Dortmund: „Flüchtlinge“ suchen nach Frieden

Im Warteraum einer Dortmunder Flüchtlingsstelle in der Huckarder Straße ließ eine Gruppe in Deutschland nach Frieden und Schutz Suchender ihrer Kultur freien Lauf. Laut Polizeibericht waren „mehrere Personen aneinandergeraten. Aus einer verbalen Streitigkeit wurde eine körperliche Auseinandersetzung“, heißt es da. Worum es ging wurde noch nicht ermittelt. Die einzigen drei festgenommenen Personen wurden nach „Abschluss der polizeilichen Maßnahmen“ auch gleich wieder freigelassen, schließlich ist Deutschland bunt und tolerant. Für die Kosten der zerstörten Einrichtung und die ärztliche Behandlung von fünf Verletzten kommt wie immer der deutsche Steuerzahler auf.




Ockenfels: Austritte und Auflösungen

Die Zeit sei aus den Fugen geraten — meinen jetzt nicht nur die konservativ Besorgten, die es haben kommen sehen. Auch wer bisher die ständige Aufbruchsbereitschaft harmonieoptimistisch beschwor („Wir schaffen das“, „Yes we can“) und permanente Modernisierung in Politik und Kirche predigte, beschränkt seine Hoffnung auf rechtlich geordnete Verhältnisse. Denn es geht ja wohl entschieden zu weit, daß muslimische Terroristen und Amokläufer nicht nur weltweit, sondern sogar im friedlichen Reservat Deutschland Panik verbreiten. Das geht nun überhaupt gar nicht, um es in der Sprache der Bundeskanzlerin und unserer deeskalierenden Psychologen und allversöhnenden Theologen zu sagen. Sie suchen krampfhaft nach Erklärungen jenseits der einfachen Erfahrung, daß zwar nicht alle Muslime Terroristen, jedoch die meisten Terroristen heute Muslime sind.

(Von Wolfgang Ockenfels, aus dem Editorial der Neuen Ordnung 4/16)

Besonders herausgefordert fühlen sich die Islamversteher der pastoral-flexiblen Art, die es „überhaupt gar nicht“ verstehen wollen, daß es noch Koran- und Schariagläubige geben kann, die ihren Glauben wörtlich ernstnehmen. Einer von den höchst Verständnisvollen unter anderen Beliebigen, die ein „Wort zum Sonntag“ im ARD-Programm von sich geben, war ein Prälat der besonderen Art aus München. Ihm entfuhr der bemerkenswerte Satz: „Als Christ sage ich: Die tiefste Ursache der Sünde, also auch der Gewalt und des Hasses, ist die Angst … vor dem Anderen.“ Das sagte er mit einer ziemlich ängstlichen Miene, die nicht gerade erlöst und hoffnungsvoll aufleuchtete.

Solche laienpsychologischen Sätze muß man nicht für häretisch, aber doch für ziemlich einfältig halten. Gibt es nicht auch eine berechtigte Gewalt (die des Rechtsstaates) und einen berechtigten Haß (den gegen das Verbrechen)? Und gehört die Angst nicht zur „Grundbefindlichkeit“ des Menschen (Heidegger, Kierkegaard), die von manchen Philosophen sogar als Motiv jeder Religion angesehen wird? Eine Angst, die sich als Warnsignal in konkreter Furcht notwendig, also notüberwindend äußert?

Das kardinale Mißverständnis von Angst und Furcht zeigt lediglich, wie weit sich die abgeschirmten politisch-klerikalen Eliten inzwischen von den Gefühlen und Gedanken der „einfachen Leute“ verabschiedet haben. Bei den intellektuell verachteten deutschen Ureinwohnern wächst nämlich die Klage über die unkontrollierte Einwanderung muslimisch-orientalisch-afrikanischer Migranten, über ständig mißlingende Integration, über wachsende Gewaltbereitschaft in einer „multikulturellen Gesellschaft“, über die Verachtung des schwächlichen Christentums. Das Bedürfnis nach Sicherheit tritt in den Vordergrund, denn es ist die Bedingung für die Freiheit des Individuums wie der Gemeinschaften.

Doch unser Rechts- und Sozialstaat scheint überfordert zu sein, die Sicherheitserwartungen seiner Bürger zu erfüllen. Denn die Bürger verabschieden sich zunehmend von sozialen, politischen und religiösen Bindungen und Verbindungen.

Als Individualisierung und Pluralisierung beschreibt man diese Entwicklung, soziologisch verharmlosend. Ethische Verbindlichkeiten sind von Soziologen nicht zu erwarten, sie ersetzten weder Sozialethiker noch Theologen, die Wert auf integrative Prinzipien wie Personalität, Solidarität, Subsidiarität und Gemeinwohl legen. Aber wie authentisch legen EU-Politiker und Sozialethiker diese Prinzipien noch aus? Vor allem das Subsidiaritätsprinzip, das individuelle, regionale und nationale Unterschiede noch zuläßt und nicht einebnet?

Unabhängig von aktuellen Horrormeldungen ereignete sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten europaweit ein schleichender Auszug aus „sozialen Systemen“, die einst Orientierung und Sicherheit zu bieten versprachen. Einfach nicht mehr mitzumachen, zu kündigen — ist dabei nicht bloß der satten Trägheit zu verdanken, sondern kommt vor allem aus Resignation, Protest und (wenigstens passivem) Widerstand. Austritte sind bedenkliche Warnsignale der Auflösung. Manchmal eröffnen sie aber auch neue Chancen.

Hier einige Beispiele: (1.) Seit 1990 haben die etablierten Parteien die Hälfte ihrer Mitglieder verloren. Was ist von „alternativen“ Parteien zu halten? Gehen sie über bloße Kritik hinaus und deuten bessere Möglichkeiten an? (2.) Am 23. Juni dieses Jahres haben die Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Wird sich die EU selber abschaffen oder doch noch reformieren? (3.) Seit Jahren verzeichnen die tonangebenden Printmedien vernichtende Aufla-genverluste. Wer oder was füllt diese Lücke? Und schließlich (4.) betrifft der Massenaustritt auch die christlichen Kirchen. Was kommt nach der Volkskirche?

Wer sind die neuen „Sinnproduzenten“, wer vermittelt verläßliche Werte und sichere Orientierung? Diese Fragen richten sich zunächst an die Eliten und Repräsentanten von Kirche und Politik, die aber selber stark verunsichert sind. Notwendig erscheint zunächst eine stärkere Entkoppelung von Kirche und Politik, wie sie von Papst Benedikt XVI. unter dem Stichwort der „Entweltlichung“ gefordert wurde. Die finanziellen Sicherheiten, welche die Kirche und ihre Caritas in Deutschland genießen konnten, sind dahin, sobald sich ein „Recht“ auf Abtreibung und Suizid europapolitisch durchgesetzt hat. Eine christliche Caritas hat in einem selbstmörderischen System nichts mehr zu suchen, wenn sie sich nicht selber aufgeben will.

Und was die Spezialitäten der deutschen Sozialpolitik betrifft, so steht diese auf den wackeligen Beinen einer Wirtschaftsentwicklung, die keinerlei Garantie auf Wachstum geben kann. Nach Umfragen von Allensbach können 69 Prozent der Migranten nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden. Sie und ihre Nachzügler werden von sozialstaatlichen Zuwendungen leben müssen und damit unmittelbar in Konkurrenz zu den Millionen Hilfsbedürftigen treten, die wir schon jetzt in Deutschland haben. Hier bahnt sich eine neue soziale Frage an, die sich im Verteilungskampf um soziale und nationale Partizipation zu erkennen gibt. Die Bezieher sozialer Transferleistungen werden begreifen, daß sie ihre Renten nicht von Europa, sondern vom Nationalstaat erhalten. Jedenfalls nicht von jenen Migranten, die weder zum Sozialprodukt noch zum sozialen Frieden beitragen.




Bonn: „Flüchtlinge“ mögen es durchgebraten

wolfIm ehemaligen Hotel Wiesenau in Wachtberg-Pech/Voreifel wohnen jetzt in herrlicher Natur 50 „Flüchtlinge“. Das wirkt sich zwar negativ auf die Tourismus-Statistik aus, aber das ist egal. Kleine Opfer müssen gebracht werden. Damit sich die „Flüchtlinge“ richtig wohl fühlen, muss das Essen natürlich islamkonform zubereitet werden. Ein unreiner Ungläubiger, Metzger Adalbert Wolf (Foto), hat hocherfreut das Catering übernommen, durfte das Essen für die neuen Gäste täglich frisch kochen, und er war sehr stolz darauf, schon viel über die kulinarischen Vorlieben der islamischen VIP-Gäste gelernt zu haben.

(Von Verena B., Bonn)

Die Geschmäcker der Neuankömmlinge zu treffen, sei gar nicht so einfach. „Da muss man sich immer wieder den Kopf zerbrechen, was man kocht“, sagt Wolf, denn deutsche Hausmannskost wird von den moslemischen VIP’s verschmäht. „Da prallen die kulinarischen Vorlieben zweier Kulturen aufeinander.“

Der General-Anzeiger berichtet zum Entzücken seiner ungläubigen Leser:

[..] Essen ging unangetastet zurück

Besonders bei syrischen und afghanischen Flüchtlingen sei seine Küche anfangs überhaupt nicht gut angekommen. Deutsche Hausmannskost wie Kartoffeln und Braten in Soße wurden von den Bewohnern der Unterkunft regelrecht verschmäht. Das Essen sei unangetastet zurückgegangen.

Er habe sich deshalb bei der Leitung der Unterkunft und bei den Geflüchteten erkundigt, was ihnen schmeckt und was nicht. Dabei kam heraus: Die Flüchtlinge bevorzugen eher mediterrane Kost, seitdem stehen vermehrt Oliven, Paprika und Auberginen auf der Speisekarte.

Die deutsche Tradition, das Essen mit Soßen zu schwemmen, stoße bei den Flüchtlingen auf Stirnrunzeln und Ablehnung. „Ich nehme mal an, die wollen nicht essen, was die nicht sehen“, sagt Wolf. Das habe wahrscheinlich auch einen religiösen Hintergrund, weil die Bewohner nicht wüssten, was alles in einer Soße enthalten sei. Über die Essgewohnheiten der Flüchtlinge wollte sich Einrichtungsleiterin Tülün Kahlenberg gegenüber dem GA nicht äußern.

Lieber verbrannt als zu hell

Dabei muss Wolf die kulturellen Eigenheiten durchaus berücksichtigen. Deshalb füllt er die Paprika mit Rinderhack. „Wir Deutsche würden das ja mit Schweinefleisch machen, weil das saftiger wird“, sagt Wolf. In der Unterkunft würden aber überwiegend Muslime leben, und die dürften Schwein aus religiösen Gründen nun einmal nicht essen.

Nach einer halben Stunde bei 100 Grad holt Wolf die gefüllten Paprika aus dem Ofen. Anschließend werden sie, mit Käse gekrönt, noch einmal bis zu zehn Minuten lang bei 160 Grad gebacken.

Wolfs Kunden in der Unterkunft bevorzugen ihr Essen durchgebraten, und das lieber zu dunkel als zu hell. „Wir würden wahrscheinlich sagen, das ist verbrannt, das können Sie keinem mehr vorsetzen“, sagt der Metzger. „Aber die wollen das so.“ Auch das sei eine neue Erfahrung gewesen. Für Grillfeste während des Ramadans lieferte Wolf das Fleisch und Gemüse, das sich die Bewohner dann selbst grillen durften. „Da hatten die Spaß dran“, sagt Wolf.

Um den Essgewohnheiten seiner Kunden weiter entgegenzukommen, wollte Wolf schließlich einen syrischen Praktikanten einstellen. Ein Termin zur Belehrung im Veterinäramt in Rheinbach und ein Dolmetscher waren schon organisiert. Doch daraus wurde nichts. Sein Praktikant wurde nach Streitereien nach Fritzdorf verlegt.

Der Herr Praktikant war einer der drei syrischen Asylbewerber zwischen 22 und 30 Jahren, die wegen ihres aufsässigen Verhaltens in der Pecher Flüchtlingsunterkunft aufgefallen waren. Das hatte damit begonnen, dass die rund 50 Bewohner im Juni über die Auslegung des Terrormonats Ramadan in Streit gerieten, bei dem sich vor allem die drei Syrer hervortaten. Das ging so weit, dass diese auch die Autorität der Unterkunftsleiterin Tülün Kahlenberg (laut Koran minderwertige Frau) in Frage stellten. Ein Syrer machte aus Wut einen Sitzstreik auf der Straße. Gemeindesprecherin Margrit Märtens berichtet, dass die drei Ruhestörer nun ins Übergangsheim in Fritzdorf „umgemeldet“ (abgeschoben) wurden. Sollen die sich doch mit den drei „Schutzsuchenden“ amüsieren!

Einer von ihnen sei derzeit aber weiterhin wegen gesundheitlicher Probleme (traumatisiert, schizophren, depressiv, Gebisssanierung, Magenverstimmung?) im Krankenhaus: „Sobald er entlassen wird, rechnen wir mit einer entsprechenden Mitteilung, damit Bürgermeisterin Renate Offergeld erneut ein Gespräch mit ihm führen kann“, sagte Märtens weiter. Strafrechtliche Ermittlungen gebe es jedoch nicht: „Es war ein Verstoß gegen die Hausordnung.“

[..] Am Freitag wird Catering-Metzger Wolf vorerst die letzte Mahlzeit zubereiten. Dann übernimmt ein anderer Caterer. Wahrscheinlich der Abwechslung zuliebe, wie Wolf mutmaßt. Beim Deutschen Roten Kreuz, das für den Betrieb der Unterkunft zuständig ist, war dazu aus Urlaubsgründen niemand zu erreichen.

Die islamisierte Innenstadt von Bad Godesberg ist übrigens jetzt moslemberuhigt. Der verstärkte Polizeieinsatz zeigte große Wirkung: Die kriminellen moslemischen Jugendbanden wurden aus dem Kurpark vertrieben, sie treffen sich jetzt woanders!




Franzosen befreiten Mekka als der Mahdi kam

glaeubige-moslems-stuermen-mekka-1979Die Kaaba, die der islamischen Sage nach von Adam erbaut, von Abraham und Ismael top modernisiert, von kafir (Ungläubigen) zur Verehrung von über 300 Göttern missbraucht, von Mohammed von jeglichem shirk (Beigesellung) gereinigt und von den Saudis mit bequemen Sesseln ausgestattet wurde, steht im Zentrum einer Open Air Zentralmoschee, die derzeit mit viel Beton auf ein Fassungsvolumen von 5 Milllionen Gläubigen aufgeboostet wird. Dieser Augapfel des Islam wurde im Jahr 1979 von 500 bis 1500 besonders gläubigen Moslems gestürmt, denen der Mahdi (Messias) erschienen war. Mit Hilfe einer drei Mann starken französischen Anti-Terroreinheit gelang die militärische Säuberung des Islamheiligtums. Eine damals vom saudischen König eingeholte Fatwa (Rechtsgutachten) sorgt seitdem dafür, dass mit jedem Barrel Öl der islamische Terror in die ganze Welt verbreitet wird.

Wikipedia mit den Fakten (siehe auch engl. Wikipedia):

Am Morgen des 20. November 1979, des Neujahrstags des Jahres 1400 nach islamischer Zeitrechnung, stürmte eine bis zu 500 Personen zählende Gruppe schwer bewaffneter radikaler Islamisten aus verschiedenen arabischen Ländern die Große Moschee in Mekka und nahm tausende versammelte Gläubige als Geiseln. Anführer der Gruppe war Dschuhaiman al-Utaibi, ein fundamentalistischer Prediger. Die von eschatologischen Vorstellungen angetriebenen Aufständischen erklärten, dass das Ende der Welt bevorstehe und der Mahdi in Gestalt von Muhammad ibn Abdullah al-Qahtani gekommen sei. Sie riefen zur Übernahme islamischer Rechtsordnungen in allen muslimischen Ländern, zum Sturz des saudischen Königshauses und zum Bruch der diplomatischen Beziehungen mit westlichen Ländern auf und verlangten, dass kein Erdöl mehr in die USA geliefert werde.
König Khalid ließ die Landesgrenzen schließen. Am Nachmittag des 20. November 1979 wurde die Moschee umstellt und die Stromzufuhr unterbrochen. Ein großer Teil der Geiseln wurde nach und nach freigelassen. Die saudische Regierung erwirkte eine Fatwa der obersten Theologen, die die Anwendung von Gewalt in der heiligen Stadt erlaubte. Erst nach langwierigen und verlustreichen Kämpfen im labyrinthischen Gebäude gelang es nach mehr als zweiwöchiger Besetzung, unter Mitwirkung der Anti-Terroreinheit der französischen Gendarmerie GIGN, die überlebenden Aufständischen zur Aufgabe zu zwingen. Dass der saudische König „Ungläubige“ in die heilige Stadt Mekka rief, war für das Empfinden vieler Muslime eine nicht wieder gut zu machende Schande, auch wenn im Nachhinein behauptet wurde, die französischen Gendarmen seien vor ihrem Einsatz noch schnell zum Islam konvertiert.

Die Besetzung forderte 330 Todesopfer unter den Geiselnehmern, den Geiseln und den Sicherheitskräften. 63 Aufständische, darunter al-Utaibi, wurden am 8. Januar 1980 in einer Massenexekution in acht verschiedenen Städten Saudi-Arabiens enthauptet.

Der iranische Revolutionsführer Ayatollah Khomeini verbreitete in einer Radiobotschaft, dass US-Amerikaner für die Besetzung verantwortlich seien. Daraufhin wurde schon am 21. November in Islamabad die amerikanische Botschaft von einem Mob niedergebrannt. Weitere antiamerikanische Proteste gab es auf den Philippinen, in der Türkei, Bangladesch, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Libyen.

Für die Fatwa sollen die saudi-arabischen Religionsgelehrten Milliarden gefordert haben, um damit die wahhabitische Missionierung im Ausland zu intensivieren. Diese Bemühungen werden später Grundlage für die Radikalisierung der Muslime in einigen Nachbarländern.

Während der Gefechte wurde bei der Explosion einer Bombe der Boden der Kaaba aufgerissen. Darunter kamen mehrere (vorislamische) Idole zum Vorschein, die die saudischen Behörden schnell beseitigten. Über ihren Verbleib ist nichts bekannt.

mekka-1979-salafisten-aufstand-anfuehrer

Hier eine ausführliche Dokumentation von Zeitungsartikeln aus dem linken Milieu von ZEIT und SPIEGEL. Beides Zeitungen, die immer wieder behaupten, der Islam sei eine friedliche Religion. Dies haben sie jedoch selbst widerlegt. Die ZEIT hat dabei selber recherchiert, der SPIEGEL nur abgeschrieben. Erst Anfang diesen Jahres ist beim SPIEGEL ein Artikel erschienen, in der die wahhabitisch-salafistische Missionierungs-Fatwa erwähnt wird. Reichlich spät, denn seit spätestens 2010 fragt man sich, woher das salafistische Gesindel Geld für Dawa (Missionierung) und die Koran-Offensive LIES! bezieht.

Drei Franzosen haben die Kaaba befreit. Doch der Preis ist hoch. Den Preis zahlen wir nun mit einer ausufernden salafistischen Straßenmission, einer aufgehetzten moslemischen Jugend und mit islamischen Terror, der alle „Ungläubigen“ überzieht. Ausgangspunkt dieser weltweiten religiösen Schande ist ausgerechnet die Kaaba, das islamische Zentralheiligtum.

Die ZEIT 1979 mit einer Analyse der politischen Lage:

Für das saudi-arabische Königreich hat das 15. Jahrhundert der mohammedanischen Zeitrechnung im Zeichen des Terrors begonnen. Zwei ganze Wochen lang wurde in der Al Haram-Moschee zu Mekka, in die im Morgengrauen des 20. November rund 500 schwerbewaffnete Rebellen eingedrungen waren, gekämpft und geschossen. Der von sieben hohen Minaretten eingerahmte Innenhof, in dessen Zentrum das angeblich von Abraham erbaute, würfelförmige Gebäude der Kaaba steht, verwandelte sich in ein grausiges Schlachtfeld. Um den vom Erzengel herangeschafften schwarzen Lavastein, der von den Mekkapilgern siebenmal umschritten werden muß, lagen schließlich Hunderte von Toten und Verletzten in ihrem Blut. Krieg – Bürgerkrieg? – an der heiligsten Stätte des Islam. […]

Der Spuk ist vorbei. Jetzt pilgern sie wieder. […] Die Fernsehkommentatoren priesen Allah für das endliche Ende der Moscheebesetzung und verdammten die „Abtrünnigen und Gottlosen“, die „ewigen Fluch“ auf sich geladen hatten, „in die Feuer der Hölle“. Einer der bekanntesten Leitartikler schrieb „Wer die Heilige Moschee entweiht, hat keinen Anspruch auf Verteidigung, kein Recht, gehört zu werden.“ Und der Koran befiehlt für solchen Frevel“ „Tötet sie.“ […]

Der saudische Innenminister, Prinz Nayef Ibn Abdul Aziz, zog eine erste Bilanz: 75 tote Rebellen, darunter auch der 27jährige Theologiestudent von der islamischen Universität Medina, Mohammed Abdullah al Kahtani, der sich zum „Mahdi“ (Messias) küren lassen wollte; 60 Tote und 200 Verwundete bei den eingesetzten Einheiten der Armee, Nationalgarde, Polizei und Staatssicherheitsdienste. Über die anscheinend hohen Verluste unter den in der Moschee eingeschlossenen und als Geiseln festgehaltenen Pilgern machte der Prinz keine Angaben. Zusammenfassend erklärte er: „Der Vorfall stellt eine verbrecherische Abweichung vom wahren Glauben des Islams dar und ist weit entfernt von jedem politischen Zusammenhang.“ […]

Regierungssprecher erklären mit erstaunlicher Offenheit, es habe sich bei den Rebellen – zu denen allerdings Jemeniten, Ägypter, Marokkaner, Pakistaner und Kuwaitis gehörten – mehrheitlich um Saudis gehandelt. […]

In diesem Land, in dem es außer dem Koran keine Verfassung gibt, muß jede politische Opposition die religiöse Sprache sprechen, um überhaupt gehört und verstanden zu werden. Das taten auch die Rebellen, die am 20. November schießend und unter „Allah Akhbar“-(„Gott ist groß“-)Rufen die Al Harum-Moschee erstürmten. Sie bemächtigten sich des Lautsprechers und forderten die „Rückkehr zum reinen Islam“, die Abschaffung „moderner Auswüchse und Ausschweifungen“, die Beseitigung von Fernsehen, Fußball, Geldarbeit und Mädchenschulen. […] Und sie zwangen die anwesenden Gläubigen unter Androhung von Waffengewalt, „einen der ihren als den erwarteten Mahdi anzuerkennen“, wie es im Regierungskommuniqué hieß. Damit appellierten sie an Sehnsüchte, wie sie von Schiiten und Sunniten gehegt werden und vor allem im Volksislam ausgeprägt sind: Am Ende der Zeit, wenn Bosheit und Unterdrückung herrschen, wird ein Mann aus der Familie des Propheten erscheinen, um den ursprünglichen Islam und Konsensus in der Gemeinde Mohammeds wiederherzustellen, um den wahren Glauben und die Gerechtigkeit wiederaufzurichten. Darin gipfelte die religiöspolitische Anfechtung des saudischen Herrscherhauses durch die Moscheebesetzer von Mekka.[…]

Die Moscheeterroristen reichen „unvergleichlich viel weiter in die Gemüts – und Sozialverfassung Saudi-Arabiens hinein“, als dies etwa bei der Baader-Meinhof-Gruppe in Deutschland der Fall war. […]

Fest steht: Mit der exemplarischen Enthauptung der „Ketzer von Mekka“ wird es nicht getan sein. Die Saudi-Führung muß vieles neu durchdenken. Das Wahabitenreich ist nicht der narrensicher abgeschirmte Hafen, den kein Wellenschlag aus der aufgewühlten, übrigen islamischen Welt zu erreichen vermöchte. Die geschlossene wahabitische Glaubensgemeinschaft und „ewige“ Stammesallianz, auf die sich das Könighaus bisher blind verlassen konnte, werden durch den Sprengstoff der rasenden Modernisierung gespalten, die traditionellen Konsenskräfte schwächen sich ab. Die Petrodollarlawine verteilt sich nicht gleichmäßig, schafft kein alle erfassendes und einigendes Glücksgefühl. 600 000 Nomaden leben noch immer weitgehend außerhalb des Ölzeitalters – und wollen auch so leben. Die größte Gefahr für seine Stabilität und Sicherheit droht Saudi-Arabien nicht von außen – wie bisher immer angenommen –, nicht vom internationalen Kommunismus, von sowjetischen Kriegsschiffen und linksradikalen arabischen Regimes, sondern von innen, aus den vier Wänden der eigenen Gesellschaft. […]

Doch der in Mekka jetzt aufgebrochene Konflikt zwischen dem 20. und dem 15. Jahrhundert ließ sich nicht vermeiden. Er gehört zum Schicksal dieses steinreichen Entwicklungslandes, in dem die Menschen buchstäblich vom Kamel auf den Cadillac und vom Beduinenzelt in den Wolkenkratzer umgestiegen sind, herauskatapultiert aus ihrer Zeitlosigkeit ins technokratische Zeitalter.

1979 durfte man noch politisch inkorrekt über Missstände in der islamischen Welt schreiben.

Der Spiegel, der längst aufgegeben hat, selber zu recherchieren, zitiert zwei Jahre später aus einem Buch von Jean-Claude Bourret, in dem festgehalten ist, wie drei Franzosen die Zentralmoschee von den Mahdi-Gläubigen befreiten:

mission-impossibleVersuche, die Moschee zurückzuerobern, schlugen fehl; König Chalid bat Paris um Hilfe. Die Befreiung der Moschee schildert ein französischer Autor in einem neuen Buch. Auszug: 1981 Editions France-Empire, Paris.

