FAZ in Fußstapfen von Erdogan

Bei der FAZ hat man sich auf Alexander Gauland eingeschossen. Es wird nun täglich über ihn „berichtet“, als handele es sich bei der AfD um eine Ein-Mann-Partei wie die PVV des Niederländers Geert Wilders. Immerhin: Die AfD wird  mit Aufmerksamkeit überschüttet und vom Leser als eine Partei mit zunehmender Bedeutung wahrgenommen. Am Mittwoch schrieb die FAZ zum Thema: „Die Gaulandfrage – Was ist deutsch?“ Innenpolitik-Redakteur Jasper von Altenbockum (Foto oben) stellt zunächst (mit bewusst oder unbewusst) ironischem Unterton fest:

Wenn das Statistische Bundesamt bekannt gibt, wie hoch der Anteil an der Bevölkerung in Deutschland ist, der einen „Migrationshintergrund“ hat, wird die Meldung mit einer neuen Art von Nationalstolz verbreitet: je höher der Anteil, desto fortschrittlicher die Gesellschaft, desto reifer das Volk.

Dann gibt er sich ratlos:

Die Statistik kann indessen nicht messen, wie die Zahlen in der deutschen Gesellschaft tatsächlich wirken und aufgenommen werden.

Da sind wir auch ratlos. Vor allem deswegen: Wer ist jetzt hier mit „deutscher Gesellschaft“ gemeint?

Die Biodeutschen mit Mihigru-freiem Stammbaum bis 1949? Oder die Biodeutschen + Passdeutschen? Alle EU-Bürger? Plus die legal sich hier aufhaltenden Drittstaatler? Plus die geduldeten, ungeklärten und untergetauchten Fälle unbekannter Zahl und Herkunft?

Von Altenbockum stellt sodann fest, dass es nur in Ostdeutschland ausländerfreie Orte gebe. Dort sei mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ ein „Wir“ ohne Ausländer gemeint. Etwas unpräziser sind seine Angaben zum Westen:

Aber auch im Westen gab es während der Flüchtlingskrise den Ruf „Genug ist genug!“, und zwar dort, wo der Ausländeranteil besonders hoch ist und die Deutschen zur Minderheit zu werden drohen.

Meint er Essen? Und meint er, dass in Essen nur Biodeutsche genug haben? Und wovon genau hat man dort genug? Von illegal eingewanderten Asylbewerbern? Von herumlungernden afrikanischen Drogendealern? Von kriminellen Libanesen-Clans? Von italienischen Pizzabäckern? Von türkischen Autohändlern? Man erfährt es nicht.

Von Altenbockum kommt dann auf die AfD zu sprechen (Hervorhebungen von PI). Schon im Teaser konnte man lesen:

Die AfD stellt die Frage wieder neu: Was gehört zu Deutschland, was ist „uns“ fremd? Die politische Diskussion über die nationale Identität droht die Bevölkerung in zwei Lager zu spalten.

Weiter unten:

Die politische Diskussion über die Einwanderungspolitik der vergangenen Jahre und über den Aufstieg der AfD deutet darauf hin, dass die deutsche Bevölkerung in zwei Teile zerfällt: Der eine Teil lebt schon in der Einwanderungsgesellschaft und arrangiert sich damit, der andere nicht und lehnt sie ab.

Aufgrund einer politischen Diskussion zerfällt Deutschland in zwei Teile. Das ist schlimmer als der Mauerbau. Ein Ende der Diskussion fordert von Altenbockum natürlich nicht. Es könnte ja sonst heißen, er sei kein Demokrat.

Interessant die neuen Begriffe. Eben war noch die Rede von einer „deutschen Gesellschaft“. Nun geht es um eine „Bevölkerung“, eine „deutsche Bevölkerung“ und eine „Einwanderungsgesellschaft“. Wer ist damit jeweils gemeint? Biodeutsche, Passdeutsche, EU-Bürger, Drittstaatler und/oder Staatenlose? Und wer davon sollte möglichst die Klappe halten, damit Deutschland nicht auseinander bricht?

Von Altenbockum fährt schwerere Geschütze auf und spricht von „Sprengkraft dieser Polarisierung“. Sprengkraft kannten wir bisher vor allem aus salafistisch gepoltem Milieu. Aber nun soll diese Frage purer Sprengstoff sein:

Was ist deutsch, was macht „uns“ zu Deutschen, und wie kann man verhindern, dass wir es verlieren?

Auf diese Frage gebe es nun „ganz neue und ganz unterschiedliche Antworten“. Wir schlussfolgern, dass es dann auch alte Antworten geben muss. Bei unserem ehemaligen und kürzlich verstorbenen Bundeskanzler Helmut Schmidt wird man fündig:

„Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag.“

“Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden. Als Mittel gegen die Überalterung kommt Zuwanderung nicht in Frage. Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht. Es schafft nur ein zusätzliches dickes Problem”.

