Brexit or not to be

cameron.. das ist hier die Frage – denn der uns gut bekannte US-Milliardär George Soros, der vor allen Dingen in die Zerstörung Europas per Migranten-Massenflutung investiert, hat in einem langen Gastbeitrag des „Guardian“ vor schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen eines Brexits gewarnt. Ein „Schwarzer Freitag“ – ein Kurssturz an den Börsen – wäre die unmittelbare Folge und der britische Normalbürger würde sicherlich ärmer werden.

(Von Alster)

Seit Jahr und Tag warnen die Wirtschafts- und Finanzvertreter in Großbritannien vor dem Austritt aus der EU; nun kommt also dieser Europahasser George Soros, um das Angstprojekt, „project fear“, der Brexit-Gegner zu unterstützen. Auf diesen Mann des Vertrauens aller Boot- und Smartphone-Mohammedaner baut das EU-Establishment.

Nun ist es entschieden, mehr als die Hälfte der Briten wollen die EU verlassen, aber auch die Brexit-Gegner sind keineswegs durchwegs Anhänger der EU. Man hat ihnen Angst gemacht, dass ohne die EU Not und Elend herrschen wird. Hinzu kam der Cox-Faktor, der unfraglich instrumentalisiert wurde. Hier konnte man im Gegensatz zum Terroristen in Orlando, dessen eindeutig islamisches Motiv heute noch nicht gefunden wurde, die Tat eines Geisteskranken dem vermeintlichen Fremdenhass der Brexit-Befürworter zuordnen.

Es ist viel zum IN or OUT aus der EU der Briten gesagt und geschrieben worden, aber ein Brexit-Befürworter muss noch gebührend erwähnt werden. Der Tory-Europaabgeordnete Daniel Hannan, der sich 2008 (es ging um den zurechtgemurksten Lissabon-Vertrag) durch Verfahrenstricks des damaligen EU-Parlamentspräsidenten Hans-Gert Pöttering (CDU) an das „Ermächtigungsgesetz der Nazis“ erinnert fühlte, hielt in Oxford eine bemerkenswerte Rede. Hauptsächlich spricht er von den ökonomischen Vorteilen beim Britischen Austritt aus der EU. Aber er stellt die relevante Frage: Wenn wir heute nicht Mitglied der EU wären, wären wir dann an einer Mitgliedschaft interessiert? Und er erklärt mit dem englischen Humor den Unterschied zwischen der EU und Europa – Politiker und Medien werfen ja fälschlicherweise EU-Skeptikern zumeist vor, Europa-Gegner zu sein: „Saying I am supporting the EU because I like Europe would be rather saying I am supporting FIFA because I like football“. („Wer sagt, ich unterstütze die EU, weil ich Europa schätze, sollte eher sagen Ich unterstütze die FIFA, weil ich Fußball mag“)

Hier seine staatsmännische Rede, leider nur englisch:

Ein wahrer Europahasser ist Guy Verhofstadt (Belgier, der seit 2009 die liberale Fraktion der ALDE im EU-Parlament leitet) meint: „The world of tomorrow is a world of empires, not a world of small nations.“ Die Welt von morgen ist eine Welt von Imperien, und keine Welt der kleinen Nationen).

Die Außenminister der sechs Gründungsstaaten der EU – Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, die Niederlande und Luxemburg – haben direkt nach dem Referendum ein Treffen anberaumt, um über die Konsequenzen zu debattieren. Es heißt, man wolle den innersten „Wohlstandskern“, Kern-Europa, festlegen. Als weiterer Fixpunkt gilt allgemein die Eurozone. Die Staaten, die die Gemeinschaftswährung nicht eingeführt haben, stünden vollständig außen vor und müssten sich den Entscheidungen des EU-Kerns beugen. Will heißen, die EU-Zermalmaschine rollt weiter.

Wer sich auf unterhaltsame Weise den Brexit nochmal erklären lassen will, kann das mit der EU-Chicken-Farm tun: