medien_stinkefingerDer Zustand der öffentlichen Kommunikation in Deutschland gilt als beklagenswert. Hetze und Hass von rechts sind die Leitvokabeln, mit denen Politik und etablierte Medien diese Klage befeuern. Das Internet mit den sozialen Netzwerken gilt als Quell allen Übels. Hier werden Grenzen verletzt und kommunikativer Anstand fortwährend verhöhnt. Gesetze sollen mehr Kontrolle und auch Einschränkungen der Redefreiheit ermöglichen. Die Intensität der öffentlichen Debatte mit ihrer Zuspitzung aufs Internet und auf alle dem Rechtspopulismus zugeschriebenen Übel können übersehen lassen, dass kommunikative Rüpelei längst auch ihren Platz in den traditionellen Medien gefunden hat. Dem Wutbürger im Internet tritt in manchen Leitmedien ein Wutjournalismus gegenüber, der Schimpfen, Weghören und Kommunikationsverweigerung zu Tugenden erklärt. (Fortsetzung in der Neuen Zürcher Zeitung)

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115 KOMMENTARE

  1. Meine Reaktion auf Wutjournalismus ist einfach:

    Abos kündigen, keine Anzeigen mehr schalten, Blätter selbst geschenkt ablehnen, diese Art von Dschurnalismus lächerlich machen – und überall für Nachahmung werben.

  2. Ich frage mich schon häufig, ob den linksgrünen Politikern mit Merkel an der Spitze oder den Medienfuzzies stärker ins Gehirn geschissen wurde.

  3. Journalisten sind Galeerensträflinge an den Tasten, Praktikanten meist, und dauergefeuert, fast alle ins Prekariat abgerutscht, Däumlinge in Händen jener, für die sie schreiben müssen.

    Arme widerliche, opportunistische, grün-rote Wichtlinge, die das schreiben, was sie gehorsamst für die Elite in Parteien und Unternehmen denken (müssen).

    Ihr Kurs auf der Titanic:
    multi-kulti-mohammedanische Weltverbesserung.

    Tabuisierung aller Themen – unsere Demokratie ist schläfrig:
    Integration der Ausländer – bloß nicht darüber reden.
    Weit verbreitete Feigheit – auch in der Politik.
    Unfähigkeit zur öffentlichen Diskussion.

    https://gloria.tv/?media=468765&language=oe7Kk4CL1hU

  4. Ich lasse sie ins Leere laufen! Gleich beim EIngang steht ein Abfallbehälter wo gleich entsorgt wird, das ist noch bevor diesees Zeugs herein darf. TV ist ebenfalls entsorgt und erspart mir die Gebühr, sogar Internet sortiert alles ins Spam.
    Wenn alle dasselbe machen, erübrigt sich eine Debatte. Medien, welche zensieren, sind ebenfalls keinen Klick wert und auch deren Mails landen im Spam. SO bleiben mir all deren Kosten erspart und auch die Belästigung ist weg

  5. Der freundliche Mann in der Mitte sagt mir, daß es richtig ist, daß wir in unserem Haushalt den Fernseher abgeschafft haben. Diesen Dreck lassen wir nicht mehr in unsere Wohnung.

  6. Prima Sonntags Lektüre

    Anstatt zwischen konservativ, rechts, rechtspopulistisch und rechtsextrem zu unterscheiden, wird der gesamte Kommunikationsraum, der sich in Opposition zum linksliberal-grünen Justemilieu zu etablieren beginnt, zu einer Zone des Bösen erklärt, die unter Quarantäne zu stellen ist.

    Hierzu ein wichtiger Artikel von Jan Fleischhauer
    S.P.O.N. – Der Schwarze Kanal: Warum sind so viele Journalisten links?

    Was die politische Überzeugung angeht, sind die Zahlen eindeutig. Nach einer der größten Studien zum Thema, 2005 durchgeführt vom Hamburger Institut für Journalistik unter 1500 Journalisten aller Gattungen, verteilt sich die politische Sympathie der im Meinungsgeschäft Tätigen wie folgt:

    Grüne: 35,5 Prozent,
    SPD: 26 Prozent,
    CDU: 8,7 Prozent,
    FDP: 6,3 Prozent
    Sonstige: 4
    keine Partei: 19,6 Prozent.

    Dem bürgerlichen Lager neigen also gerade mal 15 Prozent der in Deutschland arbeitenden Journalisten zu.

  7. Das linke Londoner Wochenblatt «New Statesman» sieht in der deutschen Lust, abweichende Meinungen aus dem öffentlichen Diskurs auszuschliessen, ohne sich argumentativ mit ihnen auseinanderzusetzen, das Merkmal eines sehr «eingeschränkten und elitären» politischen Systems, in dem das Verhältnis zwischen Repräsentanten und Repräsentierten gestört sei.

    Das Unglaubliche dabei ist, dass jene, die vor kurzem noch ausgegrenzt wurden und ihren Protest mit lächerlicher Kleidung und Turnschuhen (und nur einem Thema) ausgedrückt haben, heute jene sind, deren grünmuffige Intoleranz maßlos und intellektuell so low ist, dass eventuelle Verdienste bald vergessen sein werden. Künast, Peter, Roth und andere sind stärkere autoritär-repressive Kräfte als wir sie jemals zuvor erlebt haben. Sie verlangen Obrigkeitsdenken bis hin zur eigenen Abschaffung, noch niemals hat dies jemand von der deutschen Nation erwartet.

  8. Gestern Samstag brachte RTL einen unglaublich bösartigen Bericht über den Auftritt von Frauke Petry im Hofbräukeller. Eine derart abstruse „nationalsozialistische“ Verunglimpfung der AfD ist bisher unerreicht.

    Leider ist die gestrige Ausgabe noch nicht in der Mediathek. Aber ich werde berichten, wenn der Beitrag verfügbar ist. Diese Drecksjournaille muss an den Pranger gestellt werden.

  9. #1 Hans_im_Glück

    Schon passiert.Habe schon sämtliche Abos gekündigt.
    Genug ist genug!

  10. „Hass auf rechts“ lässt sich übersetzen damit, dass man der Propaganda dieses Lügensystems auf den Leim gegangen ist.

    Fazit: Alles kündigen und Fernseher sowie Radio ausschalten.

    Dieses Lügensystem wird schon noch zusammenbrechen, wartet mal den Sommer mit seinen unzähligen deutschen Opfern ab. Irgendwann hat auch der dümmste Michel die Schnauze voll.

  11. „Wir können sie (die Medien) nicht zwingen, die Wahrheit zu berichten, wir können sie jedoch zwingen, immer dreister zu lügen (ganz im Sinne heutiger Lügenpresse)!“

    Zitat von U. Meinhof

    Etwas Positives birgt der krude Lügenjournalismus mit seinen existenzialistischen Lohn-Schreiberlingen schon: Wir werden diesen auf den Hund gekommenen Lügenjournalismus nur noch durch Entlarvung ihrer wahnhaften Lügen begegnen; indem wir die üblichen Verdächtigen mit Tatsachen konfrontieren, die sie selbst ideologisch belastet nicht zur Kenntnis nehmen (wollen)!

  12. Zitat: „So etwas gibt es bis zum heutigen Tage nicht in der Weltgeschichte, auch nicht in Amerika: eine unabhängige Presse. Sie wissen das, und ich weiß das. Es gibt hier nicht einen unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben. Und wenn er es täte, wüsste er vorher bereits, dass sie niemals im Druck erschiene. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, dass ich meine ehrliche Meinung aus dem Blatt, mit dem ich verbunden bin, heraushalte. Andere von Ihnen erhalten ähnliche Bezahlung für ähnliche Dinge, und wenn Sie so verrückt wären, Ihre ehrliche Meinung zu schreiben, würden Sie umgehend auf der Straße landen, um sich einen neuen Job zu suchen. Wenn ich mir erlaubte, meine ehrliche Meinung in einer der Papierausgaben erscheinen zu lassen, dann würde ich binnen 24 Stunden meine Beschäftigung verlieren. Das Geschäft der Journalisten ist, die Wahrheit zu zerstören, schlankweg zu lügen, die Wahrheit zu pervertieren, sie zu morden, zu Füßen des Mammons zu legen und sein Land und die menschliche Rasse zu verkaufen zum Zweck des täglichen Broterwerbs. Sie wissen das, und ich weiß das, also was soll das verrückte Lobreden auf eine freie Presse? Wir sind Werkzeuge und Vasallen von reichen Männern hinter der Szene. Wir sind Marionetten. Sie ziehen die Strippen, und wir tanzen an den Strippen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unsere Leben stehen allesamt im Eigentum anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“
    ……
    John Swinton, 1880

  13. #1 Hans_im_Glueck

    Alles schon längst erledigt, TV schau ich mir auch schon längere Zeit nicht mehr an. Uns, was soll ich sagen : “ ICH FÜHL MICH GUT DABEI „

  14. Das Bild ist in Leverkusen bei einer Pro Köln Demonstration gemacht worden .
    Neben ihm stand der Bürgermeister und die Polizei , nun er war wohl etwas deprimiert das keiner seinen “ Gruß “ erwidert hat .

  15. @ #7 suppenkasperl

    „Hass auf rechts“ …

    Hater#1, 60:4 „… there has arisen, between us and you, enmity and hatred(HASS) for ever,- unless ye believe in Allah and Him alone“

  16. #12 rascalman (15. Mai 2016 10:43)

    Das Bild ist in Leverkusen bei einer Pro Köln
    Demonstration gemacht worden .
    Neben ihm stand der Bürgermeister und die Polizei , nun er war wohl etwas deprimiert das keiner seinen “ Gruß “ erwidert hat .

    Dass die unrasierte, ungewaschene Schranze ein WDDR-Kameramann ist, war mir beim ersten Blick auf das Foto klar.

  17. #5 Cendrillon

    Hier wird regelmäßig eine Abschaffung der GEZ gefordert und die AfD hat es auch in ihrem Programm – völlig zurecht.

    Aber, und das habe ich hier schon öfter gesagt: Wenn die GEZ abgeschafft würde, würde sich mit Sicherheit nicht die linke Weltanschauung der Journalisten ändern (siehe auch #3 alexandros). Und diese Linken sind in allen(!) Sendern präsent. Die wenigen, die Glück hatten tummeln sich eben wohlversorgt in den GEZ-Medien. Die anderen müssen hoffen, in einem der Privatsender, wie Bertelsmanns RTL, unterzukommen und dort ihr Gift unter die Leute zu bringen.