[…] Dschuhaiman zieht eine Maschinenpistole unter seinem Pilgergewand hervor und schießt eine Salve in die Luft. Aus allen Ecken stürzen bewaffnete Männer hervor, die eine rote Armbinde an ihrem Pilgergewand tragen.

Es sind ungefähr 1500 Männer, die da heranstürmen, Gewehrsalven peitschen. Eine Panik entsteht.

Die Gläubigen fliehen, sie sind doppelt in Schrecken versetzt: zunächst durch die Toten, die bereits in ihrem Blut liegen, überwiegend Religionspolizisten, aber auch moslemische Gläubige.

Der zweite große Schrecken ist das Sakrileg, daß geschossen wurde — im heiligsten Teil der heiligsten Moschee in der heiligsten Stadt des heiligsten Landes des Islam. Die Gotteslästerung ist ungeheuerlich. 150 000 Kehlen schreien gleichzeitig ihre Angst und ihre Verzweiflung hinaus. Die verängstigte Menge wird zu einer riesigen Menschenwalze, die mehr als tausend Pilger zu Tode quetscht.

Aber die Rebellen wissen die Angst für ihre Zwecke zu nutzen. Sie verleiten mehr als 6000 Pilger dazu, in den unterirdischen Gängen der Moschee Zuflucht zu suchen, in einem 75 000 Quadratmeter großen Kellergewölbe, in dem sich ein Fremder nur Meter für Meter vorantasten kann. […]

Die Aufständischen in Mekka schießen auf jeden, der versucht, sich der Moschee zu nähern. Etwa 50 königstreue Soldaten, die mit dem Ruf „Allahu akbar“ („Allah ist groß“) zum Angriff übergegangen waren, sind gefallen. […] Um 11.30 Uhr beginnt der Sturmangriff gegen alle Eingänge der Moschee. Das Gemetzel ist schrecklich. Die verschanzten, gut geschützten und gut ausgebildeten Rebellen richten ein Blutbad an. […] Am 22. November um 10 Uhr greifen 3000 Soldaten, unterstützt von zwölf Panzern und fünf Hubschraubern, zum drittenmal an. Die amerikanischen M-113-Schützenpanzer setzen sich rasselnd in Bewegung.

Eine Granate detoniert zwei Meter vor dem ersten Fahrzeug. Die nächste Granate trifft, der Schützenpanzer geht in Flammen auf. Zwei weitere M 113 explodieren und brennen aus. Das Chaos ist vollkommen. Brennende Gestalten stürzen aus den Fahrzeugen und brechen im Hof der heiligen Moschee zusammen.

In den Himmel über der Moschee steigen schwarze Rauchschwaden, die einen Geruch von Öl und verbranntem Fleich verbreiten. Aus den Minaretten, die zu Stützpunkten der Rebellen geworden sind, werden Tausende von Kugeln aus Kalaschnikows auf die fünf Hubschrauber abgefeuert.

Einer von ihnen ist getroffen, er geht in Flammen auf und stürzt ab. Innerhalb von zwei Sekunden fliegt die Spitze eines der Minarette in die Luft, die Tanks des Hubschraubers fangen Feuer. […]

Nach dem Debakel des 22. November 1979 wendet sich Saudi-Arabien hilfesuchend an Frankreich. König Chalid schildert Präsident Giscard d’Estaing die Situation: Seine Truppen sind unfähig, die Lage zu meistern; die Hilfe muß sofort kommen.

Eine Stunde später wird auf Befehl des Präsidenten eine Einheit der GIGN alarmiert, der „Groupe d’intervention de la gendarmerie nationale“, wie die Eingreiftruppe der Gendarmerie heißt. […]

In der Nacht zum 24. November landet die weiße Mystere 20 mit den drei GIGN-Männern in der Nähe von Mekka. […] Inzwischen sind drei schwere Kisten aus der Mystere 20 ausgeladen worden, die man ihr in Frankreich mitgegeben hatte.  […]

Am 24. November um acht Uhr, nach ein paar Stunden Schlaf, treffen sich Hauptmann Barril und seine Unteroffiziere mit dem Krisenstab, den König Chalid gebildet hat. Der Oberst erläutert Barril die Situation und spricht die Hoffnung aus, „daß es Ihnen mit Ihrer großen Erfahrung gelingen wird, unser Problem zu lösen“.

Darauf Barril: „Ich muß genau wissen, was sich abgespielt hat. Zeigen Sie mir zuerst den Plan der Moschee, damit ich sehen kann, wohin sich die Rebellen zurückgezogen haben.“

Der Oberst: „Wir haben leider keinen Plan. Die heilige Moschee wurde vor 1400 Jahren gebaut, niemand kennt genau ihre unterirdischen Gewölbe.“

„Dann muß ich mich an Ort und Stelle über die Situation informieren.“

„Herr Hauptmann, das ist nicht möglich. Nur ein Moslem darf die heilige Moschee in der heiligen Stadt betreten.“

Daraufhin diskutieren sieben hohe saudische Offiziere leidenschaftlich über das Problem. Sie müssen sich entscheiden zwischen ihrer Treue zu Allah, ihrer Treue zum König und der dringenden Notwendigkeit, die Rebellen aus der Moschee zu holen.

Sie entscheiden sich schließlich dafür, daß Barril sich in der Stadt aufhalten, aber die Moschee nicht betreten darf. Er soll sie mit einem Fernglas beobachten. […]

„Nun, ich habe Blankovollmacht von Paris. Ich werde zwei Tonnen CB (Chlorbenzol, ein Nervengas) ordern, wenn es notwendig sein sollte.“

„Und wer wird es anwenden, dieses Gas? Die Saudis können damit nicht umgehen.“ […]

Hauptmann Barril entfaltet zur Überraschung der saudischen Offiziere eine Karte der heiligen Moschee mit ungefähren Höhenangaben; 75 000 Quadratmeter des heiligen Komplexes sind hier mit schwarzem und rotem Filzstift aufgezeichnet. […]

26. November 1979. Es ist 10 Uhr in Paris, als das Telephon beim verantwortlichen Offizier im Verteidigungsministerium klingelt, der zugleich für den Kontakt zum SDECE (Service de documentation exterieure de contreespionnage), Frankreichs Spionageabwehr, zuständig ist.

Der Offizier, ein Oberst, ist zuständig für das „Unternehmen Mekka“. Für die Aktion ist eine besondere Telephonleitung eingerichtet worden; nur der Oberst und Barril kennen die Nummer.

Er wartet seit Stunden auf den Anruf von „d’Artagnan“, wie Barrils Kodename lautet. Endlich ist er da: „Hallo, hier spricht d’Artagnan.“

Eine Viertelstunde lang schildert Barril die Lage. „Ich brauche Material, um das Unternehmen erfolgreich durchführen zu können“, sagt Barril.

„Viel?“

„Ziemlich viel. Zunächst drei Tonnen CB-Gas. Ich brauche außerdem 30 Zerstäuber, 50 Kilo

Plastiksprengstoff, Zünder, 200 Spezialmasken zum Schutz gegen das Gas.“ […]

Endlich. Die Caravelle ist da. An Bord sind drei Männer: der Flugkapitän, der Co-Pilot und der Funker. Dann erzählt der Flugkapitän, warum sie so spät gekommen sind: „Die Syrer haben Wind bekommen von unserer Mission. Sie haben uns in letzter Minute verboten, ihr Territorium zu überfliegen. Wir waren gezwungen, einen Umweg zu machen, und wir hatten

Schiß, daß die Syrer Scheibenschießen auf uns veranstalten würden.“ […]

Hinter den drei kleinen Gebäuden gibt bereits ein GIGN-Mann mit Hilfe eines Dolmetschers seine Anweisungen. Die ausgewählten Soldaten bilden einen Kreis um ihn herum. Er zeigt ihnen die kleinen CB-Aluminiumkisten, die etwa zehn Kilo schwer sind: „Mit einem Gramm dieses Pulvers können Sie einen Menschen innerhalb einer guten Viertelstunde einschläfern.“

Der Dolmetscher übersetzt Satz für Satz. Die saudischen Soldaten hören aufmerksam zu. Während des ganzen Tages erklären und demonstrieren die beiden Polizisten den Gebrauch des Gases, die Benutzung der Flaschen und Masken. […]

4. Dezember, 7 Uhr. Es ist der Tag X. Mit einer Ausnahmegenehmigung gelingt es Barril ein drittes Mal, nach Mekka zu gehen. Nach wie vor ist es nicht möglich, die heilige Moschee zu betreten. […]

Auf den Minaretten und den einzelnen Stockwerken sind 30 Scharfschützen postiert, die hervorragend schießen. Später wird man erfahren, daß sie 150 Kilometer von Mekka entfernt ausgebildet worden waren, in einem geheimen Lager, das von mehreren arabischen Ländern unterhalten wurde, die König Chalid feindlich gesinnt sind. […]

Die dumpfen Explosionen zeigen an, daß die Kampftruppen im Keller eine Tür nach der anderen aufsprengen.

Um 11.30 Uhr ist der Widerstand der Rebellen erloschen. Durch fünf Kellerfenster, die in eines der Untergeschosse führen, verströmen zwei Mannschaften das Betäubungsgas, das bis in den heiligen Hof dringt. […]

Bis mittags sind mehr als eineinhalb Tonnen Gas zerstäubt. Etwa 50 Rebellen wurden gefangengenommen. In den Kellergewölben findet ein Massensterben statt. Die Rebellen und ihre Geiseln sterben entweder den Erstickungstod, oder sie werden von den Explosionen der Türsprengungen und den Handgranaten zerfetzt.

Um 14 Uhr tritt Stille ein. Zwei Tonnen Gas haben sich in alle Kellerräume verteilt. Die Spezialeinheiten haben mehr als die Hälfte ihrer Leute verloren. Über der Erde wurden ebenfalls etwa hundert Soldaten getötet. Bei den Rebellen war es unmöglich, Bilanz zu ziehen. Es gibt Tausende von Toten.

Aus der heiligen Moschee, die ganz in Giftgas eingehüllt ist, steigen Giftwolken in die Atmosphäre. Der Wüstenwind treibt sie auf das Meer hinaus.

Hauptmann Barril von der GIGN aber weiß, daß er soeben einen geschichtlichen Augenblick erlebt hat. Der saudische Oberst gratuliert dem Franzosen: „Hauptmann Barril, Sie haben uns zum Sieg verholfen!“

Am Abend des 4. Dezember 1979 veranstaltet König Chalid zu Ehren Allahs eine Siegesfeier. Der Generalstabschef überreicht den drei GIGN-Männern das Ehrenabzeichen der saudischen Fallschirmjäger-Truppe.

Drei Polizisten haben einen Thron gerettet. Sechs Monate später erhält Frankreich aus Saudi-Arabien einen Waffenauftrag im Umfang von drei Milliarden Franc.

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Um den islamischen Mob zu beruhigen, wurde später kolportiert, es seien pakistanische Spezialkräfte gewesen, denen die Rettung des Heiligtums zu verdanken sei.

2006 bringt die ZEIT einen Artikel über die religiös-politischen Hintergründe. Da steht schon eine Menge drin, allerdings noch nichts über die verheerende Fatwa.

Am frühen Morgen des 20. November 1979 geschieht in Mekka das Unfassbare: Hunderte bewaffneter Männer besetzen den heiligsten Ort des Islams, die Große Moschee. Viele werden von ihren Ehefrauen und Kindern begleitet. Es ist der Neujahrstag des islamischen Jahres 1400. […]

Mehr als 50000 Menschen sind in dem gewaltigen Gebäude mit seinen sieben Minaretten, dessen Anfänge in die Zeit vor 800 zurückreichen, zusammengekommen, um am ersten Gebet im neuen Jahrhundert teilzunehmen. […]

Über die Lautsprecheranlage ruft der Anführer der Besetzer, Juhaiman al-Utaibi, die Menschen dazu auf, einem Theologiestudenten namens Mohammed Ibn Abdallah al-Qahtani zu huldigen. Dieser sei als Mahdi, als der Erlöser, zu ihnen gekommen: »Der Mahdi wird der Welt Gerechtigkeit bringen! Huldigt dem Mahdi, der dieses Königreich von seiner Verkommenheit reinigen wird!«

Plötzlich fallen Schüsse. Einige Polizisten und Bedienstete der Moschee stürzen zu Boden. Die Gläubigen geraten in Panik und drängen zu den Toren. Dem Imam der Moschee, Scheich Mohammed Ibn Sabil, gelingt es in dem Chaos, per Telefon Alarm zu schlagen.

Doch die Sicherheitskräfte treffen erst drei Stunden später ein. In der Zwischenzeit haben sich die Besetzer verschanzt; die Tore sind geschlossen, Scharfschützen auf den Minaretten postiert. Alle Besucher der Moschee, die nicht rechtzeitig haben fliehen können, werden so zu Geiseln. Per Lautsprecher – und damit auch draußen gut zu hören – beginnen die Männer, Traktate zu verlesen und ihre Forderungen zu verkünden.

