glaeubige-moslems-stuermen-mekka-1979Die Kaaba, die der islamischen Sage nach von Adam erbaut, von Abraham und Ismael top modernisiert, von kafir (Ungläubigen) zur Verehrung von über 300 Göttern missbraucht, von Mohammed von jeglichem shirk (Beigesellung) gereinigt und von den Saudis mit bequemen Sesseln ausgestattet wurde, steht im Zentrum einer Open Air Zentralmoschee, die derzeit mit viel Beton auf ein Fassungsvolumen von 5 Milllionen Gläubigen aufgeboostet wird. Dieser Augapfel des Islam wurde im Jahr 1979 von 500 bis 1500 besonders gläubigen Moslems gestürmt, denen der Mahdi (Messias) erschienen war. Mit Hilfe einer drei Mann starken französischen Anti-Terroreinheit gelang die militärische Säuberung des Islamheiligtums. Eine damals vom saudischen König eingeholte Fatwa (Rechtsgutachten) sorgt seitdem dafür, dass mit jedem Barrel Öl der islamische Terror in die ganze Welt verbreitet wird.

Wikipedia mit den Fakten (siehe auch engl. Wikipedia):

Am Morgen des 20. November 1979, des Neujahrstags des Jahres 1400 nach islamischer Zeitrechnung, stürmte eine bis zu 500 Personen zählende Gruppe schwer bewaffneter radikaler Islamisten aus verschiedenen arabischen Ländern die Große Moschee in Mekka und nahm tausende versammelte Gläubige als Geiseln. Anführer der Gruppe war Dschuhaiman al-Utaibi, ein fundamentalistischer Prediger. Die von eschatologischen Vorstellungen angetriebenen Aufständischen erklärten, dass das Ende der Welt bevorstehe und der Mahdi in Gestalt von Muhammad ibn Abdullah al-Qahtani gekommen sei. Sie riefen zur Übernahme islamischer Rechtsordnungen in allen muslimischen Ländern, zum Sturz des saudischen Königshauses und zum Bruch der diplomatischen Beziehungen mit westlichen Ländern auf und verlangten, dass kein Erdöl mehr in die USA geliefert werde.
König Khalid ließ die Landesgrenzen schließen. Am Nachmittag des 20. November 1979 wurde die Moschee umstellt und die Stromzufuhr unterbrochen. Ein großer Teil der Geiseln wurde nach und nach freigelassen. Die saudische Regierung erwirkte eine Fatwa der obersten Theologen, die die Anwendung von Gewalt in der heiligen Stadt erlaubte. Erst nach langwierigen und verlustreichen Kämpfen im labyrinthischen Gebäude gelang es nach mehr als zweiwöchiger Besetzung, unter Mitwirkung der Anti-Terroreinheit der französischen Gendarmerie GIGN, die überlebenden Aufständischen zur Aufgabe zu zwingen. Dass der saudische König „Ungläubige“ in die heilige Stadt Mekka rief, war für das Empfinden vieler Muslime eine nicht wieder gut zu machende Schande, auch wenn im Nachhinein behauptet wurde, die französischen Gendarmen seien vor ihrem Einsatz noch schnell zum Islam konvertiert.

Die Besetzung forderte 330 Todesopfer unter den Geiselnehmern, den Geiseln und den Sicherheitskräften. 63 Aufständische, darunter al-Utaibi, wurden am 8. Januar 1980 in einer Massenexekution in acht verschiedenen Städten Saudi-Arabiens enthauptet.

Der iranische Revolutionsführer Ayatollah Khomeini verbreitete in einer Radiobotschaft, dass US-Amerikaner für die Besetzung verantwortlich seien. Daraufhin wurde schon am 21. November in Islamabad die amerikanische Botschaft von einem Mob niedergebrannt. Weitere antiamerikanische Proteste gab es auf den Philippinen, in der Türkei, Bangladesch, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Libyen.

Für die Fatwa sollen die saudi-arabischen Religionsgelehrten Milliarden gefordert haben, um damit die wahhabitische Missionierung im Ausland zu intensivieren. Diese Bemühungen werden später Grundlage für die Radikalisierung der Muslime in einigen Nachbarländern.

Während der Gefechte wurde bei der Explosion einer Bombe der Boden der Kaaba aufgerissen. Darunter kamen mehrere (vorislamische) Idole zum Vorschein, die die saudischen Behörden schnell beseitigten. Über ihren Verbleib ist nichts bekannt.

mekka-1979-salafisten-aufstand-anfuehrer

Hier eine ausführliche Dokumentation von Zeitungsartikeln aus dem linken Milieu von ZEIT und SPIEGEL. Beides Zeitungen, die immer wieder behaupten, der Islam sei eine friedliche Religion. Dies haben sie jedoch selbst widerlegt. Die ZEIT hat dabei selber recherchiert, der SPIEGEL nur abgeschrieben. Erst Anfang diesen Jahres ist beim SPIEGEL ein Artikel erschienen, in der die wahhabitisch-salafistische Missionierungs-Fatwa erwähnt wird. Reichlich spät, denn seit spätestens 2010 fragt man sich, woher das salafistische Gesindel Geld für Dawa (Missionierung) und die Koran-Offensive LIES! bezieht.

Drei Franzosen haben die Kaaba befreit. Doch der Preis ist hoch. Den Preis zahlen wir nun mit einer ausufernden salafistischen Straßenmission, einer aufgehetzten moslemischen Jugend und mit islamischen Terror, der alle „Ungläubigen“ überzieht. Ausgangspunkt dieser weltweiten religiösen Schande ist ausgerechnet die Kaaba, das islamische Zentralheiligtum.

Die ZEIT 1979 mit einer Analyse der politischen Lage:

Für das saudi-arabische Königreich hat das 15. Jahrhundert der mohammedanischen Zeitrechnung im Zeichen des Terrors begonnen. Zwei ganze Wochen lang wurde in der Al Haram-Moschee zu Mekka, in die im Morgengrauen des 20. November rund 500 schwerbewaffnete Rebellen eingedrungen waren, gekämpft und geschossen. Der von sieben hohen Minaretten eingerahmte Innenhof, in dessen Zentrum das angeblich von Abraham erbaute, würfelförmige Gebäude der Kaaba steht, verwandelte sich in ein grausiges Schlachtfeld. Um den vom Erzengel herangeschafften schwarzen Lavastein, der von den Mekkapilgern siebenmal umschritten werden muß, lagen schließlich Hunderte von Toten und Verletzten in ihrem Blut. Krieg – Bürgerkrieg? – an der heiligsten Stätte des Islam. […]

Der Spuk ist vorbei. Jetzt pilgern sie wieder. […] Die Fernsehkommentatoren priesen Allah für das endliche Ende der Moscheebesetzung und verdammten die „Abtrünnigen und Gottlosen“, die „ewigen Fluch“ auf sich geladen hatten, „in die Feuer der Hölle“. Einer der bekanntesten Leitartikler schrieb „Wer die Heilige Moschee entweiht, hat keinen Anspruch auf Verteidigung, kein Recht, gehört zu werden.“ Und der Koran befiehlt für solchen Frevel“ „Tötet sie.“ […]

Der saudische Innenminister, Prinz Nayef Ibn Abdul Aziz, zog eine erste Bilanz: 75 tote Rebellen, darunter auch der 27jährige Theologiestudent von der islamischen Universität Medina, Mohammed Abdullah al Kahtani, der sich zum „Mahdi“ (Messias) küren lassen wollte; 60 Tote und 200 Verwundete bei den eingesetzten Einheiten der Armee, Nationalgarde, Polizei und Staatssicherheitsdienste. Über die anscheinend hohen Verluste unter den in der Moschee eingeschlossenen und als Geiseln festgehaltenen Pilgern machte der Prinz keine Angaben. Zusammenfassend erklärte er: „Der Vorfall stellt eine verbrecherische Abweichung vom wahren Glauben des Islams dar und ist weit entfernt von jedem politischen Zusammenhang.“ […]

Regierungssprecher erklären mit erstaunlicher Offenheit, es habe sich bei den Rebellen – zu denen allerdings Jemeniten, Ägypter, Marokkaner, Pakistaner und Kuwaitis gehörten – mehrheitlich um Saudis gehandelt. […]

In diesem Land, in dem es außer dem Koran keine Verfassung gibt, muß jede politische Opposition die religiöse Sprache sprechen, um überhaupt gehört und verstanden zu werden. Das taten auch die Rebellen, die am 20. November schießend und unter „Allah Akhbar“-(„Gott ist groß“-)Rufen die Al Harum-Moschee erstürmten. Sie bemächtigten sich des Lautsprechers und forderten die „Rückkehr zum reinen Islam“, die Abschaffung „moderner Auswüchse und Ausschweifungen“, die Beseitigung von Fernsehen, Fußball, Geldarbeit und Mädchenschulen. […] Und sie zwangen die anwesenden Gläubigen unter Androhung von Waffengewalt, „einen der ihren als den erwarteten Mahdi anzuerkennen“, wie es im Regierungskommuniqué hieß. Damit appellierten sie an Sehnsüchte, wie sie von Schiiten und Sunniten gehegt werden und vor allem im Volksislam ausgeprägt sind: Am Ende der Zeit, wenn Bosheit und Unterdrückung herrschen, wird ein Mann aus der Familie des Propheten erscheinen, um den ursprünglichen Islam und Konsensus in der Gemeinde Mohammeds wiederherzustellen, um den wahren Glauben und die Gerechtigkeit wiederaufzurichten. Darin gipfelte die religiöspolitische Anfechtung des saudischen Herrscherhauses durch die Moscheebesetzer von Mekka.[…]

Die Moscheeterroristen reichen „unvergleichlich viel weiter in die Gemüts – und Sozialverfassung Saudi-Arabiens hinein“, als dies etwa bei der Baader-Meinhof-Gruppe in Deutschland der Fall war. […]

Fest steht: Mit der exemplarischen Enthauptung der „Ketzer von Mekka“ wird es nicht getan sein. Die Saudi-Führung muß vieles neu durchdenken. Das Wahabitenreich ist nicht der narrensicher abgeschirmte Hafen, den kein Wellenschlag aus der aufgewühlten, übrigen islamischen Welt zu erreichen vermöchte. Die geschlossene wahabitische Glaubensgemeinschaft und „ewige“ Stammesallianz, auf die sich das Könighaus bisher blind verlassen konnte, werden durch den Sprengstoff der rasenden Modernisierung gespalten, die traditionellen Konsenskräfte schwächen sich ab. Die Petrodollarlawine verteilt sich nicht gleichmäßig, schafft kein alle erfassendes und einigendes Glücksgefühl. 600 000 Nomaden leben noch immer weitgehend außerhalb des Ölzeitalters – und wollen auch so leben. Die größte Gefahr für seine Stabilität und Sicherheit droht Saudi-Arabien nicht von außen – wie bisher immer angenommen –, nicht vom internationalen Kommunismus, von sowjetischen Kriegsschiffen und linksradikalen arabischen Regimes, sondern von innen, aus den vier Wänden der eigenen Gesellschaft. […]

Doch der in Mekka jetzt aufgebrochene Konflikt zwischen dem 20. und dem 15. Jahrhundert ließ sich nicht vermeiden. Er gehört zum Schicksal dieses steinreichen Entwicklungslandes, in dem die Menschen buchstäblich vom Kamel auf den Cadillac und vom Beduinenzelt in den Wolkenkratzer umgestiegen sind, herauskatapultiert aus ihrer Zeitlosigkeit ins technokratische Zeitalter.