„Sieben Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung, für die die Politik verantwortlich ist.“

Helmut Schmidt sagte auch:

„Politiker und Journalisten teilen sich das traurige Schicksal, daß sie oft heute schon über Dinge reden, die sie erst morgen ganz verstehen.“

Als Altkanzler Kohl sich 1982 gegenüber Maggy Thatcher äußerte, klang das laut Protokoll so:

„Kanzler Kohl sagte, […] Über die nächsten vier Jahre werde es notwendig sein, die Zahl der Türken um 50 Prozent zu reduzieren – aber er könne dies noch nicht öffentlich sagen“, heißt es in dem Gesprächsprotokoll vom 28. Oktober 1982. Und weiter: „Es sei unmöglich für Deutschland, die Türken in ihrer gegenwärtigen Zahl zu assimilieren.“

Dem hatte Kohl 2013 nichts hinzuzufügen. 1982 lebten rund 1,5 Millionen Türken in Deutschland.

Bei von Altenbockum werden unsere Altkanzler aber unterschlagen. Vermutlich, weil sie das Volk nicht sprengten, sondern es hinter sich wußten und daher nicht ins Konzept passen. Deswegen muss jetzt das weltberühmte Gauland-Zitat noch mal ran:

Der Satz, den Alexander Gauland über „die Leute“ sagte, die Jérôme Boateng angeblich nicht zum Nachbarn haben wollten, ist so aufschlussreich, weil er genau auf die Unsicherheit zielt, die über jener Frage entstanden ist. Gaulands Satz soll sagen: Selbst wenn Boateng eine deutsche Mutter hat, Deutsch spricht und sogar deutscher Staatsangehöriger ist, ein „richtiger“ Deutscher in der für ihn „richtigen“ Nachbarschaft ist er deshalb noch lange nicht – und kann es „eigentlich“ auch nicht werden. Das zielt gegen eine staatsbürgerliche und „multikulturelle“ Auffassung von Volk und Gesellschaft, die wiederum auf ganz anderen Traditionen aufbaut als die ethnisch verwurzelte des AfD-Politikers. In dessen Vorstellung gibt es eine Abstufung des Deutschseins – je nach der nationalen, ethnischen und religiösen Herkunft der Eltern.

Die FAZ hat wirklich begnadete Schreiber. Sie können nicht nur aus einem anderthalbstündigen Hintergrundgespräch den einzigen wichtigen Satz herausfiltern und übereinstimmend handschriftlich auf Papier aufzeichnen. Sie können aus ihren Aufzeichnungen auch noch herauslesen, was Gaulands Satz sagen soll! Das wird Gauland und seine Anwälte sicherlich freuen.

Und noch etwas fällt auf: Da, wo es um das „Multikulturelle“ geht, werden nicht mehr so schnöde und schwabbelige Begriffe wie „Gesellschaft“ oder „Bevölkerung“ benutzt, da geht es dann um „Staatsbürger“ – und man staune – um das „Volk“!

Die angeblich neue Sichtweise wird uns als eine ganz andere „Tradition“ verkauft. Nur mal so nebenbei.

Von Altenbockum will wissen, dass es bei Alexander Gaulands Definition von Deutschsein eine Abstufung nach nationalen, ethnischen und religiösen Herkünften der Eltern gibt. Damit unterstellt von Altenbockum Alexander Gauland, dieser würde so denken wie Erdogan, für den nicht jeder mit einem türkischen Pass ein waschechter Türke und Moslem ist, weil er kurdische oder alevitische Eltern hat. Hat von Altenbockum einen Knall?

Das muss wohl so sein. Denn weiter schreibt er:

Die AfD und ihr Programm brechen damit radikal mit der Auffassung von Volk und Nation, die sich nach Kriegsende in Deutschland allmählich neu entwickelt hat – erst in illusionärem Widerwillen gegen Einwanderung, dann in deren Akzeptanz und Beförderung.

Schmidt und Kohl wurden ja bereits oben zitiert. Aus von Altenbockums Sicht handelt es sich um zwei Radikale, die ihrem „illusionären Widerwillen“ erlegen sind. Zwei Radikale, die sich offenbar weigerten, aus der Nazizeit zu lernen und in der Nachkriegszeit offenbar da weitermachten, wo von Altenbockum die AfD verortet:

Die neue Partei wendet sich gegen diese Beschleunigung und knüpft an Traditionen an, die auf das 19. Jahrhundert zurückgehen und im 20. Jahrhundert jäh abgebrochen sind, weil sie in die Verbrechen des Nationalsozialismus mündeten, von ihm ausgenutzt wurden oder pauschal als „Nazitum“ oder „faschistisch“ gebrandmarkt wurden.

Deswegen hat die AfD wahrscheinlich ein Drittel Wähler mit Migrationshintergrund. Von Altenbockum will wissen, dass die AfD ihr Programm nicht demokratisch auf einem Mitgliederparteitag beschlossen hat, sondern bei einem gewissen Julius Langbehn (1851-1907) abgeschrieben hat. Beweise hat er dafür keine. Aber die braucht eine angesehene Zeitung wie die FAZ nicht. Sie lebt immer noch von ihrem ehemals guten Namen. Er schwafelt nebulös weiter:

Der „melting pot“ ist diesem Denken dennoch nicht ganz fremd – aber nur, wenn „verschmelzen“ meint, dass unter Dominanz des „autochthonen“ Volks das Fremde verschwindet. Assimilierung hat deshalb einen bösen Klang in Deutschland, selbst wenn sie sich freiwillig und „organisch“ vollzieht.

