Pamphlet oder Faktencheck?

Wenn man den Islam näher betrachtet, wird deutlich: Dieses archaische Gebilde ist nichts anderes, als ein repressives, politisches Volksbeherrschungssystem mit einem Gottphantom als oberste Autorität. Dieser fiktive Gott, den die Muslime Allah nennen, ist in Wahrheit der jüdische Gott Jahwe. Und der angebliche Vermittler der Offenbarungen ist kein anderer als der jüdische Erzengel Gabriel (arabisch: Dschibril), der im Talmud der Juden als größter Engelsfürst dargestellt wird – der Israel verteidigt und beschützt.

(Von Thomas K. Luther)

Jahwe war anfangs ein unbedeutender Götze in einem polytheistischen Umfeld. In ägyptischen Dokumenten aus der Zeit Ramses II. (1279-1213 vor unserer Zeitrechnung) wurde er im Land der Schasu-Nomaden, im heutigen südlichen Jordanien verortet. Das Hirtenvolk verehrte ihn neben Göttern wie Baal, El und dessen Gemahlin Aschera – die im Laufe der Zeit ihren Gatten El verließ und zur Partnerin Jahwes aufrückte. Erst durch Moses wurde er als solitärer Gott populär – und diente dann der levitischen Priesterschaft als Machtinstrument. Als Machtvehikel annektierte Mohammed den israelitischen Gott und nannte ihn Allah. Die Muslime reflektieren offensichtlich nicht, dass sie die Gottfigur ihres Erzfeindes anbeten. Sie mögen den Koran so verinnerlicht haben, dass sie die Texte frei rezitieren können – jedoch scheuen sie die inhaltliche Analyse, oder verfügen nicht über einen gesunden kritischen Intellekt.

Trotz ihrer ausgeprägten Empfindlichkeit – in Hinsicht auf Schmähungen in Richtung Allah – ist den Muslimen nicht bewusst, dass ihr eigenes Markenzeichen aus Mondsichel und Morgenstern einer schweren Beleidigung ihres „Allmächtigen“ gleichkommt. Denn das Symbol setzt sich zusammen aus zwei vorislamischen Götzenzeichen. Experten der arabischen Historie fanden heraus: Der Stern steht für die Macht-Göttin al-Uzza, und die Sichel für die große Mondmutter al-Lat. Beide Göttinnen standen zur Zeit Mohammeds noch hoch im Kurs und wurden in den getilgten „Satanischen Versen“ des Korans erwähnt. Allein der Umstand, dass Allah nur ein Phantom ist, bewahrt seine unbedarften Provokateure davor, in Ungnade zu fallen.
Obwohl die Mohammedaner nur wenig über ihre Religion wissen, wird das Konstrukt Islam – das alle Kriterien einer Psycho-Sekte erfüllt – bedingungslos akzeptiert. Die Gläubigen bekennen sich ausdrücklich zu ihrem Devotismus und nennen sich selbst „Muslime“ = Die Unterwürfigen. Damit sind sie Opfer ihres Glaubens – geschädigt durch ihre Indoktrination.

Ihr spirituelles „Produkt“ Allah gleicht einer Projektionsfläche, von der eine positive Reflexion erhofft wird. Allein der eingebildete Kontakt zu diesem Transponder verheißt den Muslimen die Erfüllung ihrer Erwartungen – und kann wie eine Droge wirken. Autorität erlangt das angebetete Phantom durch seine vermeintliche Macht, die gespeist wird aus den scheinbaren Fähigkeiten: Zu lenken, zu strafen und zu belohnen. Das körperlose Objekt, das traditionell im „Himmel“ verortet wird, lebt aber ausschließlich und allein im Glauben seiner Klientel, die es befrachten mit der Regulierung von Zuständen und der Realisierung von Wünschen. Im Grunde bedient die transzendente Figur lediglich den Egoismus ihrer Verehrer, die sich durch demütige Huldigung einen behaglichen Platz im sagenhaften Paradies – das Mohammed ersann – reservieren wollen.

Bei den meisten Muslimen ist der Glaube an Allah zum fundamentalen Bestandteil ihrer Identität geworden – und wird nicht als Machtinstrument der geistlich-politischen Führungskaste erkannt. Statt über den religiösen Tellerrand zu schauen und das nutzlose Gottphantom über Bord zu werfen – statt sich von dem islamischen System, das sie gängelt und unmündig hält zu distanzieren, schleppen sie diese Bürde auf ihrem Weg in die freie Welt mit sich – zur Freude ihrer religiösen Obrigkeit und deren partizipierendem Funktionärsanhang. Das heimliche Frohlocken des islamischen Apparates ist durchaus verständlich: Noch immer wird das Trojanische Pferd Islam nicht als solches erkannt, sondern von blauäugigen Gutmenschen – heute sollte man, im Hinblick auf die typische Einfalt der „Grünen“ sagen: von grünäugigen Gutmenschen arglos begrüßt.

Weil der Islam als Volksbeherrschungssystem agiert und die Phase der Entzauberung noch nicht durchlaufen hat, ist er nicht kompatibel mit der europäischen Kultur. Dabei sind es nicht die integrierten Muslime als Mitmenschen, die Unbehagen auslösen, sondern: Es ist die rudimentäre Gottgläubigkeit und die Neigung, das mitgebrachte anachronistische System in Parallelgesellschaften auszuleben. Vielen Muslimen ist offensichtlich nicht bewusst, dass der Rückstand der gesamten islamischen Welt durch ihre Indoktrination, ihre Jenseitsorientierung und die seit Jahrhunderten wirkende fatalistische Neigung verursacht wurde. Verantwortlich für katastrophale Lage der islamischen Länder sind ihre politisch-religiösen Führer: Die Ayatollahs, Mullahs, Muftis, Scheichs und Imame. Sie zelebrieren in der Regel ein Doppelleben: Das Phantom Allah nutzen sie, wie Mohammed, als universelles Machtmittel – und gaukeln dem Volk Frömmigkeit vor, in der Hoffnung, nicht durchschaut zu werden. Doch im Zeitalter der globalen elektronischen Information sind ihre Tage gezählt. Das System Allah ist ein Auslaufmodell, weil es ausschließlich von der Naivität der Gläubigen lebt, und ihre freie Entfaltung blockiert.

Bereits seit dem 13.-14. Jahrhundert wurde – durch die einspurige Rückorientierung auf den Koran – das muslimische Fußvolk von allen gesellschaftlichen, technologischen und geistig-kulturellen Entwicklungen ausgeschlossen. Dennoch brodeln im Untergrund Welteroberungsphantasien und die koranischen Befehle von der Auslöschung aller Kuffar, den lebensunwürdigen Ungläubigen. Damit liegt der Befund nahe: Die heutigen Anhänger des fundamentalen Islams sind, wie ihre Altvorderen, Zugehörige einer brandgefährlichen Vereinigung. Diese Einstufung wird bestätigt durch die über 28.000 terroristischen Anschläge, die von fanatischen Muslimen seit dem 11. September 2001 weltweit verübt wurden. (Gezählt von: TheReligionofPeace.com)
Bleibt zu hoffen: Der Esprit der Aufklärung möge sich auch bei den Muslimen einnisten – und zu einer erkenntnisreichen „innerbetrieblichen“ Auseinandersetzung führen. Hier sei an Voltaire erinnert: Er forderte die Freiheit von der Religion – nicht die Freiheit für die Religion.


(Thomas K. Luther ist Autor des Buches: Islam – Das gescheiterte System)