1979 durfte man noch politisch inkorrekt über Missstände in der islamischen Welt schreiben.

Der Spiegel, der längst aufgegeben hat, selber zu recherchieren, zitiert zwei Jahre später aus einem Buch von Jean-Claude Bourret, in dem festgehalten ist, wie drei Franzosen die Zentralmoschee von den Mahdi-Gläubigen befreiten:

mission-impossibleVersuche, die Moschee zurückzuerobern, schlugen fehl; König Chalid bat Paris um Hilfe. Die Befreiung der Moschee schildert ein französischer Autor in einem neuen Buch. Auszug: 1981 Editions France-Empire, Paris.

[…] Dschuhaiman zieht eine Maschinenpistole unter seinem Pilgergewand hervor und schießt eine Salve in die Luft. Aus allen Ecken stürzen bewaffnete Männer hervor, die eine rote Armbinde an ihrem Pilgergewand tragen.

Es sind ungefähr 1500 Männer, die da heranstürmen, Gewehrsalven peitschen. Eine Panik entsteht.

Die Gläubigen fliehen, sie sind doppelt in Schrecken versetzt: zunächst durch die Toten, die bereits in ihrem Blut liegen, überwiegend Religionspolizisten, aber auch moslemische Gläubige.

Der zweite große Schrecken ist das Sakrileg, daß geschossen wurde — im heiligsten Teil der heiligsten Moschee in der heiligsten Stadt des heiligsten Landes des Islam. Die Gotteslästerung ist ungeheuerlich. 150 000 Kehlen schreien gleichzeitig ihre Angst und ihre Verzweiflung hinaus. Die verängstigte Menge wird zu einer riesigen Menschenwalze, die mehr als tausend Pilger zu Tode quetscht.

Aber die Rebellen wissen die Angst für ihre Zwecke zu nutzen. Sie verleiten mehr als 6000 Pilger dazu, in den unterirdischen Gängen der Moschee Zuflucht zu suchen, in einem 75 000 Quadratmeter großen Kellergewölbe, in dem sich ein Fremder nur Meter für Meter vorantasten kann. […]

Die Aufständischen in Mekka schießen auf jeden, der versucht, sich der Moschee zu nähern. Etwa 50 königstreue Soldaten, die mit dem Ruf „Allahu akbar“ („Allah ist groß“) zum Angriff übergegangen waren, sind gefallen. […] Um 11.30 Uhr beginnt der Sturmangriff gegen alle Eingänge der Moschee. Das Gemetzel ist schrecklich. Die verschanzten, gut geschützten und gut ausgebildeten Rebellen richten ein Blutbad an. […] Am 22. November um 10 Uhr greifen 3000 Soldaten, unterstützt von zwölf Panzern und fünf Hubschraubern, zum drittenmal an. Die amerikanischen M-113-Schützenpanzer setzen sich rasselnd in Bewegung.

Eine Granate detoniert zwei Meter vor dem ersten Fahrzeug. Die nächste Granate trifft, der Schützenpanzer geht in Flammen auf. Zwei weitere M 113 explodieren und brennen aus. Das Chaos ist vollkommen. Brennende Gestalten stürzen aus den Fahrzeugen und brechen im Hof der heiligen Moschee zusammen.

In den Himmel über der Moschee steigen schwarze Rauchschwaden, die einen Geruch von Öl und verbranntem Fleich verbreiten. Aus den Minaretten, die zu Stützpunkten der Rebellen geworden sind, werden Tausende von Kugeln aus Kalaschnikows auf die fünf Hubschrauber abgefeuert.

Einer von ihnen ist getroffen, er geht in Flammen auf und stürzt ab. Innerhalb von zwei Sekunden fliegt die Spitze eines der Minarette in die Luft, die Tanks des Hubschraubers fangen Feuer. […]

Nach dem Debakel des 22. November 1979 wendet sich Saudi-Arabien hilfesuchend an Frankreich. König Chalid schildert Präsident Giscard d’Estaing die Situation: Seine Truppen sind unfähig, die Lage zu meistern; die Hilfe muß sofort kommen.

Eine Stunde später wird auf Befehl des Präsidenten eine Einheit der GIGN alarmiert, der „Groupe d’intervention de la gendarmerie nationale“, wie die Eingreiftruppe der Gendarmerie heißt. […]

In der Nacht zum 24. November landet die weiße Mystere 20 mit den drei GIGN-Männern in der Nähe von Mekka. […] Inzwischen sind drei schwere Kisten aus der Mystere 20 ausgeladen worden, die man ihr in Frankreich mitgegeben hatte.  […]

Am 24. November um acht Uhr, nach ein paar Stunden Schlaf, treffen sich Hauptmann Barril und seine Unteroffiziere mit dem Krisenstab, den König Chalid gebildet hat. Der Oberst erläutert Barril die Situation und spricht die Hoffnung aus, „daß es Ihnen mit Ihrer großen Erfahrung gelingen wird, unser Problem zu lösen“.

Darauf Barril: „Ich muß genau wissen, was sich abgespielt hat. Zeigen Sie mir zuerst den Plan der Moschee, damit ich sehen kann, wohin sich die Rebellen zurückgezogen haben.“

Der Oberst: „Wir haben leider keinen Plan. Die heilige Moschee wurde vor 1400 Jahren gebaut, niemand kennt genau ihre unterirdischen Gewölbe.“

„Dann muß ich mich an Ort und Stelle über die Situation informieren.“

„Herr Hauptmann, das ist nicht möglich. Nur ein Moslem darf die heilige Moschee in der heiligen Stadt betreten.“

Daraufhin diskutieren sieben hohe saudische Offiziere leidenschaftlich über das Problem. Sie müssen sich entscheiden zwischen ihrer Treue zu Allah, ihrer Treue zum König und der dringenden Notwendigkeit, die Rebellen aus der Moschee zu holen.

Sie entscheiden sich schließlich dafür, daß Barril sich in der Stadt aufhalten, aber die Moschee nicht betreten darf. Er soll sie mit einem Fernglas beobachten. […]

„Nun, ich habe Blankovollmacht von Paris. Ich werde zwei Tonnen CB (Chlorbenzol, ein Nervengas) ordern, wenn es notwendig sein sollte.“

„Und wer wird es anwenden, dieses Gas? Die Saudis können damit nicht umgehen.“ […]

Hauptmann Barril entfaltet zur Überraschung der saudischen Offiziere eine Karte der heiligen Moschee mit ungefähren Höhenangaben; 75 000 Quadratmeter des heiligen Komplexes sind hier mit schwarzem und rotem Filzstift aufgezeichnet. […]

26. November 1979. Es ist 10 Uhr in Paris, als das Telephon beim verantwortlichen Offizier im Verteidigungsministerium klingelt, der zugleich für den Kontakt zum SDECE (Service de documentation exterieure de contreespionnage), Frankreichs Spionageabwehr, zuständig ist.

Der Offizier, ein Oberst, ist zuständig für das „Unternehmen Mekka“. Für die Aktion ist eine besondere Telephonleitung eingerichtet worden; nur der Oberst und Barril kennen die Nummer.

Er wartet seit Stunden auf den Anruf von „d’Artagnan“, wie Barrils Kodename lautet. Endlich ist er da: „Hallo, hier spricht d’Artagnan.“

Eine Viertelstunde lang schildert Barril die Lage. „Ich brauche Material, um das Unternehmen erfolgreich durchführen zu können“, sagt Barril.

„Viel?“

„Ziemlich viel. Zunächst drei Tonnen CB-Gas. Ich brauche außerdem 30 Zerstäuber, 50 Kilo

Plastiksprengstoff, Zünder, 200 Spezialmasken zum Schutz gegen das Gas.“ […]

Endlich. Die Caravelle ist da. An Bord sind drei Männer: der Flugkapitän, der Co-Pilot und der Funker. Dann erzählt der Flugkapitän, warum sie so spät gekommen sind: „Die Syrer haben Wind bekommen von unserer Mission. Sie haben uns in letzter Minute verboten, ihr Territorium zu überfliegen. Wir waren gezwungen, einen Umweg zu machen, und wir hatten

Schiß, daß die Syrer Scheibenschießen auf uns veranstalten würden.“ […]

Hinter den drei kleinen Gebäuden gibt bereits ein GIGN-Mann mit Hilfe eines Dolmetschers seine Anweisungen. Die ausgewählten Soldaten bilden einen Kreis um ihn herum. Er zeigt ihnen die kleinen CB-Aluminiumkisten, die etwa zehn Kilo schwer sind: „Mit einem Gramm dieses Pulvers können Sie einen Menschen innerhalb einer guten Viertelstunde einschläfern.“

Der Dolmetscher übersetzt Satz für Satz. Die saudischen Soldaten hören aufmerksam zu. Während des ganzen Tages erklären und demonstrieren die beiden Polizisten den Gebrauch des Gases, die Benutzung der Flaschen und Masken. […]

4. Dezember, 7 Uhr. Es ist der Tag X. Mit einer Ausnahmegenehmigung gelingt es Barril ein drittes Mal, nach Mekka zu gehen. Nach wie vor ist es nicht möglich, die heilige Moschee zu betreten. […]

Auf den Minaretten und den einzelnen Stockwerken sind 30 Scharfschützen postiert, die hervorragend schießen. Später wird man erfahren, daß sie 150 Kilometer von Mekka entfernt ausgebildet worden waren, in einem geheimen Lager, das von mehreren arabischen Ländern unterhalten wurde, die König Chalid feindlich gesinnt sind. […]

Die dumpfen Explosionen zeigen an, daß die Kampftruppen im Keller eine Tür nach der anderen aufsprengen.

Um 11.30 Uhr ist der Widerstand der Rebellen erloschen. Durch fünf Kellerfenster, die in eines der Untergeschosse führen, verströmen zwei Mannschaften das Betäubungsgas, das bis in den heiligen Hof dringt. […]

Bis mittags sind mehr als eineinhalb Tonnen Gas zerstäubt. Etwa 50 Rebellen wurden gefangengenommen. In den Kellergewölben findet ein Massensterben statt. Die Rebellen und ihre Geiseln sterben entweder den Erstickungstod, oder sie werden von den Explosionen der Türsprengungen und den Handgranaten zerfetzt.

Um 14 Uhr tritt Stille ein. Zwei Tonnen Gas haben sich in alle Kellerräume verteilt. Die Spezialeinheiten haben mehr als die Hälfte ihrer Leute verloren. Über der Erde wurden ebenfalls etwa hundert Soldaten getötet. Bei den Rebellen war es unmöglich, Bilanz zu ziehen. Es gibt Tausende von Toten.

