NRW: Hallenbad als Muslima-Treff missbraucht

skandalbad-moenchengladbach-rheindahlen-hallenbad-zweckentfremdung5Der abseits des Stadtgebiets von Mönchengladbach gelegene Ortsteil Rheindahlen verfügt über eine eigene Infrastruktur, damit die Bevölkerung nicht benachteiligt ist. Seit 40 Jahren wird dort vom Steuerzahler ein städtisches Hallenbad unterhalten, damit für den Schwimmunterricht keine langen Busreisen notwendig sind und die Bevölkerung ortsnah Sport treiben und Erholung finden kann.

Das Bad wurde vor drei Jahren komplett saniert. Andere randständige Stadtteile wie etwa Neuwerk (drei Grundschulen, eine Hauptschule, eine Gesamtschule) mussten ihr Stadtteilbad aufgeben, da die Sanierungsgelder nicht für alle Bäder reichten. Diese Schulen müssen die Kinder aufwändig zum Schwimmen in die Stadtmitte karren.

Neben dem Schulsport sollen städtische Bäder auch der Allgemeinheit für den Freizeitsport zur Verfügung stehen. Schließlich möchte der Steuerzahler, der das alles finanziert, vielleicht auch mal am Sonntag Nachmittag ins Schwimmbad gehen. Im aufwändig sanierten Rheindahlener Bad werden allerdings sonntags die Vorhänge zugezogen. Der Betreiber fühlt sich mehr der Scharia als der Allgemeinheit verpflichtet.

Auf der Webseite der Stadt Mönchengladbach kann man über das Hallenbad Rheindahlen erfahren, dass der „Mönchengladbacher Schwimmverein 1901 e.V.“ das öffentliche Schwimmen im Rheindahlener Bad sicherstellen soll:

skandalbad-moenchengladbach-rheindahlen-hallenbad-zweckentfremdung

Öffnungszeiten für das Hallenbad findet man weder auf der Bäder-Webseite der Stadt, noch beim besagten Betreiberverein.

Man muss schon gezielt suchen, um die Öffnungszeiten zu finden. Anlässlich der Wiedereröffnung des Schwimmbads schrieb die Westdeutsche Zeitung im September 2013:

skandalbad-moenchengladbach-rheindahlen-hallenbad-zweckentfremdung3

Auch laut Rheinischer Post vom September 2013 sollte das Hallenbad sonntags für die Allgemeinheit zur Verfügung stehen, was ja wohl auch das Mindeste für ein aus öffentlichen Mitteln finanziertes Schwimmbad ist. Insbesondere deswegen, weil die Stadt Mönchengladbach zahlreiche Bäder schließen ließ, um einige wenige Bäder sanieren zu können. Mit den sanierten Bädern sollte dann sowohl der Bedarf an Schulsport, Vereinssport und öffentlichen Schwimmzeiten abgedeckt werden. Das Hallenbad Rheindahlen gilt innerhalb dieses Konzepts als „hoch frequentiert„, schrieb die Rheinische Post im September 2013:

Die Sanierung des fast 40 Jahre alten Hallenbades umfasste neue Dachflächen und Glasfassaden, Wärmedämmung, Lüftung, Elektrik, Böden- und Wandbeläge sowie eine Erneuerung des Duschbereichs. Kostenpunkt der Maßnahmen: rund vier Millionen Euro.

Doch bei aller Freude über die Wiedereröffnung des hoch frequentierten Bades gibt es auch einen Wermutstropfen. Da von ursprünglich elf Bädern fünf aufgegeben wurden, müssen die sechs verbliebenen einem hohen Bedarf gerecht werden. „Die Schulen können jeweils bis 12.30 Uhr rein und am Nachmittag sind offene Ganztagsschulen dran. Wir versuchen, das gerecht zu verteilen, aber das klappt nicht immer so, wie die Schulen das wollen“, sagt Wolfgang Mertens, der für die Verteilung der Schwimmzeiten zuständig ist. Ab 18 Uhr seien die Vereine dran. Die haben ein eigenes Gremium gebildet, das die Zeiten verteilt.