Wo war von Altenbockum, sagen wir mal die letzten sechs Jahre? Assimilierung hat deshalb einen bösen Klang, weil der Präsident der in Deutschland lebenden Türken, passdeutschen Türken und Doppelpass-Türken seinen Landsleuten erklärte, dass sie zwar Deutsch lernen und sich bilden und politisch betätigen sollten, ihnen aber empfahl, sich nicht zu assimilieren. Assilimation sei ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“!

Daran hält sich die Bundesregierung, meldet von Altenbockum. Hier nennt man es dann aber „altliberale Tradition“ und nicht Befehl von Erdogan:

Das kürzlich vom Bundeskabinett beschlossene Integrationsgesetz knüpft die aktive, positive Zugehörigkeit zur deutschen Gesellschaft in altliberaler Tradition nur an die deutsche Sprache, alles Weitere regelt das Grundgesetz, das wiederum auf das Staatsbürgerrecht verweist.

Um seine steilen These von der Herkunft des AfD-Programms rechtlich ein wenig abzusichern greift von Altenbockum zu einem Trick und schreibt, dieses sei „im bewussten oder unbewussten Rückgriff auf das 19. Jahrhundert“ entstanden:

Gegen diese Ergebnisse der jüngsten deutschen Gesellschaftsgeschichte formieren sich AfD, Pegida und die „Neue Rechte“ als Spielarten einer Bewegung, die alle im bewussten oder unbewussten Rückgriff auf das 19. Jahrhundert eine Art ethnische Volonté générale für sich reklamieren: Sie definieren den „wahren“ Volks- und Gemeinwillen nicht mehr nur demokratisch, sondern auch gegen das ethnisch Fremde und dessen politische Verbündeten, die „Elite“. Aus dem steigenden Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund machen sie auf ihre Weise eine neue, die alte „deutsche Frage“.

Auf welches Jahrhundert die Wunschprogramme problematischer Migranten zurückgehen, verrät von Altenbockum leider nicht. Wie auch? Die Wunschprogramme des orientalischen Frühmittelalters werden geschickt in hochmoderne Studien verpackt und kommen unter Titeln wie „Deutschland postmigrantisch I“ daher. Dort wird uns dann empfohlen, die deutsche Identität täglich neu wie auf einem Basar auszuhandeln.

Nachdem uns die FAZ ihre Forschungsergebnisse zum AfD-Wahlprogramm mitgeteilt hat, freuen wir uns auch schon auf die nächste Ausgabe von Lohse & Wehners Nachbarschaftsumfrage! Die beiden bekannten FAZ-Reporter haben sich darauf spezialisiert, Nachbarn in Stadtvierteln über ihre ausländisch wirkenden Nachbarn zu befragen. Eckart Lohse und Markus Wehner fuhren bisher extra nach München, um Feldforschung zu betreiben. Warum so weit?

Wir stellen uns vor, Eckart Lohse und Markus Wehner gehen ins Frankfurter Bahnhofsviertel (58,1 % Ausländer) oder nach Frankfurt-Innenstadt (47,9 % Ausländer) oder ins Gallus-Viertel (42,6 % Ausländer). Nun wird es interessant. Dort treffen sie beispielsweise auf einen der 14.608 in Frankfurt lebenden Pass-Italiener, der dort seit 30 Jahren als Pizzabäcker seine Familie ernährt. Er ist (leider, leider) derartig assimiliert, dass sie ihn für einen Deutschen halten. Befragt zum Thema Einwanderung wandelt sich der brave Pizzabäcker plötzlich in einen rechts-linksextremen, rassistischen, sozialnationalistischen, europafeindlichen, undemokratischen Anhänger der italienischen Partei M5S. Schon kreuzen Lohse und Wehner auf ihrem Fragebogen „Vollnazi“ an (sie arbeiten grundsätzlich mit handschriftlichen Methoden).

Danach treffen sie auf Timo (20), Soziologiestudent. Timo hält die Einwanderungsrate für zu niedrig, weil er keinen Bock hat, als Einzelkind für die ganzen Rentner zu bezahlen. Im Hauptstudium will er was in Richtung Integration machen, damit die jährlich hoffentlich bald zwei Millionen Einwanderer ihn auch wirklich entlasten anstatt ihm zusätzlich auf der Tasche zu liegen. Lohse & Wehner notieren wortwörtlich übereinstimmend „gut integrierter Deutscher mit latenten Ressentiments gegen Migranten“.

Frau W. (75) guckt die beiden Reporter verdutzt an: „Das hat mich ja noch nie jemand gefragt! Sind sie von der Presse? Dann sage ich nichts.“ Lohse & Wehner notieren „ältere Lügenpresse-Wutbürgerin / starke Ausländerfeindlichkeit darf vermutet werden“.

Sie treffen auf eine Mutter mit einem Vierjährigen. Sie will ihren Namen nicht in der Zeitung lesen, beantwortet aber die Fragen. Es sei schwierig. Der Kindergarten sei multikulturell. Sie habe das Gefühl, es seien viele „Macho-Jungs“ dort, die sehr viel Aufmerksamkeit bekämen. Der deutsche Staat müsse mehr in die Kindergärten investieren, wegen der Integration. Das würde sich später auszahlen. Weiter wolle sie sich dazu nicht äußern. Lohse & Wehner notieren „deutsche Mutter fordert höhere Ausgaben für Integration“.

Um die Umfrage möglichst breit anzulegen wechseln Lohse & Wehner ins Bankenviertel. Als erstes begegnet ihnen ein Japaner. Also sie denken, dass es ein Japaner ist. Der eingebürgerte Mann, der aus dem Industrieland mit der niedrigsten Einwanderungsquote stammt, wird also nicht befragt. Am Ende des Tages haben Lohse & Wehner insgesamt 30 Personen befragt. Ihre Aufzeichnungen stimmen überein. Daher können sie abends schon mal die Überschrift und den Teaser schreiben:

Bewusste und unbewusste Ausländerfeindlichkeit wächst – Frankfurts Bürger fordern mehr Geld für Integration! Seitdem die AfD die „deutsche Frage“ stellt, ist nichts mehr, wie es einmal war. Neben pressefeindlichem Wutbürgertum trafen unsere Reporter in Frankfurter Nachbarschaften auch auf eine latent bis offen-rassistische Ausländerfeindlichkeit, die sich möglicherweise auch in den Wahllokalen entlädt, wenn man den in unserer Mitte lebenden Migranten nicht endlich den Doppelpass gibt. Die deutsche Jugend allerdings, sie steht zum multikulturellen Frankfurt, sieht darin ihre Zukunft – wovon besonders das Bankenviertel profitiert.




Herr im eigenen Haus?

Nachdem eine Esoterikladen-Besitzerin in Berlin mehrfach von Roma bestohlen worden war, hängte sie obiges Schild an die Ladentür. Ihr wurde nach eigenen Angaben der gesamte Inhalt der Kasse inklusive Spendengelder von Roma gestohlen und hatte deshalb kein Interesse mehr daran, diese in ihr Geschäft zu lassen.

(Von Junimond)

Die Wahrscheinlichkeit erschien ihr hoch, dass ansonsten dadurch noch mehr Geld in Zukunft den Laden verlassen hätte. Verständlicherweise ist das nicht im Sinne eines Unternehmers. Er erwartet, dass ein Kunde Geld in den Laden bringt, nicht, dass dieser Geld mitnimmt.

„Der Schaden ist so groß, dass ich zuletzt meine Miete nicht mehr zahlen konnte“, zitiert der Spiegel die Ladenbesitzerin. Klingt die Reaktion der Ladenbesitzerin also in irgendeiner Weise merkwürdig oder anstößig? Für mich jedenfalls nicht. Ihr gehört der Laden, also hat sie das Sagen.

Wie reagiert Gaga-Deutschland allerdings auf diesen Vorfall? Große Überraschung: Die Polizei ermittelt gegen die Frau wegen des Verdachts auf Volksverhetzung, statt diese Bürgerin zu schützen, indem sie die Roma von vornherein daran gehindert hat, den Ladendiebstahl zu begehen…




„Wer wird Millionär?“ nicht genderingerecht

jauch_genderWenn alle ein Jubiläum von „Wer wird Millionär?“ mit Günther Jauch feiern, kann etwas nicht stimmen, und so ist es auch. Der Titel ist nicht genderingerecht, sondern maskulin patriarchalisch, indem er schon impliziert, dass nur ein Mann gewinnen kann. Dadurch fühlen sich Frauen ausgegrenzt, benachteiligt und nicht gemeint, und dann bringen sie es dementsprechend auch nicht. Die ZellerZeitung fordert deshalb die sofortige Umbenennung der Quizsendung in „Welche/:)r wird Millionär*%_In?“ Bis ein geschlechtergerechter Gleichstand bei den Gewinnerinnen erzielt ist, sollte kein männlicher Millionär mehr gewinnen dürfen. Desweiteren müssen die Fragen auch auf Arabisch untertitelt werden und auch integrationsgerechten Inhalt haben. Die scherzhaften Eingangsfragen grenzen Menschen anderer Kulturkreise auf diskriminierende Weise aus. Güntha Jauch hätte hier eine Vorreiterinnenrolle.




Markwort kritisiert linke Medienschieflage

markwortHelmut Markwort (Foto), streitbarer Herausgeber des „Focus“, hat der „Jungen Freiheit“ zum 30-jährigen Bestehen ein Interview gegeben. Darin kritisiert er den Umgang der Medien mit der AfD, deren Ausgrenzung er schon 2014 als Fehler anprangerte. Er selbst fühle sich von den meisten Medien „miserabel informiert“ über die Partei. Besonders hebt er die „klicksüchtige“ Dämonisierung der AfD in den Onlinemedien (Focus-Online miteingeschlossen) hervor und spricht von einer Schieflage der dargebotenen Inhalte durch die immer gleichen Besetzungen in medialen Diskussionen. Die „Linksspießer“ würden die AfD am liebsten totschweigen, so Markwort.