Aus der heiligen Moschee, die ganz in Giftgas eingehüllt ist, steigen Giftwolken in die Atmosphäre. Der Wüstenwind treibt sie auf das Meer hinaus.

Hauptmann Barril von der GIGN aber weiß, daß er soeben einen geschichtlichen Augenblick erlebt hat. Der saudische Oberst gratuliert dem Franzosen: „Hauptmann Barril, Sie haben uns zum Sieg verholfen!“

Am Abend des 4. Dezember 1979 veranstaltet König Chalid zu Ehren Allahs eine Siegesfeier. Der Generalstabschef überreicht den drei GIGN-Männern das Ehrenabzeichen der saudischen Fallschirmjäger-Truppe.

Drei Polizisten haben einen Thron gerettet. Sechs Monate später erhält Frankreich aus Saudi-Arabien einen Waffenauftrag im Umfang von drei Milliarden Franc.

3-franzosen-befreiten-die-kaaba

Um den islamischen Mob zu beruhigen, wurde später kolportiert, es seien pakistanische Spezialkräfte gewesen, denen die Rettung des Heiligtums zu verdanken sei.

2006 bringt die ZEIT einen Artikel über die religiös-politischen Hintergründe. Da steht schon eine Menge drin, allerdings noch nichts über die verheerende Fatwa.

Am frühen Morgen des 20. November 1979 geschieht in Mekka das Unfassbare: Hunderte bewaffneter Männer besetzen den heiligsten Ort des Islams, die Große Moschee. Viele werden von ihren Ehefrauen und Kindern begleitet. Es ist der Neujahrstag des islamischen Jahres 1400. […]

Mehr als 50000 Menschen sind in dem gewaltigen Gebäude mit seinen sieben Minaretten, dessen Anfänge in die Zeit vor 800 zurückreichen, zusammengekommen, um am ersten Gebet im neuen Jahrhundert teilzunehmen. […]

Über die Lautsprecheranlage ruft der Anführer der Besetzer, Juhaiman al-Utaibi, die Menschen dazu auf, einem Theologiestudenten namens Mohammed Ibn Abdallah al-Qahtani zu huldigen. Dieser sei als Mahdi, als der Erlöser, zu ihnen gekommen: »Der Mahdi wird der Welt Gerechtigkeit bringen! Huldigt dem Mahdi, der dieses Königreich von seiner Verkommenheit reinigen wird!«

Plötzlich fallen Schüsse. Einige Polizisten und Bedienstete der Moschee stürzen zu Boden. Die Gläubigen geraten in Panik und drängen zu den Toren. Dem Imam der Moschee, Scheich Mohammed Ibn Sabil, gelingt es in dem Chaos, per Telefon Alarm zu schlagen.

Doch die Sicherheitskräfte treffen erst drei Stunden später ein. In der Zwischenzeit haben sich die Besetzer verschanzt; die Tore sind geschlossen, Scharfschützen auf den Minaretten postiert. Alle Besucher der Moschee, die nicht rechtzeitig haben fliehen können, werden so zu Geiseln. Per Lautsprecher – und damit auch draußen gut zu hören – beginnen die Männer, Traktate zu verlesen und ihre Forderungen zu verkünden.

Vor allem wollen sie den Sturz des saudischen Regimes, da es korrupt und gottlos sei. An seine Stelle müsse ein wahrer islamischer Staat treten. Vom Königshaus verlangen sie, dass kein Öl mehr in die USA geliefert wird. Die Beziehungen zum Westen seien abzubrechen, alle Ausländer des Landes zu verweisen. Die Frauen sollen aus dem öffentlichen Leben verbannt, Radio und Fernsehen verboten werden, ebenso alle Fotografie, überhaupt alle Bilder, das Fußballspiel, Musik, Zigaretten und Alkohol. […]

Die Behörden wissen mittlerweile, mit wem sie es zu tun haben: Erst im Vorjahr waren Juhaiman al-Utaibi und rund 100 seiner Anhänger wegen aufrührerischer Umtriebe verhört worden und hatten sechs Wochen in Riad im Gefängnis gesessen. Die Rebellen nennen sich Ikhwan, die Brüder. Ihren Anführer und theoretischen Kopf Utaibi treibt neben der Religion auch persönlicher Hass auf die Königsfamilie: Bereits sein Großvater ist 1929 im Kampf gegen die Al Saud gefallen.  […]

In seiner 18 Jahre währenden Laufbahn bringt er es bis zum Korporal, bevor er 1973 den Dienst quittiert, um sich an der Scharia-Fakultät der Islamischen Universität Medina einzuschreiben. Dort besucht er die Vorlesungen von Abd al-Aziz Ibn Baz, dem zu dieser Zeit bedeutendsten wahhabitischen Religionsgelehrten und späteren Großmufti von Saudi-Arabien.

Scheich Ibn Baz gilt als einer der strengsten Vertreter der Wahhabiya, der radikal-puritanischen Interpretation des sunnitischen Islams, die in Saudi-Arabien so etwas wie die Staatsdoktrin ist. Seine Forderungen nach einer Rückkehr zu den unverfälschten Traditionen, zu den Wurzeln der Religion verschaffen ihm viele Sympathien in der konservativen saudischen Gesellschaft. Denn in jenen Jahren, den Siebzigern, durchläuft das Land – als Reaktion auf den heftigen sozialen Wandel infolge der Modernisierung – einen Prozess der Re-Islamisierung.

Die zwei Jahre an der Universität scheinen Utaibi inspiriert zu haben. Er beginnt, sich intensiv mit der Theologie zu beschäftigen und selber religiöse Schriften zu verfassen. […]  Utaibi behauptet, die Muslime hätten sich vom richtigen Glauben entfernt, weshalb nun fitna, Zwist und Unruhe, unter ihnen herrsche. Zudem würden sie von unrechtmäßigen Herrschern wie den Al Saud regiert.  […] »Die Muslime leben unter Zwangsherrschern, die die Religion nicht bewahren. Wir sind nur denen zu Gehorsam verpflichtet, die nach dem Buch Gottes führen. Wer […] von der Religion allein das nimmt, was ihm gefällt, für den gibt es weder Gehör noch Gehorsam.«

Die gegenwärtige fitna, schreibt Utaibi, sei ein Zeichen, das den nahenden Jüngsten Tag ankündige. Am Ende der Welt werde der Mahdi auf die Erde herabkommen, um Gerechtigkeit zu verbreiten; Ort seiner Ankunft werde die Kaaba sein. Am Jüngsten Tag seien es allein die Taten der Menschen, die über ihr Schicksal im Jenseits entschieden, darüber, ob sie ins Paradies eingehen oder in der Hölle schmoren werden. Den Ausweg aus dem Unglück seiner Zeit weist für Utaibi das Beispiel des Propheten Mohammed: Jeder Muslim müsse sein Leben an den Vorschriften des Korans und am Beispiel des Propheten ausrichten. Alle Feinde des Islams aber – »Polytheisten, Ungläubige und Abtrünnige« – seien zu bekämpfen. Und er lässt keinen Zweifel daran, dass er zur letzten Kategorie auch das Königshaus zählt. […] Er zitiert Gedichte, den Koran und die Hadithe, die überlieferten Aussprüche und Taten des Propheten Mohammed. So zeigt der Autor, dass er im klassischen Arabisch und in den Schriften der sunnitischen Tradition belesen und tief verwurzelt ist. Utaibis radikale Gedanken sorgen an der Universität in Medina für Aufsehen – und Begeisterung. Nach und nach wächst die Zahl der Anhänger, die sich von ihm und seinen eschatologischen Ideen angezogen fühlen.  […]  In einem Traum, so erzählte Utaibi dem saudischen Geheimdienst später während eines Verhörs, habe er von Gott den Befehl erhalten, Qahtani als den Mahdi auszurufen. Dieser sei gekommen, um die Umma, die Gemeinschaft der Muslime, wieder zu einen und zum endgültigen Sieg gegen die Ungläubigen zu führen. […]

Ende des Jahres 1399 treffen immer mehr Ikhwan in Mekka ein, leicht zu erkennen an ihren langen Bärten, gestutzten Schnurrbärten und über den Knöcheln abgeschnittenen Gewändern – dem Vorbild des Propheten entsprechend. Es ist die Zeit des Hadsch, der Pilgerfahrt nach Mekka. Die saudischen Sicherheitskräfte, die nach der Islamischen Revolution im Iran im Januar 1979 Unruhen befürchten, kontrollieren vor allem iranische Pilger und kümmern sich nicht um die Ikhwan und deren Familien. Ein Angriff von Sunniten auf das Allerheiligste des Islams liegt außerhalb der Vorstellungskraft. Doch am 20. November geschieht das Unvorstellbare.

Am Nachmittag zögert König Khaled in Riad noch, eine Militäraktion anzuordnen. Denn im Bezirk der Moschee ist es verboten, Waffen zu tragen. So beauftragt er zunächst die saudischen Religionsgelehrten, eine Fatwa, ein Rechtsgutachten, zu verfassen, die es ihm erlauben soll, mit Gewalt vorzugehen. […] Vier Tage später ist die Fatwa endlich da. Darin verdammen die führenden Gelehrten des Landes das Verbrechen, das die Muslime entzweit habe, und fordern, die Aufständischen zu töten.   […]

Die Kämpfe ziehen sich tagelang hin. Sie erregen weltweit Aufsehen und sorgen vor allem in der islamischen Welt für Entsetzen. Kritik und Spott treffen die saudischen Machthaber, welche die Situation nicht unter Kontrolle bekommen – ein herber Prestigeverlust für die Al Saud.

Und es kommt noch schlimmer: Angesichts des Versagens der eigenen Soldaten sieht sich der König gezwungen, in Frankreich um militärische Hilfe zu bitten. Paris schickt ein Team von fünf Anti-Terror-Spezialisten der Nationalen Gendarmerie nach Mekka. Mit dieser Unterstützung gelingt es den saudischen Truppen nach zwei Wochen, die Oberhand zu gewinnen. Mittels Gas treiben sie die letzten Aufständischen Anfang Dezember aus den labyrinthischen Kellergewölben.

Juhaiman al-Utaibi und 170 weitere Überlebende werden gefangen genommen. Der zum Mahdi ausgerufene Mohammed al-Qahtani ist in den Gefechten getötet worden; seine Leiche wird zum Beweis im saudischen Fernsehen gezeigt. […] Nach kurzem Prozess werden Utaibi und 63 seiner engsten Gefolgsleute – neben 43 Saudis einige Ägypter, Jemeniten, Kuwaiter, ein Sudanese und ein Iraker – am 8. Januar 1980 in acht verschiedenen Städten enthauptet. […] Die an dem Anschlag beteiligten Frauen erhalten Haftstrafen und müssen ein religiöses Umerziehungsprogramm absolvieren; die Kinder werden ihnen weggenommen und in Heimen untergebracht.

Indessen bemüht sich König Khaled, die Blamage vergessen zu machen und seine Autorität wiederherzustellen. Von nun an geben sich die Al Saud noch religiöser als die Eiferer, regelmäßig demonstriert die Herrschersippe ihre Frömmigkeit in der Öffentlichkeit.

