnlich Stellung zu beziehen, warf sich die britische Polizei vor den echauffierten Moslems und Gutmenschen in den Staub. In einer Stellungnahme erklärte die Polizei, man könne den Ärger nachvollziehen, es sei inakzeptabel, diese religiöse Phrase zu benutzen. Garry Shewan, ein kommandierender Offizier der Polizei (Foto, unten) nannte es gar „unverantwortlich“, dass Allahu Akabar gerufen worden sei.

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Bürgermeister Tony Lloyd hündelte, so etwas würde die großartige Gemeinschaft [Anm.: mit den Moslems] unterminieren und hätte keinen Nutzen.

Grundidee der Aktion war aber, sich auf einen Anschlag des IS vorzubereiten. Das unsagbare Leid, das der Islam in Europa allein in den vergangen zwei Jahren angerichtet hat, steht in absolut keiner Relation zu jedweder „Beleidigung“ irgendwelcher Gefühle bezüglich einer realistischen Darstellung eben dieser Situation. Etwas mehr Rückgrat und weniger Rücksicht wäre angebracht im Umgang mit dem Islam und seinen potenziell terroristischen Anhängern.

Hier ein Video der Szenerie im Manchester Trafford Centre: