nicolaus_festVor rund zwei Monaten klagten Fachleute und Universitäten einmal mehr über den Stand der Bildung. Selbst die elementarsten Kenntnisse in Deutsch und Mathematik würden vielen Schulabgängern und sogar Abiturienten fehlen, nicht viel besser sehe es in den anderen naturwissenschaftlichen Fächern aus. Dass Berlin jüngst seinen Zehntklässlern (!) die Aufgabe stellte, die Zahlen 6, 3 und 2 zur höchsten natürlichen Zahl zu ordnen, gibt einen Eindruck der Zustände. Selbst die Lehrer bezeichneten die Prüfung als „Pillepalle“, einige Schüler fühlten sich veräppelt. Was ein 10-jähriger mit einem Blick schaffen sollte, ist in Berlin Prüfungsstoff für 16-jährige.

Wer sich mit Lehrern unterhält, der weiß: Noch dramatischer ist die Ignoranz in Sachen Geschichte, Musik, Wirtschaft, Soziologie oder Literatur – also in solchen Fächern, die den Menschen und seine Sicht auf die Welt viel mehr prägen als Rechnen, Schreiben, Lesen. Doch gerade hier herrsche oftmals die blanke Unkenntnis – auch weil viele Eltern keinerlei Interesse für höhere Bildung aufbrächten. Das findet man oftmals bestätigt. Selbst bei Ärzten, Anwälten oder Managern stößt man nicht selten auf einen irritierenden Mangel an geistigem Anspruch. Das Interesse gilt allein dem Job, vielleicht noch dem Auto, Golf oder Reisen; Kunst, Politik oder Literatur zählen nichts. Ihre Bildung heißt Play Station oder Maxdome.

Gelesen wird kaum, nicht einmal Zeitung. Dass solche Betriebswirte des Daseins ihren Kindern die Wunderwelten der Kultur entdecken, ist eher unwahrscheinlich. Der früher herrschende Gedanke, wonach zum Menschen auch das Wissen um Musik, Lyrik oder bildende Kunst gehöre, ist vergangen, auch weil Unkenntnis nicht mehr ächtet. Früher galt man zu Recht als Trottel; heute gilt man als Fachkraft, die „ihren Beruf lebt“, was immer ein solches Leben heißen mag. Demgemäß interessiert nur, was leicht konsumierbar ist oder unmittelbar nützt. Heine, Chopin oder Schopenhauer gehören nicht dazu.

Dabei sind, was viele verkennen, Geschichte und Philosophie, Literatur und Kunst der eigentliche Kern jeder Ausbildung, die diesen Namen verdient… (Auszug aus Nicolaus Fests Blog unter diesem Datum. Leider schreibt er eher selten!)

image_pdfimage_print

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

Anzeige: www.teebrasil.com - Amazonasheilkräuter und Strophanthin

140 KOMMENTARE

  1. Fest:

    Dass Berlin jüngst seinen Zehntklässlern (!) die Aufgabe stellte, die Zahlen 6, 3 und 2 zur höchsten natürlichen Zahl zu ordnen, gibt einen Eindruck der Zustände.

    Ja, über die Zustände in der Kultusbürokratie, sollte die Aufgabe so gestellt worden sein. Dabei geht es nämlich nicht um Mathematik, sondern darum, einen möglichst umständlich formulierten Satz zu verstehen. Würde die Aufgabe lauten, bringt die Zahlen in die richtige Reihenfolge, hätte wahrscheinlich kein Achtjähriger ein Problem.

  2. Das Ende naht mit der morgenländisch-afrikanischen Völkerwanderung fürwahr

    Die Parteiengecken scheinen gewillt die Sache nun zu Ende zu bringen und die deutsche Nation mittels Masseneinwanderung endgültig vernichten zu wollen. So feixen sie nunmehr öffentlich, daß sie über ein sogenanntes Polizeirecht verfügen würden, welches es ihnen erlaube Gebäude und Grundstücke im deutschen Rumpfstaat beschlagnahmen zu lassen, damit ihre heiß und innig geliebten Scheinflüchtlinge nicht obdachlos werden müssen. So befremdlich es auch klingen mag, wenn Privatleute ohne Amt (wie die alten Römer sagen würden) – im deutschen Rumpfstaat ruht ja bekanntlich die Staatsgewalt seit der Abdankung von Dönitz – von sich behaupten, daß sie die Polizeigewalt innehätten. Die nötigen Schergen, um ihre Drohungen umzusetzen haben die Parteiengecken jedenfalls. Auch wenn sie sich damit ihren eigenen Untergang bereiten werden, weil die Fremdlinge die Parteiengecken niemals nicht als ihre Herren anerkennen werden und sie daher bei der ersten Gelegenheit stürzen werden, um selbst zu herrschen.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  3. Intelligenzfrage für PI-Leser:
    Welches dieser drei Wörter gehört nicht zu den anderen beiden?

    Gurkensalat
    Kabelsalat
    Kartoffelsalat

    Auflösung 10 Kommentare später! :mrgreen:

  4. Der deutsche sozialistische Nazi wittert überall Feinde, dabei sitzt sein Hauptfeind im eigenen Oberstübchen, in dem der Unrat von unmenschlichen, aber gerechten Idealen eimerweise verstreut liegt und sein Denken verklebt.

  5. Wer hat seit gefühlten und realen 40 Jahren die Bildungspolitik der BRD in fester Hand???

    Jede Reform war eine Verschlechterung mit Ansage!

    Aber solange der Strom doch läuft, muss keiner Wissen wie es funktioniert…

  6. Dabei sind, was viele verkennen, Geschichte und Philosophie, Literatur und Kunst der eigentliche Kern jeder Ausbildung, die diesen Namen verdient…
    —————————————————–
    Na… ich finde Naturwissenschaft wichtiger…!
    Habe mich aber in der Freizeit kundig gemacht…

  7. #5 Dichter
    Welches dieser drei Wörter gehört nicht zu den anderen beiden?
    Gurkensalat
    Kabelsalat
    Kartoffelsalat
    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
    Gurkensalat,weil die anderen beiden
    Wörter mit Ka anfangen!

  8. #1 termine gegen merkel:

    Und gleichzeitig diskutieren Sascha Lobo und Stefan Niggemeier bei „Uebermedien“ darüber, wie man die AfD am besten ausschalten könnte.

    Was so nicht stimmt, weil Lobo und Niggemeier sehr unterschiedliche Positionen einnehmen. Niggemeier ist dafür, die AfD wie andere Parteien auch zu behandeln, also journalistisch vorzugehen, während Lobo meint, dass Journalisten „aktivistisch“ vorgehen müssten, weil sie „auch die politische Aufgabe“ hätten, „für eine freie und offene Gesellschaft“ zu kämpfen. Und merkt dabei gar nicht, dass er eine freie Gesellschaft torpediert, wenn er Meinungen, die ihm nicht in den Kram passen, unterdrücken will. Ist interessant, aber leider über eine Stunde lang.

    http://uebermedien.de/6290/afd-mehr-aechtung-wagen/

  9. Dass Berlin jüngst seinen Zehntklässlern (!) die Aufgabe stellte, die Zahlen 6, 3 und 2 zur höchsten natürlichen Zahl zu ordnen, gibt einen Eindruck der Zustände.

    Könnte mir mal bitte jemand die richtige Lösung für diese Frage nennen?

  10. Grundsätzlich richtig was Fest schreibt.

    Allerdings leben wir in ziemlich(TM) modernen Zeiten. Irgendwas in Google eingeben: und schon hat man die Antwort.

    Du willst wissen, aus welchen Elementen abgebrannte Kernbrennelemente bestehen und in welcher Verteilung?

    Google: Wiederaufarbeitung, Brennstab, Endlagerung, abgebrannte Brennelemente etc eingeben fertig.

    Du willst wissen wie die Weltbevölkerung in den letzten 50 Jahren gewachsen ist und wie? Lerne Googlen.

    Diese Möglichkeiten hätte ich als kleiner Bub gern gehabt. Die heutige Jugendgeneration ist durchaus zu beneiden. Und das alles hat noch gar nicht so richtig angefangen.

    Wie gesagt: ich zweifle nicht an was Fest da behauptet.

  11. Das ist kein neues Phänomen, das Wegbröseln der Schulbildung.

    Ein junger Mann im Bekanntenkreis, Mitte 30, intelligent, sehr gutes Abitur (süddeutsch!!), guter Universitätsabschluss in Geistes“wissenschaften“, weiß auch nix. Der weiß nicht, wann der Dreißigjährige Krieg war, der weiß nicht, wie die Hauptstadt von Bulgarien heißt. Der kennt keinen Rameau, keinen Turgenjew, keinen Spitzweg. Ich mein, es gibt doch ein paar hundert Namen, mit denen muss man als Universitätsabsolvent vage etwas anfangen können. Als Müllmann nicht, aber als Universitätsabsolvent schon, finde ich. Mozart=Musik, Picasso=Malerei, und Mozart war früher als Picasso, mehr verlang ich ja gar nicht. Aber nix.

    Das ist nicht im engeren Sinne seine Schuld. Das ist die Schuld eines Bildungssystems, das die jungen Menschen hängenlässt, verachtet und und verarscht. So Sachen könnte man doch, ohne sich zu quälen, mit vertretbarem Aufwand lernen, wenn es denn vorgesehen wäre. Aber es ist nicht vorgesehen. Und es ist doch echt zu schaffen. Was hab ich als Student rumgevögelt und rumgesoffen, alles sehr zeitaufwendige Tätigkeiten, und trotzdem habe ich zehnmal mehr gelernt als die Jugend von heute.

    Folgendes freilich finde ich nicht:
    „Dabei sind, was viele verkennen, Geschichte und Philosophie, Literatur und Kunst der eigentliche Kern jeder Ausbildung, die diesen Namen verdient“
    Ich sehe hier eine Verachtung der Naturwissenschaften, die man oft findet. (Schwanitz parodiert sie in „Bildung“.) Man könnte ja auch Grundkenntnisse von Physik, Chemie und Biologie für unabdingbar halten, vielleicht für wichtiger, als dass man alle Tragödien Schillers in chronologischer Reihenfolge aufsagen kann.

    Unter einer Herrschaft der Ingenieure statt der Philosophen hätten wir die jetzigen Probleme nicht. Vielleicht hätten wir andere, aber diese hätten wir nicht.

