Bayern: Merkels Gäste mit Bombe im Gepäck

kiefersfeldenIn der Nacht auf Freitag überprüften deutsche Beamte am bayerisch-österreichischen Grenzübergang bei Kiefersfelden routinemäßig ein Fahrzeug, das aus Österreich kommend die Bayerische Grenze passieren wollte. In dem großen, komfortablen Mittelklassewagen (Foto) saßen drei Merkel-GästeAfrika-„Flüchtlinge“ und ihr polnischer Chauffeur. Das Gepäck der Reisenden sorgte für eine stundenlange Sperre der A93. Neben mehreren Hieb- und Stichwaffen wurden auch drei Metallrohre und das nötige Material zum Bau von Rohrbomben gefunden. Und vermutlich weil explosive Events auch irgendwie finanziert werden müssen, hatten die Männer auch diverse Betäubungsmittel mitgebracht.

Das genaue Ziel der Reise konnte noch nicht ermittelt werden. Die Illegalen von der Elfenbeinküste und aus Guinea im Alter von 20, 29 und 37 Jahren hatten keine Papiere dabei und wurden – wie auch der polnische Schlepper – festgenommen. Erst am Freitag gegen 6 Uhr konnte die Autobahn wieder freigegeben werden. Nun ermittelt das Landeskriminalamt (LKA) und die Staatsanwaltschaft Traunstein.

Seitens der Polizei heißt es, es handelte sich um einen „Zufallsfund“. Dass die meisten Bomben, Waffen, Drogen und Kriminellen nicht einmal eben „zufällig“ gefunden werden, liegt wohl auf der Hand.