Merkels verlogene Selbstkritik

merkel_taktikNachdem die CDU am Sonntag ihr historisch schwächstes Ergebnis in Berlin eingefahren hat, sieht Angela Merkel einmal mehr die Ursache dafür im Wahlvolk, das einfach nichts kapiert hat. Manch einem sei „Richtung, Ziel und Grundüberzeugung der Flüchtlingspolitik nicht ausreichend erklärt worden“. Um dann aus taktischen Gründen auf die Tränendrüse zu drücken: „Wenn ich könnte, würde ich die Zeit um viele Jahre zurückspulen, damit Deutschland besser auf die Entwicklungen vorbereitet gewesen wäre“, sagte Merkel am Montag bei ihrem Auftritt vor der Hauptstadtpresse. Wers glaubt!

Echte Versäumnisse sieht sie in der Hauptsache beim Wohlergehen ihrer Gäste: schlechte Unterbringung, zu lange Verfahren, zu wenig Integration in den Arbeitsmarkt, zu wenig Sprachkurse, zählt sie auf. Auch habe man zu lange gewartet, sich der „Flüchtlingsfrage“ zu stellen, konstatiert sie. Wir hätten wohl schon viel früher, viel mehr Invasoren einlassen sollen.

Ihr „Wir schaffen das“ sei Ausdruck von Haltung und Ziel“ gewesen, so Merkel. Ja, daran Deutschland „schaffen“ zu wollen, hat sie in den vergangenen Monaten kaum Zweifel gelassen. Mit gewohnt herabhängenden Mundwinkeln und leidvoller Mine bejammert sie ihr schweres Los. Von dem, was sie alleine den Deutschen und ganz Europa aufgezwungen hat, ist keine Rede. Sie macht aber gleichzeitig klar, dass sie nicht abrücken wird von ihrer Linie und die Fahrt in den Untergang mit moslemischen Invasoren als Zugpferde ungebrochen fortsetzen will.

Dabei bedauert sie einzig, dass noch immer nicht alle EU-Mitglieder spuren, wie sie sich das erträumt. Kritikern mit Fakten zu kontern sei für sie unlogisch. Soviel zum Denkvermögen dieser Frau. Anstatt von Fakten hat sie aber ein „Gefühl“. Und zwar, dass wir aus dieser „Phase“ besser hervorgehen würden als wir hineingegangen seien. Die Flutung mit kultur- und wertefremden, dafür gewalttätigen Horden tut uns also gut. „Deutschland wird sich verändern, aber nicht erschüttern lassen“, so Merkel, das sei auch im vergangenen Jahr nicht passiert. Dazu sollte sie einmal die Meinung der Opfer ihrer Gäste einholen.

Der „Türkendeal“ ist gut und sie hat recht. Punkt.

Nein, recht haben am Ende die Wähler und da ist für die AfD noch viel Luft nach oben. Merkel ist und bleibt die beste Wahlhelferin. (lsg)

Hier die verlogene Rede der Kanzlerin: