Süddeutsche: Hakenkreuz und Halbmond

Mufti SS-3Die Erkenntnis, dass der Islam eine faschistische Ideologie ist, hat der ägyptischstämmige Politologe Hamed Abdel-Samad mit seinem Buch „Der islamische Faschismus“ vor zwei Jahren hoffähig gemacht. Dies war zwar schon dem früheren britischen Premierminister Winston Churchill klar („Der Koran ist das ‚Mein Kampf‘ des Propheten Mohammed“), aber die politische Korrektheit hat es lange Zeit verhindert, diese Tatsachen offen auszusprechen. Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann ist mittlerweile auch auf den Zug aufgesprungen und vergleicht ‚Mein Kampf‘ mit den kriegerischen Ankündigungen des Islamischen Staates, die im Internet nachzulesen sind. Von da bis zum Koran ist es nur noch ein kleiner Schritt, den er freilich jetzt noch nicht wagt. Die Süddeutsche Zeitung beschreibt in einem Artikel vom Freitag den Pakt der Nazis mit dem Islam und zitiert auch bedeutende Aussagen von Himmler und Hitler.

(Von Michael Stürzenberger)

Natürlich geht die SZ noch mit leicht angezogener Handbremse zu Werke, aber leichte Fortschritte sind in der Berichterstattung durchaus erkennbar:

Die Nationalsozialisten und der Islam – dieses Verhältnis lässt einen bis heute etwas befremdet zurück, nicht nur wegen der wohl einmaligen Verneigung der Nazis vor einer fremden Kultur. Das Abzeichen der Turkestanischen Legion der Wehrmacht zeigte den Wahlspruch Biz Alla Bilen, „Allah ist mit uns“, und darüber die Shah-i-Sinda-Moschee von Samarkand, einen der heiligsten Orte für die Muslime Zentralasiens. Die Nazis und der Islam, das ist bis heute aber auch ein gefundenes Fressen für jene sich bürgerlich gebenden Europäer, die anderen die Augen öffnen wollen für eine angeblich „totalitäre“ Religion. Dafür wird die Historie immer wieder in Dienst genommen: Aha, Hitler mochte den Islam. Sagt das nicht alles? Oder: Spricht nicht der Umstand, dass die Nazis mit diesem Glauben so gut konnten, ihn als „Männer-Religion“ lobten, schon Bände über die Verwandtschaft beider Denkweisen?
 
„Der Islam ist unserer Weltanschauung sehr ähnlich.“ Dieser Satz wird dem SS-Führer Himmler zugeschrieben, der am Islam angeblich besonders den Märtyrerkult schätzte, die 72 Jungfrauen („Diese Sprache versteht der Soldat“), und solche Zitate hat etwa der Münchner Rechtspopulist Michael Stürzenberger, Autor des islamfeindlichen Webportals „Politically Incorrect“, schon triumphierend auf Plakate gedruckt, wie zum historischen Beweis für das wahre Gesicht des Islam.

An dieser Stelle ist hinzuzufügen, dass ich mich zusammen mit drei Mitstreitern seit nunmehr vier Jahren vor Gericht dafür verantworten muss, bei einer Kundgebung am 29. September 2011 auf dem Münchner Marienplatz ein Plakat mit diesem Ausspruch und dem Bild von Himmler gezeigt zu haben. In zwei Instanzen haben wir gewonnen, aber die Staatsanwaltschaft lässt nicht locker: Islam-Aufklärer sind offensichtlich juristisch zu stigmatisieren, koste es, was es wolle. Daher befinden wir uns jetzt in der Revision und sind auf die nächste Verhandlung vor dem Landgericht gespannt. Über Hitlers Einstellung zum Islam schreibt die SZ:

Keine Frage: Wer sucht, der findet leicht Zitate von NS-Größen, die genau wie Himmler tatsächlich den Islam lobten. „Als die Mohammedaner im achten Jahrhundert über Frankreich nach Mitteleuropa vordringen wollten“, so zitiert Albert Speer in seinen Memoiren aus einem der berüchtigten Monologe Hitlers, damals bereits eingegraben in seiner Tunnelwelt unter dem brennenden Berlin, „seien sie in der Schlacht von Poitiers zurückgeschlagen worden. Hätten die Araber diese Schlacht gewonnen, wäre die Welt heute mohammedanisch.“
 