  12. Das noch bei Fest gefunden, werde ich ab jetzt verwenden: Medienmuezzine. Voll in der 12.

    Hübscher Ausdruck: ‚Medienmuezzine’. Gefunden im jüngsten Artikel von Frank A. Meyer im Cicero. Gemeint sind die Herren Prantl (SZ), Joerges (stern), Minkmar (SPIEGEL), Ulrich (ZEIT), et al…

  13. #2 Heta (08. Jul 2016 18:45)
    Dabei geht es nämlich nicht um Mathematik, sondern darum, einen möglichst umständlich formulierten Satz zu verstehen.

    Genau so ist das!

    „Möglichst umständlich“ und wenns geht: nicht eindeutig, sondern durch SCHWURBELDEUTSCH, das so oder so verstanden werden könnte.

    Warum ist denn das Feld im Formular, wenn ich was beantragen muss, genau dort am Kleinsten, woe ich meine IBAN eintragen soll; genau so bei der Emailadresse; beim Geburtsdatum ist mehr Platz, als je gebraucht würde; aber bei „Wann waren Sie krank, was hatten Sie, in welchen Krankenhäusern waren Sie, Namen und Anschriften der Ärzte“, dort ist ein Minifeld, wo nichts reinpasst. (Ich weiß, ich kann ein Zusatzblatt machen, ich weiß)
    Aber das hat System und läuft nur darauf hinaus, uns zu beschäftigen. Solange Leuten mit großem Applaus zugejubelt wird, weil sie bei Günther Jauch (Wer wird Millionär) irgendwelche Dummfragen beantwortet haben (nach langem Gezeter), solange begreifen die meisten nicht, was eigentlich wirklich Bildung ist.

  14. #18 Cendrillon (08. Jul 2016 19:05)

    Umso wichtiger wäre aber Kompetenzbildung in den früher und heut besonders oft so nebensächlichen Fächern wie: Sport, Musik, Kunst, Geschichte, Literatur, Philosophie, wie Kultur und Natur…

    Wobei ich schon erwarte, dass wenn man in einem Taschenrechner 7+8 eingibt man ein Gefühl dafür hat, dass eine Zahl zwischen 14 und 16 rauskommen könnte…

  15. Die Berliner Prüfung ist wirklich krass. Ich habe neulich mal reingeschaut. Da hatte man 135 Minuten. Ich glaube, ich hätte es unter 30 Minuten geschafft, obwohl meine Schulzeit schon ein paar Jährchen her ist. Und wenn’s nur ums Bestehen geht, hätten wohl auch 10 Minuten gereicht. Wenn ich Arbeitgeber wäre, würde ich jedenfalls keinen Berliner Realschüler einstellen, ohne ihn selbst auf Herz und Nieren geprüft zu haben.

  16. #24 WahrerSozialDemokrat (08. Jul 2016 19:12)

    #18 Cendrillon (08. Jul 2016 19:05)

    Umso wichtiger wäre aber Kompetenzbildung in den früher oft so nebensächlichen Fächern wie: Sport, Musik, Kunst, Geschichte, Literatur und Kultur/ Natur…

    Wobei ich schon erwarte, dass wenn man in einem Taschenrechner 7+8 eingibt man ein Gefühl dafür hat, dass eine Zahl zwischen 14 und 16 rauskommen könnte…

    Sicher. Nicht zu bestreiten.

    Trotzdem wird sich an den sogenannten „Kernkompetenzen“ in den nächsten Jahren vieles ändern. Schüler brauchen nichts mehr auswendig zu lernen. Sie können es ja nachlesen.

    Das mag jetzt provokativ klingen 🙂 aber so wird es sich wohl entwickeln. Der Wissenserwerb bzw. die Art und Weise wie und was Schüler (und nicht nur die) lernen, dürfte sich gegenüber z.B. den 50er Jahren erheblich ändern.

    Quasi unendliches Wissen ist in Sekundenbruchteilen verfügbar. Das war früher nicht so. Um das zu wissen, wozu ich mich früher in die Uni- oder Stadtbibliothek bequemen musste (was ich übrigens recht gerne tat) gibt es heute das Internet.

    Ist nun mal so.

    Meiner Meinung nach ist die „Jugend von heute“ zu verweichlicht und zu verwöhnt.

  17. Also, hier kommt die Auflösung:

    Antwort: Gurkensalat

    Falsch, es ist der Kabelsalat. Gurkensalat und Kartoffelsalat kann man essen, Kabelsalat aber nicht.

    Antwort: Kabelsalat

    Falsch, es ist der Kartoffelsalat. Kabelsalat und Gurkensalat haben vier Silben, Kartoffelsalat hat aber fünf Silben.

    Antwort: Kartoffelsalat

    Falsch, es sit der Gurkensalat. Kartoffelsalat und Kabelsalat beginnen mit K, Gurkensalat aber mit G.

    Und nun wieder von vorne! 😀 😀 😀

    Danke für Eure netten Kommentare!

  18. #19 nickes (08. Jul 2016 19:06)

    Geht mir auch so. Habe als externer Berater bei Siemens u. RWE gearbeitet. Da kannst Du die Ingenieure und Dr. fragen was Du willst in Allgemeinbildung – die kennen zu 70% nicht mal die Geschichte ihrer Stadt.
    Die „Besten“ habe ich in HH erlebt..HiHi…

  19. @Nickes
    Und es ist doch echt zu schaffen. Was hab ich als Student rumgevögelt und rumgesoffen, alles sehr zeitaufwendige Tätigkeiten, und trotzdem habe ich zehnmal mehr gelernt als die Jugend von heute.
    ——————————————-
    Schön zu wissen, dass es nicht mir alleine so gut ergangen ist als Student 🙂

  20. Den ganzen Test kann man sich herunterladen.
    Für Hauptschulniveau wäre der in der 10.Klasse aus meiner Sicht angemessen ( bin allerdings kein Lehrer ). Für Real- und Gymnasialschüler ist das allerdings viel zu einfach.
    Aber hier liegt das Problem im Denken der politschen Linken.
    Aus Motiven vermeintlicher „Gerechtigkeit“ wird das Niveau so weit abgesenkt, bis die gewünschte Quote für das Bestehen der Prüfung erreicht wird.
    Das die gute Beherrschung der Mathematik zu den Grundlagen einer erfolgreichen Industriegesellschaft gehört, wird anscheinend nicht in Betracht gezogen.
    Der Westen hat nicht mehr das Primat über die Entwicklung und Produktion moderner Produkte.
    In Ostasien gibt es mehr und mehr Staaten, die in Konkurrenz zu uns stehen. Deren Matheleistungen teils 2- is 3-fach besser sind als die deutscher Schüler.
    Wir können doch den Konkurrenzkampf nicht gewinnen, wenn wir nicht versuchen zu diesen Ländern aufzuschließen.
    Den Zusammenhang zwischen der zu erhaltenden industriellen Spitzenstellung und dem von der Linken gewollten Wohlfahrtsstaat wird offensichtlich nicht erkannt.
    Es ist doch für den heimischen Wirtschaftsstandort schon bedrohlich genug, daß es in Asien immer mehr Ingenieure und Wissenschaftler geben wird. Die müssen ja nun nicht auch noch alle viel besser sein.

    …schreibt einer, der ebenfalls ein Ingenieur ist.

    Gruß
    Typhoeus

  21. Im verlinkten Text spricht Fest aber neben Bildungsarmut auch ein heikles Thema bzgl. (zukünftigen) Wahlrecht an.

    Tatsächlich könnte man ernsthaft mal drüber nachdenken, das nur aktive Plus-Steuerzahler unabhängig vom Alter oder Herkunft Wahlrecht haben. (also ohne Mehrwert- oder Benzinsteuer etc., sondern nur direkte Einkommensversteuerung)

  22. Das wäre eine gute Matheaufgabe für die Integrationskursteilnehmer :Ein Invasor aus Marokko benötigt eine Stunde, um auf der Straße 1000 Euro zu finden. Ein Drogendealer aus Gambia benötigt für den Fund der gleichen Summe drei Stunden. Ein Tunesier mit gefälschtem Syrischen Pass sucht immerhin sechs volle Stunden, bis er die 1000 Euro zusammen hat. Wie lange würde es dauern, wenn sich alle 3 Krimmigranten gemeinsam in der Fußgängerzone auf die Suche nach den 1000 Euro machen, um diese dann im Fundbüro abzugeben ?

  23. Wenn selbst in den Schulen der „Kampf gegen Rechts“ so sehr in den Vordergrund gerückt wird und die Willkommenskultur offenbar wichtige Grundfächer ersetzt, dann braucht man sich nicht zu wundern. Genau so verhält es sich mit denen ich eigentlich super gut sein müssten um anderen etwas beizubringen, den Lehrern. Hier wäre es mehr als notwendig, nicht ideologisch getrimmtes Mittelmaß zum Lehren zuzulassen.
    Unter Allgemeinbildung verstehen offensichtlich leider viele den Umgang mit Apps, die einem alles sooo leicht machen. Das selber Nachdenken, oder kritisch Hintergfragen wird somit aberzogen. Ohne Handy und Taschenrechner fühlen die sich wie Leistungssportler, die plötzlich gelähmt sind, Kopfrechnen wozu, der Kopf ist nur dazu da, dass einem nicht in den Hals regnet und man schöne Selfies machen kann. So wurde inzwischen Sinnlvolles durch Sinnloses ersetzt, aber Hauptsache man hat WhatsApp und möglichs viele virtuelle Freunde bei FrazenBook.

  24. Also wenn man schon one (wo)man one vote ändert sollte man das gemäß des Ergebnisses in einer Prüfung machen. Machen also z. B. einen Aussatz zur gesellschaftlichen Lage schrieben lassen.

    Denn ich bin und war nie Unternehmer, habe aber oft tausendfach mehr Ahnung als der.

  25. Ich bin gelernter Elektromechaniker, Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieur auch noch und … natürlich arbeitslos ! Ich versuche mich sogar weit unter Wert zu „verkaufen“ keine Chance !

    Na, ja, jetzt kommen ja jede Menge Fachkräfte aus Afrika und Nahost … eines aber bin ich sicher, die können länger fic… als ich … und vielen deutschen Frauen scheint das sehr sehr wichtig zu sein …

  26. Das ist bedauerlich, aber eine Überhöhung der Kunst und Lyrik ist dann auch nicht angebracht, wenn diese Leute umgekehrt nicht mal einen Stecker richtig anschließen können oder nicht mehr einen Krawattenknoten ordentlich binden können.

