Grüne Dezernentin testet Geschlechterapartheid

heiligDamit Facebook nicht ausschließlich Rechtspopulisten zur Verbreitung ihrer Ansichten und Kommunikation dient, hat sich nun auch Frankfurts grüne Frauendezernentin Rosemarie Heilig (Foto) dieses sozialen Mediums bedient. Heilig hat dort eine Online-Umfrage gestartet, in der Facebook-Nutzer auf folgende Frage reagieren sollen: „Wer ist dafür oder dagegen, dass an Silvester (31.12.2016) auf dem Eisernen Steg nur Frauen feiern dürfen?“ Hintergrund dieser Frage sind offensichtlich die massenhaften sexuellen Belästigungen von Frauen durch Merkel-„Flüchtige“ auf dem Eisernen Steg und vielen anderen Orten in Deutschland an Silvester 2015.

(Von Wolfgang Hübner, Frankfurt)

Die Herkunft der Tätergruppe ist allerdings bei den einwanderungsfreudigen Grünen besonders tabuisiert. Deshalb lautet die Frage auch nicht, ob die Brücke für männliche „Flüchtige“ mit sexuellen Defiziten gesperrt werden soll, denn das wäre ja zutiefst rassistisch. Eine politisch überkorrekte grüne Politikerin wie Frau Heilig bevorzugt da lieber die Pauschaldiskriminierung aller Männer, denn auf nichts anderes zielt allein schon die Frage ab. Die Online-Umfrage ist also nichts anderes als ein Test, ob die ebenso verrückte wie kranke Idee einer Geschlechter-Apartheid an Silvester Anklang findet. Das zeigt überdeutlich, wie absurd, aber auch unsicher die Verhältnisse in Deutschland infolge der inländerfeindlichen Einwanderungspolitik der Berliner Parteien geworden sind.

Heilig findet ihre Idee so toll, dass sie ihre Aktion sogleich stolz den Medien mitteilt und dabei auch verrät, in den ersten 24 Stunden hätten „gut 40“ Facebook-Nutzer bereits eine Antwort gegeben – meist gegen die Geschlechter-Apartheid auf dem Eisernen Steg. Dieses erste Zwischenergebnis feiert die grüne Politikerin sogleich als Beweis dafür, wie „frei und multikulturell“ Frankfurt doch sei, da die Mehrheit offenbar gemeinsam feiern wolle. Selbstverständlich deutet das Zwischenergebnis der Heilig-Umfrage nicht auf grünideologischen Murks hin, sondern auf die Entschlossenheit von Menschen in Frankfurt, sich ihr Recht auf freie Wahl ihres Aufenthaltsortes in der Stadt auch nicht von sexhungrigen Merkel-„Flüchtigen“ berauben zu lassen.

Wenn Frau Heilig beteuert, sie wolle mit der Umfrage die Stimmung in der Stadt „ausloten“, muss gesagt werden: Es ist dringend an der Zeit, eine irrlichternde, aber hochbezahlte hauptamtliche Dezernentin für diesen durch und durch verlogen motivierten Test der Akzeptanz einer Geschlechter-Apartheid hochkant aus dem Rathaus zu werfen. Das würde zwar den grünen Wahnsinn nicht beenden, wäre aber eine Tat, die etwas Hoffnung auf das Jahr 2017 vermitteln könnte.




Laut Gedacht #013: Integration durch Schminktipps

Pünktlich zum Dezember erhalten Philip und Alex ihre Weihnachtskalender und das Studio wird geschmückt. Philip hat seine Vogelgrippe auskuriert und kommt wieder zu Kräften. Alex, fit wie immer, entdeckt die neuesten Modetrends. (Laut Gedacht auf Facebook)




Video: Best of-Joachim Radke bei Maischberger

Er war der Gewinner der Maischberger-Sendung am 30. November zum Thema „Lügenpresse“ – der Berliner Busfahrer und Pegida-Spaziergänger Joachim Radke. Durch seine ruhige und sachliche Vortragsweise brachte er seinen Nebenmann in der Runde, den linken Pseudo-Intellektuellen Sascha Lobo, immer wieder zur Verzweiflung. Hier ein „Best of“-Joachim Radke, von dem man in Zukunft hoffentlich noch viel hören wird.




