Meuthen, Gedeon und die AfD heute!

gedeonmeuthenSo einfach, wie es sich der letzte PI-Artikel in der Causa Gedeon machte, ist die Sache für die AfD überhaupt nicht, wie sich heute gezeigt hat. Gedeon sollte aus der AfD ausgeschlossen werden, aber jetzt läßt er erst einmal seine Mitgliedschaft in der AfD-Fraktion ruhen, es soll eine genauere Untersuchung folgen und im September wird neu entschieden.  Wichtige Mitglieder der Stuttgarter AfD-Fraktion waren gegen einen Ausschluß und sie hatten einen triftigen Grund:

Sie fühlten sich von Professor Meuthen, der mit Rücktritt bei Nichtbefolgen seines Befehls gedroht hat, schlicht überfahren. Sie wurden als Mitglieder der Fraktion nicht vorab gefragt, sondern sozusagen über die Presse informiert, was sie zu tun hätten. Das gefällt manchen – übrigens auch Frauke Petry – völlig zu Recht überhaupt nicht.

Man kann sie verstehen. Da ist man als AfD erst vor wenigen Wochen stolz mit 23 Abgeordneten in den Stuttgarter Landtag eingezogen, und der Fraktionsvorsitzende Dr. Jörg Meuthen droht wegen linken Pressevorwürfen und Vorhaltungen politischer Gegner bereits folgsam mit sofortigem Gehorsam der linkspopulistischen Lügenpresse und den vereinten AfD-Hassern im Stuttgarter Landtag gegenüber mit Rücktritt, falls die Fraktion nicht sofort das tut, was die sagen. Meuthen sei bereits selbstherrlich, heißt es.

Ob dies stimmt, keine Ahnung, aber Professor Meuthen hat ohne Not einen großen Schaden in Stuttgart angerichtet. Dr. Gedeon hat im Stuttgarter Landtag kein antisemitisches Wörtchen verloren. Die „Weisen von Zion“ waren dort nie ein Thema und werden es überhaupt nie sein. Überhaupt, wieviel Prozent der Deutschen kennen die „Weisen von Zion“? Sind es ein oder zwei Prozent? Wer interessiert sich dafür? Es gab überhaupt keinen Grund für einen Schnellschuß aus der Hüfte, um über das Stöckchen politischer Gegner zu hüpfen und gleich die schärfste Waffe einzusetzen, nämlich mit dem Rücktritt zu drohen, sollte die Fraktion nicht gefälligst folgen!

Jetzt ist Meuthen beschädigt. Mit Rücktritt drohen kann er nie mehr, er hat sein Pulver wegen einer Personalie verschossen und Teile der Fraktion gegen sich aufgebracht, die sich eine ruhige, unaufgeregte, interne Diskussion und Untersuchung gewünscht hätten, anstatt einsame Auftritte in den gleichgeschalteten Medien. Warum machte Professor Meuthen diesen Fehler?

Meiner Ansicht nach hat Meuthen immer noch nicht gemerkt, dass sämtliche Medien die AfD hassen, verabscheuen und ihr einen schnellen Tod wünschen. Er glaubt etwa noch, die FAZ sei seriös. Wie denn? Sie ist ein linkes Lügenblatt wie alle anderen auch. Hat Meuthen nicht geschnallt, wie FAS-Schmierenjournaillisten neulich seinen Parteikollegen Gauland hinterhältig in die Boateng-Falle lockten und als „Rassisten“ versenken wollten? Und so ist es überall. Alle zwei Tage etwa schmiert die Springer-Presse einen Streit zwischen Frauke Petry und anderen AfDlern herbei ohne jede Grundlage, von SPIEGEL, STERN und Alpen-Prawda ganz zu schweigen.

Die antidemokratischen  pro EUdSSR-Eliten und natürlich sämtliche Einheitsparteien wollen nur eines: dass die AfD schnellstmöglichst verendet. Sie hassen die AfD, die einzige wahre Oppositionspartei, die gerade am Aufsteigen ist, und tun alles, um ihr zu schaden. Sämtliche AfD-Größen sollten das endlich, endlich kapiert haben und dem politischen Gegner und den Lügenmedien keinen Fußbreit Boden abgeben oder gar entgegenkommen. (Hier mein früherer Artikel zum Thema Gedeon und AfD!)