  18. demnächst soll jeder lernen wie man
    …“ In Deutschland wird gefälligst Deutsch gesprochen “ …. in allen Sprachen sagt, denn

    OT,-.….Meldung vom 15.05.2016 – 08:33 uhr

    Sprachforscherin: Deutsche sollten Arabisch oder Kurdisch lernen

    Hamburg – Der Zustrom von Flüchtlingen sollte nach Ansicht einer Hamburger Linguistin zum Sprachenlernen ermuntern. „Die Welt ist normalerweise mehrsprachig“, sagte Prof. Angelika Redder von der Universität Hamburg der Deutschen Presse-Agentur. „Wir sind in Deutschland lange Zeit Monolingualität gewöhnt gewesen. Und ich halte es für eine Verarmung, die Monolingualität einfach nur zu verschieben, hin zum globalen Englischen. “ Neben der Muttersprache eine Fremdsprache lernen, das lasse sich jetzt zum Beispiel im Tandem machen: Ein Einheimischer könne einem Zuwanderer Deutsch beibringen, während er von diesem Arabisch, Persisch oder Kurdisch lerne. Bislang habe das Lernen in der Schule als mühsam gegolten, weil es um Sprachen ging, die die Schüler nicht direkt anwenden konnten. „Nur wenn man dann in den Ferien nach Frankreich oder Spanien fuhr, konnte man das wieder benutzen.“
    Die Sprachen der Zuwanderer hätten dagegen einen direkten kommunikativen Wert. Wenn man nur ein bisschen verstehe, könne das schon helfen. „Das nimmt auch Angst“, ist Redder überzeugt. Beim bundesweiten Akademientag an der Universität Hamburg will Redder am Mittwoch mit einem Vortrag dafür werben, die selbstverständliche Vielstimmigkeit einer Stadt bewusster wahrzunehmen. Veranstalter ist die Akademienunion, zu der acht deutsche Wissenschaftsakademien gehören. https://mopo24.de/#!nachrichten/sprachforscherin-deutsche-sollten-arabisch-oder-kurdisch-lernen-68464

  19. Unfassbare Statistik Praktiken in Österreich: Linksextreme werden als Rechtsextreme gezählt!

    „Kurios ist freilich der Effekt, den die angezeigten Schmierereien auf die Kriminalstatistik haben. Denn aufgesprühte Hakenkreuze und Hitlerbärtchen zählen für die Statistik als rechtsextrem motivierte Delikte, wie der stellvertretende Landespolizeidirektor Alexander Gaisch bestätigt: „Es wird nach dem Verbotsgesetz vorgegangen“ – und zwar auch dann, wenn anzunehmen ist, dass eher linke Kreise am Werk waren. Die statistische Zunahme „rechtsextremer Delikte“ ist also in Wahljahren mit Vorsicht zu genießen, was echte Delikte dieser Art freilich nicht weniger grauslich macht.“

    http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/landespolitik/4988976/Hakelziehn_Aerger-mit-PlakatVandalen

  20. Wutjournalismus.
    Auf Dauer ist es natürlich frustierend, wenn selbst der dümmste, „rechtspopulistische“ Leser/Zuschauer mit seinen Prognosen Recht behält, gegenüber den ach so gebildeten (Selbsteinschätzung) und weltmännischen bunten Träumern, und der selbstgewählte Umerziehungsauftrag in die Grütze geht.
    Da hilft auch kein Deaktivieren der Kommentarfunktion, die Wut auf die Leser/Zuschauer muß einfach irgendwann raus.

  21. #16 Waldorf und Statler (15. Mai 2016 10:52)

    „Die Welt ist normalerweise mehrsprachig“, sagte Prof. Angelika Redder von der Universität Hamburg der Deutschen Presse-Agentur. „Wir sind in Deutschland lange Zeit Monolingualität gewöhnt gewesen. Und ich halte es für eine Verarmung, die Monolingualität einfach nur zu verschieben, hin zum globalen Englischen. “

    **************************************************

    Was für ein hochsterilisierter Schwachsinn! Selbstredend ist die Welt, also die sogenannte Möntschheit, mehrsprachig. In gleicher Weise vielfältig, wie die Haarfarben und die Hautfarben voneinander abweichen. Mit „normalerweise“ wollen die Sprachpolizisten normieren, etwas vorschreiben.

    Diese Rechnung möchte ich mal sehen, daß die große Mehrheit z.B. der Chinesen oder der Russen in mehreren Sprachen zugleich zuhause ist.

    Innerhalb des Gesamtkomplexes der Anhängergemeinde der heute herrschenden Religion des Humanismus ist die Unterfraktion des Linguismus (Sprachwissenschaftlertum) einer der übelsten antideutschen Zeckenvereine überhaupt, und auch einer, der am häufigsten übersehen wird.

  22. Ich kann nur immer wieder sagen:
    Konsumsperre. Kauft diese Produkte nicht. Keine Zeitungen, keine CD/DVD, keine Bücher, schaut nicht die Filme.
    Ein nächster Schritt wäre, sie auf Veranstaltungen auszubuhen und am besten zu verjagen.

    Der Applaus ist das Brot des Künstlers. Das gilt wahrscheinlich auch für das Gegenteil.

  23. Eine ganze Zunft, deren Bedeutung aufgrund der erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten weitgehend obsolet geworden ist. Das Wutgeheul der ehemaligen Machthaber über das, was die Massen zu wissen bekommen, erinnert an die Weberaufstände. Und genau denselben Weg werden sie auch gehen. Frustriert und wild um sich schlagend, aber hoffnungslos vergeblich. Mein Mitgefühl hält sich angesichts der Arroganz der Branche stark in Grenzen.

  24. OT

    Yesterday,

    https://www.youtube.com/watch?v=JFgzuFA1Dw4

    0:10 ‚… TREACHERY is one of the characteristics of the Jews‘
    Bukhari Buch 59, hadith 369 ‚… „Then allow me to say a (FALSE) thing (i.e. to deceive Kab) …‘

    0:50 ‚… in order to REINS of culture and economy‘
    –Qur’an 8:39 ‚And fight them on until there is no more tumult or oppression, and there PREVAIL justice and faith in Allah altogether and EVERYWHERE …‘

    1:45 ‚… Thier goal is to UPROOT Islam and bring ruin upon its followers.‘
    –Q8:7 ‚… but Allah willed to justify the Truth according to His words and to CUT OFF THE ROOTS of the Unbelievers;- …‘

  25. Die sogenannte „4. Gewalt“, die sich stolz als das Kontrollorgan der staatlichen Gewalten verstand, sowie sich einst den unabhängigen, neutralen und investigativen Journalismus stolz auf die Fahnen geschrieben hat, ist, wie bei Hitlers Zeiten, zum demagogischen, antidemokratischen, hetzerischen Handlager des immer deutlicher erscheinenden, diktatorischen politischen Systems unserer Zeit verkommen!!
    Diese subversive, sogenannte „4. Gewalt“, hat ihre Ideale wie eine dreckige HURE den heutigen Despoten und Antidemokraten zum Preis einer kleiner Machtbeteiligung und finanziellen Versorgung, verkauft!!!
    Denn mit den Schmiergeldern des GEZ, hat die Politik den Medien ihre Unabhängigkeit abgekauft!! Diese Methode hat schon Hitler erkannt, es aufs perverseste ausgenutzt und für sein Machtaufbau ausgenutzt!!!

    Ich fordere die Menschen dieses Landes auf, diese „Öffentlich Rechtlichen“ und ihre angehängten Printmedien, auch allgemein als „Lügenpresse“ bekannt, in keiner Weise mehr länger zu unterstützen! Kündigen Sie ihre Abos, animieren Sie Freunde und Bekannte, es ebenfalls zu tun. Wählen Sie nächstens Parteien, die die Zwangsabgaben (GEZ) abschaffen wollen. Damit sparen Sie nicht nur ihr hartverdientes Geld, sondern verhindern die Zerschlagung der Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit!!
    Nur so kann man die Agitationen dieses medialen Verräterpacks ins Leere laufen lassen. Denn der Entzug der Aufmerksamkeit des Volkes, wirkt auf die Lügenmedien so, als würde man den Giftstachels eines Skorpions abschlagen!
    DIE MACHT GEHT VOM VOLKE AUS!!!

  26. Der ungewaschene Dreckskerl mit dem Stinkefinger wird sich noch umsehen, wenn der „kuschelige“ und versiffte WDR abgewickelt wird. Mal sehen wer dann den Stinkefinger zeigt.

  27. Der fabelhafte NZZ-Artikel stammt übrigens von Heribert Seifert, von wem auch sonst, ein nicht ganz unwichtiges Detail, das von PI und seinen Lesern gern übersehen wird; Seifert ist einer der Letzten, die im deutschsprachigen Raum sowas wie fundierte Medienkritik betreiben und die NZZ lässt ihn hin und wieder.

    Seifert, inzwischen leider auch schon 68, ist von Haus aus Lehrer und Lehrerausbilder, Herausgeber von Schulbüchern und Autor kritischer Artikel über den Gesinnungsunterricht an Schulen, wohnt im Ruhrgebiet. Die NZZ-Leserbriefe sollten auch beachtet werden.

  28. Diese Linguistin, sie kann tausendmal Professorin sein, ist eine totale Fachidiotin.

    Wie soll ein normaler Deutscher, der sein Umgangsdeutsch spricht, wie auch in anderen Ländern sehr selten nach der Schrift gesprochen wird, einem Araber oder Kurden Deutsch beibringen ?.Ein Araber muß zudem auch noch das lateinische Alphabet beherrschen lernen.Immer vorausgesetzt, Araber oder Kurde haben schon einen Schulbesuch hinter sich.

    Das ist auch ein Eingeständnis dafür, dass es sich nicht um Fachkräfte und hochqualifizierte Leute handelt.Es wäre doch viell vorteilhafter, Portugiesen, Spanier oder Italiener Deutsch beizubringen, denn das sind die schulischen Vorrausettzungen weitaus besser und mit der europäischen Kultur vertraut.

    Außeerdem würde ein Deutsch nur irgendeinen arbaischen Dialekt oder kurdischern Dialekt kennenlernen, und keine Hochsprache, ganz abgesehen von der immensen Schwierigkeit der arabischen Schrift und Aussprache.

    Total weltfremd, eben eine Fachidiotin.Wie man eine Sprache richtig lernt und aneignet, kann man übrigens sehr gut in Rußland studieren.