NL: Migrantenpartei fordert Desintegration

denkWährend ungehindert täglich neue Macho-Kolonien einströmen und sich noch nicht einmal bei Veranstaltungen in einem Rathaus anständig zu benehmen wissen, gibt es offenbar nun aus Islamien die Anweisung, sich offen gegen die europäischen Gesellschaften zu stellen. Bei uns deckt eine Studie auf, dass es in bestimmten Ausländermilieus immer angesagter ist, sich von den Deutschen demonstrativ abzugrenzen. In Holland hetzt die Partei „Denk“ die Migranten offen zur Desintegration auf. Die von den beiden ehemaligen Sozialdemokraten Selcuk Öztürk und Tunahan Kuzu (Foto) gegründete Partei geht mit geradezu niederträchtiger Asozialität gegen jeden Hauch von Integration vor. Der Partei wird derzeit ein Wählerpotential von zehn Prozent eingeräumt. Holland schafft sich ab.

Hier einige Auszüge aus dem Programm, über das die Welt berichtet:

Staatsziel:

Die Integration von Neubürgern wird durch eine gegenseitige Akzeptanz der Kulturen ersetzt.

Propaganda-Ministerium und Scharia-Stasi:

Ein neu geschaffenes „Ministerium für gegenseitige Akzeptanz“ soll streng darüber wachen, dass den Hinzugekommenen nicht zu viel abverlangt wird.

Aus dem öffentlichen Leben müssen alle Namen von historischen Seefahrern und Kolonisatoren verschwinden.

Die niederländische Obrigkeit muss sich für Sklaverei und Kolonialismus offiziell entschuldigen.

Eine Bezeichnung der Bevölkerung als „autochthone“ (ansässige) und „allochthone“ (fremdstämmige) Bürger, wie dies der niederländische Sprachgebrauch kennt, wird verboten.

Eine „Rassismuspolizei“ mit 1000 Beamten soll darüber wachen, dass es nirgendwo zu Diskriminierungen kommt.

Überführte Täter sollen gerichtlich bestraft und vom Staatsdienst ausgeschlossen werden. Auch sollen Richter Verurteilte zu Sozialdiensten bei Zuwanderern verpflichten können; in jedem Fall werden sie in einem staatlichen „Rassismusregister“ als dubiose Staatsbürger verzeichnet.

Islamisierung des Schulwesens:

Für Schulen soll die Erziehung zum Multikulturalismus verpflichtend werden.

Auch sollen islamische Schulen, die oft den Koran auf Arabisch lehren und strenge Geschlechtertrennung vorschreiben, per Federstrich den niederländischen Schulen gleichgestellt werden.

Die Sprachen der Herkunftsländer sollen vermehrt in Hollands Schulen auf dem Lehrplan stehen.

Islamisierung des Gesundheitswesens und der Pflege:

In Krankenhäusern und Altersheimen wird es nach dem Willen der neuen Partei „kultursensibel“ zugehen, was bedeutet: Anpassung an islamischen Verhaltenskodex und an religiöse Speiseverbote.

Arbeitswelt:

Migrantenquote von zehn Prozent in allen Betrieben, Behörden und auch in Vorständen von Konzernen.

Abzocke:

Alltagsprobleme zahlreicher Marokkaner und Türken mit doppelter Staatsbürgerschaft im Sinne der Zuwanderer lösen (z.B. abzugsfreie Überweisung von Renten in die Herkunftsländer).

Außenpolitik:

Die Anerkennung des türkischen Völkermordes an den Armeniern wird ausgesetzt und in einer „unabhängigen“ Kommission neu verhandelt.

Den Palästinenserstaat umgehend offiziell anerkennen.