Vor allem wollen sie den Sturz des saudischen Regimes, da es korrupt und gottlos sei. An seine Stelle müsse ein wahrer islamischer Staat treten. Vom Königshaus verlangen sie, dass kein Öl mehr in die USA geliefert wird. Die Beziehungen zum Westen seien abzubrechen, alle Ausländer des Landes zu verweisen. Die Frauen sollen aus dem öffentlichen Leben verbannt, Radio und Fernsehen verboten werden, ebenso alle Fotografie, überhaupt alle Bilder, das Fußballspiel, Musik, Zigaretten und Alkohol. […]

Die Behörden wissen mittlerweile, mit wem sie es zu tun haben: Erst im Vorjahr waren Juhaiman al-Utaibi und rund 100 seiner Anhänger wegen aufrührerischer Umtriebe verhört worden und hatten sechs Wochen in Riad im Gefängnis gesessen. Die Rebellen nennen sich Ikhwan, die Brüder. Ihren Anführer und theoretischen Kopf Utaibi treibt neben der Religion auch persönlicher Hass auf die Königsfamilie: Bereits sein Großvater ist 1929 im Kampf gegen die Al Saud gefallen.  […]

In seiner 18 Jahre währenden Laufbahn bringt er es bis zum Korporal, bevor er 1973 den Dienst quittiert, um sich an der Scharia-Fakultät der Islamischen Universität Medina einzuschreiben. Dort besucht er die Vorlesungen von Abd al-Aziz Ibn Baz, dem zu dieser Zeit bedeutendsten wahhabitischen Religionsgelehrten und späteren Großmufti von Saudi-Arabien.

Scheich Ibn Baz gilt als einer der strengsten Vertreter der Wahhabiya, der radikal-puritanischen Interpretation des sunnitischen Islams, die in Saudi-Arabien so etwas wie die Staatsdoktrin ist. Seine Forderungen nach einer Rückkehr zu den unverfälschten Traditionen, zu den Wurzeln der Religion verschaffen ihm viele Sympathien in der konservativen saudischen Gesellschaft. Denn in jenen Jahren, den Siebzigern, durchläuft das Land – als Reaktion auf den heftigen sozialen Wandel infolge der Modernisierung – einen Prozess der Re-Islamisierung.

Die zwei Jahre an der Universität scheinen Utaibi inspiriert zu haben. Er beginnt, sich intensiv mit der Theologie zu beschäftigen und selber religiöse Schriften zu verfassen. […]  Utaibi behauptet, die Muslime hätten sich vom richtigen Glauben entfernt, weshalb nun fitna, Zwist und Unruhe, unter ihnen herrsche. Zudem würden sie von unrechtmäßigen Herrschern wie den Al Saud regiert.  […] »Die Muslime leben unter Zwangsherrschern, die die Religion nicht bewahren. Wir sind nur denen zu Gehorsam verpflichtet, die nach dem Buch Gottes führen. Wer […] von der Religion allein das nimmt, was ihm gefällt, für den gibt es weder Gehör noch Gehorsam.«

Die gegenwärtige fitna, schreibt Utaibi, sei ein Zeichen, das den nahenden Jüngsten Tag ankündige. Am Ende der Welt werde der Mahdi auf die Erde herabkommen, um Gerechtigkeit zu verbreiten; Ort seiner Ankunft werde die Kaaba sein. Am Jüngsten Tag seien es allein die Taten der Menschen, die über ihr Schicksal im Jenseits entschieden, darüber, ob sie ins Paradies eingehen oder in der Hölle schmoren werden. Den Ausweg aus dem Unglück seiner Zeit weist für Utaibi das Beispiel des Propheten Mohammed: Jeder Muslim müsse sein Leben an den Vorschriften des Korans und am Beispiel des Propheten ausrichten. Alle Feinde des Islams aber – »Polytheisten, Ungläubige und Abtrünnige« – seien zu bekämpfen. Und er lässt keinen Zweifel daran, dass er zur letzten Kategorie auch das Königshaus zählt. […] Er zitiert Gedichte, den Koran und die Hadithe, die überlieferten Aussprüche und Taten des Propheten Mohammed. So zeigt der Autor, dass er im klassischen Arabisch und in den Schriften der sunnitischen Tradition belesen und tief verwurzelt ist. Utaibis radikale Gedanken sorgen an der Universität in Medina für Aufsehen – und Begeisterung. Nach und nach wächst die Zahl der Anhänger, die sich von ihm und seinen eschatologischen Ideen angezogen fühlen.  […]  In einem Traum, so erzählte Utaibi dem saudischen Geheimdienst später während eines Verhörs, habe er von Gott den Befehl erhalten, Qahtani als den Mahdi auszurufen. Dieser sei gekommen, um die Umma, die Gemeinschaft der Muslime, wieder zu einen und zum endgültigen Sieg gegen die Ungläubigen zu führen. […]

Ende des Jahres 1399 treffen immer mehr Ikhwan in Mekka ein, leicht zu erkennen an ihren langen Bärten, gestutzten Schnurrbärten und über den Knöcheln abgeschnittenen Gewändern – dem Vorbild des Propheten entsprechend. Es ist die Zeit des Hadsch, der Pilgerfahrt nach Mekka. Die saudischen Sicherheitskräfte, die nach der Islamischen Revolution im Iran im Januar 1979 Unruhen befürchten, kontrollieren vor allem iranische Pilger und kümmern sich nicht um die Ikhwan und deren Familien. Ein Angriff von Sunniten auf das Allerheiligste des Islams liegt außerhalb der Vorstellungskraft. Doch am 20. November geschieht das Unvorstellbare.

Am Nachmittag zögert König Khaled in Riad noch, eine Militäraktion anzuordnen. Denn im Bezirk der Moschee ist es verboten, Waffen zu tragen. So beauftragt er zunächst die saudischen Religionsgelehrten, eine Fatwa, ein Rechtsgutachten, zu verfassen, die es ihm erlauben soll, mit Gewalt vorzugehen. […] Vier Tage später ist die Fatwa endlich da. Darin verdammen die führenden Gelehrten des Landes das Verbrechen, das die Muslime entzweit habe, und fordern, die Aufständischen zu töten.   […]

Die Kämpfe ziehen sich tagelang hin. Sie erregen weltweit Aufsehen und sorgen vor allem in der islamischen Welt für Entsetzen. Kritik und Spott treffen die saudischen Machthaber, welche die Situation nicht unter Kontrolle bekommen – ein herber Prestigeverlust für die Al Saud.

Und es kommt noch schlimmer: Angesichts des Versagens der eigenen Soldaten sieht sich der König gezwungen, in Frankreich um militärische Hilfe zu bitten. Paris schickt ein Team von fünf Anti-Terror-Spezialisten der Nationalen Gendarmerie nach Mekka. Mit dieser Unterstützung gelingt es den saudischen Truppen nach zwei Wochen, die Oberhand zu gewinnen. Mittels Gas treiben sie die letzten Aufständischen Anfang Dezember aus den labyrinthischen Kellergewölben.

Juhaiman al-Utaibi und 170 weitere Überlebende werden gefangen genommen. Der zum Mahdi ausgerufene Mohammed al-Qahtani ist in den Gefechten getötet worden; seine Leiche wird zum Beweis im saudischen Fernsehen gezeigt. […] Nach kurzem Prozess werden Utaibi und 63 seiner engsten Gefolgsleute – neben 43 Saudis einige Ägypter, Jemeniten, Kuwaiter, ein Sudanese und ein Iraker – am 8. Januar 1980 in acht verschiedenen Städten enthauptet. […] Die an dem Anschlag beteiligten Frauen erhalten Haftstrafen und müssen ein religiöses Umerziehungsprogramm absolvieren; die Kinder werden ihnen weggenommen und in Heimen untergebracht.

Indessen bemüht sich König Khaled, die Blamage vergessen zu machen und seine Autorität wiederherzustellen. Von nun an geben sich die Al Saud noch religiöser als die Eiferer, regelmäßig demonstriert die Herrschersippe ihre Frömmigkeit in der Öffentlichkeit.

Parallel dazu gehen sie zur Gegenpropaganda über. Das Sakrileg der Moscheebesetzung macht es einfach, die Aufständischen zu »Feinden der Religion und des Vaterlands«, zu »Verbrechern« oder »Verrückten« zu erklären. Vor allem aber zielt die Kampagne auf Utaibi selbst: Zum einen denunziert sie ihn als Analphabeten, ungebildet und unfähig, den Koran zu interpretieren; zum anderen werden Gerüchte lanciert, Utaibi sei homosexuell und drogensüchtig gewesen.

Um ihre Allianz mit den Religionsgelehrten zu festigen, verschärfen die Al Saud zahlreiche Gesetze: Die Rechte von Frauen werden weiter eingeschränkt mit dem Ziel, sie möglichst aus dem öffentlichen Leben zu verbannen. Fortan erhalten sie nur noch dann Geschäftslizenzen, wenn sie nachweisen können, dass Männer die Geschäfte führen; Auslandsstipendien bekommen sie nicht mehr. Zudem lässt die Regierung alle Videotheken schließen; Ausländern wird jede Form nichtislamischer Religionsausübung verboten.

Auf diese Weise löst der Anschlag auf die Große Moschee in Mekka auch eine forcierte Wahhabisierung Saudi-Arabiens aus. Ideologisch fällt das Wüstenkönigreich zurück ins 18. Jahrhundert, in die Zeit Mohammed Ibn Abd al-Wahhabs, des Begründers der Wahhabiya.

Die Religionsgelehrten revanchieren sich mit Kooperation. Gleichwohl sind sie genötigt, sich mit den Lehren der Fundamentalisten zu befassen. Besonders heikel ist die Situation für Ibn Baz, den früheren Mentor der Ikhwan. Einerseits kann er weder einen Aufstand noch die Anwendung von Waffengewalt in der Großen Moschee gutheißen. Andererseits unterscheidet sich die Ideologie der Aufständischen, mit Ausnahme der Mahdi-Lehre, nur geringfügig von der wahhabitischen Staatsdoktrin – sie bedeutet im Grunde nur eine strengere Auslegung. Einige der führenden Theologen des Landes können ihre Sympathie für Utaibis Gruppe deshalb auch nur schwer verbergen.

Und die Zahl dieser Gelehrten wächst rasch. Überall an den Schulen und Universitäten des Landes beginnen sie die Schüler und Studenten zu indoktrinieren. Parallel dazu verstärkt Saudi-Arabien seine Missionstätigkeit und exportiert seine rigide Islam-Interpretation in alle Welt. Das radikale Gedankengut begeistert fortan Tausende junger Muslime für den Dschihad. Es ist jene Saat, die heute aufgeht – im blutigen Terror von al-Qaida.

mekka-mahdi

2016 merkt der Spiegel endlich, was gebacken ist: Der Terror stammt aus dem Zentrum des Islams! Der Artikel von Andreas Förster ist bereits einen Monat vorher in ähnlicher Fassung in der Berliner Zeitung erschienen. Endlich haben deutsche Medien etwas von der verhängnisvollen Salafismus-Verbreitungs-Fatwa erfahren (Hervorhebung von PI):

„La ilaha ila Allah“ – mit dem Ruf „Es gibt keinen Gott außer Gott“ beginnt das Morgengebet aus den Lautsprechern der sieben Minarette der Moschee von Mekka. Es ist 5.18 Uhr am 20. November 1979. Tausende arglose Gläubige haben sich im Innenhof versammelt, denn es ist ein besonderer Morgen: Ein neues Jahrhundert nach islamischer Zeitrechnung hat begonnen, der 1. Muharram des Jahres 1400.

Noch ahnt die Welt nichts davon, dass hier, an der heiligsten Stätte des Islam, der islamistische Terror seinen Anfang nimmt. An diesem Novembermorgen stürmt eine bewaffnete Horde sunnitischer Fundamentalisten die Moschee, unter Führung von Dschuhaiman Ibn Seif al-Uteibi, ehemaliger Korporal der saudischen Nationalgarde. Pilger sind tagelang Geiseln, bevor das saudische Militär eingreift und die Aktion nach zwei Wochen endet – in einem Blutbad mit etwa tausend Toten.

In Saudi-Arabien ist der Anschlag bis heute ein Tabu und gilt dort offiziell als Werk einer kleinen, isolierten Gruppe religiöser Fanatiker, ohne Verbindung zum Terror der Gegenwart. Die Verdrängung hatte selbst im Westen Erfolg. Dabei ist Dschuhaiman, Anführer der Rebellen von Mekka, längst ein Idol der Dschihad-Fürsten. So bekannten sich Osama Bin Laden und Abu Musab al-Sarkawi, Qaida-Anführer im Irak, offen zum Kampf des Fanatikers gegen die Ungläubigen und für einen reinen Islam. Auch Ideologie und Propaganda der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) basieren auf den Schriften Dschuhaimans, die heute in weiten Teilen der muslimischen Welt ein Verkaufsschlager sind.

Der aus der Ukraine stammende Journalist Yaroslav Trofimov hat 2008 ein Buch über die Hintergründe und Folgen des Überfalls auf die Große Moschee veröffentlicht. Spätestens seitdem sehen Islamexperten und Historiker die Attacke als Geburtsstunde des islamistischen Terrors. In Mekka beginnt die Blutspur durch die islamische Welt in den Westen bis nach New York, Madrid, London und Paris.