  29. Nochmal ein bisschen schöner:

    Der fabelhafte NZZ-Artikel stammt übrigens von Heribert Seifert, von wem auch sonst, ein nicht ganz unwichtiges Detail, das von PI und seinen Lesern gern übersehen wird; Seifert ist einer der Letzten, die im deutschsprachigen Raum sowas wie fundierte Medienkritik betreiben und die NZZ lässt ihn hin und wieder.

    Seifert, inzwischen leider auch schon 68, ist von Haus aus Lehrer und Lehrerausbilder, Herausgeber von Schulbüchern und Autor kritischer Artikel über den Gesinnungsunterricht an Schulen; Seifert ist kein Schweizer, sondern Deutscher, wohnt im Ruhrgebiet. Die NZZ-Leserbriefe sollten auch beachtet werden.

  30. Dem Wutbürger im Internet tritt in manchen Leitmedien ein Wutjournalismus gegenüber, der Schimpfen, Weghören und Kommunikationsverweigerung zu Tugenden erklärt.

    Diesen Kräftevergleich Medien gegen Volk werden die Medien am Ende verlieren. Eigentlich geht es seit Monaten schon kräftig bergab für die sogenannten Mainstream-Medien, denn beim Mainstream lichten sich allmählich die Reihen.

  31. Und eines habe ich noch vergessen.

    Vielen Dank an die Presse unserer Nachbarländer Schweiz und Österreich. Dort können Journalsten tatsächlich noch stolz auf ihre Arbeit sein und müssen sich nicht schämen zu sagen welcher Arbeit sie nachgehen.

    Ich frage mich wirklich warum es Menschen gibt, die in Deutschland als Journalisten arbeiten.
    Ist es Selbsthass? Ist es so schön am Morgen in den Spiegel zu schauen und sofort einen Brechreiz zu bekommen? Ist es so toll, wenn die Nachbarn nicht grüßen sondern sich umdrehen? Wenn sich die Kinder in der Schule lieber erzählen der Vater sei Stricher als zuzugeben dass er für die Medien arbeitet?

    Das sind alles Fragen, die mich beschäftigen aber ich werde nie eine Antwort erhalten. Außer vielleicht der, dass eine gnadenlose Hirnwäsche zu dieser biologisch völlig absurden Form der Selbstvernichtung führte.

  32. #1Hans_im_Glück
    Ich freue mich immer, wenn mir in der Münchner Innenstadt ein SZ-Mitarbeiter die SZ schenken will und ich darauf z.B. antworten kann, dass ich heute keinen Fisch gekauft habe, und somit kein „Einwickelpapier“ brauche.

  33. Ausgezeichneter und sehr fundierter Artikel der NZZ, wie die zahlreichen Links belegen.

    II
    Die jahrelang beliebte Phrase vom «(Rechts-)Extremismus, der aus der Mitte der Gesellschaft» komme, hat solchen Kurzschlüssen Vorschub geleistet.

    Ja, Heitmeyer und Konsorten von den völlig auf den Hund gekommenen deutschen Universitäten beliefern diese Haßschmierfinken ständig mit Futter.

    III
    Kommunikation über diesen Abgrund hinweg scheint kaum möglich zu sein.

    Stimmt. Und da ist auch nichts mehr zu machen, der Graben ist zu tief. Aber wer Haß sät, wird auch – dreifachen – Haß ernten. Sie haben es einfach zu toll getrieben, und sie treiben es fortwährend zu toll. Nach „Kommunikation“ mit denen besteht kein Bedürfnis mehr (jedenfalls nicht bei mir). Sie haben den Krieg erklärt, dann sollen sie ihn haben. Ich mache kein Hehl daraus, ihr dreckigen Schmierlappen: Ich hasse euch!

  34. #14 Cendrillon (15. Mai 2016 10:49)

    Dass die unrasierte, ungewaschene Schranze ein WDDR-Kameramann ist, war mir beim ersten Blick auf das Foto klar.

    Es ist ein Markenzeichen der Linksgrünen, verrottet, verkommen, ungepflegt, schmutzig und schäbig auszusehen. Die Nachtschattengewächse legen großen Wert darauf, daß jeder deren inneren Zustand und die Wertigkeit ihres Geistes sofort erkennt. Seien für für deren Uniformität dankbar.

  35. @32 Wunderland ,

    …wurde bereits mehrmals gefragt, ob ich Jounalistin sei….

    Meine Antwort war immer die gleiche: „Wollen Sie mich beleidigen ?“

    ……Aber es gibt tatsächlich einige wenige gute unter ihnen, dass muss man so stehen lassen, obwohl diese leider in der absoluten Minderheit sind…

  36. Wenn es wenigstens „Wutjournalismus“ wäre.
    Also erkennbar ausgedrückte Wut über irgendetwas.

    Stattdessen helfen die Journalisten und diejenigen Schreiberlinge und Knipserchen, die sich selbstherrlich „Journalist“ nennen, wissentlich bei der Volksverdummung und Manipulation mit.

  37. Jüngstes von Tausenden Beispielen für Manipulation und grotesk falsche Gewichtung aus dem „Lügenäther“ (Peter Sloterdijk): Die Aktuelle Kamera machte gestern 20 Uhr mit der weltbewegenden Nachricht auf, daß der US-Pharmakonzern Pfizer als letztes Unternehmen die Belieferung der US-Behörden mit Gift für Todesspritzen einstellt. Und das wurde minutenlang ausgewalzt, Amnesty International kam zur bösen Todesstrafe in den USA Wort, und ein USA-Korrespondent tat auch noch seine Meinung dazu kund.

    Und erst an zweiter Stelle kam das:
    http://www.pi-news.net/2016/05/bund-gibt-94-milliarden-fuer-invasion-frei/

  38. Die Drecksjournaille merkt, dass sich immer weniger Leser den verzapften Linksmüll andrehen lassen wollen und dürften wohl sehnsüchtig nach dem GEZ-Modell gieren, wonach die Verarxxten für ihre eigene Verarxxe auch noch zahlen müssen.

    Der Super-GAU wäre dann, dass die im Parteiprogramm verankerte AfD-Idee vom Ende der Zwangsgebühr Realität wird, denn dann ist der Sehnsuchtstraum, dieses Vergewaltigungsgeschäft von Funk+Fernsehen auch auf die Printmedien auszudehnen, endgültig ausgeträumt.

    Müssten die Schreibätzer (den Begriff hat gerade meine Autokorrektur erfunden!) von dem leben, was sie erzeugen, würden sie verhungern, bevor sie wieder gelernt hätten, anständige Arbeit abzuliefern.
    Insofern gibt es für diese Schreibnutten nichts Gefährlicheres als der Aufstieg der AfD.

    Arbeiten wir also kräftig daran.

  39. #34 germanica (15. Mai 2016 11:28)

    Ein dpa-Artikel von Welt Online übernommen. Was die Sache noch wesentlich schlimmer macht.

  40. Ich habe während meines Studiums auch den einen oder anderen angehenden Journalisten kennengelernt und meiner Einschätzung nach waren es allesamt wahrlich nicht die hellsten Leuchten auf der Geburtstagstorte. Es ist halt einfach ein gewisser Menschenschlag, der sich für den Beruf der schreibenden Zunft begeistert. Aber diese Stereotypen hat man in jedem Beruf (man wird nun mal nicht Börsenmakler, wenn man den Kapitalismus als Übel ansieht).

    Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber die Ausnahmen sind in Deutschland rar gesäht.

  41. Nachtrag zu #40:
    Und zu allem und jedem darf sich in der AK immer entweder ein Vertreter der Grüntotalitären oder der Kommunisten äußern (oder gleich beide), so natürlich auch zur Todesstrafe in den USA.

  42. #28 sakarthw14 (15. Mai 2016 11:25)
    „Diese Linguistin, sie kann tausendmal Professorin sein, ist eine totale Fachidiotin.“

    Kann man sehr beipflichten!
    Erstens, wollen diese Islamverseuchten keinen Umgang mit den Ungläubigen und wollen sich nicht von Kuffars belehren lassen! Und Zweitens erwarten diese, dass man sich ihren steinzeitlichen Traditionen und Ritualen wie Spätzchenschneiden, fünf mal am Tag Beten und den Kuffars den Kopf abschlagen) anpasst!
    Wie bereits schon Teile der linken „Bildungselite“ fordern“, soll in Schulen arabisch als Pflichtfach gelehrt werden.
    Der Nächste Schritt für deutsche Kinder: ohne vorherige Koranschule und Kenntnisse der Scharia, kein Zugang zum deutschen Bildungssystem und keine Zulassung zum Studium!!!

  43. Hervorragender Artikel, der das Bild unserer politisch gesteuerten Propagandamedien genau wieder spiegelt !

  44. Naja, auch die NZZ hat das Prinzip nicht verstanden. Das Problem ist nicht, dass die Presse einheitlich undifferenziert über AfD und Co. Schreibt, da Problem ist, dass im Laufe der Jahre eine Armada an unfähigen und schlechten Schreiberlingen herangezogen wurden, die um so mehr ideologisiert sind. Um diesen Prozess rückgängig zu machen, müsste man die Chefredakteur e austauschen und Stück für Stück wieder gute Journalisten heranziehen, von mir aus für Linke, konservative oder Rechte Medien, bis ein Gleichgewicht hergestellt ist. Das war vor Jahrzehnten so und es wird wieder Jahre dauern, bis es wieder so ist.

  45. Nur, wenn es um ihre linken Lieblinge i.a. geht, dann ist fast immer alles tutti und „kleine Fehltritte“ oder „kleine Auseinandersetzungen“, ja mein Gott, dann lässt man Fünfe halt mal ‚grade sein …

    https://youtu.be/TK8vjQhT5Yg

  46. NZZ-Leser „afdmunich“ nennt einen wichtigen Grund für den desolaten Zustand deutscher Medien: die Mittelmäßigkeit der Akteure, „das ist der eigentliche Grund für den Wutjournalismus: Mittelmäßigkeit und das Wissen darum“, schreibt er.

    Die Mittelmäßigkeit ist überhaupt der Grund für politische Korrektheit, der Mittelmäßige traut sich nicht aus der Deckung und schwimmt immer feige im Mainstream mit. Und wenn die sog. Leitmedien „Der Flüchtling an sich ist gut und eine Bereicherung“ sagen, sagt unser Mitschwimmer „Der Flüchtling an sich ist gut und eine Bereicherung“, auch wenn er insgeheim was ganz anderes denkt. Leute wie der oben zitierte Jan Fleischhauer bestätigen die Regel. Womit nicht gesagt sein soll, dass nun alles, was sich jenseits des linken Mainstreams bewegt, ganz außergewöhnlich ist, ganz bestimmt nicht.