Parallel dazu gehen sie zur Gegenpropaganda über. Das Sakrileg der Moscheebesetzung macht es einfach, die Aufständischen zu »Feinden der Religion und des Vaterlands«, zu »Verbrechern« oder »Verrückten« zu erklären. Vor allem aber zielt die Kampagne auf Utaibi selbst: Zum einen denunziert sie ihn als Analphabeten, ungebildet und unfähig, den Koran zu interpretieren; zum anderen werden Gerüchte lanciert, Utaibi sei homosexuell und drogensüchtig gewesen.

Um ihre Allianz mit den Religionsgelehrten zu festigen, verschärfen die Al Saud zahlreiche Gesetze: Die Rechte von Frauen werden weiter eingeschränkt mit dem Ziel, sie möglichst aus dem öffentlichen Leben zu verbannen. Fortan erhalten sie nur noch dann Geschäftslizenzen, wenn sie nachweisen können, dass Männer die Geschäfte führen; Auslandsstipendien bekommen sie nicht mehr. Zudem lässt die Regierung alle Videotheken schließen; Ausländern wird jede Form nichtislamischer Religionsausübung verboten.

Auf diese Weise löst der Anschlag auf die Große Moschee in Mekka auch eine forcierte Wahhabisierung Saudi-Arabiens aus. Ideologisch fällt das Wüstenkönigreich zurück ins 18. Jahrhundert, in die Zeit Mohammed Ibn Abd al-Wahhabs, des Begründers der Wahhabiya.

Die Religionsgelehrten revanchieren sich mit Kooperation. Gleichwohl sind sie genötigt, sich mit den Lehren der Fundamentalisten zu befassen. Besonders heikel ist die Situation für Ibn Baz, den früheren Mentor der Ikhwan. Einerseits kann er weder einen Aufstand noch die Anwendung von Waffengewalt in der Großen Moschee gutheißen. Andererseits unterscheidet sich die Ideologie der Aufständischen, mit Ausnahme der Mahdi-Lehre, nur geringfügig von der wahhabitischen Staatsdoktrin – sie bedeutet im Grunde nur eine strengere Auslegung. Einige der führenden Theologen des Landes können ihre Sympathie für Utaibis Gruppe deshalb auch nur schwer verbergen.

Und die Zahl dieser Gelehrten wächst rasch. Überall an den Schulen und Universitäten des Landes beginnen sie die Schüler und Studenten zu indoktrinieren. Parallel dazu verstärkt Saudi-Arabien seine Missionstätigkeit und exportiert seine rigide Islam-Interpretation in alle Welt. Das radikale Gedankengut begeistert fortan Tausende junger Muslime für den Dschihad. Es ist jene Saat, die heute aufgeht – im blutigen Terror von al-Qaida.

mekka-mahdi

2016 merkt der Spiegel endlich, was gebacken ist: Der Terror stammt aus dem Zentrum des Islams! Der Artikel von Andreas Förster ist bereits einen Monat vorher in ähnlicher Fassung in der Berliner Zeitung erschienen. Endlich haben deutsche Medien etwas von der verhängnisvollen Salafismus-Verbreitungs-Fatwa erfahren (Hervorhebung von PI):

„La ilaha ila Allah“ – mit dem Ruf „Es gibt keinen Gott außer Gott“ beginnt das Morgengebet aus den Lautsprechern der sieben Minarette der Moschee von Mekka. Es ist 5.18 Uhr am 20. November 1979. Tausende arglose Gläubige haben sich im Innenhof versammelt, denn es ist ein besonderer Morgen: Ein neues Jahrhundert nach islamischer Zeitrechnung hat begonnen, der 1. Muharram des Jahres 1400.

Noch ahnt die Welt nichts davon, dass hier, an der heiligsten Stätte des Islam, der islamistische Terror seinen Anfang nimmt. An diesem Novembermorgen stürmt eine bewaffnete Horde sunnitischer Fundamentalisten die Moschee, unter Führung von Dschuhaiman Ibn Seif al-Uteibi, ehemaliger Korporal der saudischen Nationalgarde. Pilger sind tagelang Geiseln, bevor das saudische Militär eingreift und die Aktion nach zwei Wochen endet – in einem Blutbad mit etwa tausend Toten.

In Saudi-Arabien ist der Anschlag bis heute ein Tabu und gilt dort offiziell als Werk einer kleinen, isolierten Gruppe religiöser Fanatiker, ohne Verbindung zum Terror der Gegenwart. Die Verdrängung hatte selbst im Westen Erfolg. Dabei ist Dschuhaiman, Anführer der Rebellen von Mekka, längst ein Idol der Dschihad-Fürsten. So bekannten sich Osama Bin Laden und Abu Musab al-Sarkawi, Qaida-Anführer im Irak, offen zum Kampf des Fanatikers gegen die Ungläubigen und für einen reinen Islam. Auch Ideologie und Propaganda der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) basieren auf den Schriften Dschuhaimans, die heute in weiten Teilen der muslimischen Welt ein Verkaufsschlager sind.

Der aus der Ukraine stammende Journalist Yaroslav Trofimov hat 2008 ein Buch über die Hintergründe und Folgen des Überfalls auf die Große Moschee veröffentlicht. Spätestens seitdem sehen Islamexperten und Historiker die Attacke als Geburtsstunde des islamistischen Terrors. In Mekka beginnt die Blutspur durch die islamische Welt in den Westen bis nach New York, Madrid, London und Paris.

[…] Ein Sakrileg – an dieser heiligen Stätte ein Gewehr abzufeuern, ist eine schwere Sünde. […]

Sie schleppen Maschinengewehre auf die Minarette und teilen die Pilger nach Nationalitäten auf; Dolmetscher übersetzen. Denn alle sollen die Botschaft verstehen, die der Anführer über die Lautsprecher der Moschee an die Welt sendet: Endlich erfülle sich eine uralte Prophezeiung – das Weltende und der finale Sieg des Islam über den Unglauben stünden unmittelbar bevor. […]

Dschuhaiman attackiert auch das Königshaus, dessen Mitglieder auf Auslandsreisen im Westen allen erdenklichen Lastern frönen. Begeisterte Anhänger gefunden hat er unter jungen Arabern, die an den Universitäten von Medina, Mekka und Riad wahhabitischen Islam studieren. Im saudischen Studenten Mohammed Abdullah al-Kahtani glaubt Dschuhaiman den Mahdi zu erkennen: jenen von Gott gesandten Auserwählten, der in einem apokalyptischen Krieg gegen Christen und Juden siegen, eine ideale Gesellschaft gründen und die fürderhin islamische Welt regieren werde. Der Überlieferung zufolge soll der Mahdi zu Beginn eines neuen muslimischen Jahrhunderts an der Kaaba in Mekka erscheinen. […]

Die Pilger im weiten Rund des Innenhofs leisten den Eid der Bai’a, mit dem schon die frühen Muslime dem Propheten Mohammed die Treue schworen. Danach lassen die Rebellen die meisten Gläubigen frei. Sie sollen die gute Nachricht über das Erscheinen des Mahdi verbreiten.

Der saudische König Chalid will derweil das Militär gegen die Terroristen in Gang setzen – aber der Prophet hat ausdrücklich das Kämpfen in der heiligen Stadt Mekka untersagt. Helfen kann da nur eine Fatwa, ein religiöses Gutachten. Die von Chalid angerufenen Religionsgelehrten in Riad stehen allerdings vor einem Dilemma: Den ausgerufenen Mahdi erkennen sie nicht an. Aber sie teilen durchaus die fundamentalistischen Ideale der Rebellen und die Kritik an der Modernisierung in Saudi-Arabien. Und so handeln die Gelehrten mit König Chalid einen folgenreichen Deal ab: Ihre Fatwa soll dem Regime ein gewaltsames Ende des Geiseldramas ermöglichen. Im Gegenzug verpflichten sich die saudischen Herrscher, die gesellschaftliche Liberalisierung zurückzudrängen. Zudem soll das Königshaus einen Großteil der Milliardenerlöse aus dem Ölhandel zur weltweiten Verbreitung des wahhabitischen Islam einsetzen. Faktisch zwingen die Religionsgelehrten das Königshaus, sich Dschuhaimans Programm zu eigen zu machen, um ihn loszuwerden. So verändert sich Saudi-Arabien wieder zurück in einen islamisch-konservativen Staat. […]

In Washington nimmt man irrtümlich an, hinter dem Terror stecke das schiitische Ajatollah-Regime in Iran, kurz zuvor an die Macht gekommen. Iran reagiert empört und beschuldigt seinerseits die USA und Israel. Die Spekulation über die angebliche Attacke der Ungläubigen auf das Heiligtum ergreift rasend schnell die gesamte muslimische Welt. In Pakistan geht die US-Botschaft in Flammen auf, auch in Indien und Bangladesch werden US-Konsulate attackiert.

In Mekka beginnt nach zwei Tagen der militärische Kampf um die Große Moschee. Später gibt die saudische Regierung die Zahl der Toten mit etwa 300 an. Unabhängige Beobachter und Zeugen indes schätzen sie auf etwa tausend auf beiden Seiten; das nimmt Yaroslav Trofimov in seinem Buch als realistisch an. Das Bauwerk wird erheblich beschädigt. […]

Erst am 4. Dezember 1979 ist die Besetzung der Moschee beendet. Tags darauf zeigt das saudische Fernsehen die Leiche des bei den Kämpfen getöteten Mohammed Abdullah, des angeblichen Mahdi, der doch unsterblich sein soll. Dschuhaiman wird am Morgen des 9. Januar 1980 in Mekka vor Tausenden Zuschauern geköpft. Auch 63 Mitverschwörer werden hingerichtet; es überleben nur jene, die jünger als 16 Jahre sind. […]

Washington legt den Anschlag von Mekka schnell zu den Akten und schließt sich Riads Darstellung eines Angriffs durch religiös verwirrte Einzeltäter an. Dahinter steckt Pragmatismus. Denn am 12. Dezember 1979 hat die Sowjetunion den Einmarsch in Afghanistan beschlossen; die USA wollen nun die islamische Wut umlenken.

Mit Geld, Waffen sowie Hilfe des saudischen Königshauses formieren die Amerikaner eine Front fundamentalistischer Islamisten gegen die sowjetischen Invasoren. Zugleich bauen sie mit Zustimmung der Saudis einen gewaltigen Armeestützpunkt im Sultanat Oman und verpflichten sich zum militärischen Beistand aller Staaten in der Golfregion, die von außenpolitischem Interesse für die USA sind. Diese von der Carter-Regierung beschlossene Doktrin gilt bis heute.

Damit ist die massive US-Präsenz am Golf auch eine Folge des Anschlags auf Mekka. Diese Militärpräsenz aber, so schreibt der Journalist Yaroslav Trofimov, hat Scharen von Heiligen Kriegern motiviert, sich Organisationen wie al-Qaida und IS anzuschließen.

