Bei den Bürgermeister-Stichwahlen in Italien, zu denen am Sonntag 8,5 Mio. Menschen in 126 Gemeinden aufgerufen waren, kann die europakritische Fünf Sterne-Bewegung einen unerwartet großen Erfolg feiern. Die Kandidatinnen der vom Starkomiker Beppe Grillo gegründeten Protestgruppierung behaupteten sich in Rom und in Turin. Die Grillo-Kandidatin Virginia Raggi (Foto) setzte sich mit einem Erdrutsch-Sieg von 67,5 Prozent vor Roberto Giachetti von der Demokratischen Partei (PD), der nur halb so viele Stimmen (32,5 Prozent) bekam. Die Rechtsanwältin Raggi galt bereits im Vorfeld als Favoritin der Bürgermeisterwahl in der italienischen Hauptstadt. Raggi rückt zur ersten Frau auf, die als Bürgermeisterin das Steuer Roms übernimmt.

„Historisches Ergebnis“

„Das ist ein historisches Ergebnis. Dieser Sieg ist ein extrem wichtiges Signal für Italien. Wir sind eine regierungsfähige Partei. Wir werden beweisen, dass wir Rom und Turin regieren können“, so Carla Ruocco, Mitglied des Führungsgremiums der Fünf Sterne-Bewegung.

Als große Überraschung dieser Stichwahlen gilt der Erfolg der 31-jährigen Grillo-Kandidatin, Chiara Appendino, in Turin. Die junge Unternehmerin setzte sich unerwartet mit 56,7 Prozent der Stimmen gegen den scheidenden Bürgermeister Piero Fassino durch, der lediglich 43,3 Prozent der Stimmen erreichte. Der von Premier Matteo Renzi unterstützte Fassino war als klarer Favorit in das Bürgermeisterduell gegangen und mit einem Vorsprung von elf Prozent in die Stichwahl gegen Appendino gezogen.

„Die Italiener glauben Renzi nicht mehr“

Fassinos Niederlage in Turin gilt als schwere Blamage für Renzi, dessen Demokratische Partei (PD) bei diesen Bürgermeisterwahlen schlecht abgeschnitten hat. „Die Italiener glauben Renzi nicht mehr“, kommentierte der Chef der ausländerfeindlichen Oppositionspartei Lega Nord, Matteo Salvini, das Wahlergebnis.

„Die Mitte-rechts-Wählerschaft hat massenhaft die Fünf Sterne-Bewegung gewählt. Nach 23 Jahren verliert die Mitte-links-Allianz die Führung in Turin. Wir werden sehen, wie Appendino mit einer stark heterogenen Koalition die Stadt regieren wird“, sagte der sichtlich enttäuschte Fassino, seit Jahren ein Schwergewicht von Renzis PD.

Renzi-Niederlage auch in Triest

Eine schmerzhafte Niederlage musste Renzi auch in Triest verkraften. Der seit 2011 amtierende Mitte-Links-Bürgermeister Roberto Cosolini, der auf ein zweites fünfjähriges Mandat gehofft hatte, schaffte es mit 46,8 Prozent der Stimmen lediglich auf Platz zwei. Cosolini unterlag seinem Rivalen aus dem Mitte-rechts-Lager um Ex-Premier Silvio Berlusconi, Roberto Dipiazza, der 52,6 Prozent der Stimmen eroberte. Dipiazza hatte die ehemalige habsburgische Hafenstadt bereits zwischen 2001 und 2011 regiert.

Renzis PD-Kandidaten behaupteten sich zwar in Mailand und in Bologna, allerdings mit einer knappen Mehrheit. PD-Kandidat Giuseppe Sala errang 51,7 Prozent der Stimmen. Der ehemalige Chef der im Oktober zu Ende gegangenen Weltausstellung in der lombardischen Metropole war gegen den Kandidaten aus dem Mitte-Rechts-Lager Stefano Parisi in die Stichwahlen gegangen. Dieser erhielt 48,3 Prozent der Stimmen. In Bologna schaffte der amtierende Bürgermeister und Renzi-Vertraute Virginio Merola mit 54,6 Prozent die Wiederwahl. Die Mitte-Rechts-Kandidatin Lucia Borgonzoni erhielt überraschend 45,4 Prozent der Stimmen.

