Eichmann-Entführer: „Sperrt Eure Grenzen zu!“

rafi_eitanAm Montag war der israelische Ex-Spion Rafi Eitan (Foto) auf Einladung der FPÖ in Wien und riet den Österreichern: „Stoppt die Immigration!“ In einem Gespräch mit der „Kronen Zeitung“ äußerte sich der langjährige Leiter des ehemaligen israelischen Geheimdienstes Lakam, der vor 56 Jahren in Argentinien den Organisator des Holocausts, Adolf Eichmann, kidnappte, zur aktuellen Sicherheitslage in Mitteleuropa: „Die muslimische Welt unterscheidet sich deutlich von der westlichen Kultur. Wenn die Muslime jetzt in jedem europäischen Land sind, müssen wir dort mit Gewalt und Terror rechnen.“

(Von Alster)

Es gebe „viele Extremisten“, die versuchen würden, „aus Deutschland oder Österreich ein muslimisches Land zu machen“. Rafi Eitan gab den Staatschefs in Mitteleuropa drei Ratschläge. „Erstens: Stoppt sofort die Immigration, macht eure Grenzen zu. Zweitens: Gebt viel Geld für Anreize aus, damit die Flüchtlinge zurück nach Syrien oder in den Irak gehen. Drittens: Beschäftigt sie, lasst ihnen kaum Freizeit.“

Um den Terror wirklich konsequent bekämpfen zu können, sei eine „Welt- Polizei“ nötig, sagt Eitan: „Es darf einfach kein Land mehr geben, in dem Terroristen ihre Ausbildungslager aufbauen können.“ Der Likud- Politiker Michael Kleiner, der Rafi Eitan bei seiner Österreich-Reise begleitet, rät den Europäern: „Versucht nicht, tausende Moskitos zu erschlagen, legt den Sumpf trocken.“

Der „Krone“ beantwortete der Ex-Mossad-Agent Eitan, der auch an der Planung des Luftangriffs zur Zerstörung des irakischen Atomreaktors Osirak im Jahr 1981 beteiligt war, eine ganz persönliche Frage – nämlich, wann er bei seinen Einsätzen in den vergangenen 70 Jahren wirklich Angst hatte. Der General lächelt: „Sie müssen wissen: Ich bin als Feigling geboren. Aber die Überwindung der Angst ist die Lösung. Ich musste das als kleines Kind lernen: Meine Eltern waren beide berufstätig, ich war oft alleine. Da brachte ich mir Übungen bei, mich nicht mehr zu fürchten.“

Leider hat Rafi Eitan seine individuellen Übungen nicht verraten. Im Kommentarbereich stellt jemand die Zeitgeist-Frage: Bin schon gespannt, ob er jetzt auch als „rechtsextrem“ gilt.