    #18 Biloxi:

    Dieser brave Bub ist Sebastian Leder, auch ein Mitschwimmer, Redakteur beim „Tagesspiegel“, Sonntagsausgabe:

    http://www.schwarzkopf-verlag.net/store/p612/ABGEBLITZT.html

    #9 Cassandra:

    Wisst ihr denn auch, wer dieser John Swinton war, den ihr hier so eifrig zitiert? Das war einer, den PI nicht mit der Kneifzange anfassen würde, ein Aufrührer, ein linker Aktivist, Kämpfer für die Sache der Arbeiter, Gewerkschafter!

  47. Die geistige Lebensbewältigung des Deutschen Volkes lässt eben zu Wünschen übrig. Christentum „und“ Demokratie zu bewältigen, wird es und seine Journaille überfordern und dem nächsten Messias in die Arme treiben.

  48. Exzellenter Artikel! Es war klar das eine solche neutrale Analyse der Situation der deutschen Blockmedien nur noch im Ausland erscheint (bzw. erscheinen kann/darf).

    Der Umgang der „Leitmedien“ mit national denkenden Menschen bietet aber nicht nur Grund zum berechtigten Volkszorn sondern auch – so paradox das klingen mag – zur Freude. So zeigt dieses laute aneinander Reihen von Beschimpfungen, Phrasen und Buzzwords wie Solidarität, Toleranz und Weltoffenheit, doch nur, dass das links-islamische Gutmenschentum argumentativ längst verspielt hat. Auf eine sachliche Diskussion mit den nationalen Kräften können sie längst nicht mehr einlassen, denn das würde nur die völlige inhaltliche Armut des linken Weltbild offenbaren. Ein Weltbild das von einer solchen schmerzhaften Primitivität ist, dass man sich zwischen lachen und weinen nicht entscheiden kann.

    In diesem Sinne, macht so weiter liebe „Journalisten“, Politiker der Blockparteien, „Engagierte“, NGO-Supporter und was in diesem stinkenden grünen Sumpf noch so rum schwimmt, in dem jede Luft zum atmen bereits verbraucht und durch eine Ansammlung stickiger Gase ersetzt wurde. Macht genau so weiter; jede Rede, jeder Artikel, jede Schmiererei und jeder Stein von Euch lässt die mehr Menschen aufwachen.

  49. habt Ihr auf phoenix im dalüg gesehen mit Norbert Blüm . Was haben sie dem armen Mann angetan das der so einen Müll erzählt ,
    war ja unerträglich von was für einem Europa der Mann träumt .?

    Ich wünsche allen „aufrechten und friedliebenden Deutschen“
    trotz des miesen Wetters ein schönes und vor allen friedliches
    Pfingstfest . Lasst Euch von keinen verdrehten Links-Kopf oder Anti-
    Deutschen provozieren , lasst die Ruhe wirken es wird noch genug
    Ärger geben , also in diesem Sinne ein schönes Wochenende .

  50. Lässt man dehnen die Nasen wachsen! Irgendwann werden sie ihre Pässe nicht schließen können.
    Nase zu lang- Reisepass geht nicht zu 🙂

    Nun ein alter Witz.

    Jeden Tag ging ein Mann am Kiosk vorbei, kuckte sich die Zeitungen an und marschierte weiter.
    Da fragte mal der Kiosk Verkäufer-
    „Sie kucken die Zeitungen jeden Tag an, warum kaufen Sie keine?“
    „Ich warte auf eine ganz bestimmte Nachricht“, sagte der Mann
    „Aber..diese Nachricht kann auch im Zeitungsinnere sein!“
    „Nein!“- antwortete der Mann- „Die Nachricht auf der ich warte wird auf der ersten Seite sein!“

  51. Die Jurys, die im Auftrag der Sender erstmals eingesetzt wurden, hätten kein künstlerisches, sondern ein politisches Urteil gefällt.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/15/wuetende-zuschauer-proteste-gegen-politisierung-des-esc/ http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/15/wuetende-zuschauer-proteste-gegen-politisierung-des-esc/ (#45 Zierkordel)

    Verdammte Politisierung überall! Und natürlich wieder einmal „die Sender“. Interessante Sache, könnte ich mir auch gut als PI-Artikel vorstellen.

    II
    #60 Heta (15. Mai 2016 12:15)

    Ach Gottchen, was für ein Jüngelchen, unser Basti.

  52. #49 merkel.muss.weg.sofort (15. Mai 2016 11:48)
    Kardinal Lehmann

    „Ich habe keine Angst vor dem Islam“

    …Kardinal Lehmann will nicht mit der AfD sprechen – das „nationalistische Gerüchlein“ sei ihm zu stark…

    Dieser HEUCHLER hat aber kein Problem damit, sich üppig mit NATIONALEN Zuwendungen der Bürger versorgen zu lassen!!!!

  53. Speichellinksfascho Dietz fordert noch härtere Gleichschaltung der eh linksversifften Medien.

    Nordkorea als Vorbild wahrscheinlich.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/talkshows-in-ard-und-zdf-wie-ein-pyromane-in-der-streichholzfabrik-a-1092336.html

    Es sind vor allem Negativbilder, die hier beschworen werden, es sind Angstdiskussionen, die geführt werden – und wie sich das auswirkt, zeigt der Entwurf für ein neues Integrationsgesetz, den die Bundesregierung gerade vorgestellt hat und der von Negativbildern und Angst geprägt ist.

    Aber das kommt eben dabei raus, wenn man – zusätzlich zu der autoritären Frauke Petry und dem autoritären Innenminister de Maizière – jemanden wie den Soziologen und Migrationsforscher Ruud Koopmans einlädt, der nichts Besseres zu tun hat, als Menschen mit Statistiken zu bewerfen.

    Das öffentlich-rechtliche Fernsehen jedenfalls begleitet und moderiert mit seinen Talkshows den gesellschaftlichen Rechtsrutsch. Und befördert ihn damit.<<

    Unglaublich wie ein einzelner Mensch soviel Scheiße schreiben kann.

  54. 48 Biloxi (15. Mai 2016 11:48)

    Jüngstes von Tausenden Beispielen für Manipulation und grotesk falsche Gewichtung aus dem „Lügenäther“ (Peter Sloterdijk): Die Aktuelle Kamera machte gestern 20 Uhr mit der weltbewegenden Nachricht auf, daß der US-Pharmakonzern Pfizer als letztes Unternehmen die Belieferung der US-Behörden mit Gift für Todesspritzen einstellt. Und das wurde minutenlang ausgewalzt.

    Das ist auch so ein Kartell-Thema: komplett schamlos wird in den Medien durchgängig Position gegen die Todesstrafe bezogen, natürlich immer garniert mit dem Lehrer-Lämpel-Zeigefinger. Ob das so viel humaner ist, wenn jetzt die Todeskandidaten stattdessen mit dem elektrischen Stuhl hingerichtet werden, steht dann auch noch mal auf einem ganz anderen Blatt….

    Vor einiger Zeit gab es eine deutsche „Doku“ im Kaufzwang-TV über die Todesstrafe in den USA. Diese „Dokumentation“ war so gestrickt, dass der Autor nicht nur in jeder dritten Einstellung selbst zu sehen war, sondern auch noch ca. jeden dritten Satz mit „Ich“ anfing. Natürlich war er ein erklärter Gegner der Todesstrafe.

    In jedem anderen Land der westlichen Welt wären solche pädagogischen Sendungen niemals unter dem Label „Dokumentation“ gelaufen. Da hat ein Journalist seinen narzisstischen Ego-Trip voll ausgelebt – von Objektivität weit und breit keine Spur, ja nicht mal der VERSUCH wurde unternommen, das ganze Thema einigermaßen sachlich anzugehen. Das war eine einzige „Ich-ich-ich“-Arie.

    Das ist aber bei „Dokus“ inzwischen der Normalfall. Auch dass die Journalisten mindestens ein Drittel der Zeit selbst im Bild sind. Anscheinend können sie sich selbst nicht oft genug im TV sehen.

    Dieses ständige sich-in-den-Vordergrund-drängeln selbst bei Dokus ist m. E. ein deutliches Zeichen für Leute mit schwachem Selbstwertgefühl, die müssen sich irgendwie ständig ÜBER das Sachthema stellen und heulen förmlich nach persönlicher Aufmerksamkeit, dass es fast schon peinlich ist – abgesehen davon liegt der Erkenntnisgewinn bei solchen „Dokus“ faktisch bei null.

    Ich gucke daher gerne britische Dokus, die meist sehr sachlich und informativ sind, da lernt man wirklich oft noch etwas.

  55. Hab den Beitrag nicht gelesen. Aber zum Wutbürger was vor kurzem was auf WDR. Ein Prominenten (meine ein Tatort-Darsteller, nicht Börne) sollte sagen was ihm beim Begriff „Wutbürger“ einfalle. Das sympathische arme Arschloch meinte: Nun das sei einer der sich politisch radikal verhalte (so ähnlich). So sieht das aus mit diesen Feiglingen Mitläufern.

  56. Bei mir ist nur noch ein Abo (von einer Youngtimerzeitung) übrig geblieben. Das spant Geld und schon die Nerven.

  57. Verkaufszahlen sinken und sinken…….

    Blome`s und Augstein`s vielleicht letzter Job
    bleibt ihre Idiotenshow bei PHOENIX.

  58. #60 Heta (15. Mai 2016 12:15)

    NZZ-Leser „afdmunich“ nennt einen wichtigen Grund für den desolaten Zustand deutscher Medien: die Mittelmäßigkeit der Akteure, „das ist der eigentliche Grund für den Wutjournalismus: Mittelmäßigkeit und das Wissen darum“, schreibt er.

    Die Mittelmäßigkeit ist überhaupt der Grund für politische Korrektheit, der Mittelmäßige traut sich nicht aus der Deckung und schwimmt immer feige im Mainstream mit. Und wenn die sog. Leitmedien „Der Flüchtling an sich ist gut und eine Bereicherung“ sagen, sagt unser Mitschwimmer „Der Flüchtling an sich ist gut und eine Bereicherung“, auch wenn er insgeheim was ganz anderes denkt.