[…] Ein Sakrileg – an dieser heiligen Stätte ein Gewehr abzufeuern, ist eine schwere Sünde. […]

Sie schleppen Maschinengewehre auf die Minarette und teilen die Pilger nach Nationalitäten auf; Dolmetscher übersetzen. Denn alle sollen die Botschaft verstehen, die der Anführer über die Lautsprecher der Moschee an die Welt sendet: Endlich erfülle sich eine uralte Prophezeiung – das Weltende und der finale Sieg des Islam über den Unglauben stünden unmittelbar bevor. […]

Dschuhaiman attackiert auch das Königshaus, dessen Mitglieder auf Auslandsreisen im Westen allen erdenklichen Lastern frönen. Begeisterte Anhänger gefunden hat er unter jungen Arabern, die an den Universitäten von Medina, Mekka und Riad wahhabitischen Islam studieren. Im saudischen Studenten Mohammed Abdullah al-Kahtani glaubt Dschuhaiman den Mahdi zu erkennen: jenen von Gott gesandten Auserwählten, der in einem apokalyptischen Krieg gegen Christen und Juden siegen, eine ideale Gesellschaft gründen und die fürderhin islamische Welt regieren werde. Der Überlieferung zufolge soll der Mahdi zu Beginn eines neuen muslimischen Jahrhunderts an der Kaaba in Mekka erscheinen. […]

Die Pilger im weiten Rund des Innenhofs leisten den Eid der Bai’a, mit dem schon die frühen Muslime dem Propheten Mohammed die Treue schworen. Danach lassen die Rebellen die meisten Gläubigen frei. Sie sollen die gute Nachricht über das Erscheinen des Mahdi verbreiten.

Der saudische König Chalid will derweil das Militär gegen die Terroristen in Gang setzen – aber der Prophet hat ausdrücklich das Kämpfen in der heiligen Stadt Mekka untersagt. Helfen kann da nur eine Fatwa, ein religiöses Gutachten. Die von Chalid angerufenen Religionsgelehrten in Riad stehen allerdings vor einem Dilemma: Den ausgerufenen Mahdi erkennen sie nicht an. Aber sie teilen durchaus die fundamentalistischen Ideale der Rebellen und die Kritik an der Modernisierung in Saudi-Arabien. Und so handeln die Gelehrten mit König Chalid einen folgenreichen Deal ab: Ihre Fatwa soll dem Regime ein gewaltsames Ende des Geiseldramas ermöglichen. Im Gegenzug verpflichten sich die saudischen Herrscher, die gesellschaftliche Liberalisierung zurückzudrängen. Zudem soll das Königshaus einen Großteil der Milliardenerlöse aus dem Ölhandel zur weltweiten Verbreitung des wahhabitischen Islam einsetzen. Faktisch zwingen die Religionsgelehrten das Königshaus, sich Dschuhaimans Programm zu eigen zu machen, um ihn loszuwerden. So verändert sich Saudi-Arabien wieder zurück in einen islamisch-konservativen Staat. […]

In Washington nimmt man irrtümlich an, hinter dem Terror stecke das schiitische Ajatollah-Regime in Iran, kurz zuvor an die Macht gekommen. Iran reagiert empört und beschuldigt seinerseits die USA und Israel. Die Spekulation über die angebliche Attacke der Ungläubigen auf das Heiligtum ergreift rasend schnell die gesamte muslimische Welt. In Pakistan geht die US-Botschaft in Flammen auf, auch in Indien und Bangladesch werden US-Konsulate attackiert.

In Mekka beginnt nach zwei Tagen der militärische Kampf um die Große Moschee. Später gibt die saudische Regierung die Zahl der Toten mit etwa 300 an. Unabhängige Beobachter und Zeugen indes schätzen sie auf etwa tausend auf beiden Seiten; das nimmt Yaroslav Trofimov in seinem Buch als realistisch an. Das Bauwerk wird erheblich beschädigt. […]

Erst am 4. Dezember 1979 ist die Besetzung der Moschee beendet. Tags darauf zeigt das saudische Fernsehen die Leiche des bei den Kämpfen getöteten Mohammed Abdullah, des angeblichen Mahdi, der doch unsterblich sein soll. Dschuhaiman wird am Morgen des 9. Januar 1980 in Mekka vor Tausenden Zuschauern geköpft. Auch 63 Mitverschwörer werden hingerichtet; es überleben nur jene, die jünger als 16 Jahre sind. […]

Washington legt den Anschlag von Mekka schnell zu den Akten und schließt sich Riads Darstellung eines Angriffs durch religiös verwirrte Einzeltäter an. Dahinter steckt Pragmatismus. Denn am 12. Dezember 1979 hat die Sowjetunion den Einmarsch in Afghanistan beschlossen; die USA wollen nun die islamische Wut umlenken.

Mit Geld, Waffen sowie Hilfe des saudischen Königshauses formieren die Amerikaner eine Front fundamentalistischer Islamisten gegen die sowjetischen Invasoren. Zugleich bauen sie mit Zustimmung der Saudis einen gewaltigen Armeestützpunkt im Sultanat Oman und verpflichten sich zum militärischen Beistand aller Staaten in der Golfregion, die von außenpolitischem Interesse für die USA sind. Diese von der Carter-Regierung beschlossene Doktrin gilt bis heute.

Damit ist die massive US-Präsenz am Golf auch eine Folge des Anschlags auf Mekka. Diese Militärpräsenz aber, so schreibt der Journalist Yaroslav Trofimov, hat Scharen von Heiligen Kriegern motiviert, sich Organisationen wie al-Qaida und IS anzuschließen.

Da wollte Mohammed ausnahmsweise mal etwas Friedliches befehlen: Keine Waffen im heiligen Bezirk! Sein friedliebender Befehl hat sich als Fluch für die ganze Welt entpuppt. Das sind die Früchte des falschen Propheten.

Ein ukrainischer Journalist musste kommen, bevor unsere Medien so richtig aufgewacht sind. 2008 hat Yaroslav Trofimov sein Buch veröffentlicht. Erst als der Terror zu uns gekommen ist, fällt den deutschen Recherchemuffeln etwas dazu ein.

Weil Islam ja Frieden ist.™

Kennt Franziskus die Fatwa, die die Welt mit dem Original-Islam aus dem Hause Saud überzieht? Franziskus schrieb in „Evangelii gaudium“ (2013, Nr. 252 f):

Nie darf vergessen werden, dass sie » sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird «  […] Wir Christen müssten die islamischen Einwanderer, die in unsere Länder kommen, mit Zuneigung und Achtung aufnehmen, so wie wir hoffen und bitten, in den Ländern islamischer Tradition aufgenommen und geachtet zu werden. Bitte! Ich ersuche diese Länder demütig darum, in Anbetracht der Freiheit, welche die Angehörigen des Islam in den westlichen Ländern genießen, den Christen Freiheit zu gewährleisten, damit sie ihren Gottesdienst feiern und ihren Glauben leben können. Angesichts der Zwischenfälle eines gewalttätigen Fundamentalismus muss die Zuneigung zu den authentischen Anhängern des Islam uns dazu führen, gehässige Verallgemeinerungen zu vermeiden, denn der wahre Islam und eine angemessene Interpretation des Korans stehen jeder Gewalt entgegen.

Das Köpfen christlicher Priester hat jedenfalls nichts mit dem Islam zu tun.

Hier Aufnahmen aus dem Jahr 1979, die das Morgengebet an der Kaaba, Phasen des Salafistenaufstands und Szenen nach deren Ausräucherung zeigen:




Video: Pegida-Rede von Michael Stürzenberger

PI-Autor Michael Stürzenberger erhielt am Montag bei der Pegida-Kundgebung in Dresden eine fulminante Rede über die Terror-Anschläge der vergangenen Wochen und die Massendemo der Türken in Köln. „Der Islam muss jetzt endlich auf den Prüfstand“, so die Botschaft des 51-jährigen Münchners. Es lohnt sich, seine knapp 40-minütige Rede noch einmal vom Anfang bis zum Ende anzuschauen.




Minder­jährige Asyl-„Inobhut­nahmen“ 2015

umfWie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kamen 2015 rund 42.300 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung einer sorgeberechtigten Person über die Grenze nach Deutschland, das waren fast 30.700 Minderjährige oder 263 % mehr als im Vorjahr. Rund 38.700 dieser jungen Menschen (91 %) waren männlich, dagegen reisten nur etwa 3.600 Mädchen unbegleitet nach Deutschland ein. Von den 42.300 eingereisten unbegleiteten Minderjährigen haben im Jahr 2015 laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach derzeitigem Stand rund 22 300 (53 %) einen Asylantrag gestellt… (Hier Statistikamt! Die Kosten pro UMF sind ungefähr 5000 Euro pro Monat!)




Auflage versinkt – klein, kleiner, Bild

Bei Bild werden womöglich die Champagnerkorken geknallt haben: Nur 2,05 Prozent Minus zum Vorquartal, nur 2000 Käufer weniger. Lächerlich! Hoch die Tassen, Tanit! Wir sind noch einmal davon gekommen! So ähnlich könnte der Kaischi Diekmann mit sanfter Stimme, aber etwas lauter als sonst, gesäuselt haben: Der Absturz ist gestoppt … drink noch ene met, stell dich nit esu an… Nach dem zweiten Glas Schampus auf Kosten des Hauses dann der unvermeidliche zweite Blick, die ganze Wahrheit. Und die ist furchtbar: Aufs Jahr bezogen macht Bild (schon wieder) dramatisch minus. Diesmal sogar 11,86 Prozent! Wieder 263.308 Käufer weg! Wahnsinn!! Nur noch 1.956.431 … (Der ehemalige BILD-Chef Peter Bartels über den Auflagenschwund bei BILD, Mainstream & Co!)




Wie Merkel uns alle für dumm verkauft

Merkel kann sich den „Neun-Punkte-Plan“ ihrer Sommer-Pressekonferenz vergangene Woche nur in größter Eile, vielleicht in den letzten Minuten auf dem Klo, ausgedacht haben. Dieser sogenannte „Plan“ ist eine derartige Zumutung an Wischiwaschi, dass sich in der Konferenz sogar einige Journalisten von Merkel auf den Arm genommen fühlten. Merkels krauses Zeug näher zu analysieren, verbietet eigentlich der Respekt vor dem intellektuellen Anspruch an sich selbst. Da es aber heutzutage sonst nicht viel zu lachen gibt, gönnen wir uns im folgenden das Vergnügen.

(Von Georg)

1. „Frühwarnsystem“

Ein „Frühwarnsystem, das Behörden ein Tätigwerden ermöglicht, soweit Hinweise auf Radikalisierung erkennbar sind“ – wie bitte? Was soll das denn sein, ein „Hinweis auf Radikalisierung“? Wenn so ein muslimischer Heini ständig in der Moschee herumhockt, blinkt dann bei irgendeiner Behörde ein rotes Lämpchen auf? Oder blinkt es erst, wenn er sich einen Bart wachsen lässt? Oder die Allah-App abruft? Seinen Rucksack packt? Und selbst wenn – was passiert denn dann konkret, wenn das Lämpchen blinkt? Kriegt der Heini dann eine elektronische Fußfessel? Vielleicht per Drohne? Will die Frau uns für dumm verkaufen?

2. „Mehr Polizisten oder bessere Ausstattung“

Man beachte das Wörtchen „oder“ in Merkels tollem „Plan“. Dieses „oder“ bedeutet nämlich: Es werden garantiert nicht mehr Polizisten eingestellt, sondern nur einige wenige Polizisten erhalten eine bessere Ausrüstung. Denn genau damit wäre dieser Punkt 2 ihres tollen „Plans“ ja schon erfüllt. Außerdem: Ist die Frau nicht schon seit elf Jahren an der Macht? Ist deshalb nicht sie selbst für den Personalabbau und die ungenügende Ausrüstung der Bundespolizei verantwortlich? Und war das nicht alles schon nach der Silvesternacht von Köln ein Thema, also vor geschlagenen sieben Monaten? Sollte sich das Merkel nicht spätestens bei diesem Punkt 2 des „Plans“ an die eigene Nase fassen?

3. „Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich“

„…zur Entschlüsselung der Internetkommunikation“. Immerhin interessant zu erfahren, dass die Deutsche Bundesregierung offenbar bis jetzt keine Experten hat, um Internetkommunikation zu entschlüsseln. Was macht denn der BND so den lieben langen Tag? Tippt man da noch auf der Schreibmaschine? Und war das nicht auch schon seit elf Jahren Merkels Job, sich darum zu kümmern, dass der BND im 21. Jahrhundert längst in der Lage sein sollte, Internetkommunikation zu entschlüsseln?

4. „Gemeinsame Übungen von Polizei und Bundeswehr“

Haben uns die da oben nicht immer versprochen, das Experiment „Bunte Republik“ sei ein großes Friedensprojekt? Damit die Völker und Kulturen sich besser kennenlernen und verstehen? Und jetzt heißt es plötzlich, wir brauchen die Armee im Landesinneren? Gnade diesen Typen Gott, wenn es losgeht und uns das gefährliche Experiment dieser politischen Verbrecher um die Ohren fliegt.