Zur medialen Ächtung der Jungen Freiheit sagt der Focus-Gründer: „Ich habe immer öffentlich gesagt, daß ich die Vorbehalte gegen die Junge Freiheit für unsinnig halte. Ich meine, wir brauchen in Deutschland auch ein konservativ-intellektuelles Blatt.“ Das Parteiprogramm der AfD findet Markwort „interessant“ und nennt dazu die Vorschläge zum Wahlrecht und zur Steuer.

Insgesamt ist der Medienmanager zuversichtlich, dass sich hinsichtlich dieses unfairen Umgangs mit Parteien, wie der AfD und konservativen Blättern, wie der Jungen etwas ändern wird. Zu den Träumen der Altparteien, alles würde noch einmal so sein wie früher, sagt Markwort: „Das wird aber nicht passieren.“

Die gescholtenen Medien beginnen indes schon Gift und Galle zu spucken, weil einer der ihren abtrünnig wurde und der JF ein Interview gab. Das wird sich in den nächsten Stunden und Tagen wohl noch steigern.

(Das komplette Interview gibt es hier als PDF der Jubiläumsausgabe der Jungen Freiheit.)

» Grußbotschaft von Roger Köppel




Düsseldorf: Islamanschlag auf Altstadt vereitelt

heine_alleeDie Polizei hat heute drei Männer aus Syrien festgenommen, die im Verdacht stehen, im Auftrag des IS einen Bombenanschlag in der Düsseldorfer Altstadt geplant zu haben. Zwei der Moslems sollten sich in der Nähe der Heinrich-Heine-Allee (Foto) in die Luft sprengen. Weitere Mitglieder der Terrorzelle sollten zudem Messerangriffe auf Passanten ausführen. Die Pläne wurden allerdings nur publik, weil ein weiterer Attentäter in Frankreich gefasst worden war und dort ein Geständnis ablegte. Die Festnahmen erfolgten in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und einem ostdeutschen Bundesland. Im Hinblick auf die Fußball-EM und die damit erhöhte Terrorgefahr gibt es mittlerweile eine Reisewarnung der USA für Europa. „Unter Berufung auf Sicherheitskreise“ heißt es in Deutschland aber heute kalmierend, dass es keine Hinweise darauf gäbe, das geplante Attentat könnte etwas mit der Fußball-EM zu tun haben. Dann können wir ja alle durchatmen.




Keuschheitsgürtel – Modell „Köln“

rapeprotectorDie täglichen Berichte über importierte Grapsch- und Vergewaltigsfachkräfte führen zu einem zunehmenden Unsicherheitsgefühl bei Frauen, viele verändern ihr Verhalten, sie kleiden sich anders, meiden bestimmte Plätze und Situationen, nicht wenige bewaffnen sich. Waffen in ungeübten Händen, angesichts meist kräftemäßig überlegener Täter, sind aber oft nur eine zusätzliche Gefahr für das Opfer selbst. Nun gibt es etwas Neues: den Rapeprotector, er soll mechanisch vor Vergewaltigungen schützen. Es handelt sich dabei um ein Stahlseil mit einem Sicherheitsverschluss. Das Seil, das weder durch Reißen noch Schneiden zerstört werden kann, soll das schnelle Herunterziehen der Hose verhindern. Eine Geschäftsidee, die einen Weg weist, den wir eigentlich nicht gehen wollen. Ein Weg, der unsere Gesellschaft weiter in Richtung islamische Gewaltdiktatur treibt, wo Frauen in einer für sie feindlichen Welt verschleiert oder sogar im Genitalbereich zugenäht werden. (lsg)




Video: Bundestag stimmt über Völkermord an Armeniern ab – Merkel und Gabriel schwänzen




Klagenfurt: 18-Jährige schlägt Rapefugee mit Faustschlägen in die Flucht – Weitere Fälle

klagenfurt_blaulichtDramatische Szenen haben sich Sonntagfrüh unweit einer Klagenfurter Großdisco abgespielt: Eine 18-Jährige zeigte bei der Polizei an, am Heimweg von einem Schwarzafrikaner angegriffen und sexuell belästigt worden zu sein. Durch heftiges Schlagen mit ihren Fäusten sowie Schreien gelang es der Frau, den Täter in die Flucht zu schlagen.

