Reaktionen und Stellungnahmen zum Brexit

Nach dem Brexit beschwört Bundeskanzlerin Angela Merkel (Video ab min. 8.10), scheinbar absolut unbelehrbar, die Einigkeit der EU und sieht, ähnlich wie Bundespräsident Joachim Gauck, das Problem nicht in der diktatorischen Linie der EUdSSR, sondern in den (dummen) Menschen, die doch oft „grundsätzliche Zweifel“ am Kurs der EU hätten. Das muss man ihnen besser erklären. Schließlich hätten die Deutschen „eine besondere Verantwortung“, bedient sie den Schuldkult, dass die europäische Einigung gelänge. Gleichzeitig macht sie jetzt schon klar, dass sie und ihre Europazerstörer dafür sorgen würden, dass die Verhandlungen über einen Austritt Großbritanniens aus der EU über Jahre in die Länge gezogen würden. Weitere Reaktionen:

(Von L.S.Gabriel)

Außenminister Frank-Walter Steinmeier twitterte:

Die Nachrichten aus Großbritannien sind wahrlich ernüchternd. Es sieht nach einem traurigen Tag für Europa + Großbritannien aus.

Unions-Fraktionschef Volker Kauder droht: „Ich fürchte, die Bürger in Großbritannien werden das bald zu spüren bekommen.“

Ukip-Chef Nigel Farage sagte, dieser Tag werde als Unabhängigkeitstag in die britische Geschichte eingehen. „Lasst uns die Flagge der EU loswerden, die Hymne und alles, was schief gegangen ist in Brüssel.“

Florian Philippot, Vizechef des französischen Front National schrieb via Twitter:

Die Freiheit der Völker siegt am Ende immer“, und fordert auch für sein Land ein Referendum.

Karl Heinz Strache und EU-Parlamentsmandatar Harald Vilimsky von der österreichischen FPÖ zeigen sich erfreut über den Sieg über den „politischen Zentralismus und den anhaltenden Migrationswahn“ und fordern einen Rückzug von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, sie seien die „fleischgewordene Fehlentwicklung Europas“. Und sie drohen, sollte die EU weiter in ihrer Reformunwilligkeit verhaften und womöglich auch noch z.B. die Türkei aufnehmen, werde man auch in Österreich eine Abstimmung über einen möglichen Austritt anstreben.

Der niederländische PVV-Chef Geert Wilders twitterte:

Hurra für die Briten! Nun sind wir dran. Die Niederlande werden die Nächsten sein! Bye Bye EU.

Und auch Tschechien und die Dänen, denken nun nach darüber.

Mit den Briten fiel vielleicht der erste Dominostein in einer Reihe, an deren Ende das Diktaturprojekt EU und mit seiner Meinungs-Schickeria zu Fall gebracht werden. Und auch wenn dadurch vorübergehend eine von den EU-Appartschiks dunkel beschworene wirtschaftliche Instabilität Europas entstehen sollte (die Börsen haben schon erwartungsgemäß empfindlich-hysterisch reagiert heute), so ist das etwas, das wir aushalten werden. Die selbstzerstörerische Invasions-, Kontroll- und Enteignungspolitik der EUdSSR hingegen führt uns ungebremst in Bürgerkrieg und Untergang.