In Neapel kam es zu einem klaren Sieg des amtierenden linken Bürgermeisters Luigi De Magistris, der ohne Renzis Unterstützung mit 67 Prozent wiedergewählt wurde. Renzis PD hatte die Kandidatin Valeria Valente unterstützt, die es beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen nicht einmal in die Stichwahl geschafft hatte.

Niedrige Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung war niedrig. Lediglich 50,5 Prozent der Wahlberechtigten beteiligten sich an der Stichwahl. Zum ersten Wahlgang vor zwei Wochen waren 13,5 Millionen Italiener in über 1.300 Gemeinden aufgerufen gewesen.

(Quelle: stol.it)

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55 KOMMENTARE

  1. Die System-Medien schlucken und haben Kreide gefressen !!!

    Eine „EU-Kritikerin“ die man NICHT in die „rechtsextreme“ Ecke stellen kann – sondern eher ins „linke“ Lager passt, stellt die Medien vor Probleme.

  2. Tolle Nachrichten, glückliches Italien! Selbst wenn die Newcomer es vielleicht nicht bringen sollten, ist doch gezeigt, dass die Herrschaft der Etablierten gebrochen werden kann.

    Nur: seit wann ist die Lega Nord „ausländerfeindlich“? Komischer Gutmensch-Sprech hier bei PI…

  3. So ein Mist, die ist rechts, da kann der Feminismus das nicht genießen. Sie tun sich schwer. Es sei ja bemerkenswert, dass es die erste Frau sei, aber ausgerechnet eine Rechte.

  4. Was London nicht kann, das kann eben Rom!
    Sforza, Italia: Noch ist grün-weiß-rot nicht verloren!

  5. #7 Franz (20. Jun 2016 13:41)

    … und hübscher als unsere Angela und Claudia ist sie auch noch!!!
    ———————-

    Was aber nicht schwer ist 🙂

  6. Je mehr Frauen in der Politik um so sicherer fühle ich mich. Ich bin mir sicher, dass die Frauen die Islmaisierung des Westens aufhalten werden. Wer was anderes sagt, ist ein Frauenfeind mit Steinzeitweltbild.
    http://tinyurl.com/hqwjhxk

  7. #5 INGRES

    So ein Mist, die ist rechts, da kann der Feminismus das nicht genießen. Sie tun sich schwer. Es sei ja bemerkenswert, dass es die erste Frau sei, aber ausgerechnet eine Rechte.

    Nur weil sie der der Europäischen Union kritisch gegenüber steht ist die Die Linke nicht rechts.
    Die Fünf Sterne ist eine Mischung aus Piraten linken und Grünen.

  8. Also die wurde gewählt weil sie eine süße Maus ist.
    Nein, Spaß beiseite, aber es mal ne tolle Antwort nach dem Islam-London jetzt, gelle.

  9. Die „etablierten-Parteiengecken“ denken ja, ihr Posten sei sicher wie ein Beamtendienstverhältnis.

    Das Gegenteil zeigen Wahlergebnisse wie dieses.

  10. Neulich hatte Don Alphonso in seinem FAZ-Blog über Raggi berichtet:

    Kampf um Rom

    Nachdem sowohl Konservative als auch Sozialdemokraten nacheinander ihre Bürgermeister verschlissen haben, und zudem noch eine mafiöse Strutur in der Stadtverwaltung bekannt wurde, gilt die 37-jährige Anwältin Virginia Raggi als Favoritin. Raggi hat einen eigenen Hashtag, #coRAGGIo, eine eigene, aggressive Kampagne, und eine Bewegung hinter sich, die bei sozialen Fragen linkspopulistisch und bei der Migration rechtspopulistisch ist. Movimento 5 Stelle, kurz M5S, oder nach dem Chef der Bewegung Beppe Grillo “Grillini“.