Da wollte Mohammed ausnahmsweise mal etwas Friedliches befehlen: Keine Waffen im heiligen Bezirk! Sein friedliebender Befehl hat sich als Fluch für die ganze Welt entpuppt. Das sind die Früchte des falschen Propheten.

Ein ukrainischer Journalist musste kommen, bevor unsere Medien so richtig aufgewacht sind. 2008 hat Yaroslav Trofimov sein Buch veröffentlicht. Erst als der Terror zu uns gekommen ist, fällt den deutschen Recherchemuffeln etwas dazu ein.

Weil Islam ja Frieden ist.™

Kennt Franziskus die Fatwa, die die Welt mit dem Original-Islam aus dem Hause Saud überzieht? Franziskus schrieb in „Evangelii gaudium“ (2013, Nr. 252 f):

Nie darf vergessen werden, dass sie » sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird «  […] Wir Christen müssten die islamischen Einwanderer, die in unsere Länder kommen, mit Zuneigung und Achtung aufnehmen, so wie wir hoffen und bitten, in den Ländern islamischer Tradition aufgenommen und geachtet zu werden. Bitte! Ich ersuche diese Länder demütig darum, in Anbetracht der Freiheit, welche die Angehörigen des Islam in den westlichen Ländern genießen, den Christen Freiheit zu gewährleisten, damit sie ihren Gottesdienst feiern und ihren Glauben leben können. Angesichts der Zwischenfälle eines gewalttätigen Fundamentalismus muss die Zuneigung zu den authentischen Anhängern des Islam uns dazu führen, gehässige Verallgemeinerungen zu vermeiden, denn der wahre Islam und eine angemessene Interpretation des Korans stehen jeder Gewalt entgegen.

Das Köpfen christlicher Priester hat jedenfalls nichts mit dem Islam zu tun.

Hier Aufnahmen aus dem Jahr 1979, die das Morgengebet an der Kaaba, Phasen des Salafistenaufstands und Szenen nach deren Ausräucherung zeigen:

image_pdfimage_print

 

80 KOMMENTARE

  1. Demnächst vielleicht wieder in diesem Kino. Vom Jemen, wo derzeit, wie in Syrien und im Irak, der Kampf um die Vorherrschaft unter Schiiten und Sunniten ausgetragen wird, ist es nicht so weit bis nach Mekka.

  2. Tja. Islam ist Islam. Zu allen Zeiten an allen Orten. Schnellt immer wieder auf den wörtlichen Koran, die wörtlichen Hadithe, die wörtliche Mohammed-Biographie zurück.

    Sowie auch nur ein bißchen Moderne aufblitzt, wird sie sofort in Blut ertränkt, weil sie unislamisch ist.

    Hätte F damals nicht die Sonne über Mekka leuchten lassen können? Die Mitternachtssonne?

  3. Platt machen das Ding. Flugzeugträger ins rote Meer. Dann mittels Boden – Boden oder Luft – Bodenraketen einebnen. Dann geniessen.

  4. Griechenland wird nach einem Medienbericht von den anderen EU-Staaten bei der Lösung der Flüchtlingskrise weit weniger als versprochen unterstützt. So seien bisher nur 66 von 1580 zugesagten Frontex-Beamten und nur 92 von 475 Asylexperten entsandt worden.

  5. Der weltweite Islam-Terror, Tod und Unterdrückung werden erst enden, wenn diese Brutstätte der Götzenanbetung von Marschflugkörpern komplett planiert wurde. Leider.

    Die Frage ist, wer hat hierzu die Kraft?

  6. Die Franzosen hätten diesen Würfel komplett sprengen sollen.
    Den Schotter hätten sie Straßenbelag verwenden können!

  7. #4 opferstock
    Platt machen das Ding.
    ——————
    Ähmm, vorher würde ich allerdings einen Abstand von allen Gläubigen bevorzugen, der dem des Reaktors von Tschnernobyl beim Super-Gau entspricht.

  8. zu 7

    ___________________________________________
    War immer so und wird immer so bleiben. Es gibt keinerlei Verlass auf EU-Zusagen etc. Es gibt nur 1 Verlass: „Ich selber oder mein Land selber“ (naiv formuliert). So wie es Österreich z.B. macht: Österreich zuerst. Und …. es wirkt.

  9. Ich wußte nicht, daß Geisteskrankheiten ansteckend sein können. Diese kranke Ideologie ist es definitiv.

  10. Der Mahdi-Mist und damit immer wieder interner Massenmord nach gleichem Muster (alle ungläubig außer mir) ist dem Islam inhärent. Das mußte schon Churchill lernen, der Ende des 19. Jhds. im Mahdi-Aufstand im Sudan kämpfte. Seine Erinnerungen daran hat er in „The River War“ niedergeschrieben. Aus diesen Erfahrungen und diesem Buch stammt auch sein berühmtes Mohammedaner-Zitat:

    “Wie schrecklich sind die Flüche, mit denen der Islam seine Anhänger belegt! Neben dem fanatischen Wahnsinn, der bei einem Menschen so gefährlich ist wie Tollwut bei einem Hund, ist es eine ängstlich-fatalistische Gleichgültigkeit. Die Auswirkungen sind in vielen Ländern offensichtlich: unverantwortliches Handeln, schlampige Landwirtschaft, korrupte Wirtschaft und Unsicherheit des Eigentums herrschen überall, wo die Nachfolger des Propheten regieren oder leben.

    Primitive Gelüste berauben das diesseitige Leben seiner Würde und seiner Kultiviertheit; das jenseitige seiner Ehre und Heiligkeit. Die Tatsache, daß nach mohammedanischem Gesetz jede Frau einem Mann als sein absoluter Besitz gehören muss, sei es als Kind, als Ehefrau oder als Geliebte, schiebt die endgültige Ausrottung der Sklaverei so lange hinaus, bis der islamische Glaube aufgehört hat, eine wichtige Macht innerhalb der Menschheit zu sein.

    Einzelne Moslems mögen großartige Qualitäten haben, doch der Einfluss der Religion lähmt die gesellschaftliche Entwicklung aller, die ihr folgen. Es gibt keine stärkere rückschrittliche Kraft auf der Welt (als den Islam). Weit entfernt davon, dem Tod geweiht zu sein, ist der Mohammedanismus ein militanter und missionarischer Glaube. Er verbreitet sich bereits in Zentralafrika, zieht bei jedem Schritt furchtlose Krieger heran, und wäre nicht das Christentum in den starken Armen der Wissenschaft geborgen, gegen die es vergeblich gekämpft hat, würde die Zivilisation des modernen Europas vielleicht fallen, so wie die Zivilisation des alten Roms gefallen ist.

    Sir Winston Churchill; “The River War”, Erste Ausgabe, Band II, Seiten 248-250, Herausgegeben von Longman’s, Green & Company, 1899.

    Pikant: In den weiteren Ausgaben des Buches wurde die Mohammedaner-Passage vom Verlag gestrichen. Auch in der ins Netz gestellten Ausgabe ist es nicht vorhanden. Im Original-Manuskript (Churchill-Museum London/Imperial War Museum) ist es erhalten.

  11. Alle Macht den Moslems

    .
    „Neues Gesetz
    Polizeibefugnisse in Niedersachsen werden begrenzt

    Mit einem umfangreichen Gesetzespaket will Innenminister Pistorius die Befugnisse der Polizei schärfer fassen und zum Teil deutlich begrenzen. So sollen anlasslose Moscheekontrollen mit dem Gesetz nicht mehr möglich sein. Auch Personenkontrollen ohne einen konkreten Verdacht, auch Schleierfahndung genannt, soll es nicht mehr geben.“

    http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Entwurf-fuer-Gefahrenabwehrgesetz-beschlossen

  12. Frankreich und Belgien haben zu viele Muslime im Land. Das wird sich rächen. Jedes Land mit zu viel Muslimen wird „unter gehen“. Es rächt sich schon heute sichtbar: Die Wirtschaft kommt nicht auf die Höhe. Der Islam (siehe aktuell Türkei) stört sich selber bei der Entwicklung des Landes. Geistig und wirtschaftlich wird jedes muslim. Land eine geistige Bananenrepublik mit der Zeit. Geistig hochentwickelt wie das eigentliche christl. Europa / USA oder Asien wird der Islam nie, weil mindere geistige Ware!!!

  13. Vielen Dank an den Autor! War mir völlig unbekannt erklärt aber einiges. Wen hat das in Europa damals auch schon groß interessiert wenn sich ein paar Mohammedaner dort in der Wüste gegenseitig abschlachten. Das sich das mittlerweile geändert haben sollte bleibt zu hoffen.

    ISLAM, ISLAM, ISLAM … geht mir extrem auf die Nüsse und bringt nur Gram.

  14. #10 Lepanto2014 (02. Aug 2016 18:10)

    Ja. Aber konsequenterweise muss man halt die Gläubigen dann einsammeln und der Heimat zuführen. Den Islam wird man nicht los, indem man ihn versucht zu Tode zu beten. Ich selber habe Gewalt nicht gerne. Aber lieber wende ich welche an, als dass man sie an mir austobt. Friedlich lässt sich das nicht lösen. Leider kann man ja mit dem Islam nicht verhandeln. Die Idee, tu mir nichts ich tu dir auch nichts, da lachen die Moslems drüber. Ich würde die noch einmal warnen und das dann dokumentieren lassen. Wenn das nichts nützt, mit der groben Kelle rühren. Nicht irgendein Land von denen befrieden wollen, das schafft leider mehr Probleme als es löst. Richtig so wie Dresden 1945. Zwischendurch mal nachfragen ob es reicht.

    Das klingt schlimm, ich weiss. Aber irgendwann ist fertig lustig. Was bilden ich diese primitiven rückständigen Affen ein? Die sind zu blöd um Frieden zu machen, egal wie unterlegen die sind. Das merken die nur, wenn es richtig ans Leder geht.

    Ich befürchte aber, auch das wird sie nicht des Mores lehren. Ist so. Wenn man keinen Konflikt will muss man sich töten lassen in letzter Konsequenz. Will ich nicht.

    Weiter darf ich nicht schreiben.

  15. OT

    Visastreit spitzt sich zu – Steinmeier aber mahnt: „Die Türken haben Respekt verdient“
    ben/dpa
    Veröffentlicht: 02/08/2016 07:28 CEST
    HUFFINGTON POST beruft sich auf Rheinische Post:

    STEINMEIER LECKT DEN TÜRKEN DIE FÜßE

    2. August 2016 | 11.07 Uhr
    „“Interview mit Frank-Walter Steinmeier
    „Die Türkei stand in der Putsch-Nacht kurz vor dem Abgrund“

    (…)

    Steckt die Gülen-Bewegung hinter dem Putsch?

    Steinmeier Es ist gutes Recht der türkischen Regierung, den Putschversuch politisch und rechtlich aufzuarbeiten. Die Türkei stand in dieser Nacht kurz vor dem Abgrund, und ich bin froh, dass der Sturz abgewendet werden konnte…““
    http://www.rp-online.de/politik/deutschland/frank-walter-steinmeier-zur-visafreiheit-tuerkei-hat-noch-viel-arbeit-vor-sich-aid-1.6157018

  16. Seit Jahren lässt die Saudische Regierung das Land mit Bulldozern umgraben.

    Selbst die Heiligsten Stätten in Mekka und Medina werden nicht verschont.

