Auch der Kasperl ist eine „Nazidrecksau“

kasperl_puppentheaterWienzeile“ ist ein viermal jährlich erscheinendes von der Stadt Wien und dem österreichischen Bundeskanzleramt gefördertes linkes Verbalmachwerk (Magazin für Literatur, Kunst und Politik). Was man davon zu erwarten hat, muss hier nicht erläutert werden. Mit der 69. Ausgabe hat man sich allerdings nun selbst übertroffen. Offenbar in Ermangelung echter Nazis schießt Autor Andreas Heindl sich auf den Kasperl ein: „Der Kasperl ist eine demagogische, selbstgefällig faschistische, denunzierende Nazidrecksau. Dass diese Puppenfratze jetzt noch immer im Fernsehen ist, dass diese unangenehme Präpotenz und Selbstgefälligkeit von Kindern noch gesehen wird [..] ist eine Ungeheuerlichkeit“, schreibt er.

Außerdem verhaut er das Krokodil. Ja, und das ist gut so, denn zum Unterschied von heute durften Kinder, in der Zeit als diese Puppe erfunden wurde, sich noch gegen die Bösen wehren und mehr Wut auf die Täter als Selbsthass für angedichtete Fremdenfeindlichkeit empfinden.

Heindl stellt wohl einen Bezug zum Kasperl-Erfinder Max Jacob her, dessen Puppentheater in den 40er Jahren in der Truppenbetreuung eingesetzt war, was man ihm nach dem Krieg ankreidete. Der Dreckkübel des linken Idioten Heindl, den er nicht nur über die bis heute bei den Kindern beliebte Figur ausschüttet, sondern auch über die Seher ist dennoch einfach nur widerwärtig, grenzenlos dumm und zeigt wer hier der Faschist ist. (lsg)

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