    Nach deutscher, lauwarmer Vorstellung von Politik wäre M5S gleichermassen rechts- und linksextrem, rassistisch, sozialnationalistisch, europafeindlich, undemokratisch, und von einem fragwürdigen Führerkult geprägt. Beppe Grillo nennt Migranten ungeniert „das schwarze Gold der Mafia“, aber das scheint die römischen Wähler nicht mehr zu verschrecken. Rom leidet zu lange schon an Korruption und Missmanagement, als das ein paar linke und italozentrische Sprüche im Vergleich zum bislang alternativlosen “Weiter so“ der Etablieren abschreckend wirken könnten. Raggi verspricht mehr Staat, bessere Schulen, härteres Vorgehen gegen Alltagskriminalität, und mehr Einnahmen – durch Steuern auf Immobilienvermögen, die nun auch gefälligst der Vatikan zu bezahlen habe. Es ist, gelinde gesagt, mutig, sich in Italien oder gar Rom mit der katholischen Kirche anzulegen, aber Raggi ist von der M5S, und rücksichtsloser Populismus ist kein Ausrutscher, sondern der Kern der Bewegung.

    Raggi profitiert bei ihrer aggressiven und durchaus schlau gemachten Kampagne von den Erfahrungen des ehemaligen Chefideologen Gianroberto Casaleggio, der im April verstorben ist. Casaleggio gilt als Konstrukteur und Mastermind hinter den Grillini. Als erfolgreicher Internetunternehmer warf er seinen gut bezahlten Chefposten bei einer grossen Beratungsfirma hin, gründete seine eigene Kommunikationsfirma und schlug dem Satiriker Beppe Grillo 2005 vor, seine politischen Vorstellungen via Blog an die italienische Bevölkerung heranzutragen. Grillo und Casaleggio waren für ihren Führungsstil umstritten, aber keine der neuen politischen Bewegungen in Europa – und erst recht keine Altpartei – nutzte das Internet so effektiv wie M5S. Grillo ist für seine extravaganten Auftritte in den Medien gefürchtet und mit seiner brachialen Art das absolute Gegenteil des Politikertypus von Angela Merkel.

    http://blogs.faz.net/deus/2016/05/30/kampf-um-rom-und-andere-niederlagen-der-etablierten-3425/

  11. Die Fünf-Sterne-Bewegung ist nicht nur europakritisch sondern auch gegen Migration.

    Den EU-Eliten schwimmen immer mehr die Felle davon.

    Haha!!!!

    Weiter so und Daumen hoch!

  12. Der erste Satz der Bürgermeisterin
    von Rom war :
    “Nach 23 Jahren verliert die Mitte-links-Allianz die Führung,und das ist gut so.“
    Ex-Würgermeister von Berlin Wowerbreit
    will wegen Urheberverletzungen Virginia Raggi
    ins Gefängnis stecken lassen und als Ersatz
    dieses Polit-Sternchen kandidieren lassen!
    http://cache1.asset-cache.net/gc/108558809-cicciolina-in-budapest-hungary-on-april-23rd-gettyimages.jpg?v=1&c=IWSAsset&k=2&d=R4V%2FQay2ANwpmCZhkZDSElicgCwQLz0wHakArUugYMs0nbVayzMcZNuIbWxCfmErKHQh8mkTclQveV4lwbHCsw%3D%3D

  13. OT
    angehörige der drei ertrunkenen kinder geben deutschen die schuld: „so etwas habe ich noch nie gesehen“ (ein teich der nicht umzäunt ist!)
    ….ja nee is klar, grad wenn man aus dem irak kommt, wo kinder mit scharfen handgranaten und waffen spielen, nicht umzäunte teiche sind da bestimmt eine gefahr. dachte zäune sind doch eh voll nazi?
    ich kann diese frechen anmaßenden, fordernden kreaturen nicht mehr sehen und hören. zurück dahin wo ihr hergekommen seid, in den von EUCH geschaffenen lebensraum.

  14. Das ist der feine Unterschied zwischen Italien und England: In der italienischen Hauptstadt wird ein Konservativer Oberbürgermeister, in der englischen dagegen ein Moslem.

    Wollen wir hoffen, dass dieses Ergebnis beim britischen Referendum zum Brexit die unentschlossenen Wähler zur Einsicht bringt.

  15. Moment bitte, ich lese da etwas von „Stichwahlen“.

    Klärt mich bitte auf ob ich es falsch verstanden habe.

    Sie „ist“ Bürgermeisterin geworden oder sie „wird es höchstwarscheinlich so gut wie werden“?!

    Seit dem offensichtlichen Wahlbetrug in Österreich vertraue ich in Europa keinem Land mehr das es noch mit rechten Dingen zugeht.

    Stichwahlen, was bedeutet das genau in diesem Sinne?

  16. Ich kann die 5 Sterne Bewegung nicht richtig einschätzen.
    Die Infos hier und im Netz sind widersprüchlich.
    Die einen sagen, es ist die Spaßpartei des linken Clowns Beppo Grillo, also wie „DIE PARTEI“ hierzulande.
    Andere sagen, sie sind links, und ähnlich den Piraten, und auf keine Fall böse Rechspopulisten wie die Berlusconi-Partei.
    Jetzt sind sie auf einmal eurokritisch, europakritisch, migrationskritisch.
    Was denn nun?
    Hat jemand verlässliche, nicht widesprechende Informationen?

  17. # 26 Jacques NL

    Sie ist Bürgermeisterin geworden.

    „Stichwahl“ bedeutet hier, dass vor 2 Wochen ein erster Wahlgang stattgefunden hat, bei dem noch mehr Kandidaten angetreten sind, von denen aber keiner eine Mehrheit erringen konnte.
    Gestern war dann der 2. Wahlgang, bei dem nur noch die besten 2 Kandidaten antreten durften.

  18. Ich schlage eine sofortige Betroffenheits-Lichterkette mit anschließendem Stuhlkreis vor, weil es den Römern offenkundig „bunt genug“ geworden ist…

  19. Ist schon ne ganz schöne Schnegge die Frau. Sowas gibts in der deutschen Politik schon seit Jahren nicht mehr, außer jetzt neu bei der AFD …. z.B. die Weidel.

  20. Ich erinnere mich noch gut, als eine gewisse Angela Merkel aus der DDR, kurz nachdem sie unter femistischem und konservativem Jubel (plötzlich schien es da keien Unterschied mehr zu geben, Emanzenchefin Schwarzer jubelte genau so begeistert wie die Unionsanhänger) ins Kanzleramt eingezogen war, die Herzen der der Rechten bzw. Konservativen mit Sprüchen wie „Multikulit ist gescheitert“ eroberte. Diesen Konservativen ist das Jubeln inzwischen gründlich vergangen.

  21. # Hallo! Es ging in Rom um die Wahl des Bürgermeisters und nicht um eine Miss-Wahl. Sehen die Leute jetzt auch da keinen Unterschied mehr?

  22. #17 ich2 (20. Jun 2016 13:59)

    #5 INGRES

    So ein Mist, die ist rechts, da kann der Feminismus das nicht genießen. Sie tun sich schwer. Es sei ja bemerkenswert, dass es die erste Frau sei, aber ausgerechnet eine Rechte.

    Nur weil sie der der Europäischen Union kritisch gegenüber steht ist die Die Linke nicht rechts.
    Die Fünf Sterne ist eine Mischung aus Piraten linken und Grünen.
    ———————————-

    Da bin ich jetzt aber vonne Socken. Ich kannte mich da nun gar nicht aus. Ich weiß auch nicht mehr genau wie im DLF darüber berichtet wurde. Aber meiner Erinnerung nach ein wenig abgesäuert. Natürlich wurde auf erste Frau verwiesen, aber irgendwie war eben der Wermutstropfen dabei, dass diese Frau nicht den „Etablierten“ angehörte. Es wurde irgendwie erwähnt. Für mich hörte sich das so an, dass sie rechts sei. Aber gut wer nicht auf Linie ist, ist ja in Deutschland rechts(populistisch).

  23. Wieder ein Schritt naeher an die Zerstoerung der inkompetenten, idiologieverseuchten EU, der die Nationen mit Merkel als Hauptakteur die zwangs=Islamisierung zu verdanken haben.

    Jede Wahl die gegen die EU und das grosse Linkskartell gewonnen wird, ist ein Schritt Richtung Freiheit und Selbstbestimmung.

  24. Mir ist egal, ob diese Bürgermeisterin die EU kritisiert oder nicht. Was für mich zählt ist, ob sie Jesus nachfolgt.

  25. na, geht doch. Die Italiener werden langsam munter. ist ja auch nicht so schwer, wenn man solche Leute, wie die Südtiroler im Lande hat.

  26. Zum Beitrag vom User „Zen“, fällt mir nur ein:
    Die Geister die ich rief.

    ________
    Zum Thema: Finde es gut, dass eine prominente politische Rolle mit einem Islamkritiker besetzt wurde. Das zeigt auf jeden Fall, dass es in Europa möglich ist, wenn man überzeugend und schlagfertig ist.
    Das ist ja nicht nur ein einfaches Ergebnis, das ist letztlich auch ein Fingerzeig oder Motivation an alle Islamkritiker, dass Sie es auch packen können. In dem Sinne: Weiter so!

  27. Tagesschau meldet gerade: viele Römer hätten die Nase gestrichen voll von der Politik der „etablierten Parteien“ – genau wie bei uns in Deutschland…

  28. Abwarten und ihr eine Chance geben. Wäre glaube ich bei so einer Kandidatin auch mal bereit, die Katze im Sack zu wählen. Hauptsache nicht Merkel, Hauptsache nicht EU-Diktatur!

  29. # 29 Danke Willi Marlen. (Daumen rauf)

    Endlich mal gute Nachrichten.

    Und jetzt müsst ihr mal sehen wie unsere Medien über diese Frau demnächst berichten werden, alles was sie richtig gemacht kommt unterm Teppich.

    Ein Fehler und es wird gross ausgeschlachtet bis zum geht nicht mehr.

  30. Sehr viele EU-Kritische Parteien bekommen derzeit Aufwind durch die Wähler Ihres Landes, auch hier in Deutschland durch die Alternative für Deutschland (AfD), das ist sehr zu begrüßen.

    Nun müssen wir in Deutschland noch einige Jahre warten, dann haben wir die AfD als Regierungspartei und das ist gut so.

  31. #50 Konservativer

    ich fürchte bis dahin wird Merkel mit ihren knallharten Stasimenthalität (denk mal an Maas was die sich da alles bieten wie z.B Facebook) noch brutalere Methoden einfallen lassen.
    Da war Schiessbefehl auf Flüchtlinge, Homos in den Knast und Boateng nicht als Nachbar haben wollen noch die untertriebensten Lügen und Verunterstellungen die sie sich einfallen liessen. Sie werden die AntiFa noch richtig mobilisieren mit nichtoffiziellen bezahlten Vollzeitjob um AfD Politiker, Wahlhelfer und Symphatisanten zuhause das Leben zur Hölle machen (im glauben sie würden damit den Faschismus verhindern)

    Die werden ALLES tun um die AfD zu stoppen, bis hin zum Wahlbetrug wenn alles nichts mehr nützt.