    Auch das ist Allgemeinbildung!

  27. #29 Dichter (08. Jul 2016 19:18)
    Also, hier kommt die Auflösung:

    Antwort: Gurkensalat

    Falsch, es ist der Kabelsalat. Gurkensalat und Kartoffelsalat kann man essen, Kabelsalat aber nicht.

    Antwort: Kabelsalat

    Falsch, es ist der Kartoffelsalat. Kabelsalat und Gurkensalat haben vier Silben, Kartoffelsalat hat aber fünf Silben.

    Antwort: Kartoffelsalat

    Falsch, es sit der Gurkensalat. Kartoffelsalat und Kabelsalat beginnen mit K, Gurkensalat aber mit G.

    Genauso ist es!

    Das Beispiel passt aber auch ganz gut auf unser Rechtssystem (falls mal einer versucht hat, Recht zu bekommen, wenn es der momentan herrschenden Riege grade nicht passt …)

  28. DAS kulturelle Desinteresse liegt aber auch daran, dass die 20 Millionen steuerpflichtig beschäftigen die restlichen 60 Millionen durch füttern müssen inklusive Migranten. Da kann man es keinem verdenken, da er nur an den Job “denkt“.

  29. #42 der feurige Pfeil der Rache (08. Jul 2016 19:40)

    Ich versuche mich sogar weit unter Wert zu „verkaufen“ keine Chance !

    Ganz blöde Managementstrategie!!!

    (ganz unabhängig von Übergangsjobs…)

  30. #6 Kampfrichter

    Lektüre zum Wochenende:

    http://www.holgerstrohm.com/?q=schule_und_lernen

    Der geht an das Kernproblem vorbei. Der Grund für die fehlende Aussagekraft von Noten ist deren Zustandekommen über die „mündliche Mitarbeit“. Denn die ist willkürlich.

    Daraus die generelle Abschaffung von Noten zu fordern, geht fehl. Stattdessen muß die Notengebung einheitlich geregelt über objektive Tests erfolgen.

  31. #19 nickes (08. Jul 2016 19:06)
    ……………………………..

    Ließ sich flockig lesen, Danke.

  32. # 12 arminius Arndt
    Könnte mir mal jemand die richtige Antwort nennen?

    Also 632 wird es nicht sein.
    Eher 3 hoch 62 oder wenn mathematische Zeichen erlaubt werden, 2 hoch 63 ! (Fakultät).
    Wer bietet mehr?
    dürften aber nicht viele Zehntklässler dran denken.

  33. „Wie erkennen wir, was recht ist? Wie können wir zwischen Gut und Böse, zwischen wahrem Recht und Scheinrecht unterscheiden? Die salomonische Bitte bleibt die entscheidende Frage, vor der der Politiker und die Politik auch heute stehen. In einem Großteil der rechtlich zu regelnden Materien kann die Mehrheit ein genügendes Kriterium sein. Aber dass in den Grundfragen des Rechts, in denen es um die Würde des Menschen und der Menschheit geht, das Mehrheitsprinzip nicht ausreicht, ist offenkundig: Jeder Verantwortliche muss sich bei der Rechtsbildung die Kriterien seiner Orientierung suchen“.

  34. #42 der feurige Pfeil der Rache (08. Jul 2016 19:40)
    Ich bin gelernter Elektromechaniker, Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieur auch noch und … natürlich arbeitslos !

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Fahren sie mal nach Ingolstadt!

    Wenn sie da nichts bekommen haben Sie offensichtlich mehr als ein Problem.
    Nix für unguat.

  35. Aus unbestätigten Gerüchten gibt es ein
    Fundbüro-Boom!
    Nachdem Dönerbuden keinen Zuwachs wegen
    Überangebot verzeichnen,eröffnen Fundbüros
    an jeder Ecke.Nachdem Flüchtlinge den
    Deutschen das Geldbörsen “finden und
    abgeben“beigebracht haben,müssen diese
    nun nicht selber mehr die Strassen
    absuchen,sondern nur noch ein Fundbüro
    eröffnen,damit die Deutschen den Flüchtlingen
    die gefundenen Geldbörsen nun Persönlich übergeben können.Win-Win-Situation für beide
    Seiten:Flüchtling hat ein Job und der Deutsche hat beim Geldbörsen abgeben ein
    gutes Gewissen.
    Allerdings sind schwarze Schafe in diese
    Marktlücke gestossen,die einer alten Omi
    nicht glaubten,eine leere Geldbörse
    gefunden zu haben.Mit Androhung die Polizei
    zu rufen,rückte Oma Waltraut dann aber
    doch noch die fehlende Hunnis aus der
    Braunen Handtasche.“Ordnung muss eben sein“:
    sprach Mohammed Ü.und begleitete das alte
    Omilein aus seinem vom Arbeitsamt bezahlten
    eigenen Laden…

  36. Weil das so mit der Bildung inzwischen so ist, gehe ich gern zu Pegida.
    Dort kann man sich mit jedem Teilnehmer über die unterschiedlichsten Themen des Lebens unterhalten und alle haben eine gesunde Allgemeinbildung.

    Übrigens, warum liegt Finnland in den Pisa-Studien immer vorn?
    Ich weiß das noch aus eigenem Erleben, die Finnen haben das Bildungssystem der DDR übernommen. Ohne Scheiß, Anfang der 70er saßen ständig Finnen bei uns zum Hospitieren in der Klasse.
    Läßt man Staatsbürgerkunde und später ML mal weg, konnte sich die Ausbildung in der DDR wirklich sehen lassen.
    Einer unser Lehrer hat öfter gesagt: „Die DDR ist ein Rohstoffarmes Land. Unsere Ressourcen befinden sich in den Köpfen!“
    Lang, lang ist’s her!

  37. Ich habe auch noch eine schöne Denksportaufgabe:

    Zwei Mathematiker treffen sich in einer Bar nach langer Zeit wieder. „Wie geht’s dir“ fragt der eine. „Gut“ sagt der andere „Ich habe inzwischen 3 Kinder.“ – „Wie alt?“ fragt der erste.

    „Das Produkt ihrer Alter ist 36“ sagt der zweite Mathematiker.

    „Das sagt mir nichts.“ meint der erste.

    „Die Summe ihrer Alter ist gleich der Hausnummer dieser Bar.“ ist die Antwort.

    Der erste Mathematiker steht auf, geht raus, sieht nach der Hausnummer, und kommt wieder rein: „Ich weiß es immer noch nicht.“

    „Ok“ sagt der zweite Mathematiker. „Der Große ist in Hamburg geboren, die beiden Kleinen in München.“

    Wie alt sind die Kinder?

    (Tipp: Es ist KEINE Scherzfrage)

  38. #58 Tolkewitzer (08. Jul 2016 20:00)

    Einer unser Lehrer hat öfter gesagt: „Die DDR ist ein Rohstoffarmes Land. Unsere Ressourcen befinden sich in den Köpfen!“
    Lang, lang ist’s her!

    Ja, das hat man damals im Westen auch oft gehört. Zum Glück haben wir diese Phase überwunden. Wenn man der Regierung samt Links-Opposition glauben darf, hat man inzwischen in Deutschland praktisch unbegrenzte Lagerstätten Erdöl, Gold und Eisenerz gefunden. Auf den Bäumen wachsen Euros und durch die Luft fliegen gebratene Tauben. 🙂

  39. # 4 V. Spielmann: Kleine Korrektur: Der Großadmiral hat nicht abgedankt. Er wurde schlicht und einfach von den Gewinnern des sechsjährigen Krieges verhaftet, eingesperrt und später vor ein Tribunal gestellt.
    Übrigens hoffe ich, daß der Schlußsatz Ihrer Beiträge recht bald in Erfüllung geht!

    # Mathematikaufgabe: Wie wäre es mit folgender Losung: zweiunddreißig hoch sechs?

    Mfg C.

  40. Das Interesse gilt allein dem Job, vielleicht noch dem Auto, Golf oder Reisen; Kunst, Politik oder Literatur zählen nichts. Ihre Bildung heißt Play Station oder Maxdome.
    —————-

    Kunst und Literatur hat für mich keinen höheren Stellenwert wie Playstation oder Maxdome. Es dient alles nur zur bedeutungslosen Unterhaltung.
    Ob ich meine Unterhaltung nun durch ein Buch oder durch einen Fernsehen konsumiere tut nichts zur Sache.

    Viel wichtiger sind doch Themen wie Politik Gesellschaft und Glaube. Sie befassen sich mit der eigenen Realität und die Realität die einen umgibt.

    Meine Erfahrung hat mich gelehrt das es nichts wichtigeres gibt im Leben als der richtige Umgang mit seinen Mitmenschen. Das entscheidet ob man leicht durchs Leben kommt oder von einem Unglück ins nächste schlittert.

    Besser, es trifft jemand eine Bärin an, die ihrer Jungen beraubt ist, als einen Narren in seiner Torheit!

    Sprüche 17:12

  41. Fest sitzt dem Irrtum auf, es gehe an den Schulen darum, a) Kernkompetenzen wie Kenntnisse in Mathematik und Rechtschreibung zu erlernen und sogar b) sich danach noch geistige Werte und Welten in den schönen Künsten zu erschließen, damit Punkt a) nicht am Ende dazu dient, am Ende als Ingenieur trotzdem noch zum Trottel und unreflektiertem Werkzeug anderer zu werden. Geistesgeschichtliche Bildung erweitert den Horizont.

    Das aber ist ja nun eher hinderlich. Heutzutage ist der universallobotomierte Weltbürger gefragt. Nicht mal mehr Sätze bauen können viele Studenten. Beispiel aus dem Pendelverkehr in der S-Bahn zur Uni heute morgen : „Ich dann so ( es folgt die Schilderung eines einfachsten Sachverhalts) …und dann er dann so…und dann ich dann so…und dann geh ich Uni.“ „Gehst Du heute Uni?“ „Ja Digger“
    ( Auszug aus einem Satzbauversuch zweier Studenten ).

  42. -nicolaus-fest-ueber-kulturelle-ignoranz-

    „…Wer sich mit Lehrern unterhält, der weiß…“

    Die sogenannte Schulbildung ist eine Vortäuschung falscher Tatsachen.

    Hatte im meinem Bekanntenkreis ein Lehrerehepaar.

    Die gehen den Weg des geringsten Widerstands und hegen zudem noch Multikultiansichten, daß es einem Normalbürger zum Zorn gereicht.

    Es ist kaum in Worte zu fassen, was diese „berufsberufenen“ so alles von sich geben.

    Nun gut, würde jetzt den Rahmen sprengen…

    Meiner Meinung nach hat Bildung nichts mit Intelligenz zu tun, zumal diese „Lehrer“ daran interessiert sind ihren Bildungsauftrag -Systemgemäß- zu erfüllen, da Staatsdiener.

    Meine persönliche Erfahrung mit dieser Spezies „Mensch“ ist eine durchweg negative.

    Euer Schöööler!

  43. Meine Erfahrung im Leben: Intelligenz wird überschätzt.

    Es gilt der Spruch: dumm sein und Arbeit haben, das ist das Glück

    PS was ist eigentliche aus Bobby Fisher geworden?

  44. Korrigiere meine erste Antwort:
    2 hoch 3 hoch 6 ergibt 2 hoch 729.
    Das ist verdammt viel.
    wer bietet mehr?
    Respekt, die Aufgabe hat`s in sich.
    Würde aber von den meisten Lehrern als falsch gewertet werden.
    Sophie ist ganz schön+schlau, darum ist sie auch bei PI.

  45. #61 canario

    Zweiunddreißig hoch sechs sind (Zwei hoch fünf) hoch sechs gleich Zwei hoch (fünf mal sechs) gleich zwei hoch dreißig gleich Einemilliardedreiundsiebzigmillionensiebenhunderteinundvierzigtausendachthundertvierundzwanzig.

  46. #61 Nuada

    Ich kenne die Antwort, verrate sie aber nicht. 😉
    Bei der Salataufgabe habe ich eine Ausnahme gemacht, um zu zeigen, dass jede richtige Antwort auch falsch sein kann. aber so ist das Leben.

  47. Im Mittelalter könnten sich Sophisten wochenlang darüber streiten, wieviel Engel auf einer Nadelspitze Platz haben.

    Sehr intelligente Leute.

    Der alte, deutsche Papst ist ja bekanntlich auch nicht blöd, aber wenn Nietzsche recht hat, hat er sein ganzes Leben vergeudet….

  48. #64 Isch moeschte das nuescht

    „Kunst und Literatur hat für mich keinen höheren Stellenwert wie Playstation oder Maxdome.“

    Das ist traurig.

    “ Es dient alles nur zur bedeutungslosen Unterhaltung.“

    Nein. Es gibt einen Unterschied. Wer ballert wird vielleicht geschickter…oder reaktionsschneller…oder wasweißich.
    Wer die Ilias selbst nur in der Zusammenfassung gelesen hat, oder Heinrich den V. von Shakespeare, oder wer das Weihnachtsoratorium gehört hat oder vieles andere lernt im besten Fall daraus einiges und bekommt einen wertvollen Zugang zu den Dingen und Ereignissen, den er sonst nicht hätte und die er sonst nicht verstünde. Im aktuellen Führungsstreit der AfD empfehle ich in diesem Sinne übrigens Macbeth von Shakespeare, wer´s nicht lesen oder im Theater sehen will : Gibt´s auch als hervorragende Verfilmung auf DVD / Blue Ray

  49. Und wenn bei diesem Mathematikkäse Gödel recht hat, ist es auch nur ein Spiel. Ähnlich Schach.

    Was sagt das über die Wirklichkeitn aus? Und seit Einstein weiß man auch, das Euklid Unsinn ist.

    Intellektuelles Bullshit….

  50. #70 bibelpoint (08. Jul 2016 20:33)

    Ihnen ist ab Moliere schon bekannt?

    Schade, dass es gerade dieses Video sein musste; völlig unglaubwürdig und blöd.

    Könnten Sie Ihr Problem damit ein wenig konkreter formulieren?

  51. Eyyyyyyyyyy Kosum alter! Hal de Fresse! Wen ich so dum bin wie ich bin, wisen die dummLinksmissgeburten was besser für mich is. Mit verfikkter bIldung mus ich selber denken!!!!

  52. #73 Aloha_Nacktbar

    Das Weihnachtsoratorium sollte zur Allgemeinbildung unbedingt dazugehören, und die Ilias hatte ich auch schon als Kind gelesen.
    Heute hört man Miley Cyrus und als literarische Komponete Böhmermann, denn der kann ja so toll dichten.

  53. #73 Aloha_Nacktbar

    Im aktuellen Führungsstreit der AfD empfehle ich in diesem Sinne übrigens Macbeth von Shakespeare, wer´s nicht lesen oder im Theater sehen will : Gibt´s auch als hervorragende Verfilmung auf DVD / Blue Ray

    Danke für den Tipp. Werde es mir mal ansehen.

  54. #76 diskutant23

    Eh korrekt ! Guggst Du mein Beitrag oben nä Nr. 73 sag ich selbe Sache wie Du oder was ? Außer ich sag noch was Du machen sollst nämlich Shakespeare bist Du dann plötzlich der Yolo !

  55. #61 Nuada

    Zu der Aufgabe von Nuada: Sie lässt sich mit den Grundrechenarten und einer kleinen Prise Logik lösen.

  56. #73 Aloha_Nacktbar

    Zum Führungsstreit der AfD empfehle ich, das Gedicht von Günter Nehm „Der Boss“ zu lesen.
    Leider habe ich es in der schriftlichen Form nicht im Internet gefunden, sondern nur als kostenpflichtige mp3-Datei von Lutz Görner, der das Gedicht mal auf einer CD gesprochen hat.
    Das Buch „Laura und leopold liebten sich lüstern“, in dem das Gedicht abgedruckt ist, ist leider ausverkauft und nur noch sehr schwer zu bekommen.

  57. #78 Isch moeschte das nuescht

    Die neueste Filmfassung kenn ich nicht, ist aber wohl die die hier :

    http://www.filmstarts.de/kritiken/221172.html

    Ich hatte im Englisch-Leistungskurs noch die hier ( Vorsicht Vintage. lauter Strumpfhosen-Ritter ):

    https://www.youtube.com/watch?v=tY2rWPN4uoE

    Kurzfassung : König wird gemeuchelt von bestem Freund, weil der geweissagt bekommen hat, dass er stattdessen dort König wird. Hinter ihm steht seine ehrgeizige Frau, die aber wegen der ganzen Schuld irre wird. Am Ende sind alle tot. Hat teilweise ein wenig was von einem Action-Kracher und erinnert zumindest mich an die Situation der AfD im Moment….

  58. @ #12 arminius arndt (08. Jul 2016 19:00)

    Dass Berlin jüngst seinen Zehntklässlern (!) die Aufgabe stellte, die Zahlen 6, 3 und 2 zur höchsten natürlichen Zahl zu ordnen, gibt einen Eindruck der Zustände.

    Könnte mir mal bitte jemand die richtige Lösung für diese Frage nennen?

    Waren Sie in Berlin in der Schule? 🙂

    Don Andres

  59. Diese Aufgabe wird wohl auch die meisten Berliner Abiturienten überfordern:

    Drei Knaben stehen nebeneinander, und auf ihren T-Shirts sind jeweils die Ziffern 3, 1 und 6 aufgedruckt. Wie müssen sich die drei Knaben hinstellen, damit die dreistellige Zahl, die aus diesen Ziffern gebildet wird, durch 7 teilbar ist?

    Tipp: Die Aufgabe ist lösbar, und es gibt nur eine Lösung.

  60. Diese Vergleiche mit „früher“ taugen nichts, da Kinder heute ein breiteres Wissen haben, das dann aber oft nicht so in die Tiefe geht (logisch….).

    Dass generell nicht auf Bildung geachtet wird, kann ich überhaupt nicht so sehen. Es gibt heute unglaublich tolle Bildungsangebote für Kinder, die auch genutzt werden (Museumspädagogik, Kinderunis, Naturwissenschaft für Kinder, musikalische Früherziehung, flächendeckende Musikschulen usw.).

    Früher war Instrumentalunterricht rein privat organisiert und nur was für Kinder von reichen Leuten. Naturwissenschaften für Vorschul- oder Grundschulkinder gab es praktisch gar nicht. Allein was es heute an Kosmos- und Clementoni-Experimentierkästen gibt – unfassbar.

    Das musikalische Niveau bei „Jugend musiziert“ ist heute auf einem vor 20 Jahren unvorstellbar hohem Niveau, das ist völlig irre. Der kleine Philip Hahn aus Velbert hat seine erste Chopin-Etüde (eigentlich Stoff für Studenten) bereits im Alter von 5 Jahren drauf gehabt – da war der Knirps noch nicht mal im ersten Schuljahr). Seine Schwester Laetitia spielt gerade ihre dritte Paganini-Etüde von Liszt, die selbst für ausgewachsene Konzert-Pianisten ein „Knochenbrecher“ ist. Außerdem hat sie vier Klassen übersprungen und macht in drei Jahren Abitur.

    Ich kann noch eine ganze Reihe ähnlicher Beispiele nennen. Das ist der komplette Wahnsinn, auf welchem Niveau viele Kinder heute unterwegs sind.

    Was sicher bedauerlich ist, ist das Nachlassen von Allgemeinbildung, gerade auch in historischer und literarischer Hinsicht. Das hat aber m. E. auch etwas mit der unfassbaren Unübersichtlichkeit zu tun. Die Bandbreite an MÖGLICHEM Wissen hat sich einfach enorm erhöht, es ist schlicht unmöglich geworden, auf allen Gebieten immer top zu sein.

  61. #56 ffmwest (08. Jul 2016 19:56)

    Vielen Dank für den Tip ! Ich wohne in Berlin und was für Eliten da das Sagen haben, ist deutschlandweit bekannt …

    Ich habe sogar noch viel mehr zu bieten als was ich hier aufgeschrieben habe. Habe in HH, M, und F gesrbeitet aber irgendwann will man auch mal in seiner heimatlichen Nähe einen Job haben. In Berlin läuft alles nur bei den einschlägigen Firmen, wie Siemens, BMW, Mercedes usw. nur mit Beschiß. Das hat man mir sogar ganz offen auf dem Arbeitsamt so gesagt.

    Das ganze Land ist irgendwie Scheiße geworden …

  62. @#71 Dichter:

    Ich kenne die Antwort, verrate sie aber nicht.

    Danke.

    Bei der Salataufgabe habe ich eine Ausnahme gemacht, um zu zeigen, dass jede richtige Antwort auch falsch sein kann. aber so ist das Leben.