Nach einer Party in der Diskothek machte sich die Klagenfurterin kurz nach Mitternacht zu Fuß auf den Heimweg. „Gerade als sie den Stadlweg unweit des Flüchtlingsquartiers in der Baumax-Halle passieren wollte, soll es laut Anzeige zum sexuellen Übergriff gekommen sein“, heißt es aus Polizeikreisen. „Die Frau gab an, von einem Schwarzafrikaner festgehalten und unsittlich berührt worden zu sein. Da sie sich jedoch heftig wehrte, ließ der Täter von ihr ab.“ Die Ermittlungen laufen. Bei FPÖ-Stadtrat Wolfgang Germ schrillen die Alarmglocken: „Im Bereich dieses Asylquartiers kommt es immer wieder zu derartigen Übergriffen. Ein Vorfall ist schon zu viel. Daher fordere ich abermals verschärfte Sicherheitsmaßnahmen.“ (Quelle: Krone.at)


Wie aufgrund der muslimisch-rassistischen Silvester-Pogrome bekannt wurde, werden Straftaten von „Flüchtlingen“ systematisch vertuscht: „Es gibt die strikte Anweisung der Behördenleitung, über Vergehen, die von Flüchtlingen begangen werden, nicht zu berichten. Nur direkte Anfragen von Medienvertretern zu solchen Taten sollen beantwortet werden.“ Trotz des absichtlichen Vertuschens nachfolgend wieder einige Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe durch Rapefugees, die es an die Öffentlichkeit geschafft haben. Dank des Asylanten-Tsunamis von vorwiegend jungen Männern im Alter von 18-35 Jahren gibt es in Deutschland im Jahr 2016 20 Prozent mehr Männer als Frauen.

Kaiseraugst: Ein Asylbewerber aus Marokko hat gestanden, in Kaiseraugst mehrere Kinder sexuell belästigt zu haben. Er sitzt nun in Untersuchungshaft. Wie die Aargauer Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte, wurde der 37-Jährige am Dienstag nach einer Meldung einer betroffenen Schülerin festgenommen. In der Zwischenzeit haben vier Mädchen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren ausgesagt, vom Mann unsittlich berührt worden zu sein. Ausserdem meldeten sich die Eltern eines achtjährigen Knaben, nachdem auch dieser vom Marokkaner belästigt worden war. Das Muster des Mannes: Er stellte den Jugendlichen nach, sprach sie dann auf offener Strasse oder im Lift an und berührte sie jeweils am Körper oder den Beinen. Der Mann hat die Taten gestanden. Hintergrund seien sexuelle Motive. Es wurde eine Strafuntersuchung eröffnet.

Würzburg: Am frühen Dienstagmorgen soll ein 26-Jähriger in einer Würzburger Diskothek eine Besucherin bedrängt und unsittlich berührt haben. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Laut Zeugenangaben hat sich der Vorfall in der Diskothek in der Gerberstraße gegen 03.15 Uhr ereignet. Der 26-jährige Syrer soll die drei Jahre jüngere Geschädigte auf eine Sitzbank gedrückt und anschließend gegen ihren Willen unsittlich im Intim- und Brustbereich berührt haben. Ein Zeuge wählte anschließend den Notruf, woraufhin eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt den Tatverdächtigen noch in dem Club vorläufig festnahm.

Bad Schwartau: Vor dem Jugendschöffengericht Lübeck ist am Mittwoch ein 19-jähriger Mann aus dem Irak zu zwei Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Er hatte zugegeben, im Februar dieses Jahres eine 21-jährige Frau im Bahnhof von Bad Schwartau überfallen und vergewaltigt zu haben. … Das Opfer brach beim Anblick des Angeklagten in Tränen aus. Die 21-Jährige war im Februar spät abends mit dem Zug von der Arbeit gekommen, als der junge Mann sie verfolgte, in die Herrentoilette des Bahnhofs zog und sie vergewaltigte. Lena L. wehrt sich verzweifelt. Sie kratzt und stößt den Angreifer mit den Armen von sich. Vergeblich, der körperlich überlegene Mann vergewaltigt sie mehr als eine halbe Stunde lang. Dann gelingt ihr endlich die Flucht. … Doch trotz der erdrückenden Beweislage streitet der Mann (der sein Haar inzwischen üppig trägt) im am Freitag begonnenen Prozess alles ab. Und behauptet dreist: „Ich war zu der Zeit in der Heimat,  war abgeschoben worden.“ Zeugen? Die habe er leider nicht. Und wie seine DNA an den Tatort gelangt sei, sei ihm auch unerklärlich.

Müllheim: Im Großraum Müllheim sucht die Polizei jetzt nach einem Bahnreisenden, der eine 24 Jahre alte Frau in einem Regionalexpress sexuell belästigt haben soll. Er hatte sich offenbar bereits am frühen Samstagmorgen gegen 5 Uhr im Zug neben sie gesetzt und sie dort die ganze Fahrt über bedrängt, schreibt die Polizei. Als sie am Bahnhof in Müllheim aussteigen wollte, hat er sich ihr in den Weg gestellt und sie erneut unter Druck gesetzt. Als die Frau dann von einem Bekannten abgeholt wurde, konnte der Täter flüchten. Die Polizei beschreibt den Gesuchten als dunkelhäutigen Mann zwischen 25 und 30 Jahren.