    Oder gar wie bei Fortuyn im Jahr 2002, wie sie merkten das er nicht zu stoppen war und zwei Wochen vor den Wahlen in den Umfragen bei weit über 50% lag und Premier geworden wäre, „ihn aus dem Weg räumen.“
    Somit hatte der Österreicher vor kurzen eigentlich noch Glück gehabt.

    Ich denke wenn die so weitermachen wird es irgendwann einen Bürgerkrieg geben, dann werden die Linksextremen ihren Traum versuchen zu erfüllen Hunderttausende Menschen die es wagten nicht Links zu sein zuhause abholen um sie in ein Vernichtungslager zu bringen. Linksfaschismus halt den es angeblich nicht gibt.

  32. So ein Unsinn.
    Frauen gehören nicht in politische Ämter, bevor sie nicht Mutter geworden sind und gelernt haben, Verantwortung zu tragen.
    Schaut euch die kinderlose Raute des Grauens an.
    Die zerstört ohne jegliche Regung ein Europa, das in vielen Jahrhunderten und durch viele Kriege und Friedensverträge immer trotz aller Widrigkeiten und Einmischungen von aussen immer enger zusammengewachsen ist.

  33. Wenn der Frust am Überlaufen ist wählt man dann einmal „anders“. Man probiert es zumindest einmal aus, das Andere. Das taten die Römer. In ganz Europa brodelt es. Bei uns soll CDU/SPD wieder über 50% sein, lt. Bild. Die Afd soll gesunken sein (wohl wegen Gauland Kommentare zu Fussball EM-Liebling Boateng). Obwohl die meisten täglich abkotzen, wenn sie die vermummten Ku-Klux Klan Frauen sehen in den Städten, aber dass man auf die Idee kommt, anders wählen zu müssen, das braucht wohl Zeit bis zu dieser Erkenntnis.

  34. @53 zuhause
    Aber sonst gehts dir noch gut? Seit wann ist es Vorraussetzung Mutter zu sein, um gute Politik zu machen?

  35. zu 52
    ______________________________________________
    Sie versuchen wirklich alles:

    Die ganze Merkel-Werbeabteilung von ARD-ZDF-RTL versucht täglich mit allen Möglichkeiten und auch in kleinen Sätzen die AFD-Wähler zu rechten Nazis zu stempeln und zu diskreditieren. Sie machen das immer und überall. Praktisch bei jeder Nachrichtensendung kommt mindestens 1 Nebensatz o.ä. diesbezüglich. Selbst wenn es sich um ein Attentat in England handelt. Motto. Mörder war ein rechter Nazi. Und Nazis sind AFD nahe. Es ist unglaublich was hier passiert. Pressefreiheit ist das nicht. Die Regierung hat sich die TV-Medien mit der Zwangs-GEZ gekauft. Die fressen ihr aus der Hand. RTL/n-TV ist mindestens genauso schlimm.

  36. Was sagt denn die Grillo-Partei zu der Invasion von Negern und Arabern in ihrem Land? Zumal absehbar Italien nicht mehr am Brenner die Invasoren entsorgen kann.

  37. als Linker darf man EU kritisch sein. Als Rechter ist man ein Nazi 🙁

    Uns Patrioten wird immer Weltuntergangsstimmung vorgeworfen. Aber beim Brexit bricht alles zusammen? haha, diese linke Lügenpresse! gar nichts wird passieren. Es werden niemals Zölle für z.B. Autos nach England eingeführt.

