PEGIDA-Nürnberg mit Edwin Wagenveld

pegida_nuernbergAm 7. Juli 2016 fand in Fürth, Nürnbergs Nachbarstadt, ein Event besonderer Art statt: der 21. Spaziergang von PEGIDA Nürnberg. Das Ganze gewinnt seinen Reiz insbesondere dadurch, dass sowohl PEGIDA Nürnberg-Chef Gernot Tegetmeyer aus Fürth kommt, als auch die sog. Rechtsextremismus-Expertin Birgit Mair, deren Werke anscheinend durch ver.di gepampert werden.

(Von spiderPig, PI-Nürnberg)

Bereits im Vorfeld hatten sich die Nürnberger Medien wieder einmal als stark investigativ arbeitend hervorgetan und herausgefunden, dass Gernot Tegetmeyer ein geistiger Brandstifter ist. Seine Anhänger seien besorgte Bürger, also kleine, blöde Depperle, die einfach die Buntheit nicht verstehen wollten oder könnten. Aufgrund des Termins (Spiel der „Vive la Mannschaft“) war klar, dass der Spaziergang eher familiär ausfallen würde.

Zu Beginn der Veranstaltung spielte Gernot Tegetmeyer eine wichtige Botschaft des vom linken Pöbel verletzten Leipziger PEGIDA Ordners Ronny ab. Außerdem verlas er, vor allem für das Fürther Gutmenschen-Publikum die 10 Pegida-Thesen:

Gernot Tegetmeyer bat OB Jung auf unsere Veranstaltung zu kommen und zu erzählen, in welchen Punkten wir falsch liegen würden:

Es liegt uns kein Filmmaterial vor, das belegen würde, dass OB Jung das Angebot angenommen hat. Danach erregte sich Sprecher Riko über die linke Gewalt gegen Andersdenkende dermaßen, dass er seinen Beitrag vorzeitig beenden musste.

Einer der Höhepunkte dieses Abends war mit Sicherheit die Rede von Edwin Wagenveld (bekannt auch als „Ed der Holländer“), der „illegale Jäger aus Budapest“, der über seine Europa-Tournee mit seiner Frau und Tatjana Festerling berichtete. Allen Ernstes brachten die niederländischen Linken einen Antrag ins Parlament ein, Ed zukünftig die Ausreise zu verbieten:

Wer hat jetzt ein Deja-vu-Erlebnis?

Der Spaziergang führte auch zu zwei Fürther Tatorten, an denen Bürger von Mihugrus kulturell bereichert wurden bzw. tragischerweise ihren Tod fanden:

PEGIDA Nürnberg: klein aber fein! Für diese Auszeichnung sorgt auch Ernst Cran, von seinem Verband geschasster Trauerredner, mit pointierten Gesangseinlagen:

Absolut sehenswert, mit Gänsehaut-Feeling, ist auch seine zum Schluss mit Gitarre gespielte deutsche Nationalhymne:

Fürth lief doch! Danke an alle Teilnehmer!

Am Schluss soll noch der „tapfere“ Antifa-Kämpfer älteren Semesters erwähnt werden:

Sein Schild „AFD muss weg“ fand bei uns natürlich wenig Zustimmung. Bei der Veranstaltung am 18.6.2016 wurde er ohne großes Aufsehen von der Nürnberger Polizei vom Platz abgeführt. In Fürth (da gibt’s noch eine Menge von Nürnberg zu lernen) meinte man, an die Toleranz von PEGIDA Nürnberg appellieren zu müssen und ließ ihn mit seinem Plakat auf dem Kundgebungsgelände „gewähren“. Zu Beginn des Spaziergangs ließ er sich dann auch von seinen Meinungs- und Gesinnungsfaschisten-Freunden frenetisch feiern. Als wäre er gerade dem rechten Terror von der Todesschippe gesprungen. Fürwahr: ein Held.

(Videos: Jens Janik, Bernhard Gepunkt, Fotos: Jutta Sahm)