    Das ist ein sehr gutes Beispiel, und ich habe es mir gemerkt.

    Wir sind immer noch das Volk der Dichter (sic!) und Denker und haben den Faustischen Geist. Ich vertraue fest darauf, dass man uns auch mit „Bildung“ nicht ewig das Hirn verkleistern kann, und dass wir wieder klar sehen. Es bröckelt doch schon an allen Ecken und Enden. Noch sieht es nach so wenig aus, dass man oft verzweifeln mächte. Aber vielleicht wächst es ja exponentiell.

  63. #61 Nuada (08. Jul 2016 20:12)

    „Ich habe auch noch eine schöne Denksportaufgabe“:

    2-2-9

    Bin Hobbyautist.

  64. #27 Horst_Voll Wir wissen ja alle, dass Berlin mit Fachkräften schon sehr bereichert ist. Und da Fachkräfte nur Fachkräfte sind, wenn sie ein Papier haben, muss eben das Niveau so weit abgesenkt werden, bis jeder der Fachkräfte wie behauptet zu einer Fachkraft wird.

  65. Ach ja, und noch etwas. Wer mal mit dem Auto nach Berlin kommen sollte. Hier trdeiben die mit Abstand schlechtesten Autofahrer Europas (!!!) ihr Unwesen. Hier sit Vorsicht angebracht.

  66. #74 Wolperdinger (08. Jul 2016 20:38)

    „Intellektuelles Bullshit….“

    So isses, wobei Intelligenz nix mit Intellektunullen zu tun haben muss.

  67. Werte PI-Gemeinde drum´ merket auf:

    Beobachtungsgabe und das Deuten von Hinweisen sind der Schlüssel zur erfolgreichen Erkenntnis.

  68. Analog zu Nummer 61:

    Nach dem Gottesdienst fragt der Küster den Pfarrer, wie alt die drei Gläubigen gewesen seien. Der Pfarrer antwortet: Wenn man ihre Alter multipliziert, kommt man auf 2450, und wenn man ihre Alter addiert, kommt man auf das Doppelte deines Alters.“ Am Morgen fragt der Küster den Pfarrer nochmal: „Ich habe die halbe Nacht gerechnet, aber bin nicht auf die Lösung gekommen.“ „Ach ja,“ sagt der Pfarrer, „eines habe ich vergessen: Ich bin der älteste von uns allen.“ – „Ja dann weiß ich es auch“ ruft der Küster.

    Wie alt ist der Pfarrer? Wie alt ist der Küster? Wie alt sind die drei Gläubigen? Auch keine Scherzfrage.

  69. #2 Heta (08. Jul 2016 18:45)

    Nee, wenn schon, dann ist die „Aufgabe“ über den Begriff „ordnen“ exakter definiert. Um Elemente einer Menge in eine Reihenfogle zu bringen muß eine Ordnungsrelation auf diesen Elementen definiert sein.
    Und dann müßte man noch den Begriff der“Reihenfolge“ definieren. Den kenne ich aber aus der Matematik nicht.
    Hört sich jetzt an wie mit Kanonen auf Spatzen schießen. Hat aber der Vorteil. dass man das was man mit natürlichen Zahlen machen kann dann auf beliebige Objekte übertagen kann, wenn man für diese Objekte nachweist, dass sie den Axiomen für eine bestimmte Struktur genügen (wie z. B. die natürlichen Zahlen). Das ist das Sensationelle an der höheren Mathematik.

  70. die Zahlen 6, 3 und 2 zur höchsten natürlichen Zahl zu ordnen

    Ich pflichte Heta insofern bei, als dass die Fragestellung zumindest missverständlich ist, und wie man an den Spekulationen hier sieht, versteht hier auch so gut wie jeder etwas anderes unter der Frage, deswegen kann man das den Schülern kaum verübeln, dass es ihnen ebenso geht.

    Die Lösungsvorschläge hier sind durchaus phantasievoll und amüsant.

    Ich für meinen Teil würde die Frage so verstehen, dass nicht – wie bei Heta – eine Reihung abgefragt wird, sondern die „natürliche Zahl“, die durch alle drei teilbar ist, also die 6. Also das Wort „ordnen“ würde ich im Sinne von „unterordnen“ verstehen. Oder anders ausgedrückt: Was ist die „übergeordnete“ Zahl von den dreien? Ich glaube nicht, dass hier die bloße Aneinanderreihung abgefragt wird im Sinne von Zählen (welche Zahl ist die niedrigste, welche die mittlere und welche die höchste von den dreien). Scheint mir eher eine Fangfrage zu sein, denn die Zahlen der Reihe nach aufsteigend zu sortieren, wäre keine Frage für Zehnjährige und erst recht nicht für Sechzehnjährige, sondern sowas musste ich mit fünf im Einschulungstest machen.

    Bin mal sehr gespannt, ob da noch andere Deutungen der Fragestellung kommen.

  71. @#94 40mins aber nur dann, wenn die sich nicht vorher gegenseitig abmessern, oder einen Taharrush garnea veranstalten 🙂

  72. Wer weiß denn jetzt die Lösung? Im Ernst jetzt: da ist doch nicht allen Ernstes die aufsteigende Reihung gemeint, oder doch?

  73. http://www.pi-news.net/2016/07/nicolaus-fest-ueber-kulturelle-ignoranz/ koennte auch kulturell-bildungsmaessiger Niedergang betitelt werden, nicht der Bildungsstandart eines ehemals beneideten Deutschen Bildungssystems HOchulturland ist der Standart wonach sich ungebildete richten, sondern umgekehrt, der Raubnomaden egal woher er kommt ist das Mass aller Dinge, da er in Form der Primitivst Idiologie genannt “Islam” alle staatliche und sonstige Unterstuetzung bekommt, natuerlich gaenzlich unverdient, der Deutsche muss sich zwangslaeufig ihm angleichen

    Traurig aber wahr

    Murksel und EU komplett muessen weg

  74. 3,3,4
    12,3,1
    9,4,1
    ich tippe mal auf Zwillinge mit 9,2,2, wobei ich keine Ahnung habe, ob das Elterngeld in Bayern eventl. höher ausfällt.

  75. #97 Paula:

    Die Aufgabe lautete, „die Zahlen 6, 3 und 2 zur höchsten natürlichen Zahl zu ordnen“. Aber es gibt keine höchste natürliche Zahl, versichern mir Mathematiker, es gebe nur eine kleinste natürliche Zahl, nämlich die 1, manche zählen auch die 0 dazu. Feststeht: Wir Erwachsene haben alle ein Problem mit der Aufgabe, Nicolaus Fest sollte uns demnächst wissen lassen, wie die Aufgabe korrekt zu lösen ist.

    Zwischendurch empfehle ich Jan Fleischhauers Buch „Unter Linken“ und dort das Kapitel „Wider die Vernunft – Die Linke und das Bildungssystem“ (S. 102): „40 Jahre bundesdeutsche Bildungsreform haben ausgereicht, die vielbewunderte deutsche Schule so herunterzuwirtschaften, dass sie heute im internationalen Leistungsvergleich irgendwo zwischen Liechtenstein und Mexiko liegt.“

    Die wunderbaren Kinder, die Du beschreibt, kenne ich auch, und zwar in unserem Haus: Alle sind auf Privatschulen gegangen, eine sogar auf ein Hochbegabten-Internat im Rheingau, danach hat sie die sauschwere Prüfung an der Bucerius Law School in Hamburg bestanden. Aber fünf Kilometer weiter südlich dürfte das schon ganz anders aussehen.

  76. @ #104 Heta (09. Jul 2016 01:50)
    „Aber fünf Kilometer weiter südlich dürfte das schon ganz anders aussehen.“

    von hamburg oder von deinem haus ?
    aber paula hat recht mit dem vergleich
    „wissen der jugendlichen damals und heute“.

    10 heimische bäume, 20 vögel, 30 kräuter, isar-neckar-donau-inn-fliessen in die xy rin,
    einfache terrestrische und astronavigation,
    bei den pfadfindern 1 woche allein im wald,
    rad- und bootstouren mit zelt und kocher,

    sowas will und braucht heute keine sau mehr.

    (ausser 1 paar alten saecken wie mir,
    aber wir bauen ggf auch unsere rechner selbst)

  77. Also ich hatte bei „höchste Zahl“ implizit größte unterstellt. Denn eine höchste Zahl gibt es nicht. Könnte es freilich geben, dann würde man Paula am nächsten kommen. Aber solche Zahlen haben wohl noch niemand vom Hocker gerissen. „vollkommene“ Zahlen, schon.
    Insofern ist es schon richtig, wenn man die „höchste“ Zahl moniert. Aber ich hab das Ordnen mit betrachtet.Und auf den natürlichen Zahlen kenne ich da jetzt nur die „<" Relation.

    Aber bei Danisch habe ich vor kurzem eine zwar triviale, aber etwas komplexere Aufgabenstellung gesehen, die auch nicht exakt deiniert war. So dass ich hier einfach mal höchste mit größte gleichgesetzt habe.

  78. Wer davon frei ist, wie die meisten ansässigen Deutschen, die Sozial-Deutschen, die nicht weniger entwurzelt sind als die Millionen Entwurzelten, die sich nun zu ihnen gesellen, der weiß nicht, was kultureller Schmerz sein kann.” Botho Strauß, “Der letzte Deutsche”

    Unterpieselsbach sagt: Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

    Gesetzt den Fall, so ein abgeschlafftes, ausgelaugtes, kraftloses, halbtotes, kaum vergnügenungsteuerpflichtiges, ziemlich schwarz-rotes Dorf am Ende der Innovationskala in irgendeiner der zahlreichen deutschen Provinzen, so eines, nennen wir es Unterpieselsbach, das innerhalb von 20 Jahren von 1000 auf 800 arme Seelen herunter knallte, den Busanschluss verlor, ebenso die Sparkassenzweigstellen-Filiale, ja sogar den Selbstbedienungsautomatenkasten der Sparkassenzweigstellen-Filiale, die Gaststätte und den Dorfpfarrer sowieso, gesetzt den Fall also, diese Gemeinschaft Zurückgelassener auf hoher See, diese aussterbenden Spezies auf alter bröckelnder Scholle, diese letzten Reste am Ende der Menschenkette, sie würden nun beschließen, die 200 weggestorbenen, weggezogenen, weggetriebenen, weggeselbstmordeten ehemaligen Ein-Geborenen, mit 200 Aus-Geburten aufzufüllen.