Die Welt weist darauf hin, dass das Programm dem Özogus-Merkel-Impulspapier gleicht, das auf dem letzten Integrationsgipfel kursierte (PI berichtete). In Deutschland braucht es für solche Ziele keine extra Migrantenpartei. CDU und SPD erledigen das nebenbei.




Volker Beck ist von der Justiz enttäuscht

beckDer grüne Marathonkläger und Drogenexperte Volker Beck (Foto) muss weiter mit „alltäglichen Drohungen“ leben, ohne in den Genuss zu kommen, dass jene, die ihn mit verbalem Unmut verfolgen auf der Stelle mindestens lebenslang weggesperrt werden. Beinahe alle Verfahren, die er gegen Pegida-Anhänger und Facebook-Poster angestrebt hatte wurden eingestellt oder mit geringfügigen Geldstrafen abgeurteilt. Beck hatte 2015 Religionsfreiheit fürs Kopftuch und Schächten gefordert. Daraufhin waren die Wogen hoch gegangen. Nun jammert er über die Justiz: „Wer mich schächten oder erschießen möchte, muss in der Regel keine Strafe fürchten.“ Er sorgt sich um die Gutmenschen der Invasionsindustrie, die dank so einer Rechtsprechung auch allein blieben mit dem Hass im Netz und fordert eine „konsequente Anwendung des bestehenden Rechts“. Als dieselbe Justiz es ihm ermöglichte sich von der Strafverfolgung wegen Drogenbesitzes freizukaufen hat er sich nicht beschwert.




Göppingen: Gottesdienst mit Heribert Prantl

prantl_kircheFür Leser aus dem Raum Göppingen (Nordwürttemberg) geben wir gerne den folgenden Veranstaltungshinweis weiter: Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung) kommt am Sonntag, den 4. Dezember um 19 Uhr zum Abendgottesdienst in die evangelische Oberhofenkirche nach Göppingen. Die Stadtkirchengemeinde teilte mit, Heribert Prantl werde neben dem politischen Alltag auch die Themen des Lebens und Sterbens, des Glaubens und Nichtglaubens ansprechen. Die Band „Six for Brass“ wird den Abend musikalisch begleiten. Eintrittskarten werden nicht benötigt. Das Motto der Veranstaltung lautet „O Heiland, reiß die Himmel auf…!“




Marcus Franz: Die Nation als Bedingung

Der Begriff „Nation“ bezeichnet laut Wikipedia eine größere Gruppe von Menschen, denen gemeinsame Merkmale wie Sprache, Abstammung, Traditionen, Sitten und Bräuche zugeschrieben werden. Er kommt vom lateinischen Wort „Natio“, ursprünglich für Volk, Sippschaft, Menschenschlag, Gattung und Schar gebraucht.

(Von Dr. Marcus Franz, parteifreier Abgeordneter im österr. Nationalrat)

Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Zugänge zum Begriff der Nation: Man kann dieselbe aus völkerrechtlicher, kultur- und staatsphilosophischer Sicht definieren oder von einem soziologischen und politikwissenschaftlichen Approach her beschreiben. Und man wird je nach Sichtweise unterschiedliche Wertungen treffen. Niemand wird den Begriff aber wegdiskutieren oder als überkommen bezeichnen können, denn er ist wesenhafter Teil jedes höheren menschlichen Daseins.

Im landläufigen Verständnis wird die „Nation“ meist als Synthese der völkerrechtlichen Definition und der kulturwissenschaftlichen Begründung gesehen. Der Staat und die Nation sind grundsätzlich eins.

Die Nation ist immer auch emotional aufgeladen und den meisten Menschen ist die Zugehörigkeit zu einer Nation im eingangs erwähnten Sinne ein Grundanliegen und ein begehrtes wie bewährtes Recht, das durch starke Symbole wie Flaggen und Wappen unterstützt wird. Einrichtungen und Dinge, denen das Wort „National-“ vorangestellt wird, sind daher tief im Bewusstsein verankert: Der Nationalrat, die Nationalhymne, die Nationalteams, die Nationalparks usw.

Der Nationalbegriff  ist stark, traditionsbehaftet, rechtlich gut untermauert und kulturell wie bevölkerungsmäßig im Selbstverständnis der Staatsbürger präsent, egal ob wir das in Österreich überprüfen oder sonstwo auf der Welt. Er ist zur Identitätsbildung und zur Festlegung des rechtsstaatlichen Rahmens notwendig und überhaupt nicht wegzudenken. Er braucht überdies klare Grenzen, sowohl begriffsmäßig wie auch geografisch. Würde man den Begriff samt seiner Grenzen auflösen, wäre die Souveränität des jeweiligen Volkes bzw. Staates sofort beim Teufel und jemand anderer würde sie übernehmen. Die Entrechtung der Nationen wäre die Folge.

Und trotzdem gibt es einflussreiche Leute, die gegen die „Nation“ an sich agieren und sie in der öffentlichen Debatte schlechtreden wollen. Für diese förmlich häretischen und angesichts der oben genannten Definitionen sicherlich destruktiven Gedanken wurde in letzter Zeit der Euphemismus „supranational“ entwickelt. Er wird sehr gerne von linksideologisch ausgerichteten Menschen verwendet. Der Linken war es ideengeschichtlich immer schon ein Anliegen, die Nationen zu zerstören und als Endziel ein sozialistisch gelenktes Weltreich zu gestalten.

Die sozialistische Internationale, die ursprünglich aus der marxistischen Gedankenwelt stammt und von Lenin und Trotzki mehrfach adaptiert wurde (auch maßgeblich von österreichischen Linken wie Friedrich Adler, der übrigens der später begnadigte Mörder des k.uk. Ministerpräsidenten Graf Stürgkh war) , diese mittlerweile Vierte Internationale gibt es noch immer. Und die SPÖ ist dort Mitglied. Eine internationale und ähnlich wirkende linke Parallel-Struktur wurde von den Grünen gebildet: Die Global Greens. Da sind klarerweise die österreichischen Grünen dabei.

Der Trend, supranational zu denken, ist also nicht neu. Er hat sich zum Glück im Westen nie wirklich durchgesetzt – und das scheint aus den hier beschriebenen Gründen auch gut so. Neu hingegen ist, dass ein Bundespräsidentschafts-Kandidat  die Auflösung der österreichischen Nation, deren Präsident er werden will, im Sinne hat: Der grüne Kandidat Van der Bellen sagte in einem Interview, dass aus seiner Sicht die EU eine intensive staatliche Struktur brauche und die Europäische Kommission eine Regierung werden müsse. Das heisst im Klartext nichts anderes, als dass die Einzelstaaten ihre Souveränität aufgeben sollen. Hier will sich also altes leninistisches und trotzkistisches Gedankengut an die Staatsmacht wühlen, um dann an der Abschaffung der österreichischen Nation mitzuwirken.

Von einer Wahl des grünen Kandidaten kann man daher nur dringend abraten, der Mann hat nicht das Wohl der Nation Österreich als höchstes Ziel. Unverständlich und geradezu haarsträubend ist, dass aus dem Bereich der ÖVP soviel Unterstützung für diese genuin marxistische Gedankenwelt kommt. Hier begeht eine einstmals patriotische Partei kollektive Selbstzerstörung.

Wer Österreich liebt und sich zu unserer Nation bekennt, der weiß, was man am 4.12. zu tun hat.

(Im Original erschienen auf thedailyfranz.at)


Hier das Video des kompletten TV-Duells zwischen Norbert Hofer und Alexander van der Bellen am 1. Dezember:




Kardinal Woelki – „Gutmensch“ und Sprayer

woelkiJeder Sprayer hat eine Signatur, der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki (Foto) hat nun auch eine: #gutmensch. Das Wort müsse wieder positiv besetzt werden ist die Intention einer gemeinsam mit der Caritas und jungen Katholiken angelegte Kampagne. Woelki sieht wie fast immer und überall, außer wenn es um den Islam geht, unsere Gesellschaft in Gefahr, „wenn Menschen, die sich für andere Menschen einsetzen, als Gutmenschen beschimpft“ würden. „Nicht Egoisten und auch nicht Populisten, sondern Gutmenschen“ hielten die Gesellschaft zusammen, so Woelki. Am kommenden Wochenende kommen die Mitwirkenden zusammen, um im Erzbistum Köln, mit leicht wieder zu entfernender Sprühkreide das Wort „Gutmensch” auf Plätze zu sprühen.

Es wird auch Plakate und Postkarten geben und in sozialen Netzwerken solle zur Diskussion angeregt werden, heißt es. Mit „Diskussion“ ist natürlich gemeint, dass die Gutmenschen aus Helldeutschland den „Bösmenschen“ aus Dunkeldeutschland die Welt erklären, die diese so und nicht anders anzunehmen hätten.

Woelki selbst sprayte das Wort schon mal auf die Terrasse des Erzbischöflichen Hauses, während er sich die Frage stellte: „Kann es eigentlich sein, dass Gutmensch ein Schimpfwort ist?” Ja, denn ein „Gutmensch“ ist nicht gleichbedeutend mit einem „guten Menschen“. Ein Gutmensch ist jemand, der sich selber erhöht, indem er seine Idealvorstellung von der Welt nach außen transportiert, um in ihr leben zu können. Wer nicht in seiner Welt leben will wird als minderwertig eingestuft und verwirkt jedes Recht an der Gesellschaft teilzuhaben. Der Gutmensch nähert sich damit dem Charakter eines Schizophrenen. Er hält wider jede Vernunft an seinem und dem von seinesgleichen kreierten Weltbild fest, läuft ihm hinterher wie einem Anführer. Auch wenn dieses Idealbild keine Person ist, ist das Verhalten des Gutmenschen in seiner Gefolgschaft der fixen Idee oftmals nicht weniger totalitär.

Dieses „Krankheitsbild“ auf Plätze und Straßen zu sprayen ist eigentlich nur eine Bestätigung für das oben Gesagte. So etwas kann man auch in Psychiatrien beobachten. (lsg)

Hier das Video der Kampagne:

Kontakt:

Erzbischof von Köln
Kardinal Woelki
Marzellenstraße 32
50668 Köln
Tel.: 0221-1642 1411
erzbischof@erzbistum-koeln.de




Gauck nennt Systemkritiker „Denunzianten“

gauckAnlässlich eines Festaktes zum 60-jährigen Bestehen des Deutschen Presserates nutzte Bundespräsident Joachim Gauck (Foto) einmal mehr die Gelegenheit für Seitenhiebe auf den nicht systemdevoten Teil der Bürger – also jene, die der Lumpenjournaille nicht mehr glauben, Politikern wie ihm die Gefolgschaft verweigern und Kirchenfürsten nicht mehr ernst nehmen. Es sei besonders die Aufgabe der Medien, diese Bewohner der „Echoräume“ (Effekt von Algorithmen in sozialen Netzwerken) mit Wissen zu rüsten, denn eine demokratische Gesellschaft brauche den Austausch mündiger Bürger untereinander, erklärt er und erkennt, dass die „Vertrauenskrise“ auch Parteien, Gewerkschaften, den Sport und Kirchen betrifft. Besonders erschrecke ihn die „maßlose Wut, der Hass auf die Medien“, so Gauck.

(Von L.S.Gabriel)

Der Vertrauensschwund in der Wählerschaft macht ihm besonders zu schaffen:

Die Politik kann und darf das nicht übersehen. Sie wird in den kommenden Jahren sehr ernsthaft daran arbeiten müssen, Vertrauen in die Institutionen des Staates und Respekt vor der Arbeit der Parteien zu stärken.

