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50 KOMMENTARE

  1. Schön, dass das Video nicht in deutsch ist. Ich grüße die vielen Engländer auf PI. Satire Ende

  2. Schade, daß man Farange in Zukunft nicht mehr bei den anonymen Alkoholikern (EU-Parlament) reden hören wird…

  3. Tja, nun drohen die „Ami-Schätzer“ mit einer schlechten Kreditwürdigkeit Englands, die Börsen verzeichnen ein Minus, und die Marionetten in der EU (EZB)von Goldmann-Sachs zittern.
    Warum?
    Weil die englischen Kredite bald nicht mehr von den deutschen Sparern und Rentenversicherten gedeckelt , oder besser „gesichert werden.
    Der (ich danke irgend einem Gott) Bürge BRD steht nicht mehr zur Verfügung, und das ist der einzige Grund weshalb Dragi, Juncker oder Schultz unruhig werden.
    Nicht das Europa, EU-Kritiker sind ja immer gleich Europafeinde (gleich Nazis), sondern die Haftung für die Börsenspieler stehen aus des Messers Schneide
    Ich bin schon in den 70ern mit dem Motorrad durch Europa gereist, viele arbeiteten in England u umgekehrt.
    Europa wahr schon immer vor der EU offen für alle offen, außer es wahren verfolgte Straftäter…..
    MfG DD

  4. Dieses Interview kannte ich noch nicht. Fein, daß es hier auf PI gebracht wird. Sehr eindrucksvoll!

    Und sollte es hier jemanden geben, der nicht Englisch kann, dann ist er jetzt auch nicht schlechter dran, als wenn PI auf diesen Beitrag verzichtet hätte.

  5. Aktuell verknüpfen die Medien pausenlos den Brexit mit dem Ausscheiden der Engländer aus der EM:

    „Briten sind doppelt betrübt.“

    Ob das nun NLP ist, eine manipulative Leistung (jedenfalls eine Spur geschickter als das „Outfoxen“ mit dem Holzhammer) weiß ich nicht, aber jeder sieht, dass es emotionale Manipulation ist und über die Emotion die Érrichtung eines scheinbaren Bezugsrahmens („Framing“?).

    Dazu würden jetzt Bilder z.B. von alleingelassenen Kindern passen, von Waisen, von amputierten Gliedmaßen, von geschlossenen Türen reicher Häuser, einen Archetypus, was Unterbewußtes wie die Fünf der Münzen:

    https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/564x/c8/78/dd/c878dda2166358c7ea33e9f5aeca7cc9.jpg

    Oder andere Bilder, Stoßrichtungen, Tricks. Bitte helft mit, solche Tricks aufzudecken.

    Die Kanzlerin und die EU-Kaiser reden nun die ganze Zeit von der Unmöglichkeit der Umkehr – bzw. wird dies andauernd gesendet. Das ist genau die unterschwellige Suggestion des Gegenteils. (Im „Wüstenplanet“ ist dies Hexenkunst, einmal wird gesagt; „Ihr braucht nicht um mich kämpfen.“)

    Im Marketing gibt es die künstliche Verknappung (z. B. Karten für Bayreuth), so dass allein durch die Knappheit Gier einsetzt, ganz unabhängig vom Produkt. Je öfter man nun sagt, dass der Brexit unumkehrbar ist, desto mehr suggeriert man ganz inhaltsbefreit einen Wert der Mitgliedschaft. Irgendwann wird man dann großzügig umschwenken dabei große Schmerzen und Mühen zeigen (oder durch irgendwas gezwungen erscheinen) und sich beklatschen lassen. Die Umkehr wird dann vielleicht als Erleichterung verkauft, als Loslassen einer Last.

    Erstaunlich platt läuft die Gehirnwäsche auf dieser Ebene ab, also muß es noch weitere, tiefere, subtilere geben. Helft bitte mit, solche laufenden Tricks in Worte zu fassen.

  6. Nigel Farage ist vollkommen naiv. Die EU Mitglieder werden nur einem Abkommen mit dem Vereinigten Königreich zustimmen, wenn der Status der Isle of Men und die Kanalinseln verhandelt wird, in anderen Worten die Piratenhäfen des internationalen Finanzwesens geschlossen werden. Bislang hatte durch EU Mitgliedschaft das UK diese unter seinen Mantel gehoben. Jetzt wird man von dem UK eine Annexion des Kronbesitzes erwarten.

    Und was soll ich sagen, Nigel Farage hat den 2. Weltkrieg für Deutschland gewonnen. BREXIT ist nicht das Ende des britischen Volkes aber das Ende seiner Plutokraten, die Farage finanzierten.

  7. Farage ist ein super Typ, eloquent, mit Charme und Esprit, werteorientiert, die Dinge klar und prägnant auf den Punkt bringend und sich durch nichts und niemanden verbiegen lassend. So einem Mann hätte ich gerne als Bundeskanzler. Der würde auch geistig und intellektuell meinen Anforderungen an ein solches Amt entsprechen.

    Wenn ich dagegen die dröge Stumpfhirn-Trulla sehe („Wir faffen daff!“), die ihren alternativlos gequirlten „Scheißendregg“ fingernägelkauend in sich hinein nuschelt und nur noch vom Beifall der Grünen Kinderfreunde und der Springer-Cheftrine lebt … Das ist mehr als nur der Unterschied zwischen Tag und Nacht!

  8. NB Australien und Neuseeland drängeln sich aktuell darum, wer als erster ein Trade-Abkommen mit dem nun unabhängigen UK abschliessen darf.

    Nur mal so.

  9. Gute Antworten von Farage, aber diese Interviewerin aus den USA ist ja noch dümmer als unsere Wills, Miosgas und Klebers!

    Was braucht sich Farage darum scheren, wer noch alles austritt?

    Wieso soll die Wirtschaftskraft eines Landes geschwächt werden, wenn es sich aus Beschränkungen von Erbsenzählern befreit, die uns vorschreiben, welchen Staubsauger wir zu kaufen haben?