5. „Forschungen zum islamischen Terror“

Ja, forsch du mal, Mutti!

6. „Vernetzungen von Dateien auf europäischem Gebiet“

Und was macht unser Merkel dann, wenn die Dateien vernetzt sind? Will es die Bombenbastler auf der Festplatte abspeichern? Was ist der Zweck dieses Mittels? Kann es nicht einen einzigen wirklich konkreten, zielführenden Satz von sich geben?

7. „Neues europäisches Waffenrecht“

Erstens, Stichwort Würzburg: im Bunten Bürgerkrieg ist alles eine Waffe, jede Axt, jeder Hammer, jeder Schraubenzieher. Zweitens, Stichwort Ansbach: Nagelbombenbauen ist schon heute nicht erlaubt, trotzdem reicht dafür schon ein einfacher Chemiebaukasten. Drittens, Stichwort München: Wer sich wirklich ernsthaft eine Waffe verschaffen möchte, der wird auch Mittel und Wege finden. Kein „Waffenrecht“ hat jemals einen Krieg verhindert. Aktuell werden jeden Tag Hunderte von Waffen und Munition von Albanien nach Frankreich illegal über Merkels unkontrollierte deutsche Grenze geschmuggelt. Würde das Weib den Bunten Bürgerkrieg in Westeuropa wirklich verhindern wollen, dann wäre ein sinnvoller Punkt 7 gewesen, diesen Waffenschmuggel an der deutschen Grenze zu unterbinden – und den Einmarsch der Kämpfer sowieso.

8. „Kooperation der Geheimdienste“

„…um das Kommunikationsverhalten der Täter besser zu analysieren“ – ja, das Kommunikationsverhalten des afghanischen Attentäters von Würzburg gegenüber den chinesischen Opfern, bevor er ihnen den Schädel einschlug, das sollen die Geheimdienste mal genau analysieren. Und nach der Analyse, wenn der nächste Afghane den nächsten Chinesen den Schädel einschlägt, dann blinkt Merkels Frühwarnsystem schon beim „Allah“ und nicht erst beim „akbar“.

9. „Mehr Rückführungen“

Es sei daran erinnert, dass sich die Regierung dieser Frau schon seit elf Jahren erfolglos darum bemüht, wenigstens die paar 50.000 illegal eingereisten Türken wieder in das angeblich befreundete NATO-Partnerland Türkei rückzuführen. Das ist diesen hochbezahlten Totalversagern und Maulhelden in Merkels Ministerien nicht einmal in besseren Zeiten, vor Erdogan, gelungen. Und diese Frau will uns jetzt glauben machen, sie und ihre verbeamteten Taugenichtse würden Rückführungen in Länder wie Afghanistan oder Algerien auf die Reihe kriegen? Da lachen ja die Hühner!


(Bildquelle oben: der-reale-irrsinn.de)




Junge Freiheit: Köln war eine Kapitulation

kapitulationEs war eine Machtdemonstration. Bis zu 40.000 Türken haben am Sonntag in Köln der Regierung in Ankara öffentlichkeitswirksam die Treue geschworen. Sie haben damit gezeigt, wem ihre Loyalität wirklich gehört. Erdogans fünfte Kolonne marschiert – und die deutsche Politik kuscht.

Immer frecher werden nun die Forderungen aus Ankara. Visafreiheit sonst … Mehr Geld sonst … Keine Thematisierung des Armenier-Völkermordes sonst … Erdogan-Gegner ausliefern sonst …

Merkel macht Deutschland zum Schlachtfeld

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich mit ihrer Asylpolitik von der Türkei abhängig gemacht. Zum Dank müssen die Bürger nun einen aufgehetzten Erdogan-Mob ertragen, der „Allahu akbar“ skandiert und frech behauptet „Wir sind Deutschland“.

Nein, liebe Erdogan-Anhänger, ihr seid nicht Deutschland. Wer für die türkische Regierung demonstrieren will, soll das gefälligst in Ankara und Istanbul tun. Und überhaupt: Wenn es in Vorderasien so gut läuft, was hält euch hier? Das gute Leben? Merkels freundliches Gesicht? Hartz-IV?

Harmlose Pro-NRW-Demonstration aufgelöst

Dabei wird die Grundfrage gar nicht mehr gestellt. Warum dürfen Türken in Deutschland für Erdogan demonstrieren? Das Grundgesetz ist hier deutlich: „Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.“ Von Kurden, Syrern oder Türken steht dort nichts.

Nur, welche Verwaltung, welcher Polizeipräsident hat schon den Mut, sich 40.000 Türken in den Weg zu stellen? Lieber wird dann eine Pro-NRW-Gegendemonstration aufgelöst. Das gibt nicht einmal schlechte Presse.

(Fortsetzung in der Jungen Freiheit)

Siehe auch:

» Rheinneckarblog: Entscheidet Euch – geht nach Hause als Türken oder seid zu Hause als Deutsche


Zur Auflösung der Pro NRW-Demo hier eine Video-Stellungnahme der Organisatoren:




Israels Geburtenwunder: Plus 65 Prozent!

geburtenrate_juden[…] Das Wall Street Journal berichtete inzwischen aber von einer „demographischen Revolution“, die „in den vergangenen zehn Jahren“ stattfand und „politische Auswirkungen mit Langzeitwirkung“ haben werde. In weniger als 20 Jahren ist die jährliche Zahl der von jüdischen Israelis geborenen Kinder um 65 Prozent gewachsen. Wurden 1995 in Israel 80.400 jüdische Kinder geboren, waren es 2013 132.000. In diesen Tagen schrieb die Tageszeitung Il Foglio: „Die Geburtenrate der Juden in Israel erlebte einen unglaublichen Sprung nach vorne, während die Geburtenrate unter den Arabern stark zurückgegangen ist“.

Die gegenläufigen Bewegungen verdoppeln den Effekt. Die Geburtenrate israelischer Jüdinnen lag 2014, jüngere Zahlen liegen noch nicht vor, bei 3,11 Kindern je Frau. Zum Vergleich dazu lag die Geburtenrate arabischer Frauen mit 3,17 Kindern (2014) nur mehr ganz knapp darüber. Schätzungen gehen davon aus, daß 2016 erstmals die Geburtenrate der Juden höher als die der Araber sein könnte.

Die Geburtenrate der Palästinenser sank im selben Zeitraum 1997-2014 im Westjordanland von 5,6 auf 3,7 und im Gazastreifen von 6 auf 4,5. Tendenz: schnell fallend. Zwischen 1994 und 2009 blieben die Geburten der israelischen Araber mit jährlich 39.000 Kindern stabil. Im selben Zeitraum nahmen die Geburten der israelischen Juden jedoch von 80.000 auf 120.000 zu. Der jüdische Bevölkerungsanteil an einem israelischen Jahrgang erhöhte sich von 1997-2014 – ohne die jüdische Zuwanderung nach Israel zu berücksichtigen – allein durch die Geburten von nur mehr 67 Prozent auf 79 Prozent.

Wo liegen die Gründe für diese Entwicklungen? Für den rapiden Rückgang der Geburtenrate unter den Palästinensern diesseits und jenseits der israelischen Grenze werden dieselben Gründen genannt wie im Westen: Familienplanung und Verwestlichung. Denselben Phänomenen wären die Juden Israels allerdings auch ausgesetzt. Dennoch zeigt bei ihnen die Entwicklung in die genau entgegengesetzte Richtung.

Demographische Eiszeit im Westen

Im Vergleich dazu liegt die Geburtenrate der europäischen Völker bei dramatischen 50 Prozent der zur Bestandssicherung notwendigen 2,1 Kinder je Frau im gebärfähigen Alter. In der Bundesrepublik Deutschland werden seit mehr als 40 Jahren zu wenige Kinder geboren. Aktuell liegt die Geburtenrate mit 1,38 weit unter dem Bedarf. Rechnet man davon noch die Kinder ab, wo beide Elternteile Migrationshintergrund haben, also zwar einen deutschen Paß besitzen, aber keine Deutschen sind, dann liegt die Fruchtbarkeitsrate noch einmal tiefer. Dasselbe gilt für Österreich (1,44), die Schweiz (1,52), Italien und Spanien (1,32) und Portugal 1,28. Aus dem Rahmen zu fallen scheinen Frankreich (2,0), Großbritannien (1,9), Belgien (1,79) und die Niederlande mit 1,72. Keines der genannten Länder erreicht jedoch die Marke der Bestandssicherung von 2,1. Wenn die Geburtenrate positiver ist, als in den Ländern des deutschen Sprachraums, dann allein aufgrund der höheren Geburtenrate der islamischen Einwanderer aus Nord- und Westafrika und Südasien. In den USA sieht es nicht anders aus. Die Geburtenrate liegt zwar bei 1,9 Kindern, aber nur, weil die wachsende hispanische Gemeinschaft von Einwanderern aus Lateinamerika den Durchschnitt hebt.

Rückgang der Geburtenrate in den Nachbarstaaten

Dazwischen liegt das kleine Israel, das häufig als „westliche Enklave“ in der islamischen Welt wahrgenommen wird. Das Land am östlichen Mittelmeer erlebt seit Jahren ein demographisches Wachstum, das einen exklusiven Kontrapunkt zum gesamten Westen bildet. Die jüdische Geburtenrate Israels liegt inzwischen höher als jene von Algerien (2,82) Ägypten (2,81), Marokko (2,71) oder Saudi-Arabien (2,7). Von Tunesien (2,17), dem Iran (1,92) und dem Libanon (1,5) ganz zu schweigen. Es gibt keinen an Israel grenzenden Staat mehr, der eine höhere Geburtenrate vorweisen kann. […]

(Auszug aus einem sehr lesenswerten Artikel von Giuseppe Nardi – weiter auf katholisches.info)




Rapefugees benutzen K.o.-Tropfen

kotropfenHeide (Holstein): Am Samstag, den 30.07.16, gegen 21.15 Uhr, wurde die Polizei ins Westküstenklinikum Heide gerufen. Dort waren unabhängig voneinander zwei junge Frauen mit starken Bewusstseinsstörungen eingeliefert worden. Die 18-Jährige aus Büsum und eine 26jährige Hemmingstedterin gaben an, sich in der Gaststätte „Westcoast“ in Heide aufgehalten zu haben. Dort fand das sogenannte Holy-Day-Festival statt. Beim Tanzen wurden sie von einer bis zu sechsköpfigen Männergruppe – allem Anschein nach Syrer – angesprochen. Mit den Männern haben sie sich jeweils zunächst sehr nett unterhalten.

Nachdem die Männer den Frauen ein Getränk spendiert hatten, wurde diesen schlecht. Beide waren stark benommen und zunehmend orientierungslos. Sie wurden in ein DRK Zelt gebracht und mussten anschließend ins Klinikum. Die Männer konnten nicht sehr genau beschrieben werden. Sie sind zwischen 20 und 25 Jahre alt und offensichtlich aus Syrien. Einer wird als 170 cm groß, schwarze gepflegte Kurzhaarfrisur, mit kurzem Bart beschrieben. Er trug ein hellblaues T-Shirt. Auf der mit ca. 500 Personen besuchten Veranstaltung konnten die Polizei und auch der Sicherheitsdienst die Gruppe nicht mehr ausfindig machen.

Wie aufgrund der muslimisch-rassistischen Silvester-Pogrome bekannt wurde, werden Straftaten von „Flüchtlingen“ systematisch vertuscht: „Es gibt die strikte Anweisung der Behördenleitung, über Vergehen, die von Flüchtlingen begangen werden, nicht zu berichten. Nur direkte Anfragen von Medienvertretern zu solchen Taten sollen beantwortet werden.“ Trotz des absichtlichen Vertuschens nachfolgend wieder einige Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe durch Rapefugees, die es an die Öffentlichkeit geschafft haben. Dank des Asylanten-Tsunamis von vorwiegend jungen Männern im Alter von 18-35 Jahren gibt es in Deutschland im Jahr 2016 20 Prozent mehr Männer als Frauen. #Merkelsommer

Cloppenburg/Vechta: Am Freitag, 29. Juli 2016, gegen 21.50 Uhr, sprach ein 40-jähriger ausländischer Mann eine 22-jährige Cloppenburgerin an, die mit ihrem Fahrrad auf dem Radweg entlang der Alten Bundesstraße unterwegs war. Als diese ihre Fahrt fortsetzen wollte, packte der Mann sie und schüttelt sie. Das Opfer konnte sich unverletzt losreißen. Der Mann flüchtete. Ca. 10 Minuten später sprach derselbe Mann an der Emsteker Straße in Cloppenburg eine 24-jährige Cloppenburger in an. Er signalisierte der Frau mit dem Wort „mangiare“, dass er offensichtlich Hunger habe. Die Frau zeigte ihm den Weg zum nächsten Fast-Food-Restaurant, worauf der Tatverdächtige die Hand der Frau ergriff und deren Handrücken küsste. Außerdem versuchte er der Frau in den Schritt zu greifen, was jedoch nicht gelang. Im Anschluss flüchtete der Tatverdächtige erneut.