    Zustimmung. Es wird von der Tendenz her (Ausnahmen gibt es natürlich) nicht nur grob alles nachgequatscht, was der Zeitgeist-Trash gerade vorgibt, sondern oft reicht es nicht mal mehr für eine „Variante“.

    Ganz deutlich wurde das beim ersten Sarrazin-Buch und der Formulierung „krude Thesen“, die irgendein Journalist mal in die Welt gesetzt hat. Nicht nur die Einstellung zum Buch wurde dann von dutzenden Journalisten Sheeple-mäßig und ohne irgendeinen neuen, eigenen Gedanken übernommen, sondern das ging wirklich bis hin in die Übernahme der wertenden Formulierungen. Allein dieses Etikett der „kruden Thesen“ habe ich seitdem bestimmt in zwei bis drei Dutzend Artikeln zum selben Thema, aber in verschiedenen Medien und verschiedenen Autoren wiedergelesen. Stumpfsinniger geht es gar nicht: ein Leithammel schreibt einen Text, dann braucht der Rest der Branche ja nicht mehr nachdenken. Und obendrein fühlt man sich auf der „sicheren Seite“, weil (fast) alle anderen ja das Gleiche schreiben.

  59. #21 Waldorf und Statler; wenn Blödheit weh täte, wär mein Mitleid gegenüber der … nicht vorhanden.
    Natürlich spricht nichts dagegen, Fremdsprachen zu lernen, aber dann doch wenigstens welche, die international bedeutend sind. Also Chinesisch, Indisch, Spanisch, Englisch, Französisch.
    Auch deutsch hat in aller Welt eine deutlich höhere Bedeutung als ausgerechnet arabisch.

    Der Vorschlag von einem wahrscheinlich Analphabeten
    arabisch zu lernen ist ungefähr so sinnvoll, wie wenn ein von Geburt an stockblinder einem sehenden,
    z.B. den Impressionismus erklären will.

    #48 Biloxi; So ein Unsinn, als ob die auf Gift von Pfizer oder irgendeinem anderen Konzern angewiesen wären. Es gibt so viele überall erhältliche Substanzen, die gespritzt zum schnellen Tod führen.
    Selbst einfache Luft ist tödlich und die Betäubung kann man mit CO2, Äther, Lachgas oder schlicht Alkohol durchführen,

  60. #21 Waldorf und Statler (15. Mai 2016 10:52)

    Sprachforscherin: Deutsche sollten Arabisch oder Kurdisch lernen

    Angelika Redder, Germanistin, (sie fällt schon länger unangenehm auf), dick im Projektgeschäft, ist der Typ von lebenslanger ältlicher, hagerer Besserwisserin, die ich mißvergnüglich zuhauf erleben durfte. Typtreu von der Haarspitze bis zum verblasenen Passiv:

    Vom Studium der Physik, der Geographie und Germanistik her führte der Weg in die promotionsbelegte Allgemeine Sprachwissenschaft – im Rückblick die empirische Wirklichkeit und das Handeln des gesellschaftlichen Menschen in ihr auslotend. Gefunden wurde eine Handlungstheorie von Sprache, insbesondere die Funktionale Pragmatik, auf deren Basis Theorie und Empirie sich vermitteln lassen. Gesucht werden Systematisierungen sprachlicher Formen und Funktionen, analysiert werden vor allem Sprache und mentale Prozesse, Kommunikation in Institutionen sowie Literarische Kommunikation. Perspektiven: Beiträge zur Erforschung von gesellschaftlicher Mehrsprachigkeit in Europa sowie Wissenschaftskulturen und Wissenschaftssprachen. (…)

    http://www.awhamburg.de/forschung/arbeitsgruppen/prof.-dr.-angelika-redder.html

    Wehe, wenn solche Leute auf Bundesforschungsgelder losgelassen werden. Bzw. wenn Bundesforschungsgelder solche Leute anlocken oder auf sie maßgeschneidert werden.

    http://www.fiss-bmbf.uni-hamburg.de/public/images/FiSS-FJT_15/Fotogalerie/FiSS-Fruehjahrstagung_2015_Redder_2_gro.jpg

  61. Ich wurde erst kürzlich in meinem Beruf gefragt, ob ich denn eine Tageszeitung hätte. Ich verneinte mit der Begründung, dass sowieso nur Lügen drin stehen würden – und genau so ist es auch. Ich verbiege mich nicht mehr und sage, was Sache ist.

    Zeitungen aus der Nachbarschaft verwende ich als Malunterlage und zum Schuhe ausstopfen…

  62. Kardinal Lehmann :
    „Ich habe keine Angst vor dem Islam“

    Geschichten aus der Gruft.

  63. #78 Drobo (15. Mai 2016 13:00)

    „Kardinal Lehmann :
    „Ich habe keine Angst vor dem Islam““

    ***************************************************

    Grundsätzlich ist das geistig-moralisch gewendete Amtschristentum solcher Humanistinnen wie der H.Geißler oder der Lümmeltütenrita auch im Zweifelsfall gefährlicher für uns Deutsche als der Mohammedanismus.

  64. 48 Biloxi (15. Mai 2016 11:48)

    Die Aktuelle Kamera machte gestern 20 Uhr mit der weltbewegenden Nachricht auf, daß der US-Pharmakonzern Pfizer als letztes Unternehmen die Belieferung der US-Behörden mit Gift für Todesspritzen einstellt.

    Hehe. In meinem Umfeld gab es darob bei einem Spargelesssen sarkastische, pragmatische, spontane, trockene und lösungsorientierte Reaktionen, die von „Werft doch einen Sack Klapperschlangen rein“ über „Was hat Pfizer denn gebissen?“ bis zu „Baukran, dann meckert auch kein Moslem“ reichten.

    :mrgreen:.

  65. Ein in die Tiefe gehender Artikel von Heribert Seifert, den ich schon früh am Morgen gelesen hatte. Schön, daß PI ihn auch entdeckt hat.

    Wnn; Wunderland; Schmarrkopf:
    In dem Artikel ist auch die Rede vom Kulturkampf:

    „dominant gesetzten Universalismus“ sowie „Es herrscht die Stimmung eines Kulturkriegs, der wenig Raum für vernünftige politische Debatte kennt“.
    Wir haben es mit einem „eingeschräkten und elitärem System“ zu tun. Das fügt sich in die langjährige Einschätzung der EU als eines Projektes der Eliten.

    Die Lösung wird über den Markt erfolgen.
    -Es herrscht zur Zeit ein Überangebot auf der Angebotseite-Links.
    -Es gibt eine Mangelversorgung auf der Angebotseite-Rechts, sowohl im Bereich Presse als auch im TV.

    Echte Unternehmer werden die Lücke erkennen und schließen. Die GEZ Gebühr wirkt allerdings als Hemmschuh, denn sie stellt eine Verzerrung des Marktes dar. In diesem künstlich geschaffenen GEZ-Biotop können sich Waren (=Meinungen )halten, für die es auf einem freien Markt kaum Nachfrage (=zahlende Kunden) gibt.

    Aufgrund ihrer verliehenen Macht haben die GEZ-Sender eine Leitfunktion, was sich auf die Privaten auswirkt. Beispielsweise habe ich den Sender N-TV in den neunziger Jahren noch deutlich konservativer in Erinnerung. Die GEZ-Sender erzeugen also einen Sog.
    Mit dem Verschwinden der GEZ wird es auch eine Kurskorrektur auch der privaten Medien geben.

  66. Das meiste und beste sind Schwätz-Gaben, und eine große und grobe Unwissenheit ist bei dem meisten Volk.

  67. Grund für den desolaten Zustand deutscher Medien: die Mittelmäßigkeit der Akteure, „das ist der eigentliche Grund für den Wutjournalismus: Mittelmäßigkeit und das Wissen darum“, schreibt er.

    Das Wissen um die Mittelmäßigkeit ist meines Erachtens der Hauptgrund für die offene Meinungsmanipulation, weil das natürlich als Machtinstrument missbraucht wird und den betreffenden dann ein vermeintliches Gefühl von Stärke gibt (die fachlich oft nicht vorhanden ist und daher auf einer anderen Ebene kompensiert werden muss).

    Etwas plakativ ausgedrückt, aber m. E. treffend: Wenn ein mittelmäßig intelligenter Journalist schon in dem Wissen leben muss, dass ein Großteil seiner Leser in vielen Bereichen sachkundiger ist und nicht selten auch intelligenter ist, dann muss dieser Leser eben auf einer anderen Ebene „besiegt“ werden, um zu zeigen, wer der „dollste Pavian auf dem Affenfelsen ist“. Da das auf der Sachebene meistens nicht funzt, verlagert man das Ganze eben auf die Bevormundungsschiene.

    Es ist ja auch gang und gäbe, dass Leserkommentare bei vielen Medien keineswegs wegen Verstößen gegen die Netitquette zensiert werden oder wegen „unliebsamer politischer Meinungen“, sondern auch dann, wenn der Leser den Journalisten in Sachfragen „korrigiert“. Paradebeispiel dafür ist der Wissenschaftsteil bei SPON, bei denen oft fachfremde Berufsanfänger auf BRIGITTE-Niveau unterwegs sind – mit viel pädagogischer Mission, aber umso weniger Fachwissen. Kann ja jeder, der in einem naturwissenschaftlichen Gebiet gut drin ist, mal den Selbsttest machen.

    Das lässt deren Selbstwertgefühl nicht zu auf fachliche Irrtümer, Fehler usw. hingewiesen zu werden, weil das ihre Komplexe noch verstärken würde. Das könnten sie natürlich gleich von Anfang an vermeiden, durch eine gründliche Recherche und das Vermeiden jeglichen politik-ideologischen Gehabes auch bei Naturwissenschaften. Dafür reicht‘ s aber oft nicht, und das ist halt das Problem.

  68. Das Bild zu dem Artikel zeigt einen Mann von den Medien bei einer Demonstration in Leverkusen und zeigt auch sehr deutlich den Zustand vieler Medienleute bei uns auf. Wie soll ein solcher Mensch einen objektiven Bericht schreiben und etwas anderes bringen als Haßkommentare? Wie echter Journalismus geht, davon hat der keinen blassen Schimmer, und sowas wird auf die Leser losgelassen. Durchaus im Sinne des „Systems“.