    Merkels despotisches Verhalten, 2 Millionen Kuhfladen-Anzünder aus Afghanistan und nordafrikanische Syrer reinzulassen, die dann nach ihrem Willen auf ganz Europa zwangszuverteilen sind, dürfte nicht sehr attraktiv für GB gewesen sein und ist wesentlicher Grund für den Brexit.Dass Merkel mit ihrem „Wir faffen daff“ krachend daneben lag, sieht man doch jetzt aktuell. Und GB hatte vorher schon Millionen integratiosnfeindlicher Pakistanis im Land, da kann man auf noch mehr Islam verzichten.

    Wundert mich, dass die Ami-Trulla das nicht versteht. Sollen die doch die Räfjudschies nehmen, das wäre ihre verdammt Pflicht, denn sie haben etliche Länder durch ihre Geld- und Ölgier zerstört.

    Manchmal schaue ich mir Inspector Barnaby an. Islamfreie, urige Dörfchen (da sind mir die ewigen drei Morde fast schon egal). So etwas war einmal. Das ist jetzt nur noch eine Utopie, stattdessen gibt es Vollschleier und geschächtetes Lamm wie in Pakistan… Schon blöd, dass sich da mal jemand ein bisschen zur Wehr setzt, denkt sich das Drecksregime…

  10. #11 Tiefseetaucher: Ich leide mit Ihnen! Farage verkörpert Leben, Leidenschaft, Temperament, einen hellen Geist; die seelisch verpanzerte, haspelnde Vorleserin irgendwelcher Papiere das Gegenteil. Gestern hat ihr die Zofe etwas von „der Vertretung deutfer Interessen“ aufgeschrieben…

  11. Neueste Erkenntnisse!

    Merkel entscheidet jetzt über den Brexit:

    „Merkel hält Brexit für unvermeidlich“

    „Merkel hält Brexit für unumkehrbar“

    Oder:

    „Brexit: Angela Merkel sieht keinen Weg zurück für Großbritannien“

    http://www.mz-web.de/politik/brexit-angela-merkel-sieht-keinen-weg-zurueck-fuer-grossbritannien-24312616

    Merkel, das nennt man Demokratie!
    Das hast du nicht zu entscheiden!
    Das lief nicht wie mit dem Euro, der „Griechenland-Rettung“ oder deiner totalen Grenzaufgabe auf Kosten Deutschlands und Europas.
    Diesen Brexit hat der britische Souverän so beschlossen!

    Deine Wahnsinnspolitik hat den Brexit wahrscheinlich letztlich entschieden – aber eine Stimme hattest du bei dieser Wahl zum Glück nicht! Auch jetzt gibt es nichts mehr an der Wahl zu murksen – daher ist es auch völlig unerheblich, was du jetzt noch absonderst.

    Es wird höchste Zeit, dass du endlich verschwindest, Merkel!
    Und nimm deine gesammte Pannemann-Seilschaft mit – bitte weit weg, zum Beispiel nach Pannama (kommt von Panne).

  12. Diese Fox-Journalistin unterbricht Nigel Farage
    genau dann, wenn er etwas Wichtiges zu sagen hat. Raffinierterweise macht sie es nicht wie unsere Talkshow-Tussen mit Widerspruch, sondern mit Zustimmung! Der Effekt ist derselbe. So konnte ich z.B. nicht hören, was Farage über seine einschlägige Berufserfahrung vor der politischen Laufbahn geäussert hat.
    Kann mir da jemand weiterhelfen?

  13. Außergewöhnlich präzise, messerscharf und auf den Punkt gebracht von Farage. Da muss selbst die Moderatoren-Barbie teilweise lachen. Und auf ihre – sie hätte es ja so gerne gehabt… ins Negative laufende Suggestiv-Fragen – fällt er nicht herein. Hehehe

  14. Gerade habe ich den Anfang des Videos noch einmal gehört. Nigel Farage hat gesagt:“Before I was in politics I had a proper job, trading commodities…“
    Er ist also ein Börsenexperte, der sehr wohl versteht, was gerade in der Finanzwelt geschieht.
    Eine wesentliche Info, die mir durch das Reingequatsche fast entgangen wäre und wahrscheinlich vielen entgehen sollte.

  15. Langsam kommt man der Sache, den Ursachen für den Brexit näher:

    http://web.de/magazine/politik/brexit/brexit-politiker-angela-merkel-schuld-eu-verdrossenheit-31653452

    Natürlich will sich niemand von Merkels Flüchtlingspolitik zwingen lassen. Die Ungarn nicht, die Österreicher nicht, die Tschechen und die Mazedonier nicht.

    Die Briten haben jetzt auch einen Weg gefunden. Mal schauen, was den Italienern und Griechen zu dem Thema noch einfällt.

    Darüber, dass Merkel schuld ist, gibt es hier ansonsten wohl keine zwei Meinungen.

  16. #15 Selberdenker (29. Jun 2016 12:05)

    Neueste Erkenntnisse!

    Merkel entscheidet jetzt über den Brexit:

    „Merkel hält Brexit für unvermeidlich“

    „Merkel hält Brexit für unumkehrbar“

    Oder:

    „Brexit: Angela Merkel sieht keinen Weg zurück für Großbritannien“

    http://www.mz-web.de/politik/brexit-angela-merkel-sieht-keinen-weg-zurueck-fuer-grossbritannien-24312616

    Merkel, das nennt man Demokratie!
    Das hast du nicht zu entscheiden!

    Mir fällt immer wieder unangenehm auf, dass Merkel (und nicht nur sie, sondern auch andere Politiker) sich aufführen, als ob sie die Chefs von Europa wären und andere Länder ihnen nachgeordnet wären. Das leiten sie vielleicht aus der Größe und Wirtschaftskraft Deutschlands ab, aber so funktioniert weder Europa noch die Demokratie. Es gibt keine Stimmen und Länder erster und zweiter Klasse.

    Merkel ist vollständig unfähig zu begreifen, dass sie und dieses Kaiserin-von-Europa-Gehabe den Briten den Rest gegeben hat. Für Briten ist die Rolle des Befehlsempfängers eines deutschen Trampels komplett unvorstellbar.