Auch der neue Betreiber, der am 1. Oktober 2013 das Schwimmbad übernahm, kommt zu Wort. Er beklagt sich erst einmal über die vielen Bäderschließungen und die damit gesunkenen Möglichkeiten für den Vereinssport, um dann der Öffentlichkeit mitzuteilen, dass sie an zwei Wochentagen nicht in Rheindahlen schwimmen kann. Immerhin steht der Sonntag da noch im Programm:

Rudolf-D. Brügge [kleines Foto oben], Geschäftsführer des MSV01, der im Namen der Stadt das Hallenbad Rheindahlen betreiben wird, kennt das Problem. „Der Nachteil durch die Badschließungen ist, dass die Nutzungszeiten für Vereine geschrumpft sind. Das zog mühsame Gespräche nach sich.“ Die Nutzungszeit reiche für die Vereine gerade einmal, um ihre Angebote abzudecken. „Freiräume, um neue Dinge zu entwickeln, fehlen aber“, sagt Brügge. Auch die Öffentlichkeit muss Einschränkungen hinnehmen: Das Bad hat für sie dienstags, donnerstags, samstags und sonntags geöffnet. „Zwei Tage wurden gestrichen. Man kann nicht mehr jederzeit schwimmen kommen. Jeder muss Tribut zahlen.“

Mittlerweile ist offenbar auch der Sonntag als Badetag weggefallen. Während der Betreiber-Verein keinerlei Angaben zu den öffentlichen Schwimmzeiten macht, geben die Deutsche Stadtseiten an, dass das Hallenbad sonntags geschlossen ist und man samstags schon um 14 Uhr aus dem Wasser muss. Insgesamt steht der Öffentlichkeit demnach das Schwimmbad nur noch an 28 Stunden pro Woche zur Verfügung:

skandalbad-moenchengladbach-rheindahlen-hallenbad-zweckentfremdung2

Die Rheinische Post hat mittlerweile herausgefunden, was sonntags zur besten Familien-Badezeit in dem Hallenbad in Rheindahlen los ist:

Sonntags werden für zwei Stunden am Rheindahlener Hallenbad die Vorhänge zugezogen und ausschließlich weibliches Personal eingesetzt.

Dem geübten PI-Leser reicht schon dieser eine Satz, um sich vorstellen, was dann in der Schwimmhalle abgeht:

Für dieses Angebot hat der Mönchengladbacher Schwimmverein 1901, der das Rheindahlener Hallenbad betreibt, noch nie Werbung machen müssen. Dass Frauen dort sonntags zwischen 15.15 und 17.15 Uhr garantiert ungestört von männlichen Blicken schwimmen gehen können, hat sich per Mundpropaganda schnell verbreitet – und zwar vor allem bei muslimischen Frauen. Bis zu 160 Frauen und Kinder unter neun Jahren waren es zuletzt. „Das hat zu einem erheblichen Sicherheitsproblem geführt, weil einige der Frauen nicht schwimmen können“, sagt Rudolf D. Brügge, Geschäftsführer des Schwimmvereins. Und darum wird die Teilnehmerzahl beim Frauen-Schwimmen ab kommenden Sonntag begrenzt – auf 90 Badegäste.

Die Propaganda, die zur Masseninvasion auf das 25-Meter-Becken in Rheindahlen führte, reicht bis ins 25 Kilometer entfernte Düsseldorf:

Eintrittskarten können die Frauen, die zum Teil sogar aus Düsseldorf anreisen, bis zu drei Wochen im Voraus erwerben. „Rund 90 Prozent der Besucherinnen sind Muslimas“, schätzt Brügge. Das liegt auch daran, dass man durch das Zuziehen der Vorhänge ohne großen Aufwand dafür sorgen kann, dass während der zwei Stunden niemand von außen einen Blick ins Bad werfen kann. „In der Bäder-Landschaft sind solche Angebote im Moment ein großes Thema. Viele Schwimmbäder eignen sich dafür aber nicht“, weiß Rolf Heithausen, Bäderleiter der NEW. Als das Sozialamt nach einem solchen Angebot fahndete, kam man daher schnell auf Rheindahlen.

Das Sozialamt fahndete nach einem öffentlichen Schwimmbad, das man von der Öffentlichkeit abriegeln kann? Interessant.

Interessant auch, wie tief sich Schwimmbadbetreiber Rudolf Brügge schon in die Materie eingearbeitet hat:

Und so verwandelt sich das Hallenbad seit Ende 2015 einmal pro Woche für zwei Stunden von der Sportstätte zum trubeligen Badetempel. Brügge: „Viele der Frauen kommen, um sich in einem geschützten Raum auszutauschen.“ Für den Schwimmverein bedeutete das Angebot einen Lernprozess. Dass während des Ramadan deutlich weniger Frauen kommen, wissen die Verantwortlichen inzwischen. „Sie haben Sorge, versehentlich Wasser zu schlucken“, erklärt Brügge. Genau so hat der Verein gelernt, dass manche Nicht-Schwimmerin ins Wasser springt – und erst danach merkt, wie tief es ist.