  69. Aktuelles Beispiel aus der FAZ, Frankfurter Lokalteil: Bericht über eine Sitzung des Stadtparlaments, es ging um die Flüchtlingsunterkünfte, die in Bonames, im Norden der Stadt, in ein Landschaftsschutzgebiet gesetzt werden, es gibt Proteste einer Bürgerinitiative vor Ort, die zuletzt vor dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel gescheitert ist: Es darf gebaut werden, erst steckt man Millionen in die Renaturierung eines Gebiets, das dann von 350 Zugewanderten wieder zertrampelt werden darf.

    Am Schluss der Debatte meldet sich der AfD-Stadtverordnete Horst Reschke zu Wort, verweist auf die Naturschutzprobleme in Bonames und darauf, dass zuerst andere darauf hingewiesen hätten, dann sagte er: „Es waren nicht wir von der AfD oder sonstige Nazis.“ Ein Satz, den jeder, der die Diffamierung der AfD durch die Presse, auch der FAZ, verfolgt hat, durchaus als Selbstironie einzuschätzen weiß. Nicht so FAZ-Lokalredakteur Tobias Rösmann, der daraus basteln will, dass Reschke mit diesem Satz sowas wie eine ehrliche Selbstdarstellung der AfD geliefert habe. Rösmann: „Die AfD biegt in der Haushaltsdebatte falsch ab“, „…rutscht ihm ein Satz heraus, der das Zeug dazu hat, lange in Erinnerung zu bleiben“, Überschrift über dem Zweispalter auf Seite 1 Lokalteil: „Oder sonstige Nazis“.

    Ich habe dem Herrn eine Mail geschickt, ich werde berichten, ob er antwortet.

  70. Apropos Tagesspiegel:

    Die Krönung dort ist ein Aktionismus-Journalist, der ständig in Sachsen unterwegs ist zwecks „investigativem Journalismus gegen rechts“ und der als Quelle auch schon mal seine eigenen Twitter-Meldungen ins Feld führt.

    An der Misere beim Tagesspiegel trägt der Casdorff maßgeblich Mitschuld: ein ausgesprochen schwach reflektierender Typ, dezidierter Merkel-Fan. Der hält auch Steinmeier für einen der besten Außenminister, die D je hatte – wobei ich mich immer frage, was der Steinmeier faktisch eigentlich jemals erreicht hat – außer ganz doll wichtig in die Kamera zu schauen und mit sonorer Stimme Binsenweisheiten und durchsichtige Absichtsbekundungen loszuwerden. Fakt ist doch, dass Steinmeiers Missionen mit verblüffender Ausnahmslosigkeit scheitern und er regelmäßig öffentlich gedemütigt wird, in dem alle anderen Außenminister links und rechts an Steinmeier vorbeiquatschen.

    Casdorff ist natürlich auch ein dezidierter Fan der gesamte Refugee-Politik, ohne jegliche Differenzierung. Dass die Nachwuchsjournalisten dementsprechend ausgewählt werden, ist klar. Casdorff würde auch keinen Schlaueren neben sich dulden.

  71. #88 Heta (15. Mai 2016 13:51)

    „Nicht so FAZ-Lokalredakteur Tobias Rösmann, der daraus basteln will, dass Reschke mit diesem Satz sowas wie eine ehrliche Selbstdarstellung der AfD geliefert habe.“

    **************************************************

    Das kommt von das, langweilich. Jeder, der aus dem Wort „Nazi“ noch irgendetwas anderes herausliest als „Meinungsopponent“ oder der gar beim lustigen Hortspiel „Wir kleben unserem Gegner einen Schnäuz über die Oberlippe“ selber mitspielt, ist doch selber schuld.

  72. Nachtrag zu #88:

    FAZ-Redakteur Tobias Rösmann hat grade geantwortet, er schreibt:

    „Tja, sehr geehrte Frau …, ich gehe einmal davon aus, dass Sie am vergangenen Donnerstag nicht durchweg im Rathaus waren. Daher ist es nicht schlimm, wenn Sie die Sache so sehen. Mir Verbissenheit im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die offenbar von Ihnen geschätzte Partei zuzuschreiben, ist durchaus unterhaltsam – zeugt aber nicht von tieferer Kenntnis meiner Berichterstattung über die AfD seit 2013.

    Noch spannender als Ihre Mutmaßungen finde ich den Schluss, der sich aus Reschke offensichtlichem freudschen Versprecher schließen lässt: Er selbst hat das Gefühl, dass seine Partei dauernd in eine Reihe mit ,sonstigen Nazis‘ gestellt wird. Eine solche Nähe oder geistige Verwandtschaft – und wenigstens da dürften wir uns einig sein – trifft auf erhebliche Teile der AfD nicht zu. Ich wünsche Ihnen gesegnete Pfingsten.“

    Ich hatte Rössmann u.a. geschrieben: „Ich kann mich noch gut an einen Artikel Ihres AfD-Beauftragten Justus Bender erinnern, in dem sogar Bernd Luckes Anwalt herhalten musste, um Luckes Nazigesinnung unter Beweis zu stellen – warum? Weil dieser Anwalt ,im selben Haus‘ wie der 2009 verstorbene Neonazi Rieger gewohnt hat. Lucke! Der neuerdings selbst von der FAZ der politischen Mitte zugeordnet wird. Bei soviel allgegenwärtigem Diffamierungswillen mokiert man sich am
    besten über das Etikett, das der Partei von Anfang an aufgeklebt worden ist.“

  73. #91 Heta (15. Mai 2016 13:57)

    „Eine solche Nähe oder geistige Verwandtschaft – und wenigstens da dürften wir uns einig sein – trifft auf erhebliche Teile der AfD nicht zu.“

    FAZke Rössmann

    Stimmt das, was der spannende Wahrheitsmedienmitarbeiter da äußert, dann befinden sich in der AfD also womöglich nur 30 oder 40 Prozent Nazis, auf keinen Fall mehr als 65 Prozent. Alles andere als ein Anlaß für unsere anständigen Demokratinnen und anständigen Demokraten, darüber nun hinwegzusehen.

  74. Die linksradikalen Hetzmedien sind leider ein Machtfaktor in der BRD. Merkel scheißt ja auf das Volk, aber sie ist den linken Medien hörig. Diese Medien tragen eine Hauptschuld für viele Verbrechen in der BRD-Politik. Aber Verantwortung dafür werden die feigen, linken Hetzer natürlich niemals übernehmen.

  75. #57 Rick_Grimes:

    Ich lese seit Jahren ausschließlich „Kopp-exclusiv“ und „Compact“. Die Schmierereien der Merkel- und Antifa-Presse fasse ich nicht einmal mit der Kneifzange an.

    Ich bezweifle allerdings, dass Sie mit ausschließlich Kopp besser bedient sind, da wird nur in die entgegengesetzte Richtung manipuliert und fehlinformiert.

    #89 Paula:

    „Tagesspiegel“-Casdorff ist Sohn des früheren „Monitor“-Chefs Claus Hinrich Casdorff, „Monitor“ galt damals zusammen mit „Panorama“ (Peter Merseburger) als die Spitze des investigativen Journalismus und was sie verbreiteten, war nicht als die Wahrheit. Möchte mir die eine oder andere Ausgabe nochmal ansehen, ich fürchte, heute stünden mir die Haare zu Berge.

  76. #68 Paula (15. Mai 2016 12:42)
    „Ich gucke daher gerne britische Dokus, die meist sehr sachlich und informativ sind, da lernt man wirklich oft noch etwas.“

    Hier würde ich widersprechen. Nach meiner Einschätzung ist die Manipulation in den britischen Produktionen deutlich abgefeimter. Der deutsche Doofjournalist will einem seine Doofmeinung aufschwatzen. Das ist oft leicht zu durchschauen. Die britische Propaganda präsentiert selektiv Fakten, emotionalisiert diese und überlässt es dann dem Zuschauer, daraus selbst „seine“ Schlüsse zu ziehen. Denen verdanken wir die weinenden Kinder. Das ist viel hinterfotziger (und vor allem viel wirksamer) als die unbeholfenen Predigten der deutschen Lügenpresse.

    (Als Pazifist habe ich mir irgendwann mal nach dilettantischer Befassung mit den Prinzipien der Kriegshetze gesagt: der Krieg gründet sich nicht auf den Hass, der Krieg gründet sich auf die Liebe. Kriegshetze appelliert nicht an den Killer, sondern an den Beschützer. Deshalb kommen die einem mit den weinenden Kindern. Im Lügenfunk weinen immer nur die Kinder der einen Seite, die aber aber sehr ausführlich.)

    #83 raginhard (15. Mai 2016 13:16) vertraut auf den Markt:
    „Es gibt eine Mangelversorgung auf der Angebotseite-Rechts, sowohl im Bereich Presse als auch im TV. Echte Unternehmer werden die Lücke erkennen und schließen.“

    Ich teile selbstverständlich seine Geringschätzung des Staatfernsehens, und man wird nicht bestreiten könen, dass derzeit nur der Markt rechtsgerichtete Positionen anbietet. Das sind aber alles (oder doch ganz überwiegend) aufrichtige Leute (mit allen Vor- und Nachteilen solcher Leute), die derzeit in dem Bereich schreiben, einfach weil man dort derzeit nicht reich werden kann.

    Wenn ein ausreichend großes Publikum Nachfrage nach Rechtspresse/Rechtsfunk entfaltet, wenn sich dort also ordentlich Geld verdienen lässt, dann werden dort notwendigerweise Anbieter auftreten, deren Interesse nicht mehr der Inhalt ist, sondern nur das Geldverdienen. Ich weiß auch nicht, wie man es sonst machen soll, klar, aber eine Kommerzialisierung der Rechtspresse (und das müsste es notwendigerweise sein) wird der Qualität massiv schaden.

  77. #60 Heta (15. Mai 2016 12:15)

    #9 Cassandra:

    Wisst ihr denn auch, wer dieser John Swinton war, den ihr hier so eifrig zitiert? Das war einer, den PI nicht mit der Kneifzange anfassen würde, ein Aufrührer, ein linker Aktivist, Kämpfer für die Sache der Arbeiter, Gewerkschafter!
    ==================================
    Zu jener Zeit war „links“ fortschrittlich. Heute ist „links“ rückschrittlich, ganz im Sinne von Stalin. Alles zu seiner Zeit.

  78. # 93 nickes

    Ich kenne diese Kritik in Richtung britischer Dokus, insbesondere in Richtungs Dokus, die sich mit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigen und halte die Kritik für teilweise auch berechtigt.