    Das ist keine Spekulation, sondern dafür reicht ein Blick in die britischen Medien sowie deren Kommentarbereiche in den vergangenen Monaten, zumal die Kommentare dort bei weitem nicht so stark zensiert…öh…pardon…ich meine natürlich „MODERIERT“ werden wie in Deutschland, wo man was demokratische Belange betrifft sich immer noch im postpubertären Stadium befindet und die Demokratie in der BRD nur deswegen mehrere Jahrzehnte einigermaßen funktioniert hat, weil die West-Alliierten da ein Auge drauf hatten. Kaum waren die jedoch weg, fiel Deutschland wieder in so komische prä-demokratische Sperenzchen zurück (Großmachtsallüren, Rechtsbrüche der Regierungen, eine ideologisch-schlagseitige Justiz und Presse, Einschränkung der Meinungsfreiheit usw. usw.).

    Merkel hat wirklich rein gar nichts begriffen. Allein schon dieses Prusseliesen-hafte Aufreten, in dem sie den Briten zeigefingerwedelnd noch eins mitgibt, indem sie herumtönt, GB können sich „nicht die Rosinen“ herauspicken. Also ersten exportiert D wesentlich mehr nach GB als umgekehrt. Zweitens ist Merkel nicht die Kaiserin zu Europa, die über sowas zu bestimmen hätte, wie Verträge aussehen. Und drittens sollte das Ziel sämtlicher Verhandlungen sein, für alle Beteiligten das Bestmögliche herauszuholen, egal ob EU-Mitglied oder nicht. Dass Merkel schon mal gleich vorab, bevor Verhandlungen überhaupt angefangen haben, schon mal „Verhaltensnoten“ in Richtung GB sendet – das kommt bei denen dermaßen übel an, dass man es kaum in Worte fassen kann. D war in GB noch nie so unbeliebt in den letzten 40 Jahren. Den Briten steht es echt bis oben hin.

  17. #8
    Du kleiner Drecks…Nein nicht was du denkst,ich meine „Dreckspatz“ Touche! Bin vor Lachen bald vom Stuhl gerollt. Das nennt man formale Logik.

  18. @Paula (29. Jun 2016 12:49)

    Das sehe ich auch so. Merkel ist eine schlechte Musikerin – aber sie spielt die lauteste Geige in Europa.
    Für solche deutschen Töne sind besonders die Engländer noch sehr sensibel. Kein Wunder, dass sie die Türe zuknallen, wenn man sie entscheiden lässt.

  19. Hochinteressant:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/warnung-von-vizekanzler-gabriel-wenn-die-eu-kommission-das-macht-ist-ttip-tot-a-1100425.html

    Brüssel will die Macht. Die Briten liegen daher völlig richtig mit dem Brexit. Die EU-Kommission will ohne die nationalen Parlamente über „Ceta“ entscheiden bzw. dies annehmen.

    Was bildet sich diese demokratisch nicht legitimierte Finanz- und Konzernmafia aus Brüssel eigentlich noch alles ein?

    Gabriel macht im Moment ausnahmsweise mal seinen Job muss man einräumen dazu.

  20. @ Paula, Nr. 22
    „Mir fällt immer wieder unangenehm auf, dass Merkel (und nicht nur sie, sondern auch andere Politiker) sich aufführen, als ob sie die Chefs von Europa wären und andere Länder ihnen nachgeordnet wären“
    Ja, da sprichst du mir aus der Seele, ich kann es auch einfach nicht mehr ertragen! Wie war das vor einem Jahr, als Merkel in Despoten-Manier Orban anrief und ihm befahl, die „Flüchtlinge“ durchzulassen? Da wurde das Transitland Österreich nicht einmal gefragt.
    Versucht deren Außenminister Kurz Stellung zu beziehen und für einen Schluss der Grenzen zu plädieren, fährt Merkel ihm aber umgekehrt in die Parade.
    Als die Balkanroute geschlossen wurde, ließ sich Merkel, gut vorbereitet, mit dem Satz vernehmen: „Also iff bin dagegen, daff irgendwaf geschloffen wird!“
    Es mag sein, dass gerade alles über die englische Fußballmannschaft lacht, angesichts einer peinlichen Niederlage. Das ist aber unwichtig, da nur Unterhaltung. Wir haben die peinlichste Frau Europas in unseren Reihen – wie es aussieht, noch für viele, viele Jahre!!!

  21. Brexit: Politiker geben Angela Merkel Schuld an EU-Verdrossenheit

    Nach dem Brexit-Votum der Briten werden Stimmen laut, die der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel die Mitschuld am EU-Verdruss der Bevölkerung Großbritanniens geben.

    Österreichs Außenminister Sebastian Kurz hat angesichts der Flüchtlingskrise vor einem Auseinanderbrechen Europas gewarnt. Kurz bezeichnete die von der deutschen Bundeskanzlerin maßgeblich vorangetriebene Flüchtlingspolitik als „dramatischsten Fehler“ der EU. Das Thema habe die Menschen emotionalisiert und sei am Ende entscheidend für den Ausgang des Brexit-Referendums gewesen, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch).

    Auch in Österreich erwarte man „mehr von Europa“, und das Thema Bewältigung der Flüchtlingsströme stehe „für die Bürger ganz oben auf der Agenda“. Viele Probleme seien in Europa nicht gelöst und die Bürger mit „Durchhalteparolen ruhiggestellt“ worden.

    Zugleich verteidigte Kurz die österreichische Haltung in der Flüchtlingsfrage. „Ich würde mir mehr Verständnis in Deutschland für unsere Positionen wünschen, zumal Deutschland mit Kontrollen an der österreichisch-deutschen Grenze kein Problem hat“, sagte er.

    Der Außenminister bekräftigte seine Forderung, Migranten konsequent abzufangen, die über den Seeweg kommen. „Wenn sich jemand illegal auf den Weg nach Europa macht, muss er an der EU-Außengrenze gestoppt werden und am besten in das Transit- oder Herkunftsland zurückgebracht werden. Solange wir das nicht tun, unterstützen wir indirekt die Schlepper, weil sich dann immer mehr auf den Weg machen, und dann werden auch mehr Menschen ertrinken.“

    Zuvor hatte auch Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban die Flüchtlingskrise als den entscheidenden Faktor beim Votum der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union bezeichnet. Die Briten seien mit der EU-Flüchtlingspolitik, in der Deutschland unter Angela Merkel federführend war, unzufrieden.

    Sie hätten eine Antwort auf die Frage gesucht, wie man die „moderne Völkerwanderung“ aufhalten und wie sie „ihre Insel erhalten“ könnten. Man müsse die Entscheidung der Briten respektieren, denn jedes Volk habe das Recht, über das eigene Schicksal zu bestimmen.

    „Europa ist nur dann stark, wenn es auf so bedeutende Fragen wie die Einwanderung Antworten geben kann, die es nicht schwächen, sondern stärker machen. Diese Antworten hat die EU nicht gegeben, im Gegenteil“, sagte Orban. Ungarn sei Mitglied der EU, „weil wir an ein starkes Europa glauben.“© dpa

    http://web.de/magazine/politik/brexit/brexit-politiker-angela-merkel-schuld-eu-verdrossenheit-31653452

  22. Bravo, Nigel! Der Mann sollte der neue Premier werden, kein anderer erfasst die ganze Lage so umfassend wie er!

    Übrigens war er selbst mal auf dem Markt beschäftigt, also kennt er sich persönlich aus: Die Aktien die jetzt gerade leiden sind die wie Barclays, die gegen de Austritt gewettet hatten, und nun ihre Wette verloren haben. Wer kennt so was nicht? Sogar Soros war schlauer: Er hat das nicht getan!

  23. #24 Selberdenker (29. Jun 2016 13:26)

    Merkel ist eine schlechte Musikerin – aber sie spielt die lauteste Geige in Europa.
    Für solche deutschen Töne sind besonders die Engländer noch sehr sensibel. Kein Wunder, dass sie die Türe zuknallen, wenn man sie entscheiden lässt.

    Schöner Vergleich! Merkel quält ihr Instrument und lässt den Verstärker auf vollen Touren laufen.

    Kluge Menschen schämen sich wenigstens, wenn sie stumpfhirnigen Bullshit von sich geben und werden entsprechend leiser, diese Idioten-Trulla – ich bleibe dabei, die Frau ist zumindest verhaltensauffällig – wird dagegen immer lauter und penetranter.

    Das ist auch eine Art Sozialisationsdefekt, wenn man die Wirkung seiner Worte bei anderen so miserabel einschätzen kann. Nur weil ihr in Deutschland genügend Halb- und Viertelintelligenzler an die 11 Jahre gefolgt sind, heißt das nichts, dass Ösis, Ungarn oder Briten ihren Stumpfsinn auch schlucken.

    So, apropos Musik: ich muss mich jetzt auf eine mindestens dreistündige Autobahnfahrt begeben und habe gerade die passende CD herausgelegt, die ich nun – gewiss nicht leise – genießen werde:

    Klar doch, die Live-Aufnahme der BBC Night of the Proms von 2012, so richtig schön britisch-patriotisch. 🙂

  24. #10 Globoli (29. Jun 2016 10:25)

    Und was soll ich sagen, Nigel Farage hat den 2. Weltkrieg für Deutschland gewonnen. BREXIT ist nicht das Ende des britischen Volkes aber das Ende seiner Plutokraten, die Farage finanzierten.
    ———————————————————————–

    Unsinn! Eher hat er eine neue Invasion durch Deutschland abgewehrt! Merkels EU-Invasion ist genauso unsinnig wie de ihres berüchtigten Vorgängers vo 75 Jahren!

    Die Briten sind sehr empfindlich um ihre Souveränität: Sind sind seit 1000 Jahre nicht mehr besetzt und bevormundet worden. Anders als DE das in seine Geschichte mehr besetzt als nicht besetzt verbracht hat. Für DE ist es also kein Problem sich von Brüssel versklaven zu lassen. Unsere Politiker „schaffen das“!

  25. #10 Globoli (29. Jun 2016 10:25)
    Nigel Farage ist vollkommen naiv. Die EU Mitglieder werden nur einem Abkommen mit dem Vereinigten Königreich zustimmen, wenn der Status der Isle of Men und die Kanalinseln verhandelt wird, in anderen Worten die Piratenhäfen des internationalen Finanzwesens geschlossen werden. Bislang hatte durch EU Mitgliedschaft das UK diese unter seinen Mantel gehoben. Jetzt wird man von dem UK eine Annexion des Kronbesitzes erwarten.

    Und was soll ich sagen, Nigel Farage hat den 2. Weltkrieg für Deutschland gewonnen. BREXIT ist nicht das Ende des britischen Volkes aber das Ende seiner Plutokraten, die Farage finanzierten.
    ————————————————————————-

    Leider völliger Unsinn! Eher hat er eine neue Invasion durch Deutschland abgewehrt! Merkels EU-Invasion ist genauso unsinnig wie de ihres berüchtigten Vorgängers vo 75 Jahren!

    Die Briten sind sehr empfindlich um ihre Souveränität: Sind sind seit 1000 Jahre nicht mehr besetzt und bevormundet worden. Anders als DE das in seine Geschichte mehr besetzt als nicht besetzt verbracht hat. Für DE ist es also kein Problem sich von Brüssel versklaven zu lassen. Unsere Politiker „schaffen das“!

  26. Hier läuft doch wieder eine ganz große Verarschung auf Weisung der globalen Wirtschaft- Hochfinanz ab!

    Politische Windmacherei in Börsenplatz Britannien Börsen spekulativ abwärts, angebliche Verluste!

    Nach Ablauf der vereinbarten Wartezeit Einreichung auf Austritt Erklärung des neuen Premiers, Schäden wegen Referendum zu immens, es erfolgt keine Abgabe der Austrittserklärung!

    Börsen wieder hoch, enorme Gewinne Bevölkerung zufrieden, EU zufrieden

    wir stehen fester zusammen als vorher, verbindet uns doch die gemeinsame Wertvorstellung: Geld regiert die Welt!

    Finanzerfüllungsgehilfen Junker und Schulz sind
    10 tagelang besoffen!?

  27. Der BREXIT war geplant! Er wird Europa weiter destabilisieren und anstelle der EU Versager, werden die USA und die NATO sich stärker einbringen. Die entsprechenden Aussagen von Stoltenberg liegen bereits vor.
    Deutschland wird in Zukunft noch weniger gefragt werden, wenn es um militärische Beiträge geht und die europäischen Länder werden mit noch härterer Hand regiert werden. Die Flüchtlingsflut liefert eine zusätzliche Begründung.
    Wir sind also mit dem Austritt der UK genau auf dem Weg in die NWO.

  28. „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch, ich sag‘ euch eins, ich freu‘ mich drauf (…)“

    (Katrin Göhring-Eckardt, EKD/GRÜNE)

    So wie es gerade in der Türkei ist, wird sich unser Land „VERÄNDERN“, ABER DAS WIRD DIESEN GRÜNEN SPINNERN AUCH NOCH GEFALLEN.

    IHRE PÄDOPHILEN VORLIEBEN SIND JA SCHON IN DER KRIMINELLEN GENDER IDEOLOGIE EINGEZOGEN, DA GIBT ES DIE VORGABEN, DASS DEN 0-4 JÄHRIGEN SCHON DAS ONANIEREN BEIGEBRACHT WERDEN SOLL, WAS FÜR EINE WIEDERLICHE LINKE DRECKSGESCHICHTE.

    DIESEN DRECKSÄRSCHEN WÜNSCHE ICH 1 JAHR LANG DEN ISIS AM HALS

    SCHAUT EUCH DIESEN WAHNSINN AN.

    https://youtu.be/HeAdj_PPUMA

  29. Ein Londoner Banker möchte ein Bank in Glasgow anrufen:“Oh Entschuldigung, habe mich verwählt“.

    Der Großraum London erwirtschaftet 25% des britischen Bruttoinlandsprodukts BIP. Wenn Farage recht hat, dann werden 85% der Umsätze im Finanzsektor NICHT mit der EU getätigt sondern weltweit. Wenn jetzt noch die Mieten in London sinken, weil sich die Investoren anderswo auf der Welt umschauen, dann hilft das der Mittelklasse. Mal sehen, wie sich England ohne die EU entwickelt?

  30. #31 ridgleylisp

    Sehe ich auch so. Kaum war Cameron zurückgetreten (hätte Merkel nie gemacht, sondern auf Manipulation des Parlaments gesetzt), tönten die schrillen Platzanweisungskommandos aus der EU, er solle soforrrrt usw. Er hängt aber nicht an Merkels Marionettenfäden, das sind Wunschträume von Leuten, die immerfort den WKII gewinnen gegen GB, und noch unter dem Mäntelchen der Merkelkritik der Fantasie frönen; wir sind doch die grössten, selbst der britische Premier tanzt nach unterer Pfeife. (Tut er nicht). Kurzum sie verkennen die engl. Demokratie, die ist nicht erst von gestern. Egal was jetzt folgt, es wird nicht nach deutschem Drehbuch gepielt.

    Dass der Brexit «unumkehrbar» sei, klingt auf Deutsch immer wie eine Drohung. Dürfte die Befürworter bestärken in ihrer Ansicht, dass es besser ist, mit solchen Leuten nicht allzu viel zu tun zu haben. Ich kennen z.B. kein englisches Pendant zu diesem Gartenzwerg Krause, der nach dem Brüssel-Schlamassel so verwirrt bei Will sass und wahrscheinlich nicht mal das Wort Commonwealth buchstabieren konnte, aber die Engländer «fremdenfeindlich» nannte. Diese Einfalt ist ungebrochen. Je brüchiger der Boden in Brüssel, desto heftiger stampfen sie mit den Füssen auf und trampeln rum.

    Diese krampfhaften Versuche der Verschmähten, das demokratische Element, das ihnen selber fremd ist (nicht made in Germany), kleinzureden und die Stimmen für den Brexit als Verschwörungsplan umzudichten, wirken doch ziemlich durchsichtig. Egal was jetzt folgt, es wird nicht nach deutschem Drehbuch gespielt in England.

    Hier noch ein Vorschlag der Toryfrau Theresa May, der in Deutschland hysterische Zuckungen auslösen würde. Ahnliche Überlegungen kenne ich nur von der SVP (Schweizer Volkspartei): Kündigung der Europäischen Menschenrechtskonvention!
    http://www.theguardian.com/politics/2016/apr/25/uk-must-leave-european-convention-on-human-rights-theresa-may-eu-Referendum

  31. Die Engländer werden sich dann wohl der EFTA anschließen, mit der Schweiz und Norwegen.

    Dann haben sie ihr Freihandelsabkommen mit der EU und mit vielen weiteren Staaten.

    Bevor sie der EG beitraten, waren sie da ja auch schon Mitglied. Und nicht nur das, sie haben die EFTA sogar gegründet.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Freihandelsassoziation

    http://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/efta-il-ld.92029

    http://www.blick.ch/news/politik/schneider-ammann-willig-grossbritannien-in-efta-aufzunehmen-wir-sind-interessiert-und-offen-id5199648.html

    http://www.20min.ch/finance/news/story/Warum-die-Efta-ploetzlich-wieder-hoch-im-Kurs-ist-22250369

  32. #38 Regine van Cleev (29. Jun 2016 16:30)

    Kaum war Cameron zurückgetreten (hätte Merkel nie gemacht, sondern auf Manipulation des Parlaments gesetzt), tönten die schrillen Platzanweisungskommandos aus der EU, er solle soforrrrt usw. Er hängt aber nicht an Merkels Marionettenfäden, das sind Wunschträume von Leuten, die immerfort den WKII gewinnen gegen GB, und noch unter dem Mäntelchen der Merkelkritik der Fantasie frönen; wir sind doch die grössten, selbst der britische Premier tanzt nach unterer Pfeife. (Tut er nicht). Kurzum sie verkennen die engl. Demokratie, die ist nicht erst von gestern. Egal was jetzt folgt, es wird nicht nach deutschem Drehbuch gepielt.

    Dass der Brexit «unumkehrbar» sei, klingt auf Deutsch immer wie eine Drohung. Dürfte die Befürworter bestärken in ihrer Ansicht, dass es besser ist, mit solchen Leuten nicht allzu viel zu tun zu haben. Ich kennen z.B. kein englisches Pendant zu diesem Gartenzwerg Krause, der nach dem Brüssel-Schlamassel so verwirrt bei Will sass und wahrscheinlich nicht mal das Wort Commonwealth buchstabieren konnte, aber die Engländer «fremdenfeindlich» nannte. Diese Einfalt ist ungebrochen. Je brüchiger der Boden in Brüssel, desto heftiger stampfen sie mit den Füssen auf und trampeln rum.