Die sogenannte Islamisierung des Abendlandes also: Hitler fuhr fort zu erklären, dass dies eine schöne Vorstellung sei. „Denn sie hätten damit den germanischen Völkern eine Religion aufgenötigt, die durch ihre Lehre: den Glauben mit dem Schwert zu verbreiten und alle Völker diesem Glauben zu unterjochen, den Germanen wie auf den Leib geschrieben sei. Infolge ihrer rassischen Unterlegenheit hätten sich die Eroberer auf die Dauer nicht gegen die in der raueren Natur des Landes aufgewachsenen und kräftigeren Einwohner halten können, sodass schließlich nicht die Araber, sondern die mohammedanisierten Germanen an der Spitze dieses islamischen Weltreiches gestanden hätten.“
 
Hitler pflegte diese Erzählung mit der Betrachtung zu schließen: „Wir haben eben überhaupt das Unglück, eine falsche Religion zu besitzen … die mohammedanische Religion wäre für uns viel geeigneter als ausgerechnet das Christentum mit seiner schlappen Duldsamkeit.“

Die ideologischen Gemeinsamkeiten zwischen Islam und National-Sozialismus verschweigt die SZ freilich: Den Judenhass, die Gewalt- und Tötungslegitimation im Kampf um die Erringung der alleinigen Herrschaft, den absoluten Wahrheitsanspruch und die fanatische Intoleranz gegenüber Andersdenkenden.

Immerhin zitiert die SZ Feld-Imame, die sich in motivierenden Ansprachen an die über 200.000 freiwilligen Mohammedaner in den osteuropäischen Divisionen wendeten:

Feld-Imame predigen zu ihnen über Hitler, „der für Gott, Glauben, Sittlichkeit und eine schönere und gerechtere Ordnung in der Welt kämpft“. So formuliert es der Divisions-Imam der bosnischen Handžar-Einheit der SS – benannt nach dem orientalischen Krummsäbel – in einer festlichen Ansprache im Jahr 1943. Noch im Herbst 1944 zieht die SS ihr 1. Ostmuslimisches Regiment sogar kurz von der Ostfront ab: Sie will mit ihm das Ende des Ramadan am 18. September feiern, mit einem „großen Gottesdienst bei Sonnenaufgang“, wie es heißt.

Die Waffen-SS-Division Handschar bestand aus 25.000 mohammedanischen Freiwilligen, die voller Begeisterung für den National-Sozialismus kämpften.

Der Fez der SS-Mohammedaner ist mit Hakenkreuz und Totenkopf ausgestattet:

Beten und kämpfen für den National-Sozialismus, gegen die Juden und für die Weltherrschaft, die sich Mohammedaner und Nazis damals wohl in ihren größenwahnsinnigen Gedanken schon geteilt haben.

„Mein Kampf“ ist vielen islamischen Ländern, vor allem in der arabischen Welt, ein Bestseller. In der Türkei stand Hitlers Hass- und Hetzbuch auf der Liste der am meisten verkauften Bücher im März 2007 sogar auf Rang drei.

Adolf Hitler wird von vielen Moslems verehrt und auch in Deutschland sehnen sich einige bei anti-israelischen Demonstrationen nach dem Judenvernichter („Wo ist Hitler“ – „Juden ins Gas“). Heinrich Himmler, Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei, sah im Islam viele Gemeinsamkeiten zum National-Sozialismus:

„Ich muss sagen, ich habe gegen den Islam gar nichts, denn er erzieht mir in dieser Division seine Menschen und verspricht ihnen den Himmel, wenn sie gekämpft haben und im Kampf gefallen sind. Eine für Soldaten praktische und sympathische Religion!“

Auch Adolf Hitler wusste das kriegerische Element im Islam zu schätzen:

Es ist extrem wichtig, anhand dieses damaligen Paktes zwischen Brüdern im Geiste die Gefährlichkeit der islamischen Ideologie aufzuzeigen, denn die meisten Bürger haben noch nicht ansatzweise eine Vorstellung davon, in welcher Gefahr wir uns befinden.

Hier der komplette Artikel aus der SZ. In der Aufklärungsarbeit über den Islam sind weiterhin ganz dicke Bretter zu bohren, aber es geht so langsam voran.