Fürth: Dekanat mit Antifa gegen Pegida

Am vergangenen Freitag führte Pegida Nürnberg zum dritten Mal eine Kundgebung mit Spaziergang in Fürth durch. Dagegen machten vor allem kirchliche Heuchler mobil: Das evangelische und das katholische Dekanat Fürth sowie die Caritas riefen unter der Federführung von Dekan Jörg Sichelstiel gemeinsam unter der Flagge des sogenannten „Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ zur Gegendemo auf. Obwohl die Scheinheiligen erst nach Pegida anmeldeten, blockierten sie durch ihre Kundgebung den Spaziergang der Patrioten, was mit dem Versammlungsrecht nicht in Einklang zu bringen ist. Aber das Ordnungsamt Fürth genehmigt den „Anti“-Faschisten auch, vor der Privatwohnung des Pegida-Anmelders Gernot H. Tegetmeyer Diffamierungs-Demos abzuhalten.

(Von Michael Stürzenberger)

Die Kirchen müssten sich in unserem Land eigentlich für den Schutz von Christen einsetzen, die hierzulande in Flüchtlingsheimen von Moslems attackiert werden. Außerdem sollten sie eindringlich vor der brutalen Christenverfolgung in islamischen Ländern warnen und auch bei der Aufklärung über die Bedrohung durch den Islam mitwirken. Aber da hört man von den allermeisten verlogenen Pfaffen nur ein dröhnendes Schweigen. Laut hingegen sind sie, wenn es darum geht, gegen Islamkritiker vorzugehen. In der Wohlfühlzone des vermeintlichen „Kampfes gegen Rechts“ segeln diese widerlichen Opportunisten ganz vorne mit. Im Vorfeld der Demo war bei nordbayern.de über die charakterlosen Speichellecker zu lesen:

Das evangelische Dekanat Fürth und die Diakonie sowie das katholische Dekanat und die Caritas rufen gemeinsam zur Gegendemo auf. Das Diakonische Werk habe mit Schrecken vernommen, dass Pegida durch die Königswarterstraße ziehen will, teilt Dekan Jörg Sichelstiel mit. Die Diakonie hat dort ihren Sitz.

Gemeinsam wenden sich die Kirchen nun dagegen, „dass von Gruppen wie Pegida die drängenden sozialen Fragen missbraucht werden, um gegen Fremde zu polemisieren“, sagt Sichelstiel. Und weiter: „Nationalismus hat die sozialen Fragen noch nie gelöst, sondern überdeckt sie und betrügt damit die Menschen.“

Hinzu komme, dass Königswarterstraße und Hornschuchpromenade an das friedliche Zusammenleben von jüdischen und nicht-jüdischen Fürthern erinnern, damit zugleich aber auch an die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung vieler jüdischer Nachbarn im Nationalsozialismus. „Rechtspopulistische Bewegungen sollen in diesen Straßen kein Gehör finden“, appelliert Sichelstiel an die Bürger. Das Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus unterstützt die Gegendemo.

Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, Pegida eine Nähe zum national-sozialistischen Rassismus zu unterstellen. Pegida setzt sich vielmehr – im Gegensatz zu den feigen Kirchenfunktionären – für den Schutz von Juden gegen den moslemischen Judenhass ein und propagiert die Solidarität mit dem demokratischen Staat Israel gegen die islamischen Diktaturen ringsherum, die dieses kleine Land von der Größe Hessens am liebsten vernichten würden.

Der Herr Dekan, der sich wohl beim Fürther Establishment Lorbeeren als heldenhafter Kämpfer gegen Pegida einheimsen wollte, merkte aber im Zuge seiner Protestdemo, welch üble Gesellen sich um ihn herum befanden. „Anti“-Faschisten legten sich handgreiflich mit der Polizei an, und als der fromme Kirchenmann per Mikrofon schlichten wollte, wurde ihm kurzerhand der Saft abgedreht, wie ebenfalls nordbayern.de berichtet:

Dekan Jörg Sichelstiel, der die Anti-Pegida-Kundgebung angemeldet hatte und dafür verantwortlich zeichnete, ist vom Verhalten des Bündnisses gegen Rechtsextremismus und Rassismus irritiert.

Es war am Absperrgitter an der Kreuzung von Luisenstraße und Königswarterstraße zu heftigen Rangeleien mit der Polizei gekommen. Als Sichelstiel deeskalieren wollte, wurde ihm aus den eigenen Reihen sogar der Strom fürs Mikro abgedreht. Der Dekan, bisher als Vertreter der Kirche Teil des Bündnisses, zeigt sich höchst verärgert. Er werde „so etwas nicht mehr machen“, sagte er den FN. Unter den gegenwärtigen Bedingungen sehe er die Grundlage zur Zusammenarbeit „nicht gegeben“.

Da wird sich das Fürther „Bündnis gegen Rechtsextremismus“ beim nächsten Mal wohl andere nützliche Idioten im Kampf gegen Pegida suchen müssen, bei dem sie ohnehin Themaverfehlung betreiben. Diese seltsame Gruppierung setzt sich wie folgt zusammen:

Die Palette der Menschen, die im Bündnis dauerhaft vertreten sind, ist breit. Neben Gruppen und Vereinen wie dem Bund für Geistesfreiheit, der Antifschistischen Linken, dem Nicaragua-Verein, dem Ausländerbeirat und dem Behindertenbeirat sind dies Evangelische und katholische Kirchenvertreter, Gewerkschaftler, Parteipolitiker Vertreter von Jugendeinrichtungen, der israelitischen Kultusgemeinde, des jüdischen Museums, Lehrer, Künstler und Kulturschaffende und auch ‚ganz normale‘ Fürtherinnen und Fürther.

Bei der Pegida-Kundgebung zeigte Organisationsleiter Gernot H. Tegetmeyer auf, welch linksradikale Verbindungen dieses komische Bündnis hat (ab 2:20). Außerdem berichtete er, wie das Fürther Ordnungsamt Pegida hinterging:

In meiner Rede ging ich ebenfalls auf die heuchlerischen Kirchenvertreter und die linksradikalen Faktenbefreiten ein:

Auch Erhard Brucker las den Linken gehörig die Leviten:

In Fürth stinkt der Fisch von Kopfe her, und das ist in diesem Fall der dunkelrote SPD-Oberbürgermeister Thomas Jung, der auch schon zwei Mal bei den Gegendemos zum Mikrofon griff. Eine frühere SPD- und Grünen-Wählerin trug ihren Brief an den OB vor, in dem sie sich über die ungerechte Behandlung von Pegida beschwerte.

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Hier der Spaziergang:

Am Donnerstag, den 20. Oktober findet die nächste Pegida-Veranstaltung um 19 Uhr am Nürnberger Rathenauplatz statt, was laut nordbayern.de die Nordstadt lahmlegen wird.

(Kamera: Libero)