Identitäre Bewegung – was treibt sie an?

Die mutige, spektakuläre Aktion der Identitären Bewegung auf dem Brandenburger Tor ist jetzt eine gute Woche her. Linke Journalisten wie Hanning Voigts von der „Frankfurter Rundschau“ verloren in der Berichterstattung jede Contenance und versuchten wie wildgeworden, die „Nazi-Keule“ in Anschlag zu bringen: Die Identitären hätten »Deutschand den Deutschen, Ausländer raus!« gefordert – war natürlich gelogen, mußte er dementieren, aber kann man mal versuchen, nicht wahr?

Das alles trug also nichts aus, wir dürfen vielmehr beobachten, wie nach und nach und durch das Zusammenwirken der einzelnen Widerstandsbausteine neue Wörter und Begriffe in die politische Debatte gelangen. So beispielsweise die Rede vom »Großen Austausch«.

Was ist damit gemeint? Eine – wenn nicht DIE – Antwort findet man bei Renaud Camus. Der französische Schriftsteller und Politiker zählt zu den populärsten Islamkritikern Europas. In Deutschland liegt eine Zusammenstellung seiner wichtigsten Texte vor, die der herrschenden Politik des totalen Versagens in jeder Hinsicht eine Absage erteilen. „Revolte gegen den Großen Austausch“ ist der Titel der Sammlung. Verlegt wurde sie im Verlag Antaios von Götz Kubitschek, der von vielen Medien als eine Art „Vordenker“ der Identitären Bewegung beschrieben wird.

Was hat es mit dem Camus-Buch nun auf sich? Zwei Punkte sind zentral. Zum einen hat Renaud Camus für die Überfremdung Europas den Begriff „Großer Austausch“ geprägt. Er zeigt klar und deutlich, warum der Begriff keine Floskel ist, sondern brutale Realität. Der Große Austausch benötigt dabei unter anderem offene Grenzen. Deshalb ist Camus’ politische Theorie in der Praxis der Identitären, die engagiert für sichere Grenzen eintreten, so präsent.

Von Camus haben die Identitären überhaupt recht viel gelernt. In einem seiner zahlreichen Texte ruft er sie zur Revolte auf: Er richtet sich dezidiert an die europäische Jugend, die es hier und heute wagen MUSS, den Verfall Europas und die Islamisierung ihrer Heimat zu stoppen. „Revoltiert!“ ist der Aufschrei, der wirklich ein Aufschrei ist: tiefschürfend und wachrüttelnd. Genau das richtige also für Jugendliche, die etwas wagen wollen und für uns alle in die Bresche springen!

Eingeleitet und übersetzt wurden die Camus-Texte übrigens von keinem anderen als dem Jean Raspail-Übersetzer Martin Lichtmesz. Um einen tiefen Einblick in die politische Theorie und Praxis der Identitären zu geben, hat der Verlag ein Nachwort über die praktische Revolte vom österreichischen Identitären-Chef Martin Sellner hinzugefügt. Wer das gelesen hat, weiß, warum Camus so wichtig ist für die Überfremdungskritik. Und wer das gelesen hat, weiß, dass Camus mit auf dem Brandenburger Tor stand. Als geistige Stütze, als Mutmacher, ja als Ansporn, die Heimat niemals aufzugeben.

Bestellinformation:

» Renaud Camus: „Revolte gegen den Großen Austausch“ (19 €)