Loßburg: Eine 18-jährige Frau ist am frühen Sonntagmorgen auf dem Loßburger Dorffest von fünf Männern bedrängt und sexuell belästigt worden. Die Männer – laut Polizei fünf vermutlich aus Schwarzafrika stammende Männer – waren bereits als Gruppe auf dem Dorffest unterwegs gewesen.Gegen 1.30 Uhr wurde die junge Frau war im Bereich des Toilettenwagens von den Männern festgehalten. Die 18-Jährige wurde am ganzen Körper betatscht beziehungsweise berührt. Versuche des Opfers, sich loszureißen, scheiterten. Erst als die Geschädigte laut zu schreien anfing, beendeten die Täter ihre Handlungen. Von den Tatverdächtigen ist derzeit nur bekannt, dass sie undeutlich Englisch sprachen und etwa 19 bis 20 Jahre alt waren.

Hilchenbach: Das Siegener Kriminalkommissariat 1 ermittelt aktuell gegen einen 20-jährigen Migranten wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung. Der aus dem arabischen Raum stammende Mann ist verdächtig, am Donnerstagabend im Freibad in Hilchenbach ein elfjähriges Mädchen beim Ballspielen im Nichtschwimmerbecken am Gesäß angefasst zu haben. Die vor diesem Hintergrund hinzugezogene Polizei führte den 20-Jährigen der Wache zu, wo seine Identität festgestellt wurde.

Karlsruhe: Gestern Nachmittag gegen 15.00 Uhr kam es in einem Intercityexpress (ICE 9572), auf der Fahrt von Stuttgart (Abfahrt: 14:49 Uhr) nach Karlsruhe, zu einer sexuellen Nötigung einer 36-jährigen Frau. Die Frau wurde von einer bisher unbekannten männlichen Person, die neben ihr saß, angesprochen und an den Schultern, Knien und Oberschenkeln angefasst. Anschließend forderte der Mann sie zu sexuellen Handlungen auf. Er bot ihr Geld an, wenn sie mit ihm in sein Auto in Karlsruhe steigen würde. Die Frau lehnte ab und blieb eingeschüchtert neben dem Mann sitzen. Nach Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof Karlsruhe stiegen die Geschädigte und der Beschuldigte aus dem Zug aus. Zunächst wandte sich die verängstigte Frau an ihre Schwester, die den Mann noch im Hauptbahnhof zur Rede stellte. Die Bundespolizei wurde erst nach einiger Zeit verständigt. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ. Ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Nötigung und Beleidigung eingeleitet. Beschreibung des Beschuldigten: ca. 1,90 m groß; kurze, dunkle, graumelierte Haare; Jeanshose; weiß-blau-rot-kariertes Hemd; Muttermal auf rechter Wange; sprach gebrochen deutsch.

Traun: Schon wieder soll es eine Sex-Attacke an einem Badesee gegeben haben: In Oberösterreich ermittelt die Trauner Polizei nach einem Zwischenfall beim Freizeitparadies Oedter See, wo vermutlich ein Asylwerber einem weiblichen Badegast das Bikini-Oberteil weggerissen haben soll. Dann wurde vom Täter noch der Freund des Opfers malträtiert. „Es waren Streifen dort – wir können aber nichts sagen, weil noch Ermittlungen laufen“, bestätigte die Trauner Polizei zumindest, dass es beim Badesee am Stadtrand von Traun einen Zwischenfall gegeben hat. Augenzeugen werden da schon konkreter: Demnach soll Freitagnachmittag eine dunkelhäutige Person einer Frau den Bikini-Oberteil vom Körper gerissen haben. Als sich daraufhin der Freund des Opfers dem Täter entgegenstellte, soll er von diesem und einem weiteren Mann zu Boden gerissen und mit Füßen getreten worden sein. Da schritten dann Freunde der Opfer ein. Kurz darauf trafen vier Polizeistreifen und der private Wachdienst am Ort des Tumultes ein. Sie sollen einige Mühe gehabt haben, den beiden Verdächtigen auf Englisch zu erklären, dass sie stehen zu bleiben haben. Nur kurz zuvor war es in einem Innsbrucker Bad zu einem Sex-Übergriff auf eine 13-jährige Schülerin gekommen: Ein verdächtiger Afghane wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Bestwig: Es ist schon spät am Donnerstagabend, als der Zug in Bestwig eintrifft. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn sieht eine verletzte Person und spricht sie an. Was er zu hören bekommt, ist brisant: Er alarmiert sofort die Polizei. Vor Ort sprechen die Beamten mit dem 21-jährigen Mann aus Bestwig und seiner 18-jährigen Freundin. Sie berichten, dass sie mit dem Zug von Arnsberg nach Bestwig gefahren seien. Gegen 23.10 Uhr seien in Oeventrop zwei Männer mit südländischen Aussehen hinzugestiegen. Beim Vorbeigehen habe einer der Männer die Frau unsittlich berührt und angesprochen. Daraufhin, so die Schilderung, sei der Bestwiger dazwischen gegangen. Es entwickelt sich eine Schlägerei. Dabei geht unter anderem eine Scheibe im Zug zu Bruch. Der 21-Jährige wird verletzt. Die beiden Männer steigen am nächsten Bahnhof aus. Sie verschwinden in Freienohl.

Nienburg: Wie bereits berichtet, kam es am Mittwochnachmittag, 20.07.2016, im Freibad Marklohe zu einem sexuellen Übergriff zum Nachteil eines 12-jährigen Mädchens. Aufgrund der sehr detaillierten Opferangaben konnte das Ermittlerteam vom Fachkommissariat 1 der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg bereits schon gestern einen 52-jährigen Mann, afghanischer Herkunft, zweifelsfrei als Täter ermitteln. Dieser war im Januar 2016 als Flüchtling nach Deutschland eingereist und wohnt aktuell in der Samtgemeinde Marklohe.

Übersee: Wie die Polizei am Freitag bekanntgab, wurde der 25 Jahre alte, afghanische Staatsangehörige, der als Asylbewerber in der Region wohnt, am Donnerstag festgenommen und am Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein Haftbefehl, der 25-Jährige kam in eine Justizvollzugsanstalt. Wie berichtet, war am frühen Samstagmorgen des 16. Juli eine 30-jährige Fußgängerin von einem bislang unbekannten Radfahrer angegangen worden. Der Mann hielt die Frau fest und küsste sie gegen ihren Willen. Schließlich entblößte er sich vor ihr. Die Frau wehrte sich gegen den sexuell motivierten Übergriff und glücklicherweise gelang ihr die Flucht.

Grenzach-Wyhlen: Am Donnerstagnachmittag musste die Polizei zu einem Einsatz in eine Flüchtlingsunterkunft ausrücken. Um 13 Uhr ging die Mitteilung ein, dass in der Unterkunft eine Auseinandersetzung stattfindet und jemand mit einem Messer bedroht wird. Daraufhin rückten mehreren Streifen samt Diensthund an, griffen ein und hatten die Lage rasch im Griff. Einer der Beteiligten wurde in Gewahrsam genommen und ein Messer sichergestellt. Die Feststellungen ergaben, dass zwei Männer wegen einer Anschuldigung miteinander in Streit geraten waren. Hierbei soll einer den anderen mit einem Messer bedroht haben. Die gemachte Anschuldigung führte die Beamten auf die Spur eines noch ungeklärten Falles, der sich am Dienstagnachmittag im Schwimmbad ereignete. Dort soll ein dunkelhäutiger Badegast ein Mädchen unsittlich angefasst haben. Der Vater des Mädchens erstattete daraufhin eine Anzeige. Die bei der Auseinandersetzung gewonnen Erkenntnisse ergaben einen konkreten Verdacht gegen einen 40-jährigen Mann. Gegen ihn richten sich nun die Ermittlungen.

Wolgast: Zwei bislang unbekannte Ausländer mit dunkler Hautfarbe haben am Donnerstagnachmittag, 15:00 Uhr, offensichtlich versucht, einem 14-jährigen Mädchen ihr Handy zu entwenden. Das Mädchen saß auf einem Parkplatz in der Hufelandstraße (Höhe TEDI) und surfte auf verschiedenen Seiten, als sie die zwei ca. 20-jährigen Männer bemerkte. Die Täter blieben erst mit ihren Fahrrädern stehen und unterhielten sich, als einer von ihnen auf das Mädchen zukam. Der Geschädigten erschien die Sache suspekt, worauf sie die Flucht ergriff und sich sofort der Verfolgung des Mannes ausgesetzt sah. Der Täter versuchte sie am T-Shirt zu greifen, worauf das Shirt zerriss und das Mädchen in Richtung Krankenhaus laufend stürzte und sich dabei Prellungen sowie Hautabschürfungen zuzog. Zwischenzeitlich erhielt der Verfolgende einen Zuruf des zweiten Täters, worauf die Verfolgung abgebrochen wurde.

Mücheln: Eine 43-jährige Geschädigte aus dem Bereich der Stadt Mücheln befand sich am späten Mittwochabend gegen 23:00 Uhr allein mit ihrem Fahrrad fahrend auf dem Weg in Langeneichstädt, als sich ihr auf Höhe des Friedensplatzes ein schwarzer Transporter der Marke Mercedes vom Typ Vito mit abgetönten Scheiben näherte. Die Frau wurde aus dem Fahrzeug heraus anzüglich durch den Fahrzeugführer angesprochen. Anschließend überholte der Unbekannte die Radlerin und stellte sein Fahrzeug quer vor sie auf die Straße. Nach dem Aussteigen packte der Mann die Frau am Arm, woraufhin sie ein Reizstoffsprühgerät zog und dem Täter ins Gesicht sprühte. Hierauf ließ der Mann – südländischen Phänotyps– von der Geschädigten ab, so dass diese in Richtung Sportplatz flüchten konnte.

Bern: Eine Jugendliche rief am vergangenen Dienstag im Marzilibad nach dem Bademeister: Ein Mann habe sie und zwei weitere Mädchen im Teenageralter sexuell belästigt. Die Badeaufsicht reagierte sofort und hielt den 25-jährigen Nigerianer bis zum Eintreffen der Polizei fest, wie «Der Bund» schreibt.

Schwarzenbek: Er stieß die Frau zu Boden und versuchte, sie zu vergewaltigen: Die Polizei Geesthacht sucht mit einem Phantombild nach einem Unbekannten. Die versuchte Vergewaltigung ereignete sich am 11. Juni in Schwarzenbek. Zwischen 8 Uhr und 8.30 Uhr ging die Frau über den Verbrüderungsring. Sie war auf dem Weg durch das Industriegebiet und nahm dafür einen Trampelpfad, der in Richtung Industriestraße verläuft.Der Pfad führte sie zunächst an einem Hochhaus, dann an einem Spielplatz vorbei, hin zu einer Baumgruppe. Dort packte sie der Täter von hinten und stieß sie zu Boden. Dann versuchte er sie zu vergewaltigen. Als die Frau laut um Hilfe schreit, ergriff er die Flucht. Die angegriffene Frau lief daraufhin weiter Richtung Industriegebiet. Dort wurde sie von einem älteren Mann in einem roten Auto, angesprochen, der ihr seine Hilfe anbot. Doch die Frau lehnte ab. Jetzt sucht die Polizei mit einem Phantombild nach dem Täter. Der Mann ist etwa 1,85 Meter groß und in den Dreißigern. Er trägt schwarzes, lockiges Haar, etwa 4-5 Zentimeter lang. Er weist außerdem einen starken Bartwuchs auf und hat breite, zusammengewachsene Augenbrauen. Seine Erscheinung ist südländisch und zum Tatzeitpunkt trug er ein hellblaues T-Shirt.

Balve: Nachdem die 37-Jährige eine Anzeige erstattet hat, haben sich zwei weitere Frauen bei der Polizei gemeldet, um ebenfalls Anzeige zu erstatten. In der Nacht von Samstag auf Sonntag sei einer Neuenraderin laut Polizei von zwei Männern zu unterschiedlichen Zeiten in den Schritt gegriffen worden. Darüber hinaus gab eine Arnsbergerin bei der Polizei zu Protokoll, dass sie von einem Mann am Handgelenk festgehalten worden sei. Als sie sich habe befreien können, habe er seine Hände um ihren Hals gelegt und ihr Gesicht abgeleckt, teilt die Polizei auf Nachfrage mit. Später sei ihr an einem Biertisch in den Schritt gefasst worden. Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich nach Angabe der Polizei um Männer mit dunkler Hautfarbe.




Nebulöser „Kirchenaustritt“ in der ZEIT

kirchenaustritt-muslimeEs ist ehrenvoll von der ZEIT, darauf hinzuweisen, dass der Islam keinen Austritt kennt. Es handelt sich tatsächlich um eine Geburtsreligion, die für die gesamte Menschheit als lebenslange Zwangsreligion angelegt ist, da Allah die Nachkommenschaft, die er Adams Lenden entnahm, bereits vor ihrem irdischen Dasein auf sich eingeschworen hat. Nach der unverschämt penetranten islamischen Lehre ist jeder ein Moslem. Und jeder, der eine andere oder keine Religion hat, ist vom vorgeburtlich geschworeren Allah-Glauben abgefallen.

