Wilders veröffentlicht Wahlprogramm zur Ent-Islamisierung der Niederlande

wilders_islamDer niederländische PVV-Vorsitzende Geert Wilders hat ein Wahlprogramm veröffentlicht, in dessen Zentrum eine „Ent-Islamisierung“ der Niederlande steht. Die Freiheitspartei blickt mit großem Optimismus auf die im März 2017 stattfindenden niederländischen Parlamentswahlen. Am Donnerstag präsentierte Geert Wilders die Wahlplattform.

Darin heißt es:

Wir wollen die Niederlande wiederhaben!

Millionen von Niederländern haben genug von der Islamisierung unseres Landes, genug von Masseneinwanderung und Asyl, Terror, Gewalt und Unsicherheit.

Dies ist unser Plan: Anstatt die gesamte Welt zu finanzieren sowie Menschen, die wir hier nicht haben wollen, verwenden wir das Geld für die einfachen Niederländer.

Die PVV wird folgendermaßen vorgehen:

1. Die Niederlande werden ent-islamisiert

– Keine weiteren Asylbewerber mehr, keine weiteren Zuwanderer aus islamischen Ländern: Grenzen dicht
– Widerruf aller bereits genehmigten Asylanträge für einen bestimmten Zeitraum, Asylbewerberheime werden geschlossen
– Keine islamischen Kopftücher in öffentlichen Ämtern
– Verbot weiterer islamischer Bekundungen, die mit der öffentlichen Ordnung nicht vereinbar sind
– Präventive Haft für radikale Moslems
– Ausbürgerung von Kriminellen mit doppelter Staatsangehörigkeit und deren Abschiebung
– Keine Rückkehr von Syrien-Reisenden in die Niederlande
– Schließung aller Moscheen und islamischer Schulen, Verbot des Koran

2. Rückkehr zur niederländischen Unabhängigkeit, also raus aus der EU
3. Direkte Demokratie: Einführung des bindenden Referendums, Ermächtigung der Bürger
4. Das Eigenanteil zur Pflege wird komplett abgeschafft
5. Mieten senken
6. Renteneintrittsalter auf 65 Jahre, wobei ergänzende Pensionen indexiert werden
7. Kein Geld mehr für Entwicklungshilfe, Windmühlen, Kunst, Innovation, Rundfunkanstalten usw.
8. Rücknahme der Einsparungen bei der häuslichen Pflege, der Altenpflege, mehr Hände am Bett
9. Deutliche Aufstockung der Mittel für Verteidigung und Polizei
10. Niedrigere Einkommenssteuer
11. Halbierung der Kfz-Steuern

Konnte die Partei von Geert Wilders bei den letzten Wahlen vor vier Jahren 15 von 150 Sitzen auf sich vereinen, so steht die PVV jetzt seit Monaten bei etwa 35 von 150 Sitzen und stellt damit inmitten der zersplitterten Parteienlandschaft unserer westlichen Nachbarn die mit Abstand stärkste Partei. Ob ein Wahlerfolg in dieser Größenordnung (oder darüber) für einen zukünftigen Ministerpräsidenten Wilders reicht, wird sich zeigen müssen, denn eine absolute Mehrheit erscheint derzeit noch ausgeschlossen. Die Altparteien im niederländischen Parlament blockieren und wollen keine Koalition mit den Islamgegnern eingehen. Allerdings sprachen sich in einer Umfrage des renommierten Umfrageinstituts Maurice de Hond 56% aller befragten Wähler für eine Beteiligung der PVV an einer zukünftigen Koalition aus.

Schon im April haben die Niederländer das „Referendum über das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine“ mit 61% abgelehnt und damit anders abgestimmt als von den EU-Vasallen in der derzeitigen Regierung gewünscht. Die Niederländer sind ein freiheitsliebendes und aufbegehrendes Volk mit intaktem Urteilsvermögen. Sollten sich die in Frage kommenden Parteien nach der Wahl im März 2017 weiterhin einer Koalition mit dem dann wahrscheinlichen Wahlgewinner PVV verweigern, wäre deren weiterer Vertrauensverlust und damit Abstieg vorprogrammiert. Den Wahltag (15. März 2017) kann man sich schon jetzt mal rot im Kalender anstreichen, denn er wird die politischen Verhältnisse in Europa nach dem Ukraine-Referendum und dem Brexit ein weiteres Mal tiefgreifend und zum Besseren verändern.