Gallneukirchen: Ein 17jähriger Asylwerber aus Afghanistan hat im Gallneukirchner Freibad am 22. Mai eine 36jährige sexuell belästigt. Er soll zuerst neben ihr gelegen haben. Dann zeigte er ihr offenbar sein Geschlechtsteil, warte auf ihre Reaktion. Doch die Frau ließ sich das nicht gefallen… „Sowohl Opfer als auch Bademeister haben sich vorbildlich verhalten. Die Frau hat den Bademeister verständigt, der unverzüglich die Polizei informierte und den Täter anzeigte. Die Straftat ist somit geklärt“, betonte OÖ-Polizeisprecher David Furtner gegenüber dem „Wochenblick“. Doch Furtner warnt: „Die Polizei rechnet im Sommer in Oberösterreich vermehrt mit solchen Straftaten und hat deshalb gemeinsam mit der Wirtschaftskammer OÖ eine Informationsveranstaltung für Badebetreiber abgehalten.“

Strasburg: Erneut gab es in Strasburg einen strafrechtlichen Vorfall, an dem Asylbewerber beteiligt waren. Dieser ereignete sich bereits am Samstagabend, wie Polizeisprecher Helmut Walther von der Polizeiinspektion Anklam auf Nachfrage am Dienstag bestätigte. Demnach haben zwei Iraner im Alter von 22 und 33 Jahren sowie ein 34-jähriger Afghane auf dem Strasburger Marktplatz randaliert und Personen belästigt. Sie bewarfen Autos mit Flaschen. Auf Kinder – wie auf Internet-Seiten berichtet wird – sei jedoch nicht geworfen worden, betonte Walther. Ein Asylbewerber habe sich den Angaben zufolge nackt ausgezogen und sei dabei fotografiert worden. Womöglich hat es auch noch Auseinandersetzungen mit anderen Personen gegeben. Walther: „Beim Eintreffen der Polizei wiesen zwei Asylbewerber Verletzungen auf. Es wird jetzt gegen sie wegen Sachbeschädigung und gegen Unbekannt wegen Körperverletzung ermittelt.“ Zwei Streifenwagen mit vier Beamten waren im Einsatz. Nach dem Vorfall auf dem Marktplatz seien die Männer zum Strasburger Bahnhof gegangen. Hier habe sich der Afghane beim Nähern eines Zuges auf die Gleise begeben, von denen ihn die Beamten zurückholten. „Wegen des stark alkoholsierten Zustandes sind die drei Männer in Gewahrsam genommen worden“, sagte Walther. Zuletzt hatte ein 41-jähriger Mauretanier in Strasburg mehrmals für negative Schlagzeilen gesorgt. Er hatte Bürger belästigt, in einem Aldi-Markt randaliert und eine 16-Jährige bedrängt.

Neu-Ulm: Demnach hörte die Frau um 12.30 Uhr im Erdgeschoss des Hauses in der Turmstraße einen „gewaltigen Schlag gegen ihr Fenster“. Als sie dem Geräusch auf den Grund gehen wollte, sah sie laut Polizeibericht vor dem Haus einen etwa 30 Jahre alten Mann stehen, der eine große Menge Kot gegen ihr Küchenfenster geworfen hatte.Als die Geschädigte das Fenster kippte, um den Mann anzusprechen, warf dieser erneut mit Exkrementen nach ihr, worauf Teile davon in der Küche auf der Anrichte landeten. Anschließend zeigte ihr der Übeltäter drohend den Finger, strich mehrmals quer über den Hals und flüchtete daraufhin. Wie die Polizei mitteilte, liegt das Motiv der Tat noch „völlig im Dunkeln“. Auch habe bislang nicht geklärt werden können, ob der geworfene Kot tierischer oder menschlicher Herkunft war. Der Kot-Werfer wird als südländisch aussehend, etwa 1,75 Meter groß und schlank beschrieben.

Braunschweig: Die 48-Jährige befand sich am vergangenen Sonntag, gegen 18.00 Uhr, auf dem Heimweg aus Richtung Bahnhof zu einem der Hochhäuser an der Kurt-Schuhmacher-Straße. In Höhe der Arztpraxen im Atrium-Bummel-Center bemerkte sie eine männliche Person, die dort telefonierte und ihr dann folgte. Der Mann ging mit ihr ins Haus und beide betraten den Fahrstuhl. Hier öffnete er seine Hose und onanierte vor den Augen der Frau. Er wird als etwa 30 Jahre alt, ca. 1,75 Meter groß, schlank, arabisches Aussehen mit Dreitagebart beschrieben.