Noch seien die, die sich abwenden und die Unvoreingenommenheit der Medien grundsätzlich in Zweifel zögen nicht in der Mehrheit, ist er erleichtert, erkennt jedoch:

Es ist eine starke und lauter werdende Minderheit, die Misstrauen gegen Medien hegt.

Dann zieht er, wenig versteckt umschrieben die Nazikarte. Die Verschwörer seien für die Verschwörungstheoretiker dieselben geblieben – die Hochfinanz, Vertreter anderer Religionen oder Glaubensrichtungen. „Hochfinanz“ ein beliebtes Synonym aller Antisemiten, wenn sie „Juden“ nicht sagen wollen. Gleichzeitig holt er mit den „anderen Glaubensrichtungen“ den Islam ins Boot. Er sieht also die Lügenjournalisten, Politiker und Moslems von den, wie er sie nennt, „Kommunikationsflüchtlingen“, sprich Systemkritikern, in Nazimanier verfolgt. Ob er hofft, dass das „Pack“ es nicht versteht oder er diese Umschreibung für „Jeder der uns kritisiert ist ein Nazi“, für stilistisch besonders wertvoll hält ist egal. Seine Geisteshaltung hat er damit einmal mehr klar gemacht: Demokratie ist, wenn alle dem System zustimmen.

Schuld daran, dass Bürger aufbegehren ist für Gauck u. a. der offenbar unhaltbare Zustand, dass Menschen immer noch selber entscheiden, mit wem sie kommunizieren:

Die Sozialen Netzwerke und der Umgang mit ihnen haben zweifellos ihren Anteil an dieser Entwicklung. Wer sie nutzt, wählt aus, was er wahrnehmen will, wann und von wem er es lesen oder hören will und schließlich, mit welchem ausgewählten Kreis von sogenannten Freunden er seine Erkenntnisse teilen will.

Sind schließlich auch diese Überzeugungen beliebig austauschbar geworden, kann man ungestraft heute dies und morgen das erzählen, darf sich in Widersprüche verwickeln oder leicht Widerlegbares behaupten.

Das gefährde seiner Meinung nach die Demokratie (wie er sie versteht). Wie konkret er diesen unliebsamen Prozess aufhalten könne, darauf habe er keine Antwort aber man dürfe auf keinen Fall zulassen, dass er sich fortsetze. „Misslingt das, werden die Antworten von anderen gegeben.“ Wer Medien heute „Lügenpresse“ nenne dem ginge es nicht um Diskussion, sondern um Denunziation, so Gauck.

Fazit: Wer dem System nicht folgt, wie die „Bewohner von Echoräumen“ oder „Kommunikationsflüchtlinge“, ist ein unwissender Nazi, ein Denunziant und als nicht mündig anzusehen. Mit so einer „Diagnose“ für unliebsame Bürger versetzt sich diese Demokratiesimulation womöglich tatsächlich noch in die Lage irgendwann alle Kritiker wegsperren zu lassen.

Einen Satz sagte Gauck aber, dem wir zustimmen können:

Wenn es ausreicht, von sich selbst überzeugt zu sein, um erfolgreich inhaltsleeres Geschwätz oder bedeutungsschwangere Falschheiten verbreiten zu können, dann ist eine Verständigung unmöglich geworden.

Ganz genau, deshalb hört das „Pack“ nicht mehr auf das Regime, Lügenjournalisten und islamverliebte Kirchenvertretern.

» Die ganze Rede im Wortlaut




Aktionsvideo: Maria-Theresia mit Kran verhüllt

Am 29. November war der Todestag von Maria-Theresia. Das Erbe der österreichischen Kaiserin wird heute von der Politik mit Füßen getreten. In der Nacht vom 28. auf den 29. November verhüllten Aktivisten der Identitären Bewegung Wien das mehr als 20 Meter hohe Maria-Theresien-Denkmal zwischen Natur- und Kunsthistorischem Museum mit einer gigantischen Burka (PI berichtete). Nach dem Vorbild des Verhüllungskünstlers Christo hingen sie der österreichischen Herrscherin mit einem Kranwagen den Schleier um. Hier das fulminante Aktionsvideo!




