Männer können sich verteidigen!

buchcoverDie Bluttaten in Reutlingen hat gezeigt: Man kann sehr wohl einen Täter im Tötungsmodus aufhalten, wenn man entschlossen genug handelt – in beispielsweise geistesgegenwärtig mit dem Auto anfährt. Diese im Alltag ganz ausgeschlossen scheinende, kurze Tat schützte in Reutlingen weitere Unschuldige. Neunmalkluge „Experten“ werden ganz sicher wieder jammern, das sei „unverhältnismäßig“ gewesen. Trotzdem: Wie PI schon einmal schrieb, muss mit der »tödlichen Sicherheit« endlich Schluss sein, die sowieso nur für „Biodeutsche“ gilt.

Darum geht es in Jack Donovans kontroversem Buch „Der Weg der Männer„. In Amerika, wo es zuerst erschien, ist es schnell zum Geheimtipp für Männer auf der Suche nach Alternativen zum bemutternden Wohlfühlstaat geworden. Besonders dann, wenn dieser Staat ihnen im Ernstfall keinen Schutz gewährt, sondern sich jedermann selbst helfen muss.

Das ist der Standpunkt der Männer. Mit Ellen Kositza, Literaturredakteurin der Zeitschrift „Sezession“, hat sich eine Frau mit Donovans Ansichten über die wahre Natur des Mannes (und den Weg zurück dorthin) beschäftigt.

Naturgemäß fällt ihr Urteil differenzierter aus. Vor allem mit einigen Vorurteilen dem Werk gegenüber ist aufzuräumen: Die neu-alte Männlichkeit des Jack Donovan hat nichts mit Kraftmeierei, Affärensammeln oder hinterwäldlerischer Abgedrehtheit zu tun. Stattdessen ist vor allem ein ganz neues, nicht virtuelles Gemeinschaftsgefühl nötig – damit die Männer (wieder) sie selbst werden, um loszugehen und endlich etwas zu tun. Das schafft Sicherheit – für sie selbst und uns alle.

Bestellinformationen:

» Jack Donovan: Der Weg der Männer, Schnellroda 2016. 232 S. (16 €), beim Verlag Antaios

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