Linker Aktivismus: Tiger fressen „Flüchtlinge“

not_und_spieleDas sogenannte Zentrum für politische Schönheit, das schon durch Diebstahl der Kreuze der Mauertoten und durch das Verbuddeln von „Flüchtlings“-Leichen in Berlin berüchtigt ist, möchte „Flüchtlinge“ Tigern zum Fraß vorwerfen. Nun hat sich die syrische Schauspielerin May Skaf (kl. Foto) gemeldet, die sich von den Tigern fressen lassen möchte. Insgesamt sollen schon sieben „Flüchtlinge“ für die Aktion bereitstehen.

Mopo24 berichtet:

Eine syrische Schauspielerin drohte nun am Montag damit, sich den Tigern vor dem Theater vorwerfen zu lassen, wenn die Politik nicht in den nächsten acht Tagen in der Flüchtlingspolitik ein deutliches Zeichen setze.

May Skaf sagt mit scharfen Worten: „Ich werde mich von Europa fressen lassen“, sagte Skaf. Sie berichtete unter Tränen von ihrer Flucht, dem Krieg und rief dazu auf, das Sterben im Mittelmeer zu beenden.

Das Zentrum für Politische Schönheit, das wohl mehr den hässlichen Deutschen zeigt, als den „Künstlern“ lieb sein dürfte, zeigt uns wieder linken Politaktivismus von der abartigsten und arrogantesten Sorte, wobei sich die Initiatoren selbst als Künstler inszenieren und dabei Menschen geschickt für ihre Vision einer grenzenlosen Welt instrumentalisieren. Mit großer Geste und viel Selbstgerechtigkeit wird die deutsche Gesellschaft für das Leid der Welt in Haftung genommen und soll mit der Verzweiflung vorgeführt werden, die Dramen wie Masseneinwanderung, Krieg oder Armut zwangsläufig mit sich bringen.

Es soll Nächstenliebe und Veränderung, wie sie sie sich vorstellen, erzwungen werden – um jeden Preis. Das ist keine „politische Schönheit“, sondern das ist der Gipfel der Anmaßung gegenüber dem deutschen Volk, das immer schon bereitwillig in aller Welt geholfen hat, Weltmeister im Spenden, bei Patenschaften und Aktivitäten in karitativen Werken aller Art war.

Es ist linker Narzissmus in seiner Reinform. Für viele offenbar so entwaffnend dreist, dass sie nicht mehr wissen, was sie dazu noch sagen sollen. Stattdessen lassen sich viele von solchen „Aktivisten“ in Geiselhaft nehmen für eine Ideologie, die Europa gerade ins Unglück stürzt und am Ende niemandem nützt.

Die Psychologie solcher Aktionen ist das Aufzeigen oder das Erinnern an eine tatsächliche oder vermeintliche Schuld. In dieser neuen Religion des Internationalsozialismus kann man sich freikaufen von dieser gefühlten Schuld, indem man kritiklos einer Masseneinwanderung zustimmt, keine Fragen mehr zu stellen wagt und still wird angesichts des Leids dieser Welt. Und indem man jene nicht durchdachten Lösungen der linken Priesterkaste einfach akzeptiert, weil man sich ansonsten schuldig fühlen könnte für die Entscheidungen von Menschen, die auf Boote steigen, weil sie von einer irrwitzigen europäischen Willkommens- und Entschuldungskultur eingeladen werden und weil die Lebensumstände in ihren Heimatländern aus den verschiedensten Gründen für sie nicht mehr akzeptabel zu sein scheinen.

Doch diesen linken Geistlichen, die ihre Götzen „Flüchtling“ zelebrieren, um sich selbst einen Heiligenschein zu verpassen und dabei nichts Weiteres schaffen, als noch mehr Unruhe in eine chaotische Zuwanderung zu bringen und die Fronten in der Gesellschaft diesbezüglich weiter zu verhärten, muss man deutlich entgegentreten. Aus dem Leid der Menschen eine Show zu machen, ist nur ein weiterer Auswuchs eines dekadenten Europas, in dem man bezüglich des massenhaften Andrangs von Menschen aus allen Richtungen, zerstritten ist und sich in der Verwaltung dieses Andrangs verliert, statt die Ursachen zu bekämpfen. Selbst wenn die EU zum perfekten Schlepper mutieren sollte und sämtliche Glücksritter aus dem Mittelmeer retten könnte und nach Europa verfrachten würde, wäre das nur noch eine weitere Verschlimmerung und würde den Andrang erneut vergrößern.

So sind solche Aktionen auf der anderen Seite aber auch Ausdruck der Hilflosigkeit, die viele empfinden, wenn sie von weiteren Toten im Mittelmeer erfahren: Zu Aktionismus aber sollte das nicht führen, sondern zu nachhaltigen Lösungen, die für alle Seiten möglichst viel Sinn machen.