Richtig weist die ZEIT auch darauf hin, dass die von Allah Abgefallenen bei den rechtgläubigen Moslems nicht gerne gesehen sind. Der Islam verfolgt alle Andersgläubigen und Nichtgläubigen, weil sie es wagen, von der islamischen Glaubenspraxis abzuweichen.

Die ZEIT geht speziell auf Atheisten (glauben an keinen Gott) und Agnostiker (glauben nicht an einen bestimmten Gott) ein.

Allerdings startet die ZEIT ihren Artikel „Flüchtlinge ohne Religion“ mit einer dreisten Augenwischerei. Gleich im ersten Abschnitt erfahren wir:

Einen Antrag auf Kirchenaustritt zu stellen, ist in Deutschland ein eher banaler Verwaltungsakt für all jene, die den Glauben verloren haben, sich enttäuscht von ihren Gemeinden abwenden oder einfach die Kirchensteuer sparen wollen. Für Ahmad Othman Adi war der Antrag eine Offenbarung.

Der Leser geht nun selbstverständlich davon aus: Ahmad Othman Adi hat einen Antrag auf Kirchenaustritt gestellt. Das ist ja für viele Deutsche nichts Neues.

Der geübte Leser hat allerdings sofort begriffen: hier stimmt etwas nicht, denn Ahmad Othman Adi hat einen mohammedanischen Namen. Ist er zwischendurch zum Christentum konvertiert? Ist das realistisch? Wo stammt Herr Adi eigentlich her?

2012 war er vor dem Krieg in seiner syrischen Heimat geflohen. „Ich fragte sie: Ihr könnt einfach so die Kirche verlassen und das war’s?“, sagt der heute 22-jährige Adi.

Herr Adi stammt aus Syrien. Hatte er dort etwas mit der syrisch-orthodoxen Kirche zu tun?

Wohl eher nicht, denn im nächsten Absatz erfahren wir mehr über Herrn Adis Leben im Islam:

Der Islam hat gar keine Kirche, ein Austritt ist nicht vorgesehen. In der syrischen Stadt Hama wuchs Adi als sunnitischer Muslim auf. Doch als Jugendlicher begann er zu rebellieren. Er produzierte mit Freunden Hip-Hop-Beats und begann mit 14 Jahren am Islam zu zweifeln – und Fragen zu stellen. … usw.usf.

Nirgendwo steht etwas von einer Konversion zum Christentum. Es geht einzig und alleine über Herrn Adis Abfall vom islamischen Glauben. Richtig heißt es dort, dass man aus dem Islam nicht austreten kann.

Der Leser muss daraus schließen, dass Herr Adi den Islam in Deutschland los wurde, indem er hier den besagten „Antrag auf Kirchenaustritt“ stellte. Genau das ist in Deutschland aber noch niemals bei Moslems vorgekommen. Richtig muss es daher heißen (Ergänzungen für die Lückenpresse in Fettdruck):

Einen Antrag auf Kirchenaustritt zu stellen, ist in Deutschland ein eher banaler Verwaltungsakt für all jene, die den Glauben verloren haben […]. Doch für den Islam gilt das nicht. Der Islam kennt gar keine Kirchen nach deutschem Religionsverfassungsrecht.

Ein Austritt aus dem Islam ist somit auch in Deutschland nicht vorgesehen. Ein Defizit – und ein klarer Auftrag für den Gesetzgeber. Auch die Menschen, die zu uns kommen, haben ein Anrecht auf den Austritt aus der Religion, die sie als Gepäck mitbringen.

Der typischerweise evangelische oder katholische Deutsche ist hier klar im Vorteil. Wer als Muslim geboren wurde, wird vom deutschen Staat ganz klar in Sachen Religionsfreiheit diskriminiert.

Schlimmer noch: Den eingewanderten Atheisten und  Agnostikern bleibt oftmals nichts anderes übrig, als die grundgesetzlich verankerte negative Religionsfreiheit zu verstecken. Aus Angst vor Verfolgung machen sie in Asylheimen beim Ramadanfasten und fünf mal täglichen Gebeten mit.

Deutschland 2016 – wie im Mittelalter.

Leider blieb das Lückenblatt im Nebulösen, anstatt der Merkel-Administration ans Bein zu pinkeln.

Dann hätte die ZEIT außerdem darauf hinweisen müssen, dass dies ein ganz besonders handfester politischer Skandal ist, weil die „Religionsfreiheit“ ständig politisch ausgeschlachtet wird. Gerade im Hinblick auf islamischen Ritual-Firlefanz. Die ZEIT hätte fragen müssen, wieso in Deutschland im Namen der angeblich vorhandenen „Religionsfreiheit“ schon über die Details des nervtötende islamischen Pflichtenkatalogs diskutiert wird, während das Verlassen des Islams gesetzlich in keinster Weise vom deutschen Staat geregelt ist.

Wie kann es beispielsweise sein, dass auf breiter Ebene – bis nach Brüssel hin – detailliert über die sexistischen, geschlechterapartheits-demonstrierenden Kopfbedeckungen von Lehrerinnen und weiblichen Angestellten diskutiert und richterlich verfügt wird, während der Austritt aus dieser Religion nicht im Mindesten geregelt ist? Die Religionsfreiheit hat Verfassungsrang und ist überdies in einem weiteren Gesetz klar geregelt! Vor der Umsetzung drückt man sich – aus Angst vor der tödlichen Rachsucht des Islam.

religionsfreiheit

Immerhin meint die schludrige ZEIT eine ungeheuerliche Sorglosigkeit bei der Erfassung der religiösen Bekenntnisse durch das BAMF aufzudecken:

Es ist nicht bekannt, wie viele der fast eine Million Migranten, die 2015 vor allem aus islamisch geprägten Herkunftsländern nach Deutschland flüchteten und auf Asyl hoffen, Atheisten oder Agnostiker sind. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) teilte auf Anfrage mit, dass bekennende Glaubenslose unter den Antragsstellern statistisch nicht erfasst werden. Auch über diejenigen, die wegen Apostasie in ihrer Heimat verfolgt werden und deshalb Zuflucht in Deutschland suchen, gibt es keine Zahlen.

Da weiß die linke Hand wieder nicht, was die rechte tut. Die Religionshintergründe der Asylantragsteller stehen längst im Internet, allerdings weiß nur der allwissende Allah, ob sie stimmen.

Was der Staat allerdings nicht weiß ist, wie viele der schon hier weilenden Moslems überhaupt Moslems sein wollen. Wer als Moslem in Deutschland geboren wird oder als Moslem hier einwandert, wird automatisch bis zu seinem Tod als Moslem im Register geführt. Ohne Möglichkeit, sich die islamische Religionszugehörigkeit austragen zu lassen. Unser Staat lässt sich die Regeln vom Islam diktieren – und da ist nun mal kein Austritt vorgesehen.

Hieraus werden dann vom Staat Zahlen für den Bedarf an islamischen Religionslehrern gewonnen und entsprechende Fakultäten an den Universitäten gebaut. Ohne auch nur ein einziges mal die Betroffenen gefragt zu haben, ob sie das für ihre Kinder wollen. Man verhandelt nur mit dubiosen „Verbänden“. Diese wiederum behandelt man wie echte Kirchen und verleiht ihnen durch Staatsverträge das Recht, den Inhalt und das Lehrpersonal für bekenntnisorientierten Religionsunterricht zu bestimmen. Alles am Grundgesetz vorbei.

Kann man überhaupt beim Islam von einer Religionsgemeinschaft im Sinne des Grundgesetzes sprechen? Dort ist die Rede von Mitgliedern!

Anderen Religionsgesellschaften sind auf ihren Antrag gleiche Rechte zu gewähren, wenn sie durch ihre Verfassung und die Zahl ihrer Mitglieder die Gewähr der Dauer bieten.

Unter einer Mitgliedschaft wird in Deutschland üblicherweise etwas verstanden, wo man ein- und austreten kann. Schließlich kommen wir ja auch nicht mit einer CDU-Mitgliedschaft zur Welt, die wir nur durch eine Konversion zur SPD loswerden können.

Die ganze Schönfärberei über den angeblich mit Demokratie, Rechtsstaat und Grundgesetz kompatiblen Islam ist die reinste Volksveräppelung, weil nicht ein Minimum an Religionsfreiheit gegeben ist. Mit der billigen Ausrede: „Der Islam hat gar keine Kirche, ein Austritt ist nicht vorgesehen.“

Folglich passt der Islam nicht zu unserem Grundgesetz und kann demnach keine Religion im Sinne des Gesetzes sein. Punkt.

Das passt aber unseren, dem Multireligiösen verschriebenen, bunten Parteien nicht.

Wenn sich Deutschland (wie es ja leider laufend durch das Establishment geschieht) zum Einwanderungsland deklariert, muss es Einwanderern aber die selben Rechte wie den Einheimischen zugestehen. Dazu gehört auch die negative Religionsfreiheit. So lange diese nicht für alle Religionen gesetzlich geregelt ist, haben Zwangsreligionen, die man nicht ablegen kann, hier nichts zu suchen. Schon gar nicht in unserem Schulsystem.

Anstatt die negative Religionsfreiheit staatlich zu garantieren, muss das in Deutschland privat organisiert werden!

Mina Ahadi bietet diesen Menschen ein Netzwerk an, das sie auffängt. Sie leitet den Zentralrat der Ex-Muslime in Deutschland und unterstützt atheistische und säkulare Flüchtlingen bei der Wohnungssuche und bei Behördengängen. „Diese Leute haben Angst“, sagt sie. Manchmal glauben die Behördenmitarbeiter ihnen in den Asylverfahren nicht, dass sie keine Muslime seien. Ein Beispiel ist Reza Hashemi (Name geändert), ein im Irak aufgewachsener Iraner. Bei seinem ersten Interview in der Bamf-Außenstelle Bad Berleburg im Mai dieses Jahres weigerte sich der Dolmetscher, zu übersetzen, dass Hashemi Atheist ist. „Er sagte mir: ‚Du bist Iraner, also bist du Schiit'“, erzählt Hashemi. Erst durch die Intervention des Zentralrats der Ex-Muslime habe er ein zweites Interview bei einem anderen Sachbearbeiter bekommen. Die Behörde wollte den Fall nicht kommentieren.

Ex-Muslime fürchten sich jedoch besonders vor Mobbing und Gewalt in den Asylunterkünften. Wie Mehrad Naseri. Er flüchtete aus dem kurdischen Teil des Iran, weil er in seiner Buchhandlung religionskritische Werke verkauft hatte und unter Druck geriet. In seinem Flüchtlingsheim in der Nähe von Köln wohnt er mit acht anderen Männern aus Afghanistan und Syrien in einem Zimmer. „Ich darf nichts gegen Religion sagen und habe Angst“, sagt Naseri. Als er während des Ramadans nicht fastete, wurde er von seinen Mitbewohnern als unechter Muslim beschimpft. Deutschland sei doch ein säkulares Land, sagt er. Wie könne es sein, dass Christen und Atheisten in den Unterkünften nicht in Sicherheit leben können?

Ja, wie kann es sein? Da muss man die heilige Mutter Merkel fragen, wie sie sich das gedacht hat. Es sieht es so aus, als hätte sie sich gar nichts dabei gedacht. Der Islam soll einfach zu Deutschland gehören. Ihre Busenfreunde Schawan und Schäuble haben Deutschland derweil eine multireligiöse Agenda verpasst. Ex-Muslime kommen darin nicht vor. Sie können aber gerne den Umweg über das Christentum gehen und danach einen Antrag auf Kirchenaustritt stellen, um in deutschen Amtsregistern zum Atheisten zu werden.

Womit wir wieder beim Anfang dieser typischen Lückenpresse-Geschichte wären:

Für Ahmad Othman Adi war der Antrag eine Offenbarung.

Möglicherweise hat der junge Mann den Umweg über das Christentum gewählt, um den lästigen Islam los zu werden. Wir erfahren es nicht. Die ZET bleibt den Lesern die Erklärung schuldig, in welcher deutschen Amtsstube Ahmad Othman Adi einen Antrag auf Austritt aus seiner Religion gestellt haben will und welche dies war. Nach Lage der Dinge wird Ahmad Othman Adi in Deutschland weiter als Moslem geführt, es sei denn er ist zwischendurch zum Christentum konvertiert  und dann wieder ausgetreten.

Germoney, Land der Menschenrechte 2016


Zahlen zu Asyl und Religionszugehörigkeit (entgegen der Angaben der ZEIT werden auch Konfessionslose registriert):

2013 stellten 71.134 Moslems einen Asylantrag. Dies macht rund 65% der gestellten Asylanträge aus. Die meisten dieser Moslems kamen aus der Russischen Förderation (vermutlich Tschetschenen).

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2014 stellten 109.595 Moslems einen Asylantrag. Das entspricht rund 63 Prozent der Asylanträge. Die meisten Moslems kamen aus Syrien.

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2015 wurden 322.817 Moslems als Asylbewerber registriert. Das entspricht rund 73 Prozent der gesamten Asylanträge. Hauptherkunftsland war Syrien.

asyl-religion-2015

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Video: 80 Iraner konvertieren zum Christentum