    Dennoch kann man glaube ich sagen, dass in der Gesamtheit die britischen Medien deutlich informativer und sachbezogener sind. Die kriegen auch deutlich mehr Druck von den Bürgern, das sieht man leicht an den ganzen Kommentarspalten, da wird oft schon wegen kleiner subjektiver Wertungen von Journalisten, sofern sie vorkommen, regelmäßig böse Häme ausgegossen – das würde in Deutschland gar nicht durch die Zensur kommen, und schon gar nicht in dem Ausmaß.

    Gerade auch naturwissenschaftliche Dokus sind dort sehr informativ und sehr unideologisch – in Deutschland hingegen fast durch und durch verseucht mit einer Mischung aus Pädagogik und blumigem Wunschdenken.

  79. In dem NZZ-Artikel wird am Schluss zum Niggemeier-Blog verlinkt:

    Ein äußerst lesenswerter Aufsatz – alle Achtung!

  80. #93 nickes:

    Hier würde ich widersprechen. Nach meiner Einschätzung ist die Manipulation in den britischen Produktionen deutlich abgefeimter.

    Sehe ich genauso, in BBC-Dokus, würde ich präzisieren, die hochprofessionell auch mit üblen optischen Tricks arbeiten, um ihre Botschaft unter die Leute zu bringen. Mir fällt da vor allem die pseudodokumentarische BBC-Doku „Nazigold und Judengeld“ ein, in der sie den Eindruck erweckt haben, dass die Todeszüge direkt von der Schweiz aus in Richtung Auschwitz unterwegs waren. Ein unfassbar diffamierendes Werk, das auch im ZDF gezeigt wurde, die SVP sprach in Zeitungsanzeigen von einer „einzigen Drecktirade gegen die Schweiz“. Sogar der Bundesrat intervenierte, die Empörung war zu Recht gewaltig, die BBC, schrieb Botschafter François Nordmann an den Sender, habe eine „empörende Montage“ zusammengestellt, die „völlig ungerechtfertigte, böswillige und absolut falsche Beschuldigungen“ enthalten habe. Usw., lässt sich alles nachlesen.

    Dieses Format der optischen Unterstellung wurde in Deutschland vor allem von den ARD-Kulturmagazinen adaptiert, aber das ist ein anderes Thema.

    http://www.berliner-zeitung.de/ein-dokumentarfilm-der-bbc-ueber-die-rolle-der-schweiz-im-zweiten-weltkrieg-erzuernt-die-eidgenossen-die-nerven-liegen-blank-16303098

  81. #68 Paula (15. Mai 2016 12:42)
    48 Biloxi (15. Mai 2016 11:48)
    Jüngstes von Tausenden Beispielen für Manipulation und grotesk falsche Gewichtung aus dem „Lügenäther“ (Peter Sloterdijk): Die Aktuelle Kamera machte gestern 20 Uhr mit der weltbewegenden Nachricht auf, daß der US-Pharmakonzern Pfizer als letztes Unternehmen die Belieferung der US-Behörden mit Gift für Todesspritzen einstellt. Und das wurde minutenlang ausgewalzt.

    Das ist auch so ein Kartell-Thema: komplett schamlos wird in den Medien durchgängig Position gegen die Todesstrafe bezogen, natürlich immer garniert mit dem Lehrer-Lämpel-Zeigefinger. Ob das so viel humaner ist, wenn jetzt die Todeskandidaten stattdessen mit dem elektrischen Stuhl hingerichtet werden, steht dann auch noch mal auf einem ganz anderen Blatt….

    Vor einiger Zeit gab es eine deutsche „Doku“ im Kaufzwang-TV über die Todesstrafe in den USA. Diese „Dokumentation“ war so gestrickt, dass der Autor nicht nur in jeder dritten Einstellung selbst zu sehen war, sondern auch noch ca. jeden dritten Satz mit „Ich“ anfing. Natürlich war er ein erklärter Gegner der Todesstrafe.
    In jedem anderen Land der westlichen Welt wären solche pädagogischen Sendungen niemals unter dem Label „Dokumentation“ gelaufen. Da hat ein Journalist seinen narzisstischen Ego-Trip voll ausgelebt – von Objektivität weit und breit keine Spur, ja nicht mal der VERSUCH wurde unternommen, das ganze Thema einigermaßen sachlich anzugehen. Das war eine einzige „Ich-ich-ich“-Arie.

    Das ist aber bei „Dokus“ inzwischen der Normalfall. Auch dass die Journalisten mindestens ein Drittel der Zeit selbst im Bild sind. Anscheinend können sie sich selbst nicht oft genug im TV sehen.
    Dieses ständige sich-in-den-Vordergrund-drängeln selbst bei Dokus ist m. E. ein deutliches Zeichen für Leute mit schwachem Selbstwertgefühl, die müssen sich irgendwie ständig ÜBER das Sachthema stellen und heulen förmlich nach persönlicher Aufmerksamkeit, dass es fast schon peinlich ist – abgesehen davon liegt der Erkenntnisgewinn bei solchen „Dokus“ faktisch bei null.
    Ich gucke daher gerne britische Dokus, die meist sehr sachlich und informativ sind, da lernt man wirklich oft noch etwas.

    Wahrlich, Wahrlich… DAS ist ein echtes Übel!
    In quasi jedem zweiten Bericht erscheint als erstes ein dümmliches Reportergesicht!
    Und als zweites erscheint das dann nochmal und nochmal und… Zum kotzen!
    Mein bester Freund ist: Dirk Emmerich! Unvergessen wie der nIXNUTZ-tv Star-Reporter bei jeder Flüchtlingsreportage breit im Bild stand… ein schöner Schwenk um ihn herum mit den Flüchtlingslagern im Hintergrund… und dann… der krönende Abschluß: Dirk Emmerich erklärt die Welt und dann den jeweiligen Regierungen was nun getan werden muß! Herrlich! In jedem Bericht! Waaahnsinn!
    Naja… Nach dem zweiten Bericht dieser Art überkam einen schon mal der Brechreiz… ich geb’s zu!

  82. „Das Wort ,Lügenpresse‘ setzt mehr Harmlosigkeit voraus, als es in diesem Metier gibt. Journalisten sollten sich klarmachen, dass sie immer die dritte Partei sind, nicht Ankläger, nicht Verteidiger, nicht Darsteller, nicht Gegendarsteller. Ohne den Dritten sind die streitenden Zwei a priori verloren. Heute treten die Verwahrlosung im Journalismus, die zügellose Parteinahme allzu deutlich hervor. Wo gibt es noch ein Bemühen um Neutralisierung, um Objektivierung, hoch ausgedrückt: um Vergeistigung? Die angestellten Meinungsäußerer werden für Sich-Gehen-Lassen bezahlt, und sie nehmen den Job an.“

    Peter Sloterdijk im berühmten „Cicero“-Interview, das ihm den Ruf eingetragen hat, auch einer von Rechtsaußen zu sein.

  83. Nochmal schöner:

    „Das Wort ,Lügenpresse‘ setzt mehr Harmlosigkeit voraus, als es in diesem Metier gibt. Journalisten sollten sich klarmachen, dass sie immer die dritte Partei sind, nicht Ankläger, nicht Verteidiger, nicht Darsteller, nicht Gegendarsteller. Ohne den Dritten sind die streitenden Zwei a priori verloren. Heute treten die Verwahrlosung im Journalismus, die zügellose Parteinahme allzu deutlich hervor. Wo gibt es noch ein Bemühen um Neutralisierung, um Objektivierung, hoch ausgedrückt: um Vergeistigung? Die angestellten Meinungsäußerer werden für Sich-Gehen-Lassen bezahlt, und sie nehmen den Job an.“

    Peter Sloterdijk im berühmten „Cicero“-Interview, das ihm den Ruf eingetragen hat, auch einer von Rechtsaußen zu sein.

  84. #68 Paula:

    Das ist aber bei „Dokus“ inzwischen der Normalfall. Auch dass die Journalisten mindestens ein Drittel der Zeit selbst im Bild sind. Anscheinend können sie sich selbst nicht oft genug im TV sehen.

    Das haben sie sich allerdings bei den Angelsachsen abgeguckt, die ja auch ständig im Bild sind, ständig in die Kamera quatschen und mit den Armen auf das Geschehen hinter sich verweisen, soll die dröge Berichterstattung lebendiger machen.

    Eine deutsche „Tagesschau“-Spezialität ist, dass die Reporter erst ihren Bericht abliefern und anschließend mit Mikrophon rumstehen und leicht abgewandelt in die Kamera erzählen, was sie im Beitrag eben schonmal gesagt haben, da wird Journalismus zur Farce.

    Selbst der fette Michael Moore ist ständig im Bild, den ich neulich gesehen habe, wie er ausgerechnet das englische Gesundheitssystem über den grünen Klee gelobt hat. Wo es angeblich keine Wartezeiten gibt, allen eine beste Behandlung zukommt und das umsonst und wo jeder Arzt eine dreistöckige Londoner Innenstadtwohnung sein eigen nennt und einen nagelneuen Audi vor der Tür stehen hat. Und das im Vergleich zu Amerika, wo junge Frauen krepieren, weil sie nicht krankenversichert sind. Das eine mag hier und da zutreffen, das andere auch, beides zusammen ist üble Desinformation.

  85. Also… jetzt mal im Ernst… Georg Diez… Romika-Schuh… wie hing das nochmal zusammen…
    Werde ich hier eigentlich senil oder wie rum läuft das jetzt???

  86. OT… gerade rBBR… Karneval der verblödeten… zum 21. Mal… jetzt wird von ‚Reportenden‘ gesendet wie man wieder von ‚Geflüchteten‘ faselt die man besser Kennenlernen will… Na… dann mal HopHop… In’s Körbchen :O)

  87. Ahso… nicht das wir uns falsch verstehen…
    Das TV-Gerät ist nur eingeschaltet weil der Solarstrom weg muss… naja… und dann bekommt man beim wegschalten der Schwachsinnsprogramme so einen QuadratScheiss zu sehen…

  88. #87 linkensumpf-austrocknen:

    Das Bild zu dem Artikel zeigt einen Mann von den Medien bei einer Demonstration in Leverkusen … Wie soll ein solcher Mensch einen objektiven Bericht schreiben und etwas anderes bringen als Haßkommentare? Wie echter Journalismus geht, davon hat der keinen blassen Schimmer, und sowas wird auf die Leser losgelassen.