(Bitte an unsere Leser: Posten Sie aktuelle Rapefugee-Übergriffe im Kommentarbereich)




Roger Köppel: Die Inquisition ist zurück

inquisistionNicht [Gaulands] angeblichen Aus­sagen, sondern die journalistischen Methoden sind hier der Skandal. Gauland wurde reingelegt. Die Journalisten missbrauchten sein Vertrauen. Sie zitierten aus einem vertraulichen Hintergrundgespräch. Sie legten ihm die angeblichen Zitate nicht zur Autorisierung vor. Sie konfrontierten den Ahnungslosen nicht einmal mit den von ihm angeblich geäusserten Sachverhalten. Genau dies aber wäre ihre Pflicht gewesen: Wenn ein prominenter ­Politiker in einem brisanten Bereich womöglich anstössige Aussagen tätigt, muss man nachfragen, zurückfragen und abklären. Das ist Qualitätsjournalismus, wie ihn die FAZ in Anspruch nimmt. Alles andere ist Kolportage oder eben: Inquisition. Das Wesen der Inquisition besteht darin, dass sie nicht herausfinden will, wie es wirklich gewesen ist. Die Inquisition will denunzieren, verurteilen, vernichten. Das war auch hier das Drehbuch. (Fortsetzung in der Weltwoche)




EuGH-Generalanwalt: Kopftuchverbot zulässig

kopftuchEs hat mal wieder eine Frau islamischen Glaubens in Belgien geklagt. Ihr wurde als Rezeptionistin gekündigt, als sie darauf bestand, künftig mit einem islamischen Kopftuch zu arbeiten. Der Fall kam zum EuGH in Luxemburg, nachdem das höchste belgische Gericht die Richter dort um Auslegung des EU-Diskriminierungsverbots wegen Religion oder Weltanschauung bat. In einem Entscheidungsvorschlag an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) kommt Generalanwältin Juliane Kokott zu dem Schluss, dass beim Tragen eines Kopftuches am Arbeitsplatz in bestimmten Fällen ein Kopftuchverbot gerechtfertigt sein kann, wenn keine „unmittelbare Diskriminierung” wegen der Religion vonseiten des Arbeitgebers vorliegt. Mit einem Urteil ist in einigen Monaten zu rechnen. In den meisten Fällen folgen die Richter der Empfehlung des Generalanwalts.

(Von Alster)

Wo gibt es noch die kopftuchfreien Zonen in Europa? Man könnte auch fragen: „Wo gibt es noch Zonen ohne islamischer Gewalt in Europa?“ Die deutsch-türkische Muslimin, die Juristin Seyran Ates, sagte schon 2009 in einem Artikel der „EMMA“, das islamische Kopftuch sei zur Waffe geworden.

Die Religionsfreiheit hat nämlich auch ihre Grenzen. Und zwar dort, wo sie mit anderen Grundrechten kollidiert. Hier kollidiert die Religionsfreiheit mit dem Gleichheitsgrundsatz aus Artikel 3 des Grundgesetzes. [..] Das Kopftuch aber steht nicht für die Gleichberechtigung der Geschlechter.

Das Kopftuch sei die Flagge der Trennung der Geschlechter und der Andersartigkeit, sprich Minderwertigkeit der Frauen, das dem Mann zum Gefallen getragen wird, so Ates.

Einer ganz besonderen Sorte von Männern. Männer, die ihre Triebe angeblich nicht kontrollieren können. Männer, die beim Anblick von weiblichem Haupthaar vom rechten Weg abkommen und sich nicht mehr auf das Gebet konzentrieren können. [..] Nur ein Stück Stoff heißt es. Ein Stück Stoff, das ähnlich wie das Stück Haut, das Jungfernhäutchen, religiöse Fanatiker oder unverbesserliche Traditionalisten in eine derartige Rage versetzt, dass sie für das Stückchen Stoff oder Stückchen Haut bereit sind, zu töten.

Kurz vor dem Katholikentag in Leipzig hat sich der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) Thomas Sternberg dummdreist in einem Gespräch mit dem DLF neben anderem Unsinn im Zusammenhang mit der AFD-Absage zum islamischen Kopftuch geäußert:

„Wenn Sie wieder lesen, was heute an Unfug in den Zeitungen steht, dass sie (Frauke Petry) Probleme hat, überhaupt mit dem Kopftuch in diesem Land. Ich frag mich, wie man in den bayerischen Dörfern mit den alten Frauen nächstens umgeht.“

Um den wesentlichen Unterschied zwischen dem islamischen Kopftuch und des praktischen Kopftuchs einer alten Frau in einem bayrischen Dorf zu zeigen, können wir einmal zuschauen, wie sich zwei Mädchen mit diesem „Kopftuch“ (ver)kleiden. Mit einem „Untertuch“ wird zunächst das für männliche Moslems aufreizende Haar total verdeckt. Dann kommt noch eine Schummelei mittels einer Cheerleaderpuschel-ähnlichen großen Dutt-Haarspange dazu, womit eine Rundung und eine nicht vorhandene Haarpracht vorgetäuscht werden soll (sie können auch schon Taqiyya), und dann erst kommt das für uns sichtbare Kopftuch darüber. So gekleidet fühlen sie sich laut Seyran Ates freier, da sie nun immerhin ausgehen dürfen.

Der türkische Generalsekretär von Erdogans Ditib, Bekir Alboga will, dass das Kopftuchurteil des EuGH, gerade wegen des zunehmenden Populismus in Europa, „zum Bewahren des gesellschaftlichen Lebens in Vielfalt und Freiheit“ beiträgt.

Bekanntlich sind die Türken davon überzeugt, Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut zu haben. „Ihre“ Frauen trugen damals ganz schön sexy Kopftücher:

kopftuecher