  38. #55 Richtig, auch das Merkmal „Mutter“ qualifiziert Frauen nicht für die Politik. Im Gegenteil. Mütter neigen noch mehr als Frauen allgemein dazu, die Welt als großen Kindergarten wahrzunehmen (siehe Von der Leyen), ihr Regierungsstil zeichnet sich entsprechend durch das Erlassen von immer mehr Vorschriften und generell einer Infantilisierung aller erwachsenen Bürger aus.
    Es ist eine empirisch nachzuprüfende Tatsache, dass eine Gesellschaft um so weiter nach links driftet, je mehr Frauen sich in der Politik tummeln, je mehr Frauen das öffentlche Leben in politischen Ämtern (mit) bestimmen. Die Parteizugehörigkeit spielt dabei übrigens nur eine untergeordnete, auf lange Sicht eigentlich gar keine Rolle. Ein besonders abschreckendes Beispiel in dieser Hinsicht ist Schweden, aber auch in den anderen Westeuropäischen Staaten und in Amerika sieht es nicht viel besser aus.
    Ein linker Mythos besagt, dass Frauen und Männer gleich seien. Nur Narren glauben so etwas. Sicher sind Frauen und Männer in einem moralischen Sinne als Menschen gleich viel wert; und ohne Zweifel gibt es Überschneidungen, einen Bereich, in dem es keinen Unterschied gibt, aber über weite Strecken sind Frauen schon aufgrund ihrer anderen Gene ganz anders gepolt als Männer; sie sind von der Natur (oder von ihrem Schöpfer) dafür vorgesehen, ausgestattet und optimiert, in besonderer unmittlebarer Weise für den Nachwuchs zu sorgen; sie nehmen die Welt infolgedessen gemäß ihrer natürlichen Aufgaben anders wahr; sie reagieren anders; sie setzen andere Prioritäten und sie verfolgen „weibliche“ Lösungsstrategien, die im Rahmen der Familie und der Kindererziehung sinnvoll und wohlerprobt sind, auf die große Politik übertragen aber vereerende Foglen haben. Kein Mann ist in der Geschichte der Menscheit je auf die Idee gekommen, Grenzen für nicht verteidigbar zu erklären. Kein Mann hat sich je einen Begriff wie „Willkommenskultur“ ausgedacht. Das ist eine genuin weibliche Begriffsschöpfung, entstanden durch die unmittelmare Einwirkung von Östrogen auf auf das Gehirn. Zur Schau getragene fordernde Männlickeit bewirkt bei Frauen (und das, machen wir uns nichts vor, ganz unabhängig davon, welcher Partei sie den Vorzug geben) bildlich gesprochen, dass sie sich der Männlichkeit hingeben, wie es in beispielhafter Weise die liebe Angela getan hat, als sie angesichts des Anstrums islamischer Männlichkeit in Millionenstärke die europäischen Schenkel reflexhaft weit geöffent hat und den islamischen Penis tief in den Volkskörper der EU eindringen ließ, um dort, wie es Akif Pirincci ausgedrückt hat, seinen Moslemsaft hineinspritzen zu können. Das ist im Grunde Biologie und schon gar nicht mehr Politk im engeren Sinne. Wir sind alle biologische Wesen; über diesen Schatten können wir nicht springen. Das gilt nicht nur für Männer sondern auch für Frauen.
    Was wir überall dort beobachten, wo Frauen politische Macht haben, ist, dass sie sich vor allem gegen aggressive Männlichkeit nicht durchsetzten können, dass sie schnell nachgeben und einknicken, dass sie schließlich Agressoren verteidigen oder gar rechtfertigen, dass sie überhaupt da weich und defensiv auftreten, wo hartes männliches Handeln geboten wäre, vor allem, wenn ihnen in männlich aggressiver Weise begegnet wird (siehe beispielhaft die Dynamik Erdogan-Merkel). Frauen handeln wie Frauen, unabhängig davon, welcher Partei sie angehören, sie werden dabei viel mehr von ihren Genen als von ihrer Weltanschauung bestimmt. Bei der CDU hat es schließlich auch einmal scheinbar harmlos mit dem Bekenntnis zur Gleichberechtigung der Geschlechter und ein paar Frauen in der Partei und im Bundestag, wie etwa Rita Süßmuth, begonnen; doch wo stehen diese einst konservativen Parteien heute? Heute haben wir Angela Merkel, welche die feminisierten Männer in ihrer Partei, mit denen sie sich umgibt, verachtet, ihnen u.a. in erniedrigender Weise das Deutschlandfähnchen aus der Hand reißt, während sie sofort kuscht, wenn Meister Erdogan ein Machtwort mit ihr spricht. Die heutige CDU vertritt auch das sozialistische Gender Mainstreamig, das nicht nur offizieller Teil der Regierungspolitik der Regierung Merkel ist, sondern auch auf Europäischer Ebene (nich zuletzt dank parteiübergreifenden Bemühungen der Frauen in der Politik) inzwischen in ganz Europa rechtliche verbindlichkeit beansprucht.
    Mit immer mehr Frauen in der Politik wird der Westen immer schwächer und wehrloser, vor allem gegenüber dem ausgesprochen männlich und fordernd aufttretenden Islam. Auch die linken Frauen sind ihrer Waschlappenmänner offenbar überdrüssig und verachten sie insgeheim. Sie wenden sich von ihnen ab und bejubeln mit großer Begeisterung die Ankunft der richtigen Männer aus dem Morgenland. „Lieber ein paar sexuell überaktive Refugees als ein Haufen Rassisten“ ist ja bekanntlich das Motto der Refugee-Welcome-Mädchen. Man muss keine Tiefenspsychologe sein, um diese Aussage richtig zu deuten.
    Es geht also nicht nur um politsche Ämter, es geht um die Verweiblichung und „Verschwulung“ (A. Pirincci) der Westlichen Zivilisation durch gezielte kulturelle Beeinflussung im Sinne einer Dekonstruktion des Mannes der Ausrottung alles ursprünglich männlichen aus der Gesellschaft. Frauen in der Politik westlicher Staaten sind somit das Beste, was dem Islam als weltweiter Bewegung mit dem Ziel eines Weltkalifats nur passieren kann, weil ihm kein männlicher Widerstand mehr entgegengesetzt wird.