    Diese krampfhaften Versuche der Verschmähten, das demokratische Element, das ihnen selber fremd ist (nicht made in Germany), kleinzureden und die Stimmen für den Brexit als Verschwörungsplan umzudichten, wirken doch ziemlich durchsichtig. Egal was jetzt folgt, es wird nicht nach deutschem Drehbuch gespielt in England.

    So ist es. Das Problem ist aber, dass es vielen deutschen Politikern nicht bewusst ist, dass man in Deutschland in Sachen Demokratie noch im postpubertären Stadium steckt verglichen mit anderen Ländern wie GB oder der Schweiz und auch den USA.

    Das liegt nicht nur daran, dass Merkel und Gauck in der DDR groß geworden sind und demokratische Ideen sich erst als Erwachsene hätten erarbeiten müssen (was beide verpasst haben, obwohl die genügend Gelegenheit dazu gehabt hätten.

    Auch im Westen ist die Demokratie eine ganz zerbrechliche Sache, was meiner Ansicht nach daran liegt, dass die Demokratie nicht von selbst erarbeitet wurde, sondern von den Westalliierten sozusagen „verordnet“ wurde. Das war zu diesem Zeitpunkt auch sinnvoll, einfach die beste aller zu diesem Zeitpunkt möglichen Varianten. Und es war auch richtig, dass die Westalliierten über Jahrzehnte ein Auge darauf hatten, dass deutsche Politiker nicht größenwahnsinnig werden wie Merkel, Maas usw. jetzt und sich immer wieder über demokratische Errungenschaften hinwegsetzen.

    Der Nachteil ist aber, dass etwas dabei herauskommt wie bei Helikoptereltern, die bis ins Erwachsenenalter ihre Kinder beglucken und damit am Ende verhindern, dass ihre Kinder als Erwachsene wirklich verantwortungsvoll selbständig handeln können.

    Kaum waren die Westalliierten weg aus Deutschland – schwupps wird plötzlich die Meinungsfreiheit eingeschränkt (natürlich alles nur wegen „der GUTEN SACHE“: wollen deutsche Politiker etwas richtig Mieses durchdrücken, wird immer so getan, als ob es FÜR Minderheiten, FÜR Umweltschutz, Kinder oder Tiere ist – denn wer möchte schon dagegen protestieren?). Und schwupps setzen sich plötzlich deutsche Regierungen über Recht und Gesetz hinweg, machen Alleingänge über die Köpfe anderer europäischer Länder hinweg usw. usw. Anstatt sich andere, demokratischere Länder zum Vorbild zu nehmen, fällt Deutschland in kindische prä-demokratische Verhaltensweisen zurück.

    Besonders bizarr wird es, wenn solche Politiker dann auch noch stolz darauf sind und andere Länder über Demokratie, Presse- und Meinungsfreiheit belehren wollen. Das changiert dann irgendwo zwischen „peinlich“ und „gefährlich“.

  33. Man muss bei dem Thema „Diskriminierung“ ganz brutal die Axt ansetzen. Unter dem Deckmantel einer vermeintlichen „Antidiskriminierung“ schaffen es die EUzis, uns alle zu unterwerfen und mit unserer Meinung, Wünschen & Rechten zu unterdrücken. Bestes Beispiel ist dieser Artikel hier:

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/eu-kommission-fordert-mehr-geld-fuer-zigeuner-integration/

    Laut den EUzis sollen wir den Zigaunern ihre Lebensweise ermöglichen. Beklauen die uns, dann dürfen wir nicht aufmucken. Andernfalls wären es Hassreden. Das kann alles nicht wahr sein, was sich hier schleichend wie ein Gas in unserer Gesellschaft verbreitet hat. Jede Art von Vernunft und Logik wird systematisch zerstört. Holen wir sie uns zurück und unsere Rechte!

    Man stelle sich mal vor, wir können nicht mehr wählen gehen. Wenn wir einer Partei unsere Stimme geben, wäre es diskriminierend für die anderen Parteien. Ihr seht mal, wie weit man den Irrsinn treiben kann. Diese EUzis und diese Bunte(s)regierung haben doch einen an der Klatsche. Man kann´s nicht jedem recht machen, einer muss eben immer mit einem Nachteil leben. Würde man die Wirtschaft diskriminierungsfrei gestalten, wäre kein Wettbewerb mehr möglich. Aber genau das war bisher die Triebfeder unsereres Systems und die Basis für unseren Wohlstand. Wir sollten uns das von den EUzis und den Dummen nicht zerstören lassen.

  34. #22 Paula (29. Jun 2016 12:49)
    #40 Paula (29. Jun 2016 17:00)

    Kann alles nur unterschreiben! Danke! Auch die Bescherungen aus Stasiland würden im Westen nicht so gedeihen, wenn die Demokratie dort «robuster» wäre, statt in alte Muster zurückzufallen. Ihr Gedanke, dass die nach dem Abzug der Alliierten ins Kraut schossen, leuchtet mir sehr ein. Dazu fällt mir auch noch der Spiegel ein, der ja mit englischer Lizenz gegründet wurde, sozusagen mit englischen Paten. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25662236.html
    Der alte Spiegel hätte aus Merkels Vergangenheit mit Sicherheit eine Titelstory gemacht. Was ist das heute für ein erbärmliches linkes regimehöriges Systemblättchen.

    Auch die Schweizer Demokratie löst bei Deutschen oft Anwandlungen von Herablassung aus, die nach den Erfahrungen mit dem Nachbarland ziemlich unangemessen sind. Meine Landsleute sind jetzt auch Faschismus-experten, die ich inzwischen mit Schweizer Augen zu sehen gelernt habe. Wenn die chronische Besserwisserei dann noch mit linkem «richtigen Bewusstsein“ angereichert ist, haben wir dann hier Szenen wie die Krawalle von deutschen «autonomen» vermummten Polittouristen, die vor dem Bundeshaus Bern gegen die SVP randalierten. Umgekehrt kaum vorstellbar für mich, dass Schweizer vor dem Reichstag vandalieren. Aber halt, es gibt schon bedenkliche Mischformen, wie dieser Deutschschweizer Ruch vom Berliner Zentrum für politische Schönheit, der den Strassenmob mobilisiert.