Götz Kubitschek zu intellektuell für Linke?

kubi_stahlDie dümmeren unter den selbsternannten Verteidigern einer offenen Gesellschaft holen ab und an noch mit der Faschismuskeule aus, aber sie fahren damit bloß noch durch die Luft oder finden sich zur Kenntlichkeit entstellt im Internet wieder, verwundert sich die Augen reibend, wenn ihnen jemand erklärt, daß diese Keule und die Diskursregeln der offenen Gesellschaft nicht miteinander vereinbar sind.

Aber der Bednarzismus ist eben keine Methode, sondern eine schlechte Charaktereigenschaft: Ständig ist irgendwer „fassungslos“ darüber, daß Höcke ebenso laut denken darf wie Trittin, Petry selbstverständlich FPÖ-Hände schüttelt, Pirincci immer noch Bücher veröffentlichen und unsereins zumindest ins Theater Magdeburg eingeladen wurde.

Diese „Fassungslosigkeit“ ist ein Ausdruck der Hilflosigkeit: Höcke ist Fraktionschef und geht den „Thüringer Weg“, Petry weiß mindestens 15 Prozent der Wähler hinter sich, bundesweit, und das sind ein paar Millionen Leute. Pirincci findet einen neuen Verlag, auch dann, wenn amazon, libri, knv, Random House und Heiko Maas in Treue fest zusammenstehen. Und wenn Innenminister Stahlknecht für den Januar nun doch abgesagt hat (es arbeiteten ganz viele Entmündiger mit Erfolg daran), dann wird er eben für den März zusagen, oder im Sommer oder in einem Jahr: Wir sind dran, sind interessant, das ist ja logisch, und alles andere wäre komisch.

Entmündiger? Ja, denn auch in der Diskussionsverhinderung (der dritten von fünf Stufen der politischen Abwehrschlacht des Establishments) liegt verschüttet eine Gretchenfrage:

Sagt, wie habt Ihr’s mit der Mündigkeit, mithin der Vernunftbegabtheit, mithin der Wahlbefähigung des Normalbürgers? Ist er nur dann mündig, wenn er demnächst einen Staatspräsidenten Steinmeier akzeptiert, der in der einzigen freien Wahl, der er sich außerhalb seiner Partei je stellte, eine derbe Schlappe gegen Merkel kassierte? Oder ist der Normalbürger auch dann vernunftbegabt und einer Entscheidung fähig, wenn er sein Kreuz bei der AfD macht?

Und wenn er auch in diesem Falle mündig ist: Warum sollte er dann nicht einer Diskussion beiwohnen wollen und dürfen, zu der die nicht gerade Nichtintellektuellen im Theater Magdeburg unter anderem mich luden und an der teilzunehmen Innenminister Holger Stahlknecht nicht aufgrund einer verlorenen Wette, sondern vermutlich in der Überzeugung zugesagt hat, daß er mir argumentativ gewachsen, wo nicht überlegen sei?

Aber so handelt der panische Mensch eben nicht: gelassen, auf das eigene Argument vertrauend; er verhindert lieber, bekämpft, maßregelt, verleumdet, vertuscht, kreischt, holt sich Bestätigung bei anderen ab, die auch bloß 500 Freunde bei facebook und 500 Verfolger bei twitter haben, und wenn sie ihn denn verhindert haben, den herrschaftsfreien Diskurs, die Nahtstelle der offenen Gesellschaft, dann freuen sie sich über diesen neuerlichen Beweis, den Bürger und die Demokratie geschützt zu haben vor einer gefährlichen Gegenrede.

(Auszug aus einem Artikel von Götz Kubitschek, der zu schlau für seine „Ich-liebe-den-Volkstod“-Gegner ist, und somit wieder aus einer geplanten Podiumsdiskussion mit Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht, Foto r., im Magdeburger Theater ausgeladen wurde)