  39. Die Italiener wollen anscheinend ihre alten polit-Clowns nicht mehr, und wählen lieber DAS ORIGINAL.
    Das sagt viel über die Politiker in Italien aus, bei uns wird das selbe passieren, nur sind die neuen keine Clowns, sondern ECHTE DOKTOREN UND PROFESSOREN.

  40. Signora Raggi würde ich zu allem wählen, was auch immer sie wollte – und wenn sie zur Ewigen Regentin aller entdeckten und noch zu entdeckenden Galaxien gewählt werden wollte: Meine Stimme hätte sie! 😉

  41. Ob die Fünfsternebewegung wohl Italien wird retten können?

    Gewiss, man könnte sich fragen, ob man denn eine politische Bewegung ernst nehmen könne, die von einem Spaßmacher geführt wird, aber selbst der Philosophen Mark Aurel war der politischen Komödie gnädig: „Es übte eine sittenrichterliche Freimütigkeit und wirkte dadurch mit großem Nutzen auf die Entfernung des Eigendünkels, den sie rücksichtslos zur Schau stellte, zu welchem Zweck selbst ein Diogenes manches aus ihr sich zu eigen machte.“ Und deren größter Vertreter, Aristophanes, meinte schließlich, daß der Dichter für den Bürger sei, was der Lehrer dem Knaben ist; freilich bislang ist das politische Programm der Fünfsternebewegung recht dürftig und mehr ein Kinderwunschzettel für eine bessere Welt als ein tragfähiges Konzept für Italien in seiner gegenwärtigen Lage; wobei die angestrebte Bekämpfung der Bestechlichkeit in der Staatsverwaltung und der Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik dem italienischen Staat ganz sicher nicht schaden dürfte; man darf also gespannt sein.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

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