    Noch zu Merkel, dieser fleischgewordenen Ignoranz und Provinzpflanze, deren Auftreten gegenüber den Briten Sie aus der erforderlichen Perspektive beschreiben, der englischen… Nein, sie merkt nichts, diese Trulla. So wenig wie Schulz. Die Demokratie scheint ein Fremdkörper geblieben zu sein. Bezeichnend, dass die Medien nur in bornierter Selektion über die Reaktionen aus anderen Nationen berichten, deren kritischen Köpfen sie sich auch noch überlegen dünken.

    Diese Ganoven, die die Grenzkontrollen als «Abschottung» verteufeln und sich weltoffen vorkommen, wenn die die Primitivkulturen importieren, schotten sich ab gegenüber der britischen Öffentlichkeit und der demokratischen Diskussion, die sie selber nicht zulassen. Oder aber verfallen reflexartig in den Belehrungsmodus, wenn sie mal ausländische Kritiker vorstellen. Das ist Rückfall ins Biedermeier.

  35. #42 Regine van Cleev (29. Jun 2016 19:02)

    Vielen Dank – ebenso!

    Also was mir immer noch so auffällt in Deutschland (im Gegensatz zur Schweiz beispielsweise), das ist dass in Deutschland sich Politiker fast immer irgendwie als „Gegner“ der Bevölkerung positionieren, also nicht als deren Vertreter, sondern als Kontrahent: Dem Bürger wird generell erst mal mit Misstrauen begegnet – daher gibt es auch so gut wie keine Volksabstimmungen bei uns. Der Bürger MUSS aus deren Blickwinkel a) in einem Zustand der Unmündigkeit gehalten werden und b) beherrschbar bleiben.

    Beides hängt natürlich zusammen: Wenn Bürger ohnehin nicht oder kaum mitsprechen dürfen, ist für sie die Motivation, sich an politischen Diskussionen und Entscheidungsprozessen, die einer Abstimmung vorausgehen, naturgemäß niedriger. Solche Phänomene wie in der Schweiz, wo Bürger sich wochenlang vor einer Volksabstimmung gut informiert über Pro und Contra des Steuerrechts oder anderer Dinge austauschen, gibt es hier so gut wie gar nicht. Dieses Manko wiederum macht in Deutschland das Beherrschen der Bevölkerung leichter, weil viele Bürger gar nicht oder zu spät begreifen, was eine Gesetzesänderung für sie bedeutet.

    Da Deutschland nie harmonisch in eine Demokratie aus eigener Kraft hineingewachsen ist, herrscht hier immer noch so ein halber Untertansgeist – unbewusst natürlich. Und so benehmen sich hierzulande auch Politiker gegenüber dem Volk: nicht als ebenbürtiger Partner, Diskussionspartner, ein Mensch, mit dem man zusammen für ein Ziel eintritt und wo man seine Stärken konstruktiv bündelt – sondern der Bürger wird als irgendwie bedrohliche Verschiebemasse betrachtet, die es zu beherrschen gilt. Umgekehrt betrachten viele Bürger ihre „Volksvertreter“ als anmaßende Drangsalierer, die ihren Kontrollwahn (und ihr kaputtes Selbstbewusstsein) ausleben.

    Den meisten Deutschen ist es kaum bewusst, dass dies in anderen Ländern anders ist. Und sie kenne es ja auch selten anders.

    Und mit dieser Haltung treten deutsche Politiker dann auch auf internationalem Parkett in Erscheinung.

    Der Spruch von Steinbrück beispielsweise gegenüber der Schweiz (mit der „Kavallerie“): Ich wette, dass Steinbrück bis heute nicht kapiert hat, wieso die Schweizer sich darüber so aufgeregt haben, denn er hat ja bloß das zum Ausdruck gebracht, wie Politiker in Deutschland ja auch mit dem Volk umspringen. Da hat sich in Sachen Demokratie seit dem Kaiserreich nicht wirklich viel getan. Das finden so Leute wie Steinbrück völlig normal, sich so aufzuführen.

    Schlimm genug, wenn so etwas innerhalb von Deutschland sozusagen „state of the art“ ist. Richtig übel wird es aber natürlich auf internationalem Parkett, weil das absolut nicht die Art ist, wie man in höher entwickelten Demokratien wie GB, der Schweiz und anderen Ländern miteinander umgeht. In Deutschland nehmen das viele Leute so hin (wenn auch zähneknirschend), weil sie es gewohnt sind. Aber für Länder, in denen es eine ganz andere politische Kultur (inkl. Diskussionskultur gibt) ist das komplett inakzeptabel.

    Auch das hat Merkel nicht begriffen. Wenn sie glaubt, die Kaiserin mit der Knute spielen zu müssen, dann wird Europa schneller platt sein als sie piep sagen kann. Meiner Ansicht nach ist der Schaden sogar schon im Fundament Europas angekommen, die Risse sind schon überall spürbar und es ist nur eine Frage von kurzer Zeit, dass Merkel Europa in den Zusammenbruch führt. Das meine ich ganz ernst und überhaupt nicht als rhetorisches Horrorszenario.

  36. #20 Wirtswechsel

    … I had a proper job, trading commodities…“
    Er ist also ein Börsenexperte, der sehr wohl versteht, was gerade in der Finanzwelt geschieht….

    Ausbildung: Nein
    Berufserfahrung: ja

    Sorry das reicht nicht für die kasse im Aldi.

  37. #46 ich2 (29. Jun 2016 22:46)

    #20 Wirtswechsel

    … I had a proper job, trading commodities…“
    Er ist also ein Börsenexperte, der sehr wohl versteht, was gerade in der Finanzwelt geschieht….

    Ausbildung: Nein
    Berufserfahrung: ja

    Sorry das reicht nicht für die kasse im Aldi.

    Offensichtlich reicht es aber dazu, ein großartiger Politiker zu werden, um den man GB nur beneiden kann.

    Ich habe im Übrigen angeregt die (sehr harmonische) Debatte zwischen Paula und Regine van Cleef verfolgt und muss sagen: Chapeau, die Damen – außerordentlich gutes Niveau! Das liegt intellektuell schon zwischen der Achse und Tichys Einblick.

  38. #45 Paula (29. Jun 2016 21:03)

    Wollen wir wetten – wenn alles untergeht, Merkel geht nicht unter, die schwimmt auch im grössten Schlamassel obenauf wie ein Gummikorken. Die hat gerade eine 17millionenfache Ohrfeige bekommen, und verzieht keine Miene, macht weiter, als wäre nix gewesen, wie aus Gummi, und spielt nun die «gelassene» Krisenmanagerin. Je mehr Krise, desto mehr Merkel, die von keinem Debakel, das sie anrichtet, berührt wird, eine Untangierbare, die so etwas wie den deutschen Wunderglauben nährt, dass man mit ihr wieder wer und unbesiegbar ist, und der man alles mögliche andichten kann, was sich bisher zwar nirgends gezeigt hat, wie etwa Intelligenz, Kompetenz, Charakter oder ein vertretbares politisches Konzept für das Land. Dafür kann man ihr auch alle Ideen andichten, die sie nicht hat; sie ist in ihrer aaligen Glätte eine ideale Projektionsfläche für die irrealen Hoffnungen der Fantasten, die in dem qualligen Gebilde noch verborgene Qualitäten vermuten, die zwar niemand kennt, die aber irgendwo vorhanden sein sollen, und sich offenbaren werden wie die Geheimwaffe des Führers, denn es kann doch nicht sein, dass …nein, das darf nicht sein, dass sich dahinter das nackte Nichts verbirgt. Dass es auch innen so gummiartig undurchdringlich ist wie nach aussen. An diesem Stoff prallt alles ab, darum wirkt sie unzerbrechlich, da is eben nix was zerbrechen kann. Die ist innen kugelrund. Und die Schönwetterkanzlerin ist auch krisenfest, obwohl die Kritiker doch sagen, sie taugt nicht für die Krise, das sei dann ihr Ende. Nichts da, ich trau der zu, dass sie immer noch da ist, wenn Deutschland schon verschwunden ist im Bermuda-Dreieck, das so harmlos aussieht wie eine Raute, und das Land in den Trümmern seiner Kultur darniederliegt und das Kalifat ausgerufen wird. Nein, dieses Phänomen macht nicht Selbstmord im Bunker, die kommt in Burka wieder raus und macht weiter. Die schafft das.
    (Die kommt auch nicht in die Gummizelle, lasst alle Hoffnung fahren, denn Merkel ist der Stoff, aus dem die Gummizelle ist, in die sie die Deutschen eingesperrt hat.)
    Gruss in mein Heimatland.

  39. #42 Regine van Cleev (29. Jun 2016 19:02)

    Zum Thema „erbärmliches linkes regimehöriges Systemblättchen“ habe ich hier noch einen Aufreger zur Blutdruckanhebung, von einer einst renommierten, konservativen „Zeitung für Politik und christliche Kultur“, die mittlerweile derart zum marktschreierischen Propagandaorgan der rot-grünen Landes- und der schwarz[?]-roten Bundesregierung mutiert ist, dass man diese ebensogut in „Kraft durch Merkel“ umtaufen könnte.

    Die von Ihnen und Paula beschriebenen Schuldzuweisungen und Belehrungen, die Vermutung, uninformiert-tumbe oder gar offen antidemokratische britische Wähler hätten den Brexit zu verantworten, kommt auch hier vor, zusammen mit einem schwülstig-pathetischen Aufruf „an die demokratischen Kräfte“ (gemeint sind natürlich die Altparteien und ihre Wähler), so dass man sich vor lauter Götterdämmerungs-Gejammere schon im Jahre 1989 beim Lesen des „Neuen Deutschland“ wähnt:

    Jetzt ist der Suff vorbei. Am Freitag, 24. Juni 2016, ist ein ganzer Kontinent mit einem heftigen Kater aufgewacht […] Gründe für die Katastrophe […]

    Johnson, der Freak, Lord Mayor of London. Er kam immer ein bisschen wahnsinnig rüber. […] Der Wahnsinn ist so lange sympathisch bis er weh tut. […]

    Wir hätten kämpfen können, für Demokratie, für diese unglaubliche Idee einer Friedensgemeinschaft. Aber wir haben vor dem Fernseher gesessen, Fußball geguckt, und uns bei „Lieferando“ oder „Foodora“ Fast Food bestellt. Wenn niemand hingeht, sich niemand einmischt, dann wird die Gruppe der Pro-Europäer zwangsläufig klein. Was da herauskommt, ist die so genannte Elite.

    Wir müssen auf die Straße gehen, ja.

    Aber natürlich nicht bei PEGIDA, nicht wahr, Herr Rasche?

    Aber viel mehr müssen wir in die Parteien gehen, unsere Interessen bündeln und organisieren, uns Gehör verschaffen in den demokratischen Einrichtungen.

    Aber natürlich nicht in die AfD, nicht wahr, Herr Rasche?

    Wir erwarten hübsche Häppchen an Erklärungen, die uns das Denken abnehmen. Einen Lieferservice für politische Haltung

    Die Linken lieben dieses Wort – ist doch damit aus deren Sicht ausschließlich PC, Nibelungentreue zur EU und uneingeschränkte Unterwerfung unter Merkels „Flüchtlings“-Doktrin zu verstehen!

    Es ist an der Zeit, sich zu politisieren. Engagiert euch, interessiert euch, mischt mit, diskutiert, geht wählen, kämpft für eure Ideen, tretet in Parteien ein! Freitag, der 24. Juni 2016, 8.01 Uhr, muss der auslösende Moment dafür sein.

    Ein bißchen Stéphane Hessel, ein bißchen Euro-Vison. Das Lesenswerteste sind, wie meistens, die Leserkommentare.

    In diesem Zusammenhang wäre es interessant zu spekulieren, ob der oder die Verräter, die die Kerkaporta von Konstantinopel 1453 für die osmanischen Invasoren unverriegelt ließen, sich ebenfalls als Erfüllungsgehilfen der „größten Friedensgemeinschaft des Kontinents“ sahen.

  40. #51 Regine van Cleev (30. Jun 2016 16:09)

    Sehr wohltuend zu lesendes RP-Antidot.

    Wer hat’s geschrieben? – Ein Schweizer! 😉

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