    Denn längst wissen die obersten Muslime, dass der Islam reiner Murks und der Prophet Mohammed in derselben Liga spielt wie der Osterhase und Winnetou.

    Deshalb lässt man mit schwerem Gerät alle Altertümer in ganz Arabien platt walzen, einschliesslich der historischen Zeugnisse aus der Zeit Mohammeds.

    So will man das Schwindelunternehmen Islam aufrechterhalten, wobei man aber so grossen Aufwand wohl gar nicht betreiben müsste.

    Fast die Gesamtheit der Muslime ist eh bleed, wie die Österreicher treffend sagen.

  17. Ich hätte nicht gedacht, daß meine halb vergessenen Karl May-Schmöker „Im Lande des Mahdi“ aus den 50er Jahren eine derartige aktuelle Fortsetzung finden würden.

  18. Schade, daß seinerzeit nicht länger französische Truppen dort für Sicherheit sorgten und es noch kein Internet gab.
    Denn wenn schon so ein Blutbad, dann doch bitte mit der Möglichkeit, im Pulverdampf Archäologie zu betreiben.
    Es wäre zu schön gewesen, dort womöglich frühe Abbildungen des Propheten mit Kreuz und Glorie zu entdecken – und den Islam damit als verderbte Form von Spätarianismus einordnen zu können.
    Immer wieder interessant dazu derprophet.info/.

  19. @ #17 notar959 (02. Aug 2016 18:22)

    iCH HABE DEN „FALL 1979“ in den letzten Jahren hier in meinen Kommentaren schon paarmal thematisiert u. auf die Franzosen geschimpft, sie hätten den Würfel zugrunde gehen lassen sollen. Außerdem hämisch den archäologischen Fund der polytheistischen Idole im Kaaba-Kistenboden erwähnt, daß Mohammedaner seit 1400 Jahren diese Figuren umkreisten u. unwissend anbeteten.

    DIE EUROP. VERRÄTERSCHWEINE

    Übrigens haben u.a. Frankreich u. Schweden in den Türkenkriegen mit den Osmanen paktiert:

    „“Unter den Türkenkriegen versteht man die Kriege zwischen dem sich nach dem Untergang von Byzanz im Jahre 1453 nach Norden und Westen ausbreitenden Osmanischen Reich und dem christlich geprägten Europa. Die wichtigsten Gegner der Osmanen waren dabei anfangs die Republik Venedig, Ungarn, die Habsburgermonarchie mit dem Heiligen Römischen Reich und Polen-Litauen, ab dem späten 17. Jahrhundert kam als Gegner Russland hinzu.

    Mehrmals verbündete sich Frankreich mit den Osmanen gegen gemeinsame Feinde, und auch Schweden führte Kriege gegen Nachbarländer, wenn diese sich bereits mit der Pforte im Krieg befanden. Polen-Litauen war im 17. Jahrhundert zwischenzeitlich mit dem Khanat der Krimtataren verbündet. Polnische Patrioten suchten im 18. und 19. Jahrhundert Bündnisse mit den Osmanen.

    Die orthodoxen Staaten durchliefen im 15. und 16. Jahrhundert schwere Kämpfe, bei denen Konfliktparteien die Osmanen zu Hilfe riefen. Die Mehrzahl der „Türken“ im Sultansheer waren jedoch nicht die turksprachigen Muslime aus Anatolien, sondern von Beginn an Angehörige der regionalen Bevölkerung (Griechen, Bulgaren, Albaner, Serben, Bosnier, Walachen). Es war nicht notwendig, zum Islam zu konvertieren, um im Osmanischen Reich Karriere zu machen. Die Hilfsvölker der Osmanen waren überwiegend orthodoxe Christen.[1]…““
    https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkenkriege

  20. Merkel holt mit voller Absicht den Moslem-Terror in unser Land..
    anstatt unsere Grenzen massiv zu sichern.

    Merkel ist eine Gefahr für unser Land ..

    und für Europa!

    Der türkisch moslemische Terror wird dann noch extrem zunehmen..

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Platzt der Flüchtlingsdeal mit der Türkei?

    „Die Sicherheit Europas steht mit auf dem Spiel“

    Die Spannungen zwischen dem türkischen Präsidenten Erdogan und der EU verschärfen sich. Der Flüchtlingsdeal droht zu platzen. Aber was für Folgen hätte das? Türkei-Experte Burak Copur warnt davor, dass die Türkei ihre Grenzkontrollen aufweichen könnte. Er sagt: „Es geht mittlerweile nicht mehr nur um Flüchtlinge, sondern die Sicherheit Europas steht mit auf dem Spiel.“

    Die Türkei hat der EU eine Frist gesetzt: Wenn türkische Bürger nicht bis spätestens Oktober visumfrei in die EU-Staaten einreisen können, werde die Türkei das Mitte März geschlossene Flüchtlingsabkommen nicht mehr anerkennen, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Es kann Anfang oder Mitte Oktober sein – aber wir erwarten ein festes Datum“, sagte er.

    http://www.focus.de/politik/ausland/platzt-der-fluechtlingsdeal-mit-der-tuerkei-die-sicherheit-europas-steht-mit-auf-dem-spiel_id_5785214.html

  21. @ #23 18_1968 (02. Aug 2016 18:32)

    Die arabisch-polytheistische Kaaba-Kiste zu Mekka hatte m.E. nie was mit dem Christentum zu tun!
    Es gab damals an verschiedenen arab. Orten Kaabas, verschiedenen Arab-Götzen gewidmet.

  22. #1 hoppsala

    Interessant ist auch dass die Kaaba genau 666 Seemeilen vom Tempelberg entfernt ist!

    Das ist nicht Interessant sondern grob falsch.

    Von Jerusalem nach Mecka sind es ~1.250km
    Macht grob 800 Seemeilen.

  23. #20 Kooler

    Stimmt. Tabula rasa, nur Islam soll es geben, und nur in Mekka und Medina irgendetwas Historisches. Daher hat man auch alles, wirklich alles in Mekka zerstört, was älter als 19. Jh. ist und keinen erkennbaren Bezug zu Mohammel hat.

  24. Also Karl Mays „Im Lande des Mahdi“ habe ich als Jugendlicher verschlungen. Und die Romanfigur „Hadschi Halef Omar“ habe ich auch gemocht. Da muss ich ja direkt froh sein, dass ich seinerzeit nicht zum Moslem geworden bin 🙂

    #13 Lichterkette

    Die Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld gilt bereits als Bauruine und wird wahrscheinlich ebenso fertig werden wie der Flughafen BER – nämlich niemals.

  25. Seit bestehen des Islam gibt es nur mord und totschlag.
    Interssanterweise am meisten untereinander.
    Es wäre doch ein Leichtes sie gegenseitig aufzuhetzen. Dann brauchen wir uns nicht mit ihnen rumschlagen.
    Die sind einfach so blöd.
    Quelle: Geschichte des Islam. V.Gudrun Krämer.

  26. Im Moment wir Herr Trum von der Islam-Falle fertig gemacht…!
    Ja… die Islam-Sklaven sind von Hause aus gute Soldaten… Wusste ja Hitler schon…
    jetzt wird der tot eines Sklaven für die USA sein Waterloo …. 🙁 🙁

  27. Der in der Kaaba befindliche Stein ist ein Meteor.Der ist heilig, weil er von oben kam. Ich hoffe, daß eines Tages ein neuer einschlägt, am besten zur Haddsch.

  28. Ich bin die tage durch kroatien, bosnien gefahren und bin jetzt in belgrad. Und alle fragen mich was in deutschland los ist und was das für eine verballerte flüchtlnspoltik ist. Hier in belgrad schlafen die in den parks usw. . Nur hier haben die sich noch keine krasse aktion geleistet weil die wissen, dass die leute hier auf 180 gehen bei sexuellen übergriffen.

  29. Der Mahdi-Wahn wütet – Islam, Islam, Islam – ja auch seit Jahrhunderten in Nigeria.
    Der erste Mahdi war Usman Dan Fodio (Kalifat von Sokoto, 18/19. Jhd.), der zweite sein Urenkel Sir Ahmadu Bello, als den dritten verstehen im Moment die abgeschlachteten Christen des Landes den aktuellen islamische Staatschef Muhammadu Buhari, der selbst wohl auch damit kokettiert, ein moderner Mahdi zu sein. (Englisch, lang, muß man nicht so sehen, eröffnet aber ein Blick auf die Sicht nigerianischer Christen):

    http://www.vanguardngr.com/2016/07/nigerias-third-mahdi-and-the-last-of-the-amalekite-kings/

  30. #14 Babieca

    Der Mahdi-Mist und damit immer wieder interner Massenmord nach gleichem Muster (alle ungläubig außer mir) ist dem Islam inhärent. Das mußte schon Churchill lernen, der Ende des 19. Jhds. im Mahdi-Aufstand im Sudan kämpfte. Seine Erinnerungen daran hat er in „The River War“ niedergeschrieben. Aus diesen Erfahrungen und diesem Buch stammt auch sein berühmtes Mohammedaner-Zitat (…)

    Danke für den hochinteressanten Text zum Islam! Wissen Sie, ob er auch in der deutschen Eichborn-Ausgabe von 2008 mit dem Titel „Kreuzzug gegen das Reich des Mahdi“ vorkommt?

  31. Es sind Irrgärten menschlicher Gefühle- die Religionen. Mangels Intelligenz lassen sich viele von dieser Heilswolke gefangen nehmen und kommen nimmer los davon, die GEISTESBLÜTEN hier als Postings zeugen davon.
    Sich mit solch Nebelgeschwader abzugeben, zeugt
    von mangelndem Realitätssinn. Anscheinen wird keinem dieser Gefühlsdussel klar, dass er nur 75 Jahre zur Verfügung hat all seine Persönlichkeit zu erleben, aber er veschwendet viele Jahre mit Religionsfusselei und glaubt all den Unsinn.

  32. #28 KDL (02. Aug 2016 18:44)

    Also Karl Mays „Im Lande des Mahdi“ habe ich als Jugendlicher verschlungen. Und die Romanfigur „Hadschi Halef Omar“ habe ich auch gemocht.

    Wovon redet ihr gerade?

    „Der Mahdi“ ist der zweite Band der „Menschenjäger“-Trilogie.
    „Im Lande des Mahdi“ – nie gehört!

    In der „Menschenjäger“ -Trilogie spielt Hadschi Halef Omar übrigens keine Rolle. Kara Ben Nemsi wird von Figuren wie Ben Nil und einem gewissen Selim begleitet.

    Ausserdem kommt eine weitere historische Figur vor – der „Vater der Fünfhundert“. So genannt, da dies sein Standardurteilsspruch für verbrecherische Mohammedaner ist, die jeweils zu „fünfhundert Peitschenhieben und Nicht-mehr-gesehen-werden“ verurteilt werden.

