Alles wird gut: De Maizière erlaubt uns Schwein

mai_schwAn manchen Tagen wähnt man sich in einer landesweiten Freiluft-Zirkusveranstaltung. In der Manege abwechselnd tragische Clowns, die verzweifelt versuchen dem Publikum glaubhaft zu machen, sie würden das Böse in der Tat mit ihrem Klamauk besiegen. Heutiger Star dieser Vorstellung ist Innenminister Thomas de Maizière (Foto), der bei einer Diskussion über Integration seine verbale Hampelmann-Akrobatik ablieferte. Einerseits fühlt er sich sichtlich der Dönerkultur verpflichtet, gesteht uns aber großmütig den Schweinebraten zu, um den wir aber schon selber zu kämpfen hätten: „Nur wenn wir selbst unsere Werte und Kultur schätzen und konsequent dafür eintreten, wissen Neuankömmlinge, was sie zu achten haben, und können den erforderlichen Respekt und die Begeisterung für unsere Lebensweise entwickeln.“ In Köln gehöre natürlich der Weihnachtsmarkt und Currywurst dazu, aber auch Döner und Falafel, so de Maizière.

(Von L.S.Gabriel)

Die Mehrheitsgesellschaft in Deutschland müsse nicht auf liebgewonnene Traditionen verzichten, schwadronierte er, angesichts immer dreisterer Forderungen der Islamexpandierer. Dabei ist die Formulierung, in Anbetracht der Tatsache, dass die „Mehrheitsgesellschaft“ bei unvermindert weiter forcierter Flutung Deutschlands mit Moslems, bald eben keine deutschen Traditionen pflegen wird, vermutlich wohl durchdacht.

Für alle denen das auffällt schlägt er noch einen Zuversichtssalto. Eigentlich wolle uns niemand seine Lebensweise aufzwingen, das ergebe sich für gewöhnlich nicht daraus, dass jemand nach einer bestimmten Religion lebe, säuselte er. Nein, natürlich nicht, die ideologiebedingten Forderungen nach der Abschaffung von Schweinefleisch in Schulen und Kantinen, getrennten Schwimmzeiten, Kruzifix-Verboten, usw. sind nur der lebhaften Phantasie dunkeldeutscher Islam-Phopiker entsprungen. – Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!

Wir müssten aber auf jeden Fall offen bleiben für Neues, lautet der Ministerbefehl. Was genau? Kinderehe? Ehrenmord? Kopfabschneiden? „Isch figge Deine Mudda“? Oder doch orientalischer Winterbazar, statt Christkindlmarkt und Burkini statt Bikini?

Kann man soviel Volksverdummung und Verharmlosung unserer Realität noch ernst nehmen? Leider müssen wir das, denn viele derer, die diesen Unfug lesen und hören, nehmen ihm jedes Wort ab. Dabei ist allein die Tatsache, dass ein Innenminister den Bürgern quasi beteuern muss, sie dürften weiter essen was sie wollen an Tragik kaum noch zu überbieten.

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