    Was würde dann in Unterpieselsbach passieren? Nichts, lautet die Antwort. Oder doch –

    Die Dorfjugend von Unterpieselsbach ist interessiert und nimmt schnell Kontakt auf, kulturelle Barrieren existieren nicht. Hip und Hop hören sie schon lange, Disco auch und Gangsta sind sie im Innersten sowieso. Wo ist das Problem? Sie sind so eins, wie sie schon immer waren. Erst fern, nun nah. Alles klar?

    Die weiblichen Dorfbewohner sind beeindruckt. So lässig, so weiß….die Zähne. Die Welt wird neun Monate später bunter sein. Und alle sind erst einmal glücklich.

    “Weiße Jungs bringen’s nicht” hat man der Dorfjugend seit Jahrzehnten eingebläut und so wird der bäuerliche und tendenziell leicht unsportliche Menschenschlag schnell beeindruckt von den gummigelenkigen Neubürgern. In der heimischen Fußballmannschaft sitzen die Eingeborenen zwar nur noch auf der Reservebank, aber die nun bunte Truppe eilt von Sieg zu Sieg. Die Weltpresse berichtet. Alle sind zufrieden.

    Nun gut. Ein paar Probleme gibt es schon. Dann aber wird die Willkommenkultur angeworfen werden müssen, das ganze offizielle Unterbachgepiesel wird sich bemühen, Stuhlkreise organisieren, in denen die Eingeborenen allein sitzen, religiöse Dialoge ausrufen, die allein geführt werden und der Ortspolizist der Schrumpfgemeinden Unterpieselsbach, Mittelpieselsbach, Oberpieselsbach und Pieselsbach wird einmal laut und fassungslos “Das gibt es doch gar nicht” ausrufen, aber die Landfrauenschaftsvorsitzende Hilde Benjamin-Großehonecker ihm flugs attestieren, er habe keinerlei kulturelle Kompetenz – und so wird er schweigen.

    Die drei Kritiker im Dorf werden sich mehr Bier kaufen.

    So wird es sein. In Unterpieselsbach. Wo die Piesel ruhig weiter fließt. Nämlich nach Mittelpieselsbach. Und dann immer so weiter pieselt.

  79. @#89 ALI BABA und die 4 Zecken:

    🙂

    Es wundert mich gar nicht, dass Du das gelöst hast. Vom Intellekt her kann das jeder hier, aber es ist dieser kleine Dreh, aus eingefahrenen Denkmustern („Und wie ist die Hausnummer der Bar?“ ist oft die erste Frage) ausbrechen zu können und unkonventionelle Wege zu gehen.

    Das müssen wir auch in der Betrachtung der Wirklichkeit üben – glaube ich zumindest.

    Was könnten wir für Höhenflüge in der Wissenschaft, Technik und Kunst machen, wenn dieser schmierige süßliche Kleister dessen, was derzeit (!) als „Bildung“ gelehrt wird, endlich weg wäre!

  80. OT

    Sehr interessanter Beitrag zu den Polizei“Opfern“:

    Depending on which census statistics you look at, US demography looks like this:
    63% are Non-Hispanic whites;
    17% are Hispanic;
    12.3% are black;
    5% are Asian;
    .9% are Native American
    and 1.5% are multi-racial.
    Of the 566 police killings (so far) this year,
    49.3% of them were of whites;
    15.5% were Hispanic;
    24% were black;
    1.8% were Asian;
    2.3% were Native American;
    and 7.1% were multi-racial or of unknown ethnicity.
    Regarding police brutality in general:
    During the 2010s, there have been an average of 55 firearms-related police officer deaths per year, and an average of 53 traffic-related officer deaths per year.
    There are currently about 900,000 Law Enforcement Officials. The average deaths per year nationwide has been about 144 for the last ten years with the traffic/firearm split remaining about 50/50. Assuming a 30 year career, the likelihood of being killed in the line of duty is about 0.5%. The likelihood of being shot is 0.25%.
    I calculated this because I wanted to know just how big the risk is to pull someone over. What percentage of the time does an officer need to be scared? I can imagine being jumpy if the probability of death were higher–if one were used to having guns pulled on him. But the distrust does not seem to be backed by the numbers. Of course, numbers never ever tell the entire story. e.g.: How many of the civilian deaths would have been officer deaths if the police hadn’t been quicker? (But then, how many civilians were even armed?) But numbers do tell part of it.
    More info here:

    Zum weiteren herumstöbern hier noch Material: http://www.theguardian.com/us-news/ng-interactive/2015/jun/01/the-counted-police-killings-us-database#

  81. „Gelesen wird kaum, nicht einmal Zeitung.“

    Und das ist auch gut so. Ich persönlich habe die Belehrungen unserer sog.Eliten satt. Dafür zahle ich nicht auch noch!

  82. #28 Cendrillon (08. Jul 2016 19:18)

    Quasi unendliches Wissen ist in Sekundenbruchteilen verfügbar. Das war früher nicht so. Um das zu wissen, wozu ich mich früher in die Uni- oder Stadtbibliothek bequemen musste (was ich übrigens recht gerne tat) gibt es heute das Internet.

    Ist nun mal so.

    Unedliches Halbwissen träfe es besser!

    Jede wissenschaftliche Diziplin hat ihre eigene Zerminologie.

    Wenn ein Mediziner einen Straftäter, der unter Alkoholeinfluß stand, hinsichtlich seiner Schuldfähigkeit beurteilt, tut er das aus rein medizinischer Sicht!

    Für den Juristen ist es aber völlig unerheblich, ob er bei der Tat so besoffen war, daß seine Einsicht in die Verwerflichkeit seines Tuns bei Begehung der zu beurteilenden Tat vorhanden war oder er hätte kommen sehen müssen, was kam: Die strafbare Handlung.

    Besonders einfach ist das bei Wiederholungstätern unter Alkohol zu erklären: Er weiß, wenn er zu trinken beginnt, dann oft Straftaten zu begehen. Also setzt hier die Einsicht in die Verwerflickeit an.

    Schuld hat schon im Recht (ohne Vorsatz [der juristisch in drei Kategorien zerfällt] zu berücksichtigen).

    Zivilrechtlich genügt die conditio sine qua non, strarechtlich kommt mehr dazu.

    All das ist Wissen, das man nicht einfach so aus dem Internet fischt (und dann noch von Wickelpedia), sondern was man sich aneignet! Alles andere ist und bleibt Halbwissen.

  83. Unsere Politiker förder und züchten bewusst Dummheit, um sich der neuen Migranten Intelligenz anzupassen.

    Damit sie mit der gewollten verdummten Bevölkerung machen kann, was die politische Dekadenz will …..

    Damit wird sich Deutschland
    zu einer Bananen Republik entwickeln!

    SIEHE ISLAMISCHE LÄNDER!!!

    „Made in Germany“ gehört der Geschichte an, da Dummheit nicht mehr dazu in der Lage ist, hochwertige Produkte zu entwickeln, dank unserer wahnsinnigen Politiker.

    Unsere Politiker ruinieren und vernichten bewusst Deutschland!

  84. #104 Heta (09. Jul 2016 01:50)

    Die Aufgabe lautete, „die Zahlen 6, 3 und 2 zur höchsten natürlichen Zahl zu ordnen“. Aber es gibt keine höchste natürliche Zahl, versichern mir Mathematiker, es gebe nur eine kleinste natürliche Zahl, nämlich die 1, manche zählen auch die 0 dazu. Feststeht: Wir Erwachsene haben alle ein Problem mit der Aufgabe, Nicolaus Fest sollte uns demnächst wissen lassen, wie die Aufgabe korrekt zu lösen ist.

    Ja, aber selbst die Neuköllner Klippschüler können so gut wie immer bis zehn zählen und wissen, dass beim Zählen die 2 ein paar Zahlen vor der 6 kommt. Man muss sie nun auch nicht für dümmer halten als sie sind.

    Deswegen gehe ich davon aus, dass hier etwas anderes abgefragt werden sollte, aber dass das – worüber wir einig sind – die Frage höchst missverständlich formuliert wurde.

    Während ich davon ausgehe, dass hier ein „Ordnungsprinzip“ erfragt werden soll, also welche Zahl alle drei Zahlen in sich vereint, gehen manche hier von einer größenorientierten Aufzählung aus.

    Was soll’s: wir wissen nun, dass dieser Kommentarbereich auch nicht besser abschneidet als der Berliner Durchschnittsschüler.

    Was die Schüler betrifft, von denen Du sprichts (Hochbegabte und gut Geförderte und dann wieder 5 km weiter ganz andere):

    Ich glaube, dass das schon immer so war. Und was man schnell vergißt: Bis vor zwei Generationen machten nur knapp über 10% aller Schüler Abitur – heute mehr als 40%.

    Selbst wenn die Hauptschulen früher von höherer Qualität in mancher Hinsicht gewesen sein mögen: Mir kann keiner erzählen, dass ein 14jähriger Hauptschüler aus den 1950er Jahren mehr Bildungswissen aufweisen konnte als ein heutiger Abiturient. Und erst recht nicht, dass die alle Goethes Faust kannten oder dauernd in die Oper gegangen wären.

    Das Bildungsbürgertum, von dem die Rede ist, war auch früher eine ganz kleine, wenn auch wortmächtige Gruppierung, die die Historie natürlich viel mehr geprägt hat als ein Hilfsarbeiter oder ein Landarbeiter. Aber es war einfach auch damals keineswegs die Mehrheit oder sowas wie „state of the art“.

    Ich würde sogar behaupten, dass der leichtere Zugang zu Wissen heute vieles fördert. Wie haben denn Schüler noch bis in die 1980-90er ihre Wissen erhalten, insbesondere auf dem Land, wo es kaum eine Bildungsinfrastruktur gab außerhalb der Schule? Es gab die Schule, eine Schulbücherei, drei TV-Programme, eine Tageszeitung und wenn man Glück hatte, hatten die Eltern ein Nachrichtenmagazin abonniert und einen einigermaßen interessanten Bücherschrank.

    Kinder, die aus irgendeinem Grund Spezialinteressen entwickeln, haben heute dank des Internet ganz andere Möglichkeiten, ihr Wissen auszubauen. Das mag im Einzelfall auf Kosten der Allgemeinbildung gehen, ist aber nicht in jedem Fall schlecht. Ich finde es sogar gut, dass Kinder heute selbst in abgelegenen Gegenden die Möglichkeit haben, ihren Passionen nachzugehen, auch wenn ihre Interessengebiete noch so speziell sind.