    „Nicht-mehr-gesehen-werden“ heisst konkret, dass sie an die Krokodile verfüttert werden, von denen der „Vater“ jede Menge im Teich hat.

  33. Ganz genau, plattmachen, nix übriglassen. Den schwarzen Stein, der übrigens mal reinweiss war, und nur vom vielen Beknutschen jetzt so dreckig ist, ein harmloser Meteor. Ab ins Astrolabor damit, wo er hingehört. Der ist viel zu schade dafür, irgendwo eignemauert zu sein. Achnein, muß ja, sonst würde der ob schieren Entsetzens freiwillig sofort wieder wegfliegen!!! Ansonsten alles wieder immer: Fernsehen, Nachrichten, Journale, Zeitungen: in jeder Richtung Moslems Moslems Moslems…. wenn die Brut ausgerottet ist, wurde der Hauptanteil an planetarer Umweltverschmutzung bereits eliminiert. Und wenn die weg sind, haben wir erstmals wieder ZEIT, uns mal mit anderen Dingen zu beschäftigen, im Moment geht das ja wohl nicht. Die halten uns so sehr auf Trab, das muß endlich gestoppt werden.

  34. Wenn ich das lese, denke ich immer man (wir) sollte(n) ein Museum eröffnen dass sich mit den Verbrechen des Islam Beschäftigen. Stoff gäbe es genug, den keine andere fatalistische, chauvinistische und vor allem TOTALITÄRE Ideologie hat so viele Menschen geschächtet wie der SchiSSlahm.
    Mir schwebt da so was in der Art vor, wie den in den KZ´s angeschlossenen Museen. Mit entsprechenden Bildern wie des Armenier Abschlachten, aktuelle Bilder gibt es (leider) durch IS, Boko Hamam usw. leider genug. Und immer wieder Bezug nehmen, der Bilder zu den entsprechenden Stellen in KLOran und Hadithe.
    Das selbe mit historischen Gemälden, Bezug zu den SchiSSlahmischen Lehrbüchern.
    Und GANZ wichtig: Die Begeisterung der NAHSIES für Islam und umgekehrt die Begeisterung der SchiSSlahmis für Hitl_er und NAHSIES, Bilder von H.Gruß Pallis der Hamas.
    🙂

  35. guckt man allerdings in die ZEIT Ausgabe und den STERN von letzter Woche, findet man auf den Titelseiten nur lauter Fragen, was wohl die Ursachen des Terrors der “ zornigen jungen Männer“ seien, ähnlich wie der SPIEGEL nach den Pariser Anschlägen. Kein Hinweis auf den Islam.
    Erbärmliche Lügenpresse.
    Wir wünschen Euch den schnellen Tod.

    Wer mal die Zeit schädigen möchte: Hier der Code für ein Probeabo: HAM-22H-DZ4

  36. #20 Kooler

    Seit Jahren lässt die saudische Regierung das Land mit Bulldozern umgraben.

    Selbst die heiligsten Stätten in Mekka und Medina werden nicht verschont.

    Denn längst wissen die obersten Muslime, dass der Islam reiner Murks und der Prophet Mohammed in derselben Liga spielt wie der Osterhase und Winnetou.

    Deshalb lässt man mit schwerem Gerät alle Altertümer in ganz Arabien plattwalzen, einschliesslich der historischen Zeugnisse aus der Zeit Mohammeds.

    So will man das Schwindelunternehmen Islam aufrechterhalten, wobei man aber so großen Aufwand wohl gar nicht betreiben müsste.

    Fast die Gesamtheit der Muslime ist eh bleed, wie die Österreicher treffend sagen.

    Unendlich dumm, die Zeugnisse der eigenen Geschichte derart zu vernichten, nur damit die Fiktionen um Mohammed gerettet werden.

    Unter dem historischen Marktplatz Mekkas sollen sich die Gebeine der geköpften Männer eines jüdischen Stammes befinden, der sich Mohammed widersetzte. Jede halbwegs normale Gesellschaft würde nachsehen, was es damit auf sich hat. Aber die saudischen Ultraignoranten machen das natürlich nicht.

  37. #35 Zwiedenk (02. Aug 2016 18:51)

    Der in der Kaaba befindliche Stein ist ein Meteor.

    Soweit richtig.

    Allerdings wurde dieser Meteor von den diebischen Arabern auf einer ihrer Indien-Reisen aus dem Tempel der Göttin Kali geraubt und nach Arabien transportiert.

    Erst, als ein adäquater Ersatz-Meteor gefunden wurde (viele Jahrhunderte später), wurde der Kali-Tempel in seiner alten Form wieder aufgebaut.

  38. #43 18_1968 (02. Aug 2016 19:29)
    #28 Maria-Bernhardine (02. Aug 2016 18:39)

    Über Arabien ist aus jener Zeit fast gar nichts bekannt.

    Na ja, nicht ganz. Ausgerechnet Karl Marx und Friedrich Engels haben sich mit dieser Frage intensiv beschäftigt. Und kommen zu interessanten Schlüssen.

  39. #39 Stefan Cel Mare

    Stimmt, das Buch heißt nur „Der Mahdi“. Da habe ich den Titel wohl mit „Durch das Land der Skipetaren“ vermengt. Aber das ist nach Jahrzehnten hoffentlich verzeihlich. Dass Hadschi Halef hier vorkommt habe ich aber nicht geschrieben, das war nur als Ergänzung zu Mays orientalischer Linie gedacht.

  40. Ich bin überzeugt, daß Jorge Mario „Franz“ Bergoglio ziemlich unterbelichtet u. ungebildet ist, im Vergleich mit dem hochintelligenten u. -gebildeten Papst Benedikt XVI.

    Wahrscheinlich sind Abitur u. Studium in Argentinien auf viel niederem Niveau als in Deutschland, als Joseph Ratzinger studierte.

    Argentinien ist ja weitab von Europa u. Orient.

    Was PP Franz, mindestens unbewußt, will, um sich heimisch zu fühlen, Dritte-Welt-Flair auch in Europa, wie in Argentinien: ein buntes Rassenmix mit dümmlichen Massen, kinderreich u. verlotzt in ärmlichen Häusern…, aber mindestens wie in Südeuropa, dazwischen paar Patrizierhäuser…

    So ein blitzsauberes fleißiges Deutschland, wie es vor 20 Jahren noch war, kann sich der Argenier „Franz“ gar nicht vorstellen, nie darin wohlfühlen. Südliches Easy-Going u. Gelärme ist das, was ihm gefällt.

  41. @ #15 Marie-Belen (02. Aug 2016 18:20)

    Ach u. Pistorius ist nicht mal ein „böses Weib“ das der rechte Mann im PI-Kommentarstrang verdammen kann!

  42. #49 Maria-Bernhardine (02. Aug 2016 19:45)

    Wahrscheinlich sind Abitur u. Studium in Argentinien auf viel niederem Niveau als in Deutschland, als Joseph Ratzinger studierte. Argentinien ist ja weitab von Europa u. Orient.
    —————————————————–
    Argentinien galt aber doch als das zivilisierteste und europäischste der südamerikanischen Länder. Siehe etwa Buenos Aires und die Psychoanalyse, oder Jorge Luis Borges. Ich habe auch den Eindruck, dass Argentinien im Vergleich etwa zu Brasilien wenig Negroide aufzuweisen hat und damit auch wenig afrikanischen Kulturimport.

  43. #46 Stefan Cel Mare (02. Aug 2016 19:39)

    Na ja, zur spätantiken bis mittelalterlichen Geschichte Arabiens werden auch Kalle und Fritz nicht mehr gewusst haben als moderne Historiker und Archäologen.
    Oder doch? Dann freu ich mich auf die Stelle(n) in MEW, ich bilde mich gern weiter.

  44. Die größte Bedrohung ist jedoch der Eine-Welt-Träumer Franziskus. Mit seinem Global-Sozialismus mit Einheits-Religionsbrei treibt er noch den standhaftesten Christen aus der Kirche.

    „Zuneigung zu den authentischen Anhängern des Islam..(???)“ „Anbeten des einen Gottes“(???)

    Eher bete ich einen großen Kürbis an!

    Diesem Antichristen zu widerstehen dürfte für uns wohl die eigentliche Prüfung von Jesus Christus sein, damit wir seine Gnade erwarten und uns nicht selbstgerecht zu den Besten unter den Guten zählen, wenn wir vor lauter Toleranz diesem schlachtenden Mondgott nachlaufen!

  45. Immer wenn Du denkst es geht nicht mehr
    kommt von irgendwo ein noch schlimmerer „Gläubiger“ her!

  46. KARL MAY hat in zahlreichen Abenteuerromanen die Unsitten und die Unkultur dieser Herden- und Steppenvölker spannend und wie wir heute wissen authentisch und realistisch beschrieben.
    Schon die Titel wie:
    Durchs wilde Kurdistan,
    Im Land der Skipetaren,
    Von Bagdad bis Stambul oder
    In den Schluchten des Balkan
    sorgten in meiner Jugend für Neugier.
    Da die Muselmanen und Araber in diesen Büchern nicht gut wegkommen frage ich mich ob die KARL MAY Werke mittlerweile auch pc. correct umgeschrieben oder gar verboten wurden?
    Jedenfalls kann man viel aus diesen Romanen über die zurückgebliebenen Blutrachekulturen dort lernen!

  47. #54 georgS (02. Aug 2016 20:08)
    Die größte Bedrohung ist jedoch der Eine-Welt-Träumer Franziskus. Mit seinem Global-Sozialismus mit Einheits-Religionsbrei treibt er noch den standhaftesten Christen aus der Kirche.

    —————————————————–

    Ja wir sind nicht gerade gesegnet mit weitsichtigen Führern der christlichen Kirchen.
    Am ehesten vertraue ich da noch dem Russischen Patriarchen, der sich mit seiner Putin-Nähe doch immerhin ziemlich unverdächtig macht, den buntideologisierten isalmfreundlichen Christenvernichtern nahe zu stehen.

    Ansonsten Trübnis, wohin das Auge blickt – der Kölner Kardinal, der nicht mehr zu Chrsitus oder Maria betet, sondern das Goldene Schmugglerschiff in seiner Kathedrale als neuen Götzen installiert hat.
    Der evangelische Bettpfosten-Strohm, der am liebsten alle Kirchen den ausgewiesenen Asylanten öffnen möchte, der trunkene weibliche Verkehrsrowdy, der sich evangelischer Bischof nennt und Nächstenliebe zu den Vergewaltigern und Terroristen predigt…

    So tief sank das Christentum noch nie.

    Und mit solchen Verräter-Figuren ist das christliche Abendland auch nicht zu retten.

    Wann gab es den letzten Putsch im Vatikan? Es wird Zeit…

  48. 6 Margon
    #hoppsala. Wo kann man das nachlesen?

    29 ich2
    #1 hoppsala

    Interessant ist auch dass die Kaaba genau 666 Seemeilen vom Tempelberg entfernt ist!

    Das ist nicht Interessant sondern grob falsch.

    Von Jerusalem nach Mecka sind es ~1.250km
    Macht grob 800 Seemeilen.

