ARD-Tagesschau: Kein Bericht zum Mordfall Maria – es gilt „besonderer Täterschutz“

ardGestern Abend waren sogar die Systemmedien voll der Meldungen um die von einem Gast der Kanzlerin vergewaltigte und danach in einem Fluss in Baden-Württemberg ertrunkene 19-jährige Maria aus Freiburg (PI berichtete). Wer allerdings dem Publikum diese brandheiße Story eisern vorenthielt war die „Tagesschau“ um 20 Uhr. Die ARD-Redaktion ist wohl in hündischer Ergebenheit dem Regime und der Political Correctness schon so weit abseits jeder journalistischen Intention, dass sie offenbar nicht einmal mehr in bewährter Lügenpresse-Manier – „der Mann“ oder „der Verdächtige“ wurde festgenommen – über derartige Fälle zu berichten in der Lage ist. Stattdessen 15 Minuten „Nachrichten“ und kein Wort über Maria und ihren Mörder, obwohl es schon Stunden davor eine ausführliche Pressekonferenz der Ermittler gegeben hatte, an der man eigentlich gar nicht vorbei konnte.

Etwas später am Abend gab es dann auf Facebook eine Erklärung der Lückenredaktion des GEZ-Senders. Der Fall Maria habe nur „regionale Bedeutung“, die ARD berichte aber überregional, außerdem handle es sich bei dem Verdächtigen um einen 17-Jährigen, wo der besondere Schutz von Heranwachsenden zum Tragen käme, so der Lügensender in seiner kläglich-peinlichen Rechtfertigung.

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Grandios! Wenn also ein möglicher Bürgerkrieg demnächst seine Anfänge in Freiburg, Bautzen oder Hintereckstein nimmt, wird die „überregionale“ ARD sich einfach im Nachhinein rechtfertigen, dass das eben zu „regional“ gewesen sei.

Interessantes Detail am Rande ist aber, dass ganz offensichtlich unter dem Druck des Lügenpressevorwurfs nun das große gegenseitige Anpatzen beginnt. Zahlreiche Systemmedien haben das Vorgehen der ARD aufgegriffen, wie zum Beispiel die B.Z. oder welt.de. Wer diesmal selber einmal nicht zu den Verschweigern gehörte ereifern sich nun, dass die ARD sich verhielt wie immer und wie man selbst es sonst auch macht: Das Opfer missachten, den Täter verschleiern und wenn möglich die ganze Tat verschweigen. Nur, wenn ein Lügner auf einen anderen zeigt, macht ihn das nicht automatisch glaubhafter. (lsg)