    Ach ja, der Mann auf dem Foto hat „keinen blassen Schimmer“? Woher wissen Sie das, wo Sie noch nichtmal imstande sind, ein Foto richtig zu interpretieren? Der Mann auf dem Foto ist eindeutig ein Kameramann und Kameramänner haben Bilder zu liefern und keine „objektiven Berichte“. Und überhaupt „Objektivität“! Objektivität ist zwar anzustreben, wird aber nie erreicht, kann auch gar nicht erreicht werden, weil jeder Journalist erstmal Subjekt ist, es gibt höchstens Neutralität, Unvoreingenommenheit. Sorry, aber bei so manchem PI-User, der nur seine Wut auf die Tastatur kotzt, wird mir auch nicht besser.

  89. #103 Heta (15. Mai 2016 15:51)

    #68 Paula:

    Das ist aber bei „Dokus“ inzwischen der Normalfall. Auch dass die Journalisten mindestens ein Drittel der Zeit selbst im Bild sind. Anscheinend können sie sich selbst nicht oft genug im TV sehen.

    Das haben sie sich allerdings bei den Angelsachsen abgeguckt, die ja auch ständig im Bild sind, ständig in die Kamera quatschen und mit den Armen auf das Geschehen hinter sich verweisen, soll die dröge Berichterstattung lebendiger machen.

    Eine deutsche „Tagesschau“-Spezialität ist, dass die Reporter erst ihren Bericht abliefern und anschließend mit Mikrophon rumstehen und leicht abgewandelt in die Kamera erzählen, was sie im Beitrag eben schonmal gesagt haben, da wird Journalismus zur Farce.

    „Tagesschau“ steht noch mal auf einem anderen Blatt. Ich meinte mehr wissenschaftliche Dokus und habe übrigens die Nazizeit-Dokus der Briten ausdrücklich ausgenommen (weil Du auf diese Nazigold-Doku eben eingegangen bist). Bei wissenschaftlichen Dokus werden zwar viele Interviews geführt, aber die Journalisten sieht man da praktisch nie. Bei Live-Schalten in Nachrichtensendungen stimmt das allerdings, das würde ich aber streng trennen.

    „Tagesschau-/themen“-Live-Schalten sind aeine Marke für sich. Also beispielsweise diese übliche Schalte nach Attentaten wie in Paris und Brüssel mit dieser idiotischen Frage: „Thomas/Fritz/Karl-Otto: Wie ist die Stimmung dort vor Ort?“ Na, wie soll die Stimmung vor Ort schon sein, wenn gerade ein paar Dutzend Leute massakriert worden sind. Informationsgehalt: null. Hauptsache Minuten vollstopfen und irgendwas mit „Betroffenheit“ rüberbringen. Im Hintergrund dann fast immer eine Kopftuchmuslima, die am Ort des Geschehens eine Blume ablegt oder mit Szenevolk gemeinsam Kerzen anzündet.

    Oder wenn irgendwo in Afrika was passiert, dann wird zu einer Mitarbeiterin nach Kenia geschaltet, so nach der Devise „Afrika ist Afrika“. Da hätten sie genauso gut zu einer Mitarbeiterin nach Hamburg-Poppenbüttel schalten können, die hat ihre Infos wahrscheinlich von derselben Agentur.

    Selbst der fette Michael Moore ist ständig im Bild, den ich neulich gesehen habe, wie er ausgerechnet das englische Gesundheitssystem über den grünen Klee gelobt hat. Wo es angeblich keine Wartezeiten gibt, allen eine beste Behandlung zukommt und das umsonst und wo jeder Arzt eine dreistöckige Londoner Innenstadtwohnung sein eigen nennt und einen nagelneuen Audi vor der Tür stehen hat. Und das im Vergleich zu Amerika, wo junge Frauen krepieren, weil sie nicht krankenversichert sind. Das eine mag hier und da zutreffen, das andere auch, beides zusammen ist üble Desinformation.

    Gut, Michael Moore ist Michael Moore. Der hat exakt die gleichen Lobeshymnen auch über das Gesundheitssystem auf Kuba gesungen, dort sei alles viel toller als in den USA. Das fällt für mich aber auch nicht unter Wissenschaftsdoku.

  90. #107 Heta (15. Mai 2016 16:11)

    Und überhaupt „Objektivität“! Objektivität ist zwar anzustreben, wird aber nie erreicht, kann auch gar nicht erreicht werden, weil jeder Journalist erstmal Subjekt ist, es gibt höchstens Neutralität, Unvoreingenommenheit. Sorry, aber bei so manchem PI-User, der nur seine Wut auf die Tastatur kotzt, wird mir auch nicht besser.

    Vorsicht, vorsicht: Dieses Argument, Objektivität gäbe es ja sowieso nie, wird leider auch ständig von Journalisten ins Feld geführt, die schamlos parteiisch berichten, um ihr Treiben irgendwie schönzureden. Das wird oft als ganz, ganz miese Ausrede für Fehlverhalten benutzt. Natürlich stimmt es, dass 100%ige Neutralität nie zu erreichen ist – dennoch ist der Vorwurf der mangelnden Neutralität absolut gerechtfertigt bei ganz vielen Journalisten. Das Problem ist ja, dass man oft nicht ein mal ein wie auch immer geartetes BEMÜHEN um Objektivität erkennen kann.

    Diese argumentative Taktik gibt es auch in anderen Bereichen, etwa beim Bürorkatieabbau. Kann mich erinnern, dass ich mich mal wegen einer neuen, unnötig bürokratischen Novelle an verschiedene Politiker gewandt habe. Die flapsige Standardantwort quer durch alle Parteien war „Ohne Bürokratie geht es halt nicht“. Patsch. Natürlich geht es nicht generell ohne Bürokratie – es kommt halt auf das vertretbare Maß und Sinn und Zweck an.

    Das ist halt so der übliche Trick, wenn man Kritik gar nicht erst an sich rankommen lassen will.

  91. Es ist schon bezeichnend dass man in Merkelland auf deutschsprachige Medien in der Schweiz oder Österreich zurückgreifen muss um Nachrichten konsumieren zu können wobei Fakten präsentiert werden ohne dass sprachliche Fäkalien wie „rassistisch“, „populistisch“, islamophob“ einem um die Ohren fliegen. Auf Medien wie Süddeutsche Zeitung, Zeit oder Spiegel kann man ruhig verzichten ohne dass die Meinungsvielfalt hier zu Lande leiden würde, weil es diese kaum gibt. Siehe z.B. http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-05/populismus-afd-europa-fpoe-front-national-ordnung-5vor8 als Beispiel für Journalismus als Rohrkrepierer.

  92. @Marnix
    Ja, das stimmt. Alleine die Lektüre in der österreichischen Krone ist erfrischend. Die Schweizer Presse natürlich erst recht.

  93. #109 Paula:

    Das Problem ist ja, dass man oft nicht ein mal ein wie auch immer geartetes BEMÜHEN um Objektivität erkennen kann.

    Das Problem ist, dass selbst die HanselInnen von Radio Vatikan den rotgrünen Blick auf die Dinge für den einzig richtigen, nämlich „kritischen“ halten, daraus ergibt sich alles andere. Wenn 66 Prozent der politischen Journalisten laut FU-Umfrage angeben, rotgrün zu wählen, sieben weitere Prozent wählen Die Linke und nur 14 Prozent CDU, dann braucht man sich über nichts mehr zu wundern. Das Problem ist vor allerm, dass kaum noch einer fähig oder willens ist, eine neutrale Meldung zu formulieren, auch dpa liefert neuerdings die richtige Meinung gleich mit. So geht Journalismus vor die Hunde.

  94. Oder nehmen wir eine aktuelle dpa-Meldung wie die hier, wo die entscheidende „W-Frage“, nämlich „wer?“ mal wieder diskret ausgeklammert wird: Beim Karneval der Kulturen in Berlin wurden Frauen von „einer Gruppe von etwa zehn jungen Männern“ wie in Köln eingekreist, beklaut und betatscht – und wer waren die „jungen Männer“? Fehlanzeige. Oder das hier, auch dpa: Bonn, Demo und Gegendemo für den zu Tode geprügelten Niklas P., „Rechtsextremisten wollten die Gewalttat an dem Jugendlichen für ihre Zwecke instrumentalisieren, kritisierte das Bündnis der Gegendemonstranten“, schreibt dpa und fügt die Quatschsätze hinzu:

    Die rechtsgerichtete Kundgebung unterstellte, Ausländer seien für die Prügel-Attacke verantwortlich. Die Polizei hatte erklärt, nach Zeugenaussagen hätten zwei der Täter dunkle bzw. braune Haut und sprächen akzentfrei Deutsch.

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/toedliche-pruegelattacke-schlaeger-noch-immer-fluechtig-14235052.html

    Wer solche Meldungen übernimmt, macht sich nur noch lächerlich. Der dritte Täter hatte lange schwarze Haare und trug Vollbart. Sieht sich auch nicht nach Biodeutsch aus.

  95. So wie der Typ auf dem Foto sehen sie aus die „Journalisten“ der Lügenpresse: anmaßende Fatzkes, selbsternannte Volkserzieher, Goebbelenkel, Wahrheitsverdreher, Auslasser, Verschweiger, Staatspropagandisten, Lohnschreiber, Hetzer. Wenn man ihnen den Spiegel vorhält, haben sie keine Argumente, keine Erklärungen, keine Rechtfertigungen nur noch vulgäre Gesten. Das ist das „Niveau“ des „deutschen Journalismus“, das diese Bezeichnung schon lange nicht mehr verdient. Das Zeitungssterben ist die erste Quittung.

  96. #114 Heta

    Vielen Dank für deine sehr interessanten Berichte zu lokalen Frankfurter Themen in der FAZ . Aber
    wenn du diese FAZ-Stilblüten „Quatschsätze“ nennst, dann ist dein Ausdruck eher noch untertrieben.

  97. Keine Zeitungsabos mehr! (sinken sowieso gravierend!!!! Assylanten-Ereignisse werden oft verschwiegen!), keine Anzeigen mehr! (bringen oft meistens null!!! Jede Anzeige ist heute erfahrungsgemäß eine Fehlinvestition im Vergleich zu früher!), kein Kauf dieser überteuerten Wochenblätter etc.. Wer heute 1 BILD gekauft hat, weiß nach dem Überfliegen, dass es Müll ist und das investierte Geld eine totale Fehlinvestition war. Selbst Autozeitungen sind Müll, weil sie nicht objektiv berichten. VW wird hofiert, das gerade 400 Mio innerhalb 9 Jahre an 9 Manager bezahlt hat. Als Lohn dafür, eine Firma an den Rand der Existenz zu bringen. Das ist D heute.

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