    ———

    https://www.youtube.com/watch?v=uT1zlq3WXTw

    Distance Jerusalem to Mecca – 666 kaaba

  49. #22 Volker Spielmann

    Was für uns ein scheinbarer Widerspruch ist (dekandente Saudis hätscheln mit ihrem Geld Anhänger des reinen Glaubens), lässt sich für Muslime wunderbar mit ihrem Gewissen vereinbaren. Außerdem, nicht zu vergessen, ist unter den Muslimen ein großer Teil Analphabeten, für die sich die Zusammenhänge gar nicht erschließen. Dies Analphabetentum ist auch ein Hauptgrund für deren naiven Kinderglauben, und der saudische Adel wird gar nicht als dekadentes Problem wahr genommen, im Gegenteil.

  50. #55 18_1968 (02. Aug 2016 19:59)

    #46 Stefan Cel Mare (02. Aug 2016 19:39)

    Na ja, zur spätantiken bis mittelalterlichen Geschichte Arabiens werden auch Kalle und Fritz nicht mehr gewusst haben als moderne Historiker und Archäologen.
    Oder doch? Dann freu ich mich auf die Stelle(n) in MEW, ich bilde mich gern weiter.

    Mit MEW kann ich nicht dienen, aber mit dem 1954 in der DDR erschienenen Band „Briefe über ‚Das Kapital'“. Dort handelt gleich der erste Briefwechsel des Jahres 1853 von unserem Thema.

  51. #29 ich2

    Leider haben Sie Landmeilen mit Seemeilen verwechselt! 1 sm ist definitionsgemäß der 60ste Teil eines Breitengrades, sprich eine Winkelminute. Festgelegt wurden hierfür 1.852 m.
    Nachdem die Erde allerdings nicht wirklich kugelrund ist, ergibt sich zwischen den Polen und dem Äquator eine Differenz.
    So sind tatsächlich rund 666 Seemeilen!

  52. #52 Maria-Bernhardine (02. Aug 2016 19:45)

    So ein blitzsauberes fleißiges Deutschland, wie es vor 20 Jahren noch war, kann sich der Argenier „Franz“ gar nicht vorstellen, nie darin wohlfühlen. Südliches Easy-Going u. Gelärme ist das, was ihm gefällt.

    Das kommt darauf an, woher er genau aus Argentinien stammt. Aber vorstellen kann er sich das allemal. Ich empfehle mal die Hauptstadt Patagoniens, Bariloche.

    Die erinnert eher an die Schweiz oder auch an den Schwarzwald. Nix mit „südlichem Gelärme“ wie etwa in Südspanien.

  53. #60 Andreas Werner (02. Aug 2016 20:32)

    Kann ich nur zustimmen! Die russisch-orthodoxe Kirche scheint mir inzwischen die am glaubwürdigsten auftretende christliche Kirche.

    Zum Glück predigen die Pfaffen bei uns ja gerne von der persönlichen Beziehung zu Gott und Jesus Christus. Das sollte wir ernst nehmen; so verlieren sie auch ihre Daseinsberechtigung.

  54. Der Islam selbst ist bloß Lug und Trug,denn die Moslems haben sich alles zusammengeklaut und es als eigens erschaffen dargestellt.

    Wie die „arabischen Ziffern“ 1 bis 9. Die haben sie von den Indern gestohlen.Die moderne Technologie haben sie sich von islamophilen Linken ergattern können,die in ihrem Helden-Komplex „Entwicklungshilfe“ leisten wollten,und jetzt behaupten diese Barbaren,SIE hätten dem Westen den Fortschritt geschenkt.Obwohl wir uns unseren Fortschritt durch jahrhunderte lange Entwicklungsprozesse erkämpft haben.Die nächste Lüge ist auch die lächerlichste:Die MUschlieme behaupten in ihrem Überlegenheitswahn,die gesamte Welt gehöre ihnen,und WIR,die als „ungläubige Kuffar“ bezeichnet werden,hätten noch nicht einmal das Recht zu existieren.
    Diese Welt gehört allen,außer denen,die Tod,Leid und Elend über diese Welt bringen.

    Ich hoffe imständig,dass es immer mehr Merkel-Marionetten mit einem Helfer-Syndrom trifft,denn dann schalten diese Propaganda-Zombies vielleicht ihr Gehirn ein!

  55. Terrorangst
    02. August 2016

    „“Jeder vierte Gottesdienstbesucher will Kirchen meiden

    Erfurt (idea) – Gut jeder vierte regelmäßige Gottesdienstbesucher in Deutschland (27,5 Prozent) möchte aus Angst vor Terroranschlägen in nächster Zeit keine Kirchen oder anderen religiösen Stätten besuchen. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur idea ergeben. Abgesehen von der Häufigkeit des Gottesdienstbesuchs wollen 18 Prozent der Befragten einen Bogen um Kirchengebäude machen; mehr als die Hälfte (57 Prozent) sieht dafür keinen Grund. Frauen (19,7 Prozent) fürchten sich stärker vor möglichen Anschlägen als Männer (17 Prozent). Auch das Alter scheint eine Rolle zu spielen: Je älter die Befragten waren, desto größer war die Angst vor Terror. Wollen unter den 18- bis 24-Jährigen lediglich 12,8 Prozent Kirchen meiden, so ist es unter den 55- bis 64-Jährigen fast jeder Fünfte (19,8 Prozent). In Ostdeutschland, wo nur eine Minderheit zur Kirche gehört, werden in den nächsten Wochen 21 Prozent der Bürger aus Sicherheitsgründen einen Bogen um Kirchen machen, im Westen nur 17,7 Prozent…

    IS: Die nächsten Angriffe gegen „heidnische Christen“ sind bereits in Auftrag gegeben

    Unterdessen hat der IS seine Terror-Drohungen erneuert. Wie die Bild-Zeitung berichtet, ist die aktuelle Ausgabe des IS-Propaganda-Magazins „Dabiq“ fast vollständig dem Hass auf Christen gewidmet…““
    http://www.idea.de/gesellschaft/detail/terrorangst-jeder-vierte-gottesdienstbesucher-will-kirchen-meiden-97758.html

  56. Laut Google Maps ist die Kaaba exact 668,47 nautische Seemeilen von dem Tempelberg entfernt. Also völlig irrelevant.

  57. #65 Stefan Cel Mare (02. Aug 2016 20:51)

    Briefwechsel des Jahres 1853 – wird ich mir ansehen, danke!

  58. #39 Eduardo (02. Aug 2016 19:11)

    Wissen Sie, ob er auch in der deutschen Eichborn-Ausgabe von 2008 mit dem Titel „Kreuzzug gegen das Reich des Mahdi“ vorkommt?

    Nein, das weiß ich leider nicht. Aber wenn ich mir angucke, daß der Herausgeber der erwähnten deutschen Ausgabe angeblich die später gestrichenen „brisanten Teile“ mit aufgenommen hat, kann das durchaus sein:

    (…) Georg Brunold hat in der von ihm edierten und eingeleiteten ersten deutschen Ausgabe von Churchills Buch die zahlreichen Versionen des Textes verglichen und macht uns auch brisante Teile der ursprünglichen Fassung wieder zugänglich (…)

    https://www.amazon.de/Kreuzzug-gegen-das-Reich-Mahdi/dp/3821862041

  59. #31 KDL; Hatschi Halef hiess wimre übrigens auch Davuud mit einem Zweitnamen.

    #59 brontosaurus; Und das, obwohl Karl May nie in diesen Ländern war, wenigstens nicht bevor er diese Bücher geschrieben hat. Dasselbe gilt auch für die Wildwestsachen. Offenbar wussten die damaligenMenschen genau, wie die Moslems ticken. Ein Wissen das heutzutage wohl komplett verlorengegangen ist.

  60. @plantagenet

    Dies ist wohl ein Irrtum, denn das saudische Herrscherhaus gilt den Glaubenseiferern sehr wohl als gottlos und verkommen, schon allein weil es den nordamerikanischen Wilden den Aufenthalt auf der arabischen Halbinsel erlaubt. Nein, hier ist der Doktor Frankenstein am Werk und wird früher oder später seinem Geschöpf zum Opfer fallen.

  61. #14 Babieca (02. Aug 2016 18:17)
    „Das mußte schon Churchill lernen, der Ende des 19. Jhds. im Mahdi-Aufstand im Sudan kämpfte. Seine Erinnerungen daran hat er in „The River War“ niedergeschrieben.“

    Es handelt sich dabei um das Kriegstagebuch des jungen Kriegsberichtserstatters Winston Churchill. Das Buch ist absolut lesenswert und gewährt einen tiefen Einblick in islamische Riten und Kultur und es ist heute noch gültig.

    Nebenbei: Churchill hat (ich glaube) 1953 den Literaturnobelpreis verliehen bekommen.

  62. Es erscheint mir schlüssig, dass wir heute einen anderen Islam vorfinden würden, ohne diesen mekkanischen Terrorakt, ohne Khomeini und ohne den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan mit deren bekannten Folgen, die etwa P. Scholl-Latour sich die Finger wundgeschrieben hat:

    Der Schlüssel liegt im Öl, diesem Stoff, nach dem der Westen so gierig lechzt wie ein Junkie und der die islamische Machtsphäre unfassbar reich gemacht hat.

    Eigentlich gehören die arabischen Flüchtlinge in die USA, nach Frankreich und Grossbritannien und nicht nach Deutschland.

    Und: wir können Altbundeskanzler Schröder dankbar sein, dass er so klug war undDeutschland nicht in den Irak miteinmarschieten liess.

  63. Die erwähnte Fatwa kostete dem Königshaus Billionen. Die Fatwa war von den wahhabitischen Ulemas nur gegen die Zusage einer weltweiten Sunnifizierung sprich Wahhabisierung zu erhalten. Khomeini setzte das Gerücht in Umlauf hinter der Besetzung stünden die USA und Israel, was bereits am nächsten Tage zu diversen Botschaftsbesetzungen führte.
    Diese Ereignisse waren der Ausgangspunkt zur Sunnifizierung, sprich Radikalisierung der islamischen Welt.

  64. Französisch Unter Beschuss in Ihrem Eigenen Land

    Alle an der Snack-Bar!

    https://www.youtube.com/watch?v=7Den80ckxcI

    A gang Muslim migrants in Paris ambushed and burned down a passenger bus in the Saint-Denis district around 1 AM on the night of Wednesday to Thursday, the 28th of July. The masked men set up a road block, threatened the bus driver, smashed the windows and set it the bus on fire. The passengers escaped before one of the men screamed „Allahu Akbar“ as he thew a Molotov Cocktail into the driver’s side, causing a loud explosion. The bus burnt down to a metal hull.

    Nobody is reporting on this. Even almost a week after the incident not a single article outside of a local french newspaper has been published. This is the only article:

    http://www.leparisien.fr/saint-denis-

    Mayor Didier Paillard called for a „specialized field brigade“ to patrol the areas that are particularly crime-ridden to protect the citizens from the increasingly dangerous acts of vandalism.

    Nirgendwo in den internationalen Medien zu sehen/lesen.

    Wen wunderst?

Comments are closed.