In dem Schwimmbad scheint es ja ziemlich turbulent zuzugehen. In den anderen städtischen Bädern sieht man keine Frauen ins Wasser springen. Sie benutzen die normalen Einstiege und ziehen dann ruhig ihre Bahnen.

Dass das Bad heimelig und übersichtlich ist, sorgt wohl zusätzlich dafür, das viele auch von weit her kommen. Theoretisch wäre es auch denkbar, das Zeitfenster für das erfolgreiche Frauen-Schwimmen auszuweiten – das allerdings ist schwierig, weil man dann den öffentlichen Betrieb einschränken müsste, der gerade am Sonntag ebenfalls gut angenommen wird.

Hier gibt der Betreiber zu, dass das Mulima-Baden nichts mit dem öffentlichen Betrieb zu hat, den er eigentich sicherstellen soll, damit sein Verein in der Halle trainieren darf. Außerdem spricht er vom Sonntag, wo aber das Hallenbad laut Internetauskunft gar nicht mehr geöffnet hat. Merkwürdig ist auch, dass der Mönchengladbacher Schwimmverein 1901 e.V., der auf seiner Webseite gar nichts über das ihm zur Verfügung gestellte Hallenbad berichtet, seine Geschäftsstelle gar nicht in Rheindahlen hat, sondern in einem typischen Ausländerviertel auf der Erzberger Straße im Stadtzentrum.

Die anderen Tage kommen wegen Schul- und Vereinsschwimmen ohnehin nicht infrage. Rudolf Brügge überlegt, aus der Gruppe der muslimischen Frauen, die regelmäßig kommen, Helfer zu rekrutieren.

Helfer für was? Wie sage ich meiner Schwester auf türkisch / arabisch / Farsi / Pashtun, dass sie nicht ins tiefe Wasser springen soll?

Beschwerden wegen des zeitweilig verhängten Bades habe es wohl auch wegen der eher abgeschiedenen Lage bislang keine gegeben.

Keine Sorge, die Beschwerden treffen jetzt ein.

Die eine oder andere Frage, ob das wirklich sein müsse, schon. Roland Klug ist einer derjenigen, der das Angebot nicht richtig findet. Der frühere Rektor der Wickrather Grundschule sagt: „Ich habe mich mein Leben lang für die Gleichberechtigung eingesetzt, auch in der Gewerkschaft. Ich finde dieses Signal der Abgrenzung nicht richtig.“ Als Lehrer sei er früher bei den muslimischen Eltern auf ein hohes Maß an Toleranz getroffen. Gerade wenn es um gemeinsamen Religionsunterricht ging, seien die Eltern entspannt gewesen. Im Laufe der Jahre sei die Abgrenzung aber immer größer geworden. „Wir brauchen Integration und keine geschlossenen Vorhänge“, findet Klug. Das wecke falsche Assoziationen, als müsse etwas verborgen werden. „Von so etwas profitieren am Ende nur die rechten Typen.“ Darum ärgert er sich, dass das Angebot für Muslimas nirgends öffentlich kommuniziert worden sei.

Da irrt der Lehrer. Neben der moslemischen Mundpropaganda gibt es nämlich einen katholischen Verein, der auf einer offiziell anmutenden Asyl-Webseite seit Juni 2015 Propaganda für das geschlechtsgetrennte Schwimmen betreibt. Auch diesem Verein kann man ein paar freundliche Worte zu seinem öffentlichkeitsfeindlichen „Angebot“ zukommen lassen.

skandalbad-moenchengladbach-rheindahlen-hallenbad-zweckentfremdung4

Kontakt:

Scharia-Hallenbadbetreiber:

Mönchengladbacher Schwimmverein 1901 e. V.
Geschäftsführer Rudolf Brügge
Erzberger Straße 10
D-41061 Mönchengladbach
Telefon:  02161 / 48 25 87
Fax: 02161 / 40 76 033
E-mail: msv-gs@t-online.de

Propaganda für Geschlechtertrennung:

SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste in Rheydt e. V.
Waisenhausstr. 22
41236 Mönchengladbach-Rheydt
Telefon: 02166/130 97 0
Telefax: 02166/130 97 18
E-Mail: info@skm-ry.de

Städtischer Klüngel:

Sozialamt Mönchengladbach
Aachener Str. 2
41061 Mönchengladbach
Tel. 02161-25-0
Fax 02161-252579
E-Mail: post@moenchengladbach.de