    Dass solche Kinder IMMER in der Minderheit sind – davon darf man getrost ausgehen.

  85. # 85 Dichter

    Ich weiß es , sage aber nicht!

    Noch was:
    ein Maurer braucht 2 Stunden für eine Mauer
    ein zweiter Mauerer braucht 3 Stunden .
    Wann ist die Mauer fertig wenn beide Maurer
    noch einen Mufl dabei haben und einen weiteren erst mal morgens aus dem Bett holen müssen?

  86. DER STANDORT DEUTSCHLAND BRAUCHT ABER NUN MAL MEHR MENSCHEN, DIE GEISTIGES POTENZIAL BESITZEN UND NICHT MENSCHEN DIE NUR BIS 10 ZÄHLEN KÖNNEN …. DA DIE EINZIGE RESOURCE DIE DEUTSCHLAND BIS JETZT NOCH HAT:

    Innovative, feissige und tüchtige Menschen!

  87. Beispiele Geschichtsunterricht:

    Fragt mal Schüler nach

    Walther von der Vogelweide (Dichter 13. Jhd.)

    seit wann es Deutschland gibt(Anfang 19. Jhd.)

    was Ostpreußen ist (700 Jahre deutsches Land)

    nach der größten deutschen Insel (Rügen)

    Selbst Leistungskurs 15 Punkte versagt da!!!

  88. Ei, ei – leider ein Fehler:

    Deutschland gibt es natürlich nicht erst ab 19. Jhd. sondern 10. Jhd. (fränkische Reichsteilungen ab 843 und Wahl Heinrichs zum deut. König 919)

  89. Ein Mathematiker, ein Physiker und ein Biologe sitzen im Zug und fahren durch Schottland. Während der Fahrt sehen sie auf einer Wiese ein schwarzes Schaf, worauf der Biologe meint: „Ah, in Schottland sind die Schafe schwarz.“ Darauf der Physiker: „Du meinst wohl, dass zumindest ein schottisches Schaf schwarz ist.“
    Darauf der Mathematiker: „Das kann ich so nicht stehen lassen, ihr könnt lediglich behaupten, dass es in Schottland ein Schaf gibt, das auf einer Seite schwarz ist.“

  90. #115 Paula (09. Jul 2016 10:01)

    >> Während ich davon ausgehe, dass hier ein „Ordnungsprinzip“ erfragt werden soll, also welche Zahl alle drei Zahlen in sich vereint, gehen manche hier von einer größenorientierten Aufzählung aus.

    ———————e—————–

    Nun di 6 ist die kleinste vollkommene Zahl. Sie ist also die kleinste Zahl, die die Summer ihrer Teiler ist: 1 +2 +3 = 6. Vollkommene Zahlen sind definiert. Aber ich habe davon nur mal im Studium gehört. Es ist also unwahrscheinlich, dass es hier darum geht. Auch wäre die Fragestellung unlogisch, da ja nur eine de 3 Zahlen vollkommen ist.

  91. Bei Wolfgang Herles (Ex-ZDF) geht es aktuell um das gleiche Thema: Bildung, und er war erstaunt, neulich in Bonn tausend frischgebackene Doktores auf einem Haufen zu sehen, aber er freute sich zu früh, auch da wird nach unten nivelliert. Und später freute er sich an der falschen Stelle – denn ist ein westlicher Doktorhut auf islamischem Kopftuch tatsächlich ein Grund zur Freude, weil Fortschritt? Herles:

    In Bonn kriegt man auch schon einen Doktorhut aufgesetzt, wenn man den Bachelor oder den Master gemacht hat. Bologna lässt grüßen, denke ich, alles geht in Europa den Bach hinunter, sogar die abendländische Universität. Dazu höre ich, worüber sich in meiner Heimatstadt Lindau gerade die dort versammelten Nobelpreisträger beklagen: die Verschulung der Hochschulen. Die Studenten werden nicht mehr zu eigenständigen Denkern erzogen. Sie kauen bloß noch nach, was andere vorgekaut haben…

    http://www.rolandtichy.de/kolumnen/herles-faellt-auf/doktorhut-und-hidschab-anmerkung-ueber-den-wert-der-bildung/

  92. #122 INGRES:

    Nun die 6 ist die kleinste vollkommene Zahl. Sie ist also die kleinste Zahl, die die Summe ihrer Teiler ist: 1+2+3 = 6. Vollkommene Zahlen sind definiert. Aber ich habe davon nur mal im Studium gehört.

    Und ich in einer englischen Krimiserie. In der ersten Folge von „Lewis“ ging es nicht nur um Hamlet, sondern auch um die vollkommene Zahl, die nächste ist 28, dann folgt 496, 8128…, mit 496 konnte der Computer des mutmaßlichen Täters geknackt werden. Wie Sie schon sagen: Darum kann’s nicht gehen. Oder hat Fest die Aufgabe nur falsch formuliert?

  93. Hier haben wir es mit einer anderen Bildungsvariante zu tun: mit dem Kosovaren Sabedin Tatari, angeblich erst 24, arbeitslos, zwei Frauen, acht Kinder, erstes Kind mit 15, sein jüngster Sohn Ismail, drei Monate alt, hat einen berühmtem Patenonkel, nämlich den Herrn Gauck.

    Tatari dürfte neun, zehn Jahre lang deutschen Schulunterricht durchlaufen bzw. -sessen haben, ohne dass sich auch nur ein kleiner Gedanke in seinem Kopf herausgebildet hätte, dass Deutschland anders organisiert ist als die Heimat seiner Eltern, das ferne Kosovo. Wer ist schuld – wir mal wieder? Die Schule, der Islam, er selbst? Und so sitzt er auf seinem orientalischen Prunksofa, das wir bezahlt haben, stolz wie Oskar, und ihm fehlt nur noch ein Haus mit Garten, aber die Stadt Gelsenkirchen kriegt auch das sicher noch hin, und die WAZ, die ihn besucht, findet das alles völlig in Ordnung. Während „Achgut“-Autorin Antje Sievers die blanke Wut kriegt:

    http://www.achgut.com/artikel/praesidenten-praemie_fuer_den_harem

    Und das ist die WAZ-Frau, die so freundliche Worte für den kosovarischen Schmarotzer findet:

    http://wp.moment-agentur.de/team/kristina-mader/

  94. @heta
    @ingres und alle anderen

    also ich lese ja sonst nur mit hier, aber das würde mich jetzt mal interessieren. irgendwie ist die fragestellung „die Zahlen 6, 3 und 2 zur höchsten natürlichen Zahl zu ordnen“ entweder nicht ganz exakt übernommen worden, oder, wenn doch, ist es eine art fangfrage zur bildung des logischen denkens. fakt ist, daß es keine größte natürliche zahl im genauen wortsinn gibt. unendlich ist nun man unendlich. fakt ist weiterhin, daß 6, 3 und 2 alles natürliche zahlen sind. dagegen ist sowas wie z.b. 6 hoch 32 keine natürliche zahl. das kann also die lösung nicht sein. wenn man viel zu kompliziert denkt, übersieht man den wald vor lauter bäumen 🙂 . „ordne ZUR größten natürlich zahl“ wäre im einfachsten fall die reihenfolge 2 – 3 – 6. die frage hätte komplett dann eher so aussehen sollen: ordne diese 3 natürlichen zahlen nach ihrer größe…oder so. korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege.

  95. @#126 luddsie (09. Jul 2016 14:08)

    Also ich habe lediglich etwas weiter ausgeholt, weil mich de Begriff „höchste“ eben daran erinnerte, dass es eine Menge kurios klingender Begirffe zu Zahlen in der Mathematik gibt. „Höchste“ kann man aber in der Mathematik nun nicht. Deshalb war der Hinweis darauf, dass es entweder falsch übernommen oder die Aufgabenstellung falsch formuliert war schon in Ordnugn. Ich hatte „größte“ unterstellt und drüber weg gelesen. Zum zweiten hatte Paula, ich weiß nicht wieso, eine Beziehung zwischen diesen Zahlen ins Spiel gebracht. Und 6 halt halt als Teiler 2 und 3. Aber eine Beziehung die zum „höchsten“ führt ist daraus nicht ersehbar.

    Also es bleibt dabei, dass selbst simpelste Aufgaben nicht einmal mehr exakt definiert werden. Ich sagte ja, dass vor kurzem in einem anderen Blog eine Abi-Aufgabe gestellt wurde, die ebenfalls nicht mathematisch exakt definiert war (*). Zwar war sie grundsätzlich seriös, allerdings auch so simpel, daß wir 1971 damit alle mit einer Eins durchs Mathe-Abi gegangen wären. Und unser Abi war auch schon nicht mehr das von den 50-er Jahren.

    Ich weiß nicht wer die Aufgaben stellt. Ausgebildete Mathematik-Lehrer müßten eigentlich die Schulmathematik exakt formulieren können; denn in der Mathematik ist ja alles exakt definiert.

    (*) Da dort fast nur Naturwissenschaftler (wenn auch kaum echte Mathematiker lesen) gab es eine tiefschürfende Debatte darüber, was hätte gemeint sein können und es gab dementsprechend viel komplexere Barbeitungen der Aufgabe als wohl gefordert war. Aber nicht einmal diese komplexen Bearbeitungen waren von dem Format, was wir 1971 zu lösen hatten. Und selbst damals gab es an der Uni berits einen Vorkurs Mahtematik, weil schon damals die Diskrepanz zwischen Schul- und Hochschulmathematik vor Beginn des Sudiums verringert werden sollte. Allerdings waren wir damals, außer bei den Beweistechniken, auf dem Gymnasium doch ziemlich weit gekommen. Also ich hätte nicht unbedingt den Vorkurs benötigt (au0er eben für die Beweistechniken).

  96. @heta
    @ingres und alle anderen

    danke…
    gut, zu wissen, daß man nicht allein ist mit seinem latein 😉

  97. #126 luddsie (09. Jul 2016 14:08)

    @heta
    @ingres und alle anderen

    … irgendwie ist die fragestellung „die Zahlen 6, 3 und 2 zur höchsten natürlichen Zahl zu ordnen“ entweder nicht ganz exakt übernommen worden, oder, wenn doch, ist es eine art fangfrage zur bildung des logischen denkens.

    Ja genau. Ich tendiere zur „Fangfrage zur Bildung des logischen Denkens“.

    ….wenn man viel zu kompliziert denkt, übersieht man den wald vor lauter bäumen 🙂 . „ordne ZUR größten natürlich zahl“ wäre im einfachsten fall die reihenfolge 2 – 3 – 6. die frage hätte komplett dann eher so aussehen sollen: ordne diese 3 natürlichen zahlen nach ihrer größe…oder so. korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege.

    Genau. Und wenn es nur darum gegangen wäre, die Zahlen aufsteigend zu sortieren, dann hätte man das auch so sagen können und nicht so komisch missverständlich. Deswegen glaube ich, dass etwas anderes gemeint war, nämlich wie ich weiter oben schon erklärt habe, dass die 6 die höchste der Zahlen ist, durch die alle drei geteilt werden können, also sozusagen die „obere Klammer“ für alle drei Zahlen ist.

    Demnach hätte die gefragte Zahl 12 lauten müssen, wenn man die Aufgabe statt mit einer 2 mit einer 4 gestellt hätte. Oder sehe ich das falsch?

    So oder so: Die Aufgabenstellung ist schlampig und daher ist es auch unlauter, daraus abzuleiten, Schüler könnten nicht bis 6 zählen.

  98. #5 Dichter (08. Jul 2016 18:54) Intelligenzfrage für PI-Leser:
    Welches dieser drei Wörter gehört nicht zu den anderen beiden?

    Gurkensalat
    Kabelsalat
    Kartoffelsalat

    ———————–
    Statt Kabelsalat hätte ich lieber Krabbensalat …

  99. #130 Paula (09. Jul 2016 20:06)

    Der Gedanke die Zahlen in eine andere Beziehung zu setzen als über die „<" Relation war zwar interessant, macht aber keinen Sinn.
    Entweder hat der Fest das Original nicht korrekt wieder gegeben oder die Aufgabensteller haben gemeint: Ordne die Zahlen 6,2,3 gemäß der "<"- Relation an. Oder anders ausgedrückt welche der 3 Zahlen ist die Größte. Damit will ich das jetzt aber auch abschließen.

  100. #104 Heta (09. Jul 2016 01:50)

    Die Aufgabe lautete, „die Zahlen 6, 3 und 2 zur höchsten natürlichen Zahl zu ordnen“. Aber es gibt keine höchste natürliche Zahl, versichern mir Mathematiker

    Es gibt natürlich keine höchste Zahl, wenn man von einer nach oben offenen Zahlenmenge ausgeht – anders ist es natürlich, wenn man sich von vorneherein in einer bestimmten, vorher festgelegten Menge von Zahlen befindet. Das ist ja hier der Fall: unter diesen drei Zahlen 6, 3, und 2 gibt es in der Tat diese eine höchste: die 6.

    Aber letztlich geht es ja um etwas anderes, nämlich dass man mit einer – meiner Ansicht nach absichtlich missverständlich formulierten Fragestellung – die Schüler als Deppen vorführen möchte.

  101. #109 Nuada (09. Jul 2016 07:48)

    „Was könnten wir für Höhenflüge in der Wissenschaft, Technik und Kunst machen, wenn dieser schmierige süßliche Kleister dessen, was derzeit (!) als „Bildung“ gelehrt wird, endlich weg wäre!“

    Oh, ja!

  102. #134 Paula:

    Nein, alles Käse, ich hatte richtig vermutet: Nicolaus Fest hat die Aufgabe falsch formuliert (#124). Aber auf die Idee hätte ich auch früher kommen können, der „Tagesspiegel“ berichtete vor zwei Wochen:

    Besonders verärgert waren die Lehrer über eine Aufgabe, die sich auf dem Niveau der dritten Klasse befand. Dort waren drei Ziffern (2,3,6) gegeben. Die Schüler sollten aufschreiben, welches die „größte dreistellige Zahl ist, die aus diesen Ziffern gebildet werden kann“ (Ergebnis: 632). Bei dieser Aufgabe hätten sich ihr die „Zehennägel hochgekrümmt“, sagt eine Gymnasiallehrerin.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/schulabschluss-in-berlin-lehrer-finden-mathe-pruefungen-pillepalle/13756836.html

    So einfach ist das. Und was ist in Baden-Württemberg los, die FAZ kommentiert heute die dortigen „blamablen Schulleistungen“, man erfährt aber nichts Genaues. Haben die im Zuge reformistischen Eifers die Noten abgeschafft? Welches sind die „neuen Formen des Lernens und Unterrichtens“, die zur Folge haben, dass von mehr als der Hälfte der Schüler die Regelstandards nicht erreicht werden, so dass sie sich „weder für eine gymnasiale Oberstufe noch für das Berufsleben eignen“?

  103. #135 ALI BABA und die 4 Zecken:

    „…wenn dieser schmierige süßliche Kleister dessen, was derzeit (!) als „Bildung“ gelehrt wird, endlich weg wäre!“

    Ein paar Grundkenntnisse in Sachen Zeichensetzung wären aber nicht schlecht. In Ihrem Fall geht es um die doppelte Anführung innerhalb der Anführung: sieht nicht schön aus und ist falsch. Zitate innerhalb eines Zitats sind in einfache Anführung zu setzen, „…was derzeit (!) als ,Bildung‘ gelehrt wird“.

    Von wem stammt eigentlich der Satz? Blödsinn, Bildung verschönert das Leben. Ansonsten siehe #134: Wir haben uns mit einer Aufgabe abgemüht, die es nicht gegeben hat. Was bedeutet: Wenn ein Säulenheiliger wie Nicolaus Fest etwas behauptet, kommt keiner auch nur auf die Idee, dass die Behauptung falsch sein könnte. Selbst ich nicht, die ich hier als Meckertante verschrien bin. Aber immerhin, erlaube ich mir anzumerken, habe ich schon unter #2 einschränkend gesagt, „sollte die Aufgabe so gestellt worden sein“.

  104. Mi ist noch ein Gedanke gekommen. Ich habe vor dem Schwimmen noch nach „Mathematik höchste Zahl“ gegoogled.

    Ein Treffer lautete höchste Potenz. Das schien mir irgendwie sinnvoll. Jetzt kam mir gerade der Gedanke, dass man die Zahlen 2,3,6 so „anordnet“, das sie die größte Zahl ergeben, die mit diesen 3 zahlen darstellbar ist. Dann wäre zwar sinnvoller „höchste“ durch „größte“ zu ersetzen, aber dann hätte die Aufgabenstellung einen nicht total trivialen Sinn. Schließlich muß man dann Potenzieren, also multiplizieren können. Oder das mit Logarithmen ausrechnen können. Wir haben das früher mit der Logarithmentafel gemacht oder mit dem Rechenschieber. Aber heute geht das ja mit dem Taschenrechner. Dann kann man z.B. schnell herausfinden was größér ist: „2 hoch 3 hoch 6“ oder „6 hoch 2 hoch 3“.

  105. Jetzt fällt mir noch was einfacheres ein. Eins der Suchergebnisse zu „Mathematik nächste Zahl“ beschäftigte sich mit dem Zahlsystem zur Bais 10, also mit der Zehnerpotenz mit der eine Ziffer zu multiplizieren ist, gemäß ihrer Stellung innerhalb der Zahl.
    Dann gäbe die Aufgabenstellung einen echten Sinn (egal ob sie trivial ist oder nicht), wenn man an der Anordnung der Zahlen als Ziffern die größte darstllbare Zahl findet. Dann wäre die Lösung 632.
    632 = 6 X 10 hoch 2 + 3 X 10 hoch 1 + 2 x 10 hoch 0.

  106. @#139 INGRES (10. Jul 2016 00:39)

    Ich hatte natürlich nicht nach „Mathematik nächste Zahl“, sondern nach „Mathematik höchste Zahl“ gesucht.

  107. #140 INGRES:

    Sie hätten statt der Sucherei #137 lesen sollen, wir haben uns alle von Nicolaus Fest auf die falsche Fährte locken lassen. Es gab keine komplizierte Aufgabe und es gibt keine höchste Zahl.

  108. Nun ich sehe, dass mein letztet Gedanke richtig war. D. h. selbt aus der fehlerhaften Formulierung durch Fest konnte man also doch noch die sinnvolle Aufgabenstellung erschließen.

    Ohne Google wäre ich aber nicht drauf gekommen. Natürlich wußte ich, dass höchste Zahl kein mathematischer Begriff ist. Nur dachte ich, wenn du googlest wird Google schon Treffer finden in denen Mathematik und höchste(im Sinne von größte) vorkommt (es wurde natürlich auch der Beitrag von Fest gefunden, aber ich fand dabei keinen Verweis auf die Quelle von Fest, was ich auch erwartet hatte).
    Und da kann man vielleicht eine Idee bekommen. Ja und es waren 2 Treffer die im Zusammenhang mit Potenz den Begriff höchste enthielten. Und einer barg den Hinweis darauf wie die Aufgabe gemeint war. Das zeigt, dass ich sofort hätte googlen müssen, wenn ich zu 100% hätte effizient sein wollen.

  109. Mann, Ingres, Sie knien sich da ja richtig rein! Für mich ist das nur Unterhaltsames am Rande. Und ein Beispiel dafür, wie leicht man sich doch in die Irre führen lässt.

  110. #143 Heta (10. Jul 2016 16:29)

    Nun Mathematik ist grundsätzlich genauso schön wie eine Frau bei der es einen packt. Es ist anders aber beides gleich schön. Ich ziehe nichts dem anderen vor. Aber es ist anders.

    Außerdem ist mein Geschlecht männlich. Und Kennzeichen von Männern ist es u.a. sich zu verbeißen. Bei mir ist das sogar extrem, das geht dann Tag und Nacht. Als ich meinen Apple IIe hatte und Halma programmiert habe (Tag und Nach) endete das mit einer Blinddarmoperation. Vermute, dass mein Immunsystem durch die Arbeit rund um die Uhr geschwächt war.
    Und wenn ich was nicht lösen konnte habe ich tagelang daran gesessen. Manchmal kam die Lösung dann beim Waldlauf. Diesmal nach dem Schwimmen.
    Also ich hab mich eigentlich nicht reingekniet. Aber gestern um 0:30 kam mir halt die Erleuchtung, da war ich gerade im Bett, aber bin dann noch mal kurz raus.
    Und gelernt habe ich, ich hätte sofort googlen sollen. Dann wärs schon 5 h